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Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 14-1-0063-0080

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63

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VIERZEHN ARTEN VON BDELLIDEEN.
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VON

KARL MORITZ DIESING,

Dr.

Die Egelwürmer

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DER SITZUNG UER MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHEN CLASSE AM

(Bdellideen) sind Schmarotzer, welche

Bio

IN

immer oder

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VORGELEGT

He
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WIRKLICHEM MITGLIGOE DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.

5.

FEBRUAR

1857.

zeitweilig auf anderen

andere den Anneliden von den meisten Systematikei"n einverleibt.
Bereits

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sind,

ow
nlo
ad
f

rom

Thieren leben. Viele von ihnen wurden den Trematoden, welche aber nur innere Schmarotzer

Blainville

hat im Jahre 1828 im Dict. des

sc. nat.

Vol. LVII.

art.

Vers, unter

Ordnung Porocephales

vereinigt

,

ohne diese beiden Ordnungen aber
Zo
olo
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(

in die

Ca
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rid

ge
,M

A)

;O

den trematodenartigen Thieren sämmtliche äussere Parasiten in der Ordnung Myzocefliales
mit den Familien Monocotylair-es oder Bdellaires und Polycotylaires, und die inneren Parasiten
einander zu nähern. Die Verwandtschaft beider Gruppen

seinem Systeme

besondere Unterordnungen unter den Benennungen
pa
rat

als

in

jedoch so gross, dass ich mich

ive

dadurch bewogen fand, dieselben

ist

Co
m

Trematoden und Bdellideen in der Oi-dnung der Myzhelminthen aufzustellen und eine über-

Vergleichung beider Unterordnungen mag diese Annahme rechtfertigen.
Die Trematoden wie auch die Bdellideen sind Einzelthiere nur bei Diplozoon entsteht
unter den letzteren durch unvollkommene freiwillige Theilung am Vorder- und Hinterende ein
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sichtliche

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of

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,

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Doppelthier.

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Der Körper beider Unterordnungen ist weich und parenchymatös, mehr oder weniger
flach und niedergedrückt, seltener drehrund, ungeringelt pder geringelt, meist wehrlos oder
mit Stacheln bewaffnet, bei den Trematoden meist farblos oder nur durch aufgenommene Nah-

Bdellideen aus einem

Dig

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Ha

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rd

rung gefärbt, bei den Bdellideen aber nicht selten sogar zierlich gezeichnet. Die Farben derselben werden durch Pigmentzellen und Pigmentnetze hervorgebracht.
Die allgemeine Hautbedeckuug besteht sowohl bei den Trematoden wie bei den

mehr oder weniger

festen

Corium und

einer

dünnen Epidermis ohne

Flimmerorgane.

Der

Kopf beider

Abtheilungen

ist

mit

dem Körper

gleichlaufend oder von demselben

durch einen Hals geschieden.

oder unterhalb desselben und hat meist die Form eines
Saugnapfes. Bei vielen Egelwürmern ist die Schlundhöhle mit Längsfalten oder mit gezähnten

Der

Mund

liegt

am Vorderende

Eaeferwülsten oder mit hornigen Kinnladen versehen.


Karl Moritz Diesing.

64

Saugnapf

Ein

fehlt

entweder den Trematoden oder

sie besitzen ein

oder mehrere meist

kreisrunde auf der Bauch-, höchst selten auf der Eüekenseite liegende solche Anheftungs-

Dagegen haben

organe.

Bdellideen

alle

am Leibe Anheftungswerkzeuge

unter der Fori

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von Saugnäpfen, zu denen manchmal am Kopfe noch 2 Sauggruben oder kleinere Saugnäpfe
kommen, oder von Gerüsten, deren kornartige oft gegliederte Stützen meist mittelst einer
durchscheinenden Membran verbunden sind. Von diesen Organen liegen die letzteren stets

am

Hinterende, die ersteren entweder ebenfalls dort oder gegen die

JMitte

der Bauchseite zu.

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.

Sie sind ungestielt oder gestielt; die eigentlichen Saugnäpfe darunter einfach oder mit Strahlen

versehen, unbewaffnet oder bewaffnet, nur in einem Falle doppelt^). Die Zahl der Anheftungsbei den Trematoden

6 oder sehr viele, bei

1, 4,

Ausser diesen Anheftungsorganen

selten viele.

den Bdellideen

ylib

und nur

ist

kommen
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organe des Leibes

in

1, 2, 6,

8

beiden Unterordnungen noch

hakenförmige Hülfsorgane und unter den Trematoden paarige bewaffnete Bohrrüssel
Beide Abtheilungen haben ein rnehr oder weniger ausgeprägtes

'^)

Muskels ystem,

vor.

dessen

und in den meisten Fällen zu einem maschenförmigen
Muskelgewebe, an welchem Längs- und Quermuskeln nicht von einander geschieden sind,
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Primitivfasern nie quergestreift sind

div
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verbunden, ein sehr contractiles Körperparenchym bilden. Bei der Mehrzahl der einnapfigen
Bio

Bdellideen dagegen schliesst die sehr enge Leibeshöhle ein Hautmuskelschlauch ein, dessen
rom

Th
e

äussere Schicht aus Ringmuskeln, die mittlere öfters fehlende aus schräge sich kreuzenden
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f

Fasern und die innere aus Längsmuskeln besteht.

gewöhnlich kurzen,

oft

S-förmig gebogenen, zuweilen in einen musculösen
;O

in Gestalt einer

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Die Trematoden besitzen einen afterlosen Speisecanal, der von der Mundöffnung an]

Schlundkopf kugelig angeschwollenen Speiseröhre nach rückwärts

der unverästelt oder vielfach

Zo
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(

Ca
mb
rid

ge
,M

A)

und sich dort entweder
in einen einfachen Darm verlängert oder meist sich in zwei Darmröhren spaltet, deren Enden
entweder frei sind oder bogenförmig in einander übergehen^). Diese Darmröhren sind entweläuft

verästelt.^

Die Bdellideen haben ebenfalls eine Speiseröhre, aus

of

Co
m

heraufragt und entweder einen

pa
rat

ive

der bei der Gattung Clepsine ein fleischiger, aus der Mundöffnung hervorstreckbarer Saugrüssel

dem

Mu
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um

endigenden Darmcanal, oder dieser

und

fast

halb

dem

der Trematoden ähnlichen gespaltenen und dann blind

ist

einfach, oft mit vielen seitlichen Blindsäcken versehen
liegt meist

auf der Rückenseite ober-

the

immer^) mit einem After endigend. Der After

Iclitliyobdella

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ary

of

Saugnapfe, nur bei Acantliobdella^) im Centrum des Saugnapfes und bei

an der Bauchseite des letzten Ringes dicht am Saugnapf sich befinden
Zu den Hilfs-Organen der Verdauung gehören noch bei den Trematoden die seitlich des Halses
'^j.

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soll er

Er

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Geometra

gelegenen, wahrscheinlich in die Mundhöhle
Un

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ty,

mündenden Canäle von zelligem Ansehen, so wie
den Bdellideen die von Siebold mit Bauchspeicheldrüsen verglichenen, bei Hirudo vorrd

bei

Ha

rva

kommenden runden Drüsenkörperchen

unterhalb des Schlundes, deren Ausführungsgänge in den

manchen Gattungen dieser Unterordnung den Darmcanal umgebende Gewebe, welches der genannte Zootom als Leberorgan anspricht ').
,

ferner das bei

Dig

itis

ed

by

the

Speisecanal ausmünden



*)

Abhandlung Tafel I. Fig. 1 3.
und Mh. horridus: Diesing in Denkschr. Aliad. Wien IX. Taf. I. Fig. 6-11 und 12 — 16.
So bei MonostomummutabüeunA.jlaFum, vergleiche Creplin, Nov. Obs. Fig. 10. 11 u. Siebold Lehrb. d. vergl. Aiiat. I.Abth.
Nur bei Diplozoon kommt ein afterloser, einfacher seitlich verästelter Darmcanal vor.
Grube: in Middendorff'sSibir. Reise II. I.Annel.21. und derselbe in seinem Werke: Die Familien der Anneliden IS.'JI. 116 u.

«)

Leo:

')

Lehrb.

')

Plagiopeltis duplicata, vergleiche diese

2)

lihopalojyhorus coronatus

3)

*)

in



1 1

d. vergl.

e r's .\reh.

Anat.

I.

1835.420.

Abtheilung 207.

129.

150.


Vicrxelni Arton rnu Pulollideen.

Was

Circulation s syst(Mn
den ganzen Körper vieltach

botritVt. so I)ositz(Mi ^\\o

(las

ein duroll

verbreitetes

und

65
Trematoden und \\Av TidoUideen

contractiles, mit gesonderten

Wandun-

gen versehenes Gefässnetz mit 2 grossen seitlichen Läiigsstämmen. Die grosse Mehrzahl der
einnajifigen Bdcllideen besitzt ausser den beiden Seitenstämmen noch ein contractiles Bauchin

einander übergehen:

beiden letzteren. Die zwei Mittelgefässe unter einander und
aucli

sind,

die

wo Seitensfämmo vorhanden

.

stehen durch Queranastomoscn in Verbindung.

diese,

manche nur
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und Ivückengefäss, welche an den beiden Enden

Aus diesen Hauptcanälen
bei einigen Egelwürmern
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.

entspringen zahlreiche Capillargefassc. Die grossen Gefässe sind

während sie bei anderen derselben entbehren').
Das Aussonderungsorgan der Trematoden liegt meistens in der Mitte des Hinterleibes und besteht aus einem einfachen, gabelförmig gespaltenen oder vieliach verästelten
Schlauche, der manchmal weit nach vorne i-eicht. daselbst blind endigt, nach rückwärts aber
oberhalb, oder an der Schwanzspitze als sogenanntes Foramen caudale ausmündet. Der Inhalt
desselben besteht meist aus einer farblosen Flüssigkeit mit Körnchen und Bläschen und wird
Ein ähnliches Aussonderungsorgan besitzen nur jene Bdellideen.
dagegen haben die afterführenden oft einfache in der Haut versenkte

welclien ein After fehlt,

He
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entleert.

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nach aussen

öfters

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mit Klappen A-ersehen,

Th
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und Ozohranchus^) vorhanden, dagegen werden
ow
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f

bei Brajichiobdella')

fehlen den Trematoden: bei den Bdellideen sind sie nur
rom

Äussere Ath mungsorgane

Bio

Drüsenbälge, welche nach aussen münden und Schleim absondern.

die bei

den ersteren auf

einigen Egelwürmern,

und ausserdem noch das

rig
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lD

der inneren Fläche der Gefässwände angebrachten Flimmerläppchen, so Avie ganz ähnliche bei

Bauchhöhle vieler einnapfiger Bdellideen enthaltene bisweilen mit Flimmerepithelium versehene auf der Bauchseite nach aussen
ge
,M

A)

;O

in der

Brandt

als zur Respiration

hingegen neigt sich der Ansicht zu, dass diese

gehörig

von ihm bei Tlinido

Zo
olo
gy
(

betrachtef*).

Ca
mb
rid

mündende Wassergefasssystem von der Mehrzahl der Zootomen
untersuchten Organe als Absonderungsorgane anzusehen seien ^).
pa
rat

ive

Die Trematoden sind meist vollkommene Zwitter und nur

in

wenigen Fällen

'')

getrennten

the

Mu
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um

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Co
m

Geschlechtes, die Bdellideen durchwegs vollkommene Zwitter'). Die männlichen Geschlechts-

of

ibr
ary

rL

Un

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ß)

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ty,

5)

Er

ns

*)

ay

8)

Vergleiche über Jas Circulationssystem noch ausführlicher Siebold, Lehrb. d. vergl. Anat. I. Ahtli. laä uml 211.
Leydig, in Zeitschr. f. «•. Zool. III (ISöl), 315 und Quatrefages in Annal. d. sc. nat. 3. ser. XVIII. (1S52),279 — 325 cum tab.
Quatrefages a. a. O. 325.
Siebold a. a. 0. 215.
Brandt u. Ratzeb urg, Medicin. Zool. II. 251. Taf. XXIX. A. 55— 58.
Distominn Okeni Kölliker in Ber. zootom. Anst. z. Würzburg. II. Ber. 1S49. 55 — 57. Taf. II. 7 (1, 2, ih. c Weibchen, 3 und
ia Manchen) und D. Ilaematohium Bilharz in Zeitschr. wissensch. Zool. IV (1852), 59—62. 69, 71 76, 454, Taf. V. 11 —
tM

')

-)

rd
Ha

die Gattung Gijrodacti/his

the

Nach Slebold wird

,

f.

wissensch. Zool.
itis

tungen (Zeitsch.

ed

by

Süsswasserfische leben, als geschlechtslos und als
I.

347

deren beiile Arten G. elegans und G. aiiricv!a/vs auf den Kiemen mehrerer

Ammenzustand

betrachtet und es findet ihre

— 359) entweder durch Keimkörper

Vermehrung nach seinen Beobach-

oder durch Keimkapseln innerhalb oder ausserhalb

Dig

')



f.

rva

XVII. a—k.

15.

der Mutterthiere Statt. Bei Oyrodaclyhia elegans entwickelt sich der ICeimkörper innerhalb des Mutterthieres zu einem mit diesem

übereinstimmenden Jungen, innerhalb welchem sich
ter-

und Enkelthier

oft

noch eine

dritte solche

wogegen

in einander gleichsam eingeschachtelt sind,

Generation bildet, so dass eigentlich Mutter-, Toch-

bei Gyrodaciylus auriculatus die weitere Entwickelung der

Keimkapseln zu einem dem Mutterthiere gleichen Jungen nicht innerhalb sondern ausserhalb dieses

Wedl

in einein

aus. Die

am

23. Juli 1857 in der kais.

Akademie gehaltenen Vortrage

von ihm gemachte Anatomie dieses Helminthen hat

stattfindet.

Dagegen spricht

sich

für die geschlechtliclie Fortpflanzung des Gyrodactylns

gelehrt, dass diese Thiere

auch einer geschlechtlichen Reife entgegen-

gehen, indem er einerseits den Dotterstock deutlich nachzuweisen vermochte, andererseits die männlichen Geschlechtswerkzeuge.

Es

erfahrt somit die Allgemeinheit des v.

Sieb old'schen Ausspruches, dass Gijrodactylns ein ammenartiges Wesen sei, d. h. ohne
Wesen im Inneren seines Leibes diene, eine Einschränkung. Auszug in der

Geschlechtsorgane zur Entwickelung von ähnlichen
österr. k.

Wiener

Ztg. 1857, Nr. 184.

Deukschriftea der mathem.-naturw. Cl.

vom

XIV. Bd.

13. August, S.

2311.
**


Karl

66

Mori'iz Diesing.

Organe bestehen in beiden Abtheilungen aus dem
libusj,

Hoden,

den Samenleitern (vasis deferen-

Samen bläsclien, dem ausführenden Samengefässe

den

(ducta ejacidatoi-io)

und dem Penis, welche letztere Organe in vielen Fällen von dem sogenannten Cirrusbeutel umgeben sind; die weiblichen hingegen aus Keim und Dotterstocken, ihren
bio
log
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m.
at

Ausführungsgängen, der Gebärmutter und ihrer Scheide, welche Organe nach Form,
Zahl und Lage grosse Verschiedenheiten zeigen. Die Geschlechtsöffnungen liegen auf der
Bauchseite entweder neben oder hinter einander,

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y.o
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.

wodurch entweder eine Selbstbefruchtung
durch Selbstbegattung möglich, oder eine gegenseitige Begattung und Befruchtung bedingt
Avird.

Eier

Ende

ylib

sind melir oder weniger rund, bei vielen Trematoden an einem

mittelst

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l)ie

eines Deckels

aufspringend; in wenigen Fällen mit einem langen spiralförmigen Faden an

bdella einzeln, oder wie bei Nephelis zu

mehreren

eL
ibr
ary

einem Ende oder mit einem Knötchen an jedem Ende, welche sodann zu langen sehr spitzen
Anhängen auswachsen, versehen. Die Eier werden entweder frei gelegt, oder wie bei Tchthyoin einen hornartigen,

am

Mutterthiere durch

Bio

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ers
ity

He
rita
g

Ausschwitzung entstandenen, dann abgestreiften und vermöge seiner Elasticität zu einer
Kapsel geschlossenen Gürtel abgesetzt ^). Bei Ilirudo werden die ebenso gebildeten Kapseln
von einer spongiösen Masse, welche nach Wedeke") in Form von Schaum aus dem Munde
rom

Th
e

abgesondert werden, nach Ebrard^) hingegen ein Product der Schleimdrüschen (anses muci-

umgeben und bei (Jlepsine die Eier in einer sehr zarten sackförmigen selbst
erzeugten Hülle unter dem Bauche herumgetragen*), und gegen Gefahren durch Einrollung
rig
ina
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ow
nlo
ad
f

pai'es) sein soll,

des Leibes wie

mit einem Schilde bedeckt.

Ca
mb
rid

ge
,M

A)

;O

Die Jungen der Trematoden erreichen ihre
Entwickelung entweder direct und ohne Eintritt wesentlicher Umgestaltungen, oder mittelst
des Generationswechsels durch geschlechtslose Mittelformen, wie dies bei Diplodiscns, dann
bei Arten

der Gattungen Monostomum

Rayer

Leo

X.

(lS-24) Taf.

1—6 und Jloquin Tandon nimdin.

Mfiller's .\rch. 1835, lüö. Taf. XI.

in

6,

nouv. edit.306.

sowie Briglitwell in Ann. nat.

bist.

IX

Tal'. III.

2-2^31.

(1842), 11 über

tM
Er

ns

Idiihyobdella.

Froriep's Xeue Notizen XXI (184-2).
edit. 334. Taf. XI. 13—18.
In Compt. rend. XLIII (1856), 1012.

183.

Ray er

auch

Yergl.

a.

a.

0.

Tal'.

X.

10 und

Moquin Tandon

a.

a.

0.2.

rd

3)

Un

ive

rsi
ty,

-)

IV

in Annal. des sc. nat.

über Nephelis und

rL

Vergleiche

ay

1)

ibr
ary

of

the

Mu
se
um

of

Co
m

pa
rat

ive

Zo
olo
gy
(

und Distomum bekannt ist"). Bei den Bdellideen
findet nach den bisherigen Beobachtungen weder Metamorphose noch Generationswechsel Statt.
Von Sinnes Werkzeugen besitzen die Trematoden nur Tastorgane in der Form
von mehreren Tastknötchen, oder paarigen Tastläppchen, oder Tastfäden. Alle diese Organe
sind ausstülpbar und liegen um den Mund. Einige wenige jedoch zeigen in ihrem geschlechts-

1)

Grube,

')

Für die Geschichte des Generationswechsels dürfte eine

d.

Annel. 1844,

the

Ha

rva

Untersuch, über die Entwiclielung

Beobachtung über den

berücksichtigte
by

weiter

ed

nicht

sein.

von

Rudo Iplii

Geburtsact

Derselbe bemerkt hierüber in der Entoz.

bei

goniaclite, jedoch nicht weiter verfolgte und seitlier
Amphistomum {Ilulostonmmj con««?«;« des Regenpfeifers

bist.

I.

314,

Dig

itis

nicht ohne Interesse

1.

bereits

mox

ex poro diclo satis loyigum motu

aummo agitatnm, donec prope corpus abrupt um

orificium poslicum glohulua fiiterua?J conspiciebatur,

commotns, ut interdiim ex poro qua partem prolruderetitr,

et

II.

343. Tab. V. 4

eel adscendens vel descendens;

6: Corporis nimirtim

in/ra eiindem autem cornn

discederet,

quo facto globulus

ille

prope

ej;serebatnr

magis magisque

in/ra eundem oini/a aliquot, saepe duo triava se excipinndo, foras emitte-

rentur. Jlorae quarta parte fere elapsa, aliud iterum cornu seu oeiductus

pars altera prodibat, quo pari ratione abrupto ovula longa

sed inlarrupta serie edebantur. Jlora tandem fere integra elapsa, cornu tertium prioribus ornnino simile eniissum, sed brevi post dis-

paruit

,

ani mal que tarn motu

qji'jque oriductus cdenlis

quam

prioatum conspiciebatur. ünicum inter Entozoa, quod sciam, partus praeter ovula aensim
maxime memorabile; cornua enim illa vix pro alia quam ovariorum parte haberi possunt et

eita

exemplam,

et

cum ovulis eliminari posse Cestoidea docebuni.
nunquam in ovulis embryones conspexi, sed semper materia quasi grumosa

,

Ovaria integra
Ipse

que finem angustiorem pellucida

vidi.

repleta,

et

plerumqzce elliptica versus iitrnm-

1


Arten mi/ BUcllidi'oi.

Vt'cr~e!i)/

loson oilor Larveiizustande 2

— 3 Aiiyon.

\\v\

dou

(\~

sind

]>deUi(Jeei/

als Tastnrn-an(> die Sclicilio.

des sauguapfförmigon Muiulos oder die Muiullippen zu betTaditcii.

Augen, oder

— 10 mit einer Inu-nliautartigen Wölbung und einer seliwarzen

deren 2

sie besitzen

ilmen iVliIon entweder

I5ci

rigmentschiclit.

zwei

Ganglien liegen.

durch

quer

einen

y)-emafoife)i,

über dieselbe

bei

-welclien

laufenden

Zwei der aus ihnen entspringenden Kervenäste

beiden Seiten des Leibes mit seitliehen Yerästluugen bis

zusammengesetzter

zum

an den Seiten der

Nervenf'aden
laufen

Ilinterende.

als

verbundene

Ilauptäste an

Entwickelter und

rar
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.

Speiseröhre

mehrere

besitzen

bio
log
iez
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tru
m.
at

Nervensystem

Ein

das Nervensystem unter den Bdellideen, bei der Mehrzahl der Jlaploco-

ist

Passelbe besteht aus 2 ober und unter der Speiseröhre gelegenen, beiderseits durch
Nerveufäden zu einem Ringe verbundenen Ganglien und einer von dem unteren derselben begin-

nenden und durch

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ylib

fi/h'eit.

ganze Körperlänge auf der Bauchseite sich hinabziehenden Kette von
durch einfache oder doppelte Nervenstränge mit einander in Verbindung stehenden Ganglien.
eL
ibr
ary

die

on diesen letzteren, selten von den Verbinduugsfäden, werden Nervenäste ausgesendet,
welche zu den Sinnesorganen, zur Haut, den Muskeln und endlich zu dem hiiueren Saugnapf
He
rita
g

"\

Das Eins-e weide -Nervensvstem endlich besteht aus drei mit dem Schlundrinae durch
Fäden in Verbindung stehenden Nervenknötchen, von welchen Nerven Äste an dielMundtheile
treten und ein solcher unpaariger Faden unter dem Darmcanal hinläuft.
ow
nlo
ad
f

eine ununterbrochene Eeihenfolge von sechs

ist

Abhandlungen

in

den

A)

Mit dieser Arbeit

bekannten Gattungen der Trematoden betragt 20, jene der Bdellideen ib.
rig
ina
lD

jetzt

;O

Die Zahl der

rom

Th
e

Bio

div
ers
ity

führen.

von anderen Autoren

Ca
mb
rid

gen mit 32 Arten und

ge
,M

Denkschriften dieser Akademie abgeschlossen, in welchen 25 von mir neu begründete Gattunaus,

aufgestellten,

24 Gattungen 67 neue Arten

einigen dieser Darstellungen wurden mir die in früheren Jahren unter meiner LeiCo
m

Von

Tafeln erläutert wurden.

ive

XXV

pa
rat

und auf

Zo
olo
gy
(

innerer und äusserer Schmarotzer aus der ünterclasse der borstenlosen Helminthen beschrieben

Ferdinand

Bekanntmachung

erfolgt.

Gnade Seiner Majestät auf das Huld-

of

vollste zur

befinden, durch die allerhöchste
the

Kaisers

Mu
se
um

of

tung angefertigten Originale, welche sich in der allerh. Privatbibliothek Seiner Majestät des

tM

ay

rL

ibr
ary

Die meisten der übrigen Abbildungen wurden noch in meiner ämtlichen Stellung und bei
vollem Gebrauche meines Augenlichtes unter meiner Aufsicht von Joseph Zehner ausgeführt
ns

von meinem verehrten Freunde dem Vorsteher der k. k. zoologischen Sammlungen, Herrn Vincenz Kollar, zur Veröffentlichung auf das Zuvorkommendste überlassen.
Endlieh fühle ich mich noch verpflichtet, meinem mir theuren Freunde August von PelEr

jetzt

the

nun auch

sein

welchem er mich unterstützte und ohne dessen Beistand
möge, hätte unterbleiben müssen, meinen wärmsten I^ank

Dig

auszusprechen.

itis

ed

diese Arbeit, wie sie

Ha

für seinen rastlosen Eifer, mit
by

zeln

rva

rd

Un

ive

rsi
ty,

und mir

9*


Karl Moritz Die,fing.

rar
y.o
rg/
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ww
.

bio
log
iez
en
tru
m.
at

68

An imalcula

(Diplozoon).

solitaria libera. rarissime duplicia

planum, depressum

Cor'pus molle

'parencliymato-

teretiusculum, laeve vel annulatum, rarissime scutellato-tahulatum,

v.

armatum, liaud raro coloratum, imo eleganter 'pictimi, acetahulis aut

ine7-me, rarissime

eL
ibr
ary

siim,,

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od
ive
rsi
t

ylib

BDELLIDEA BLAINYILLE.

Caput

replis

Os terminale vel suhterminale utplurinudum
v. jiUcis aut maxillis internis, vel
mum acetabidiforme vel lahiatum
liaustello protractili instructum. Acetahulum nunc unum hasilare aut suhhasilare ventrale,
corpore continiiuvi vel discretum.
simplex, intus
Bio

div
ers
ity

,

,

He
rita
g

instructum.

armatum, nunc plura ejusdem indolis simplicia
rarissime duplicata nee non acetahula minora 2
o, aut bothria 2 capiti inserta. Repla
(Acetabula auct.): fulcra Cornea, interdum membrana inter se juncta. Ocelli nulli vel
radiatum, inerme

v.

rig
ina
lD

ntestinalis uni- aut

sito.

A)

ano

Ulis

in

— Androgyna.

interna rarius externa

— 16)

rarius

vivipara.

tunc brancliiae simplices

— In Eubdellideis

the

tubuloso, ovulis depositis subgloboso, utrinque clauso excepta.

llaplocotyleis

distinctissimum.

ibr
ary

of

in longeplurimis

ay

rL

lium praecipue vertebratoruTn ectoparasita

aqua marina, aut

nonnullis ovula sin-

demum exuto,
Systema nervorum

involucro subcorneo e corporis superficie exsudato,

Mu
se
um

gula aut plura (10

pa
rat

Ovipara

ßlifo7'mis.

et

apertiu'is gcnitalibus ventralibus juxtapositis vel postpositis.

ive

vel ramosae.

primum

destitutis.

Organa respir ator ia

colorato scatens.

Penis

ano

Ulis

utplurimum

ventralibus

aut unicruris ano stipatus ; ano

Porus excretorius dorsalis in postica
Gryptae mucosae excretoriae subcutaneae poris
instructis. Si/stema vasorum Immore limpido vel

acetabuli centro

in

,

ge
,M

corporis parte in

bicruris coecus

;O

supra acetabiduni, vel

Ca
mb
rid

i

Zo
olo
gy
(

Tr actus

10.

Co
m





of

2

ow
nlo
ad
f

rom

v. intus

Th
e

Simplex, laeve

Bdellidea

sunt animalium aquati-

quae satiata interdum deserunt

supra terram luunidam

et

tunc in

libere vagant.

rva

rd

Un

ive

rsi
ty,

Er

ns

tM

dulci, vel

,



BDELLIDEA APROCTA

Diesing.

Tractus intestinalis uni- aut bicruris, coecus.

Dig

itis

ed

by

the

Ha

I.

PLAGIOPELTIS
Corpus elongatum

Caput

depressum.

Diesing.
Us...

corpore continuum.

Acetabula

ventralia octo in

corporis parte dilatata marginalia, serie simplici disposita, elliptica, planiuscula, marginata,

singula acetabulum minus, transverse ellipticum, utroquemargine inßexum, centrale, includentia.

Genitalia externa
coecus.



.

.

.

Porus excretorius

.

.

.

Tractus

Ovipara. — Piscium marinorum ectoparasita.

intestinalis

bicruris


Vierzehn Arten von BdeUideen.

69

JPlagioiteltis ditpUciita.

Corputi depressum lanceolatuvi

l'olysloma Tliyniü

Nouv. Bull, de

in

Longit.

Nordmann:

in Dlct. des sc. nat.

Lamarck

in

duplicataTMes.: Syst. Helm.

II.

6

(ic.

La

LVII. 571. Tab. XXVII.

Hist. nat. des anim.

s.

3



D ujardin

a,

b, c

1 (mala).

verleb. 2. edit. III. 600.

417.

Hist. nat. des

4'":

latit.

Helminth. 318.

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

I.

(mala).

II.

Rochii)

corp.

ylib

Jlexacotyle Tlujnni
Plagiopelti$

Blain ville:

TAy»»!»'

1811. Ü71. Tab.

la soc. pliilom.

PolyStoma duplicatum liudo Iplii: Synops. 125 et 438. Tab.

Uexacotyla

dUatatam.



Roche:

"La.

1—3.

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

medio I"; postice V/.l"

Fig.

spathidaeforme

postice

,

I.

bio
log
iez
en
tru
m.
at

Tab.

Habitaculum: Thynnus hrachy pterus: ad superficiem hrancliiarum, ad insulas Balearicas
(La Roche); eodentqiie loco in cjusdem speciei individuo spiritu vini servato^ Vindobonae
La Roche

zu ilajorca auf den Kiemen des Thunfisches entdcclvt und
He
rita
g

Dieser Egel wurde zuerst von de

eL
ibr
ary

(Kollar),

rom

Th
e

Bio

div
ers
ity

im Jahre 1811 in dem Nouveau Bulletin des sciences par la societe philomatifjue de Paris Vol. II (4. annee)
beschrieben und nicht genügend abgebildet. Ein Exemplar in der kaiserlichen Sammlung, welches von meinem
verehrten Freunde Kollar im Jahre 1836 an den Kiemen eines in Weingeist aufbewahrten Individuums derselben Fischart gefunden wurde, gab mir Gelegenheit das Thier genauer zu untersuchen und die vorliegende

PLECTANOCOTYLE

- charactere. emendato.

late

Caput

cUipticum planum.

Os

corpore continuum.

terminale promimduvi.

Repla

Ca
mb
rid

Corpitn

ge
,M

A)

;O

Diesing.

rig
ina
lD

ow
nlo
ad
f

genauere Abbildung davon zu veröffentlichen.

valvida singida fulcris duobiis unciformibus apice arcuatim conniventibus

bicruris

ive

Genitalium aperturae
Piscium marinorum
Ovipara.
coecus
Co
m



.

.

.



ectoparasita.

the

tus intestinalis

sita.

Mu
se
um

hemisphaerica infra os

pa
rat

intermedia breviore recto, articulatis,

et teftio

Ac e tabula duo juxtaposita
Forus excretorius ... Tr ac-

memhranainter sejunctis.

of

op>positis,

Zo
olo
gy
(

sex in postico corporis margine, ventralia^ serie simpUci, bivalvia, valvulis convexiusculis

Tab.

I.

Fig.

4—9.

ay

T".

tM

latit.

ns

Longit. 2"';

rL

ibr
ary

of

Plectanocottßle ellipticn.

I.

421.

rsi
ty,

Er

Plectanocotyle elliptica Dies.: Syst. Helm.

branchia (Kollar).

Gattung wurde von meinem theuren Freunde Kollar im Jahre 1836 auf den Kiemen
Labrax mucronatus aus Amerika in einem Exemplare aufgefunden.
rva

diese neue

Dig

itis

ed

by

the

eines in Weingeist aufbewahrten

Ha

Auch

rd

Un

ive

Habitaculum: Labrax mucronatus: ad

Corpus

ellipticum

planum^

ENCOTYLLABE

Diesing.

antice truncatum,^ marginibus lateralibus inflexis.

tinuum, bothriis duobus anticis conchaeformibus plicatis juxtapositis.

cum
lis

infra bothria.

Acetabulum

Caput

corpore con-

Os rimaeforme

subanti-

campanulatum, limbo membranaceo angustoreflexo,

haviti-

duobus centralibus apicibus convergentibus, pedicello longo subbasilari ventrali affixum.

Tr actus
Porus excretorius
Genitalium aperturae
Piscium viarinorum ectoparasita.
Ovipara.
coecus
.





.

.

.

.

.

intestinalis bicruris,


Karl Moritz Dicsnir/.

70

Kncotyllahe Nordmaititi.
Tab.

Tristoma exraratum Nordnianii in

litt.

.

.

.

Encotyllahe Kordmaniii Dies.: Syst. Helm.

Brama Bayl:

Ilahitaculitm:
Von

I.

428.

(Nordmann).

infauce

j

Gattung wurde mir ein Exemplar im Jahre 1840 von meinem geehrten

dieser ausgezeichneten

Nordmann,

der dasselbe im

Rachen der Brama

liai/i fand, gütigst mitgetheilt.

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

ylib

Freunde Alexander von

bio
log
iez
en
tru
m.
at

corp. l'/s"; lata. 7/'; longit. jpeäic. acet. V/".

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

Longa,

10—14.

Fig.

I.

CALICOTYLE Diesing.- charactere.

aücto.

div
ers
ity

He
rita
g

eL
ibr
ary

Corpus planum late ohovatum. Caput corpore contrnuum. Os subterminale transverse ellipticum. Acetahulum basilare ventrale .,urceiforme^ septangulare^ intus dissepimentis septem e
centro radiantibus, quinque inermihus^ duohus uncino valido vaginato retractili armatis. Aperturae genitalium infra os oblique juxtap)ositae approximatae. Porus excretorius ...
Pisciuvi marinorum ecto-vel endoOvipara.
Tractus intestinalis bicruris coecus



rom

Th
e

Bio



Genus corporis

intestinalis hicruris crurilns divaricatis. coecus.

forma ac indole Tristo

acetahuli

mo



slinillimuni. liotiiriuruia tarnen alsentia

Ganglion cerehrale. (Hök).

abunde distinctum.

ge
,M

A)

;O

et

rig
ina
lD

Oesophagus svhglolosus mvscnlosns. Tractus

ow
nlo
ad
f

parasita.

Tab.

I.

Fig-.

1.5

— 19.

Zo
olo
gy
(

Ca
mb
rid

Caticotyle liroyeri.

ive

Corj)'usj>osticeema?-ginatum, albo-flavum, transparens, ovariis ferrugineis limbum cingentibus^
pa
rat

Acetabulum viagnum

of

latit.

Calicoiiße Kroi/eriT>ie&.: Syst.

Helm.

I.

— rcrsio germanica Creplinii
the

anatom.

431

in

et C51.



Hök:

ano

tab.

anum^ Kattcgat (Kroyer)



AcaJ. Förhdl.

l.SöC.

G,

7

et initio intestini recti

specimimx 8, propre insidam Kloster, Julio (Hök).

Er

Krover

fand diese durcli die Zierlichkeit des Saugnapfes so ausgezeichnete Art im Kattegat auf
rsi
ty,

Dr.

ns

tM

in

ay

B. Batis:

in corporis superficie versus

rL

ibr
ary

llabitaculum: liaja radiata:

».

cum

in Ofversigt af K. vet.

Halle Zeitschr. 1856. 507.

of

et notit.

album. Longit. corporis

2—2'/:".
Mu
se
um

2'/o" — S'/r;

Co
m

interdum utraque extremitate involutum.

theilte mir 2 Exemplare davon im Jahre 1844 für die
wurde dieselbe Art von Hök im Juli des Jahres 1856 in der Gegend
im Anfange des Mastdarmes einer bei der Insel Kloster gefangenen Raja

gefälligst mit. Später

rd

Sammlung

rva

kaiserliche

Un

ive

den Wciehtheilen des Körpers der Uaja radiata und

Dig

itis

ed

by

the

Ha

von Strömstadt im After und selbst
Batis in 8 Exemplaren gefunden 'j.

')

"Wir entnehmen seinen an lebenden Thiereu geraacliten Beobachtungen in

Der Kiirper

ist

plattgedrückt

und dünn, umgekehrt

Kürze Nachstehendes:
von Farbe perlmutterweiss,

eiförmig, halbdurchsiohtig,

die Seitenr.-inder

jedoch oder der das Ovariura einschlicssende Theil hellgelb von den durchscheinenden Eiern; die obere Fläche convex, die untere

eoncav oder plan.

Mund

nahe dem äusseren Rande, ist
Mundes und nahe bei einander. Der röhrenförmige Penis befindet sich zu oberst und gleich unter der Theilung desDarmcanales. Der Saugnapf sitzt an der Basis oder dem breiten
Ende des Körpers auf dessen Unterseite unmittelbar an der Oberfläche (oline Stiel) sein äusserer Rand aber ist erhöht, wodurcli
er, von der Seite angesehen, die Gestalt einer Schale zeigt. Von oben betrachtet zeigt er sich in der Form eines Rades mit^ieboii

Der Kopf

sitzt

am schmalen Kürperende und

ist

ohne Hals, der

steht an der Bauchseite,

querelliptisch, gross, aber contractu. DieGesclilechtsöffnungen sitzen unterhalb des

;

Speichen (Uadien), welche von einem siebenseitigen grossen Centralring ausgehen. Zwischen den Kadieii liegen dreiseitige Aus-

j


Vierzehn Arten von Bdellkleen.

Traetus intestinalis unicruris

auo stipatus;

simplex,

s.

Diksing.

anii.s

bio
log
iez
en
tru
m.
at

BDELLIDEA rL'OCTUCHA

IL

71

acctabulum aut

siipra

centro

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

acetabuli situs.

in

Caput

depressiusculum, ürinsverse rugosum.

sessile,

unicruris

s.

amplam. Ocelli
G enitalium aperturae.

term/'nale

apertura circidari

i-ecta.

centrale

.

eL
ibr
ary

nuUL Acetabulum basäare

Traetus intestinal Is
Ovipara. —- Viscium

Os

a corpore discretum.

collo teretiuäcido retractiU

liemisphaericiim centro affixum,

simplex, ano stipatus; anus dorsalis suhbasilaris.

marinoruin ectoparasita.



Bio

div
ers
ity

He
rita
g

Corpus 'pyriforvie

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

ylib

TRACHELOBDELLA Die sing.

letzteren 7 in der Peripherie

mit nach hinten (aussen) gerichteter

Haken

Thier nach Gefallen die Spitze zurückziehen kann. Der

ist

mit starken Muskelfasern zu seinem Aus- und Einziehen versehen.

Saugnapfes zu haben. Die Farbe des letzteren

Krümmung und von

weiss und sein Durchmesser beträgt 2
A)

streckt sich

ge
,M

Hat

hebt und senkt sich häufig auf und ab.

es sich los gemacht, so rollt es sich

ist

Krümmung und

Mm.
aber auf diesem Fusse ziemlich beweglich,

nach der Bauchseite von Ende zu Ende

Ca
mb
rid

d. h.

Auf jedem der zwei äusser-

seine Ansatzstelle an der oberen oder Rückenseite des

Mit seiner Saugscheibe heftet sich das Thier an die AVand des Mastdarmes,

zusammen und

liegen.

einer Hülse umgeben, in welche das

sehr gross, mit einer langen scharf zugespitzten

Er scheint
;O

ist

und eine in der Mitte
rom

Haken

rig
ina
lD

sten Radien sitzt ein liorniger

ow
nlo
ad
f

und 8 Aushöhlungen gebildet, von welchen

Th
e

höhlungen, mit abgerundeten Ecken. Die Mitte des Saugnapfes bildet eine siebeneckige Aushöhlung. Dieser wird also aus 7 Kadien

darnach sogleich wieder gerade aus. welche Bewegungen schnell

uu'l oft abwecliseln

und dem

leicht

Tliiere

und lebendiges Ansehen verleihen.
Über den inneren Bau bemerkt Hök Folgendes:
Auf den Mund folgt ein stark aufgetriebener, zwiebeiförmiger und rausculöser Oesophagus, an dessen unterem Ende sieh
der Darmcanal unmittelbar in 2 Zweige theilt, welche weit von einander getrennt, einer an jeder Seite, bis unter den Saugnapf
hinablaufen, wo sie bei einigen Exemplaren in einander überzugehen und sich in der Mittellinie des Körpers zu vereinigen scheinen; bei anderen aber gehen die beiden Darmzweige nicht bis zum Saugnapf, sondern endigen eine Strecke weit oberhalb desselben, wie es scheint, mit blinden Enden. Der Penis läuft von oben aus der Samenblase in seiner Scheide zu der uterusähnlichen
,

welche gleich vor den Oviducten

Der Verlauf der Samengefässe konnte nicht mit völliger Gewissheit
sich von da so allmäh-

Ursprung zwischen den Schlingen des Ovariums zu haben und
ibr
ary

of

ermittelt werden, sie scheinen indessen ihren

Vas deferens zu vereinigen, welches in eine Samenblase einmündet, aus der die AVurzel des Penis hervortritt. Die weibrL

lich in ein

liegt.

the

Anschwellung lünab

Mu
se
um

of

Co
m

pa
rat

ive

Zo
olo
gy
(

ein munteres

Samenblase, wo der Penis hervortritt, und geht von da in eine zieudich lange

tM

ay

liche Geschlechtsöifnung steht gleich unter der

ns

Vagina, welche sich mit einer starken Anschwellung oder einem Uterus mit seiner Öffnung und seinen 2 Hörnern, die zu den

rva

rd

Un

ive

rsi
ty,

Er

Ovarien führen, endigt. Die Ovarien nehmen längs der Peripherie des Körpers eine sehr lange und ziemlich breite Strecke ein
und verzw^eigen sich an beiden Seiten des Körpers nach aussen von dem zweiarmigen Darmcanale. Ihre reichlichen Verzweigungen
sammeln sich in 2 grosse und starke Oviducte, deren jeder von seiner Seite kommt und mit dem anderen in der Mittellinie des Körpers, gleich unter der uterusähnlichen Anschwellung zusammenläuft. Von den eingeschlossenen Eiern sind die Ovarien und die
Die Verzweigungen
Oviducte hellgelb gefärbt. Die Gestalt und der Bau der Eier konnte nicht mit Sicherheit bestimmt werden.
des Gefässsystemes sind schwer zu verfolgen; die vordere Hälfte des Körpers scheint besonders reich an denselben und von ihnen
ed

by

the

Ha



Dig

itis

durchkreuzt zu sein. Ausgangspuncte oder Hauptstänime wahrzunehmen ist nicht gelungen. Derjenige Tlieil der Körperraitte,
welchen die beiden Darmschlingen einschliessen und welcher unterhalb der aus den Ovarien zusammenlaufenden Oviducte liegt, ist
ganz und gar voll von körnigen Anhäufungen welche kleine symmetrische Felder einnehmen. Ob diese Häufchen eigenthümliche
,

Drüsen oder nur Kalkgebilde sind, muss noch unerörtet gelassen werden.
strahlenförmig 3 starke Muskelbündel aus, deren convergirende

Enden

Vom

inneren und unteren Theile des Körpers gehen

dem Saugnapf anheften und deren Wirwenn das Thier mit seinem Fusse oder mit

sich über (oder auf)

kungen sicher darin bestehen, dass sie den Vordertheil des Körpers heben oder senken,

sitzt. Oberhalb der Mundöffnung liegt ein Nervenganglion, welches nacli beiden Seiten viele
und starke Nervenzweige aussendet, deren Verlauf jedoch schwer zu verfolgen und zu bestimmen ist.
Die beiden von Hök beobachteten Haken auf zwei Scheidewänden des Saugnapfes wurden bei wiederholter Untersuchung
auch hier aufgefunden, obwohl sie weniger hervorstanden.

der Scheibe des Saugnapfes angeheftet


Karl Moritz Diesing

'

TruchelnhdelUi IfMüUeri.

1.

Tab.

Corpus

II. Fig.

1— G.

Colin vi longum.

albo-flavimij viarginibiis siihmtegris.

Longit. cor'p. 4'"; lata. 4'"; longit.
bio
log
iez
en
tru
m.
at

72

colli 3'"; hitit. %'"•
I.

435.

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

TrachclohdeUa MiUIeri Dies.: Syst. Helm.

Caj)ito: ad branchia (Joannes Müller).

Hahitaculum: Gohiiis
Job.

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

ylib

Von dieser neuen Egelgattung theilte mir mein liocliverclirter Gönner
Müller bei meinem Aufenthalte zu Berlin im Jahre 1847 einige Exemplare

Collum

TrachelohdeUa KoJlari Dies.: Syst. Helm.

I.

%—%'".

436.

auf den

Kiemen

e

Brasilia:

des ausBrasilien

ad branchia (Kollar).

siamm&n^&n Priacanthus macroph-

ge
,M

A)

Kollar

Gustos

;O

rig
ina
lD

Habitaculum: Pr iacanthus macrophthalmus,
Im Jahre 1843 von

latit.

Th
e

latit.

— 4y/";

rom

%— Sy/",-

longit. colli

breve. Longit. corjy. iVo

Bio

lacteum^ marginibus profunde crenatis.

%— iy/";

7—10.

Fig.

ow
nlo
ad
f

Corpus

II.

Kiemen

Miolltiri.

div
ers
ity

Tab.

die er auf den

He
rita
g

Vrachelobdelta

2.

mit,

eL
ibr
ary

des Gohius Capito gesammelt hatte.

der geheime Medicinalratli

Zo
olo
gy
(

Ca
mb
rid

tiialnms in 4 Individuen verschiedenen Alters gefunden.

Diesing.

ellipticum depressum^
Mu
se
um

Cor]) US

of

Co
m

pa
rat

ive

PODOBDELLA

Caput

convexum., subtus pilanum

supra

dense annidato

collo teretiuscido retractili

affixtim^

-

plicatum.

brevi a corpore dis-

the

liemispliaericum centro

^

nidli.

of

Ocelli

ibr
ary

cretum.

Acetahulum

longe pedicellatum, oblique truncatum, pedicello tere-

AjJertiira genitalis viascida

.

.

.^feminea antrorsum sita ad annulum

tM

ay

rL

tiusculo hasilari.



rsi
ty,

Er



dorsalis

ad

hasin

Ha

rva

rd

Un

ive

pedicelli.

ns

Tr actus intestinalis unicruris s. simplex ano stipatus- anus
Piscium marinorum ectoparasita.
Ovipara.

decimuvi.

M^tttlliclieri.

ed

by

the

PotloUtleUa
II.

Fig. 11

— 18.

Dig

itis

Tab.

Corpus

albo-flavum. Longit. corp.

2'/:":, latit.

4

D\e^.:

Syst. llclm.

I.

Habitaculum: Corvina oscula:
men

o'"; latit.
1'"; longit. pedicelli
2'/l"; longit. colli "//'; latit.

%'".

I'odol/della Endli'cheri

Auch



diese ausgezeichnete

436.

ex America septentrionali : ad brancliia (Kollar).

Gattung wurde von meinem Freunde Kollar

der nordamerikanischen Corvina oscula im Jahre 1843 gefunden.

in

3

Exemplaren auf den Kie-


Vievzch» Aiiei» ran VtiliUitlanK

PONTOBDELLA Leach
hemisphaericuvi exeentrice affixum, coipore continuum

Ocelli

inferum.
ut

Acetab

(I).

hasin^

colli

ano

s. siinjjlex,

— Piscium marinorum

v. cnllo

nadum. Caput

v.

diacretum.

(Js

excentriciun

nliim haülctre campanulatum centro affixum. )iudum, capife

plurimum minus, renis ad

intestinal is unicruris

verruco.suhi

r. /ticve.

bio
log
iez
en
tru
m.
at

depressum, aiiitidatam

v.

apertnra fcminea

Ov ipar(t.

.sfi/xifns: kihls dm'sali.s .sHp)-a. acefidiun.

ylib

ectoparasita.

Tractus

iufra peneni.
rar
y.o
rg/
;w
ww
.

eloiigatum cylindricum

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

Corpus



PontohdeUa depressa.
Fig. 19

II.



-26.

eL
ibr
ary

Tab.

He
rita
g

Corpus depressum lange ellipticiim, annulatuvi, cinerco-ßnrum. rcrrucis di-pressis rimnsis. Collum lineare annulis S Ö, alternatim papillosis. Caput aupra inacalis daabus tricaspidatis
7'":
nigris juxtapositis. Acetahulum capite maj'us. Longa, cnrp. ultra 2'/^'; latlt. idtra
rom

ow
nlo
ad
f

(exci. synon.).

(Kroyer).

occidentcdis

gesammelte Art wurde mir
ge
,M

der 12. Auflage seines Systems IL 1079

in

Ca
mb
rid

nne

als

Aiigalic ihres

Hii-udo üidica: depressa, fusca, striis
hierauf ])egründetcn

Zo
olo
gy
(

sammt den

zw Ponto/jdeltd depressa gezogen wurde, muss

Ilelnu'/itltuin i'vaglieh

pa
rat

ive

teren eigentlich nur corpus depressum auf die letztgenannte Art passt und

zum Vatcrlande

gefundene, aber Westindien

iiat,

als specifiscli

,

Synonymen im

da von den gegebenen Charak-

Linne's Egel Ostindien, der von

verschieden betrachtet werden.

Mu
se
um

of

Co
m

Krover

oliiio niilicre

A)

wcstiiulisclicii Cicero

muricatis centum cliarakterisirte Art, welche

tra/isrersis

438

I.

rig
ina
lD

im

Helm.

Syst.

:

zur Ansielit gefälligst mitgethcilt und die vorliegende Abbildung darnach angefertigt.

Die von Li

Systema

Kroyer

— Dies.

in litteris.

um: In mare Indiae

Diese von Dr.
Aufeiitiialte.s

Kroyer

;O

II ah i tue ul

depressa

Th
e

2'/^"

longit. colli 4'"^ latit
I'on/ol/ilella

Bio

div
ers
ity



rL

teretiusculum

r.

tM

elonqatu'in,

tum. Gap)ut disciforme, circulare

v. subellipticum.,

Os exiguum

Un

simplex, hasilare, sid)elUpticuvi

^

excentricum inferum.

Ocelli 4

exeentrice affixum.. capite majus.

—8

nigri.

Penis ad

penem. Tr actus intestinalis unicruris s. siniplex
Piscium praeprimis fluviadorscdis supra acetabulum. Ovipara.
Ha

ap)erfurafemi?iea

infra



the

colli basin,

rva

rd

Acetabulum

collo discretum.

r.

ive

corpore continuum

rsi
ty,

Er

ns

parum angustatuin, obsolete annulaparum excavatum, exeentrice affixum..

dep>ressum, antrorsum

ay

Corpus

ibr
ary

of

the

ICHTHYOBDELLA Blainvillej

ed

by

ano stipatus; an u s

geomeirarum

in

morem

ingredientia.

Dig

itis

tilium ectoparasita, larvaritm

')

Die in

dem im Jahre 1850 erschienenen

I.

Bande des

Sijslema Heliiünthnm noch

iii.;lit

aulVeiiümmcneii, odi'r seitdem als neu

beschriebenen Arten sind:
Ic/ithyobdeUa (EaemochaTls) agUis
Ichlhijobdella sanguinea

3.

mann's
4.
II.

Anncl. Taf. XXIII. 3. (sine
Quatrefages in Cuvier Kegn. anim. Kdit.
Oerstedt: De region. marin. IS4i. 8ü (solum nomen) cum tab.
inarina Anarrhiehae Lupi in caco oris et hranchiarum Lcuclcart nee .lohnst.,

1.

2.

Ichthijohdena (Piscicola)

Arch. 1849.

1.

155. Taf. III. 2

und Örube

:*.

iJciikÄchriften der in.alliem.-natur\v. CI.

XIV.

lid.

in

Wieg-

Farn. d. Annel. 1851. 112 u. 150.

IclUhijobdella (Piscicola) respirans üarbifluviatilis

A — E (mit Anatom.).

descript.).

ad pinnasT vo&chel

\n

W iegman

n' s

Arch.

IS.jü.

I.

17— iMi.

I'at.


Karl Moritz

74

Diesing.

Mchthyohdelta stellata,
Tab.

annulatum^ utroque margine papillosum

Collum subconicum,

— 12'"

albo-cinereum, nigro-punctatum, limbo
1

latit.

;

Ko

Tchthyobdella stellata

1 1



5"'; longit. colli 1

ar in

litteris c. icone.



— Dies.

stellis

5'",- latit.
"/.s

Helm.

Syst.

I.

441.

stel-

Ocelli quatuor,

marginibus haud papillosis.

majoribus 8

—-10 cincfum. Longit.

l'/s"-

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

4

Gorp.

,

albo- einer eum^ nigro - pionctatuvi.

supremi lineares, postici subrotundi minores.

Acetabulum

cinereo-album punctis

bio
log
iez
en
tru
m.
at

Caput

,

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

obsolete

undique adspersum.

latis nigris

— 30.

ylib

Corpus depressum

Fig. 27

II.

Habitaculatum: Cyprii'^rum species variae praeprimis Barbus communis, FebruLota communis, Januar io ad branchia, Vindobonae
ario et Martio in corporis superßcie.



:

eL
ibr
ary

(Kollar).

:

rom

Th
e

Bio

div
ers
ity

He
rita
g

Auch diese durch die schwarzen .sternfVirmig'en rigmentzellen bezeichnete Art fand mein bewährter
Freund Kollar im Jahre 1843, im ersten Frühling auf der Körperoberfläche mehrerer Karpfen-Arten des
Wiener Fischmarktes, darunter vorzüglich auf der Barbe, sowie auch im Jänner an den Kiemen der Aalrutte.
Die hier gegebene Abbildung wurde unter seiner Leitung ausgeführt.

Fig.

rig
ina
lD

Tab.

ow
nlo
ad
f

Ichthyohdella Cichlae.
III.

1



3.

4—7?

>).

Kroyer

in litteris.

— Dies. Syst. Helm.

Zo
olo
gy
(

Jchthtjohdella üicldae

Ca
mb
rid

ge
,M

A)

;O

Co rp US teretiusculum, obsolete anmdatum, olivaceum. Cap u t ellipticum, corpore concolor. Ocelli...
Collum conicum. Acetabulum ferrugineum. Longit. corp. 2'"; latit. ^/J"; longit. colli '/J".

Hab itaculuvi:

Cichla brasiliensis:

I.

442.

ad Bio de Janeiro (Kroyer).

Kroyer

fand von dieser Art einige Exemplare zu Rio de Janeiro auf der Cichla brasiliensis und
Co
m

Dr.

mir dieselben gefälligst zur Ansicht mit, nach welchen diese Abbildung gemacht wurde.

Augen

of

theilte

pa
rat

ive

in corporis superficie,

ibr
ary

of

the

Mu
se
um

konnten nicht wahrgenommen werden.

Rudolphi-) chakact. emendato.

ive

per paria dispositas productum.

Os

excentricum inferum.

Ha

rva

affixum.

Un

foliaceas

rsi
ty,

Er

elongatum depressum, antrorsum angustatum, annulatuvi, idroque margine in branchias

rd

Corpus

ns

tM

ay

rL

SRANCHIOBDELLA

Acetabulum

ed

basin
;

,

nigri.

parum

excaratum, excentrice

Collum

laeve v.

anmdatum

basilare orbiculare, excentrice affixum, capite majus.

ap erturafeminea

Tr actus int est n a
Bis dum marinorum
i

anus dorsalis supra acetabulum. Ovipara.

Dig

stipatus

disciforme,

Ocelli 4 aut 8

itis

ad

colli

by

the

ebranchiatum.

Caput

l i

s

unicruris



s.

Benis

simplex, ano
ectoparasita.

Nach Lo)Mlig in Zeitsch. f. wissensch. Zool. III. 320 und Quatrefages in Annal. des sc.
XVIII. 279 sind die seitlichen Fortsätze der Leibesringe allerdings wirkliche Kiemen und

nat. 3. ser.

es

ist

der

Gattungscharakter darnach verändert worden.

an Fig. 4—7 bemerkbaren Unterseliiede
wurde beschrieben

')

llinsiclitlich der

^)

Als neue

.Vrt

BrannliiobdcUa (Branchellion) orbiniensis Torpedinis
et

anatom.

vergloiclie die Erklärung der Abliildungen.

Quatrefages:

in

Aiuial. des

sc.

nat. 3.

siir.

XVIII 283 cum icone


Vierzehn Arten von BdelUdeen.

75

BfanchiohfleUa Scolojtetulra,

fusco-cmmeimi

In-anchlifi

parum

angustatum,

Caput

Collum

— 42,

palUde flavesccns. Ocelli quatuor^ hiniin lineam transversam dispo-

obovatum basi anguatatum, exannulatum, diaphanuni, capite concolor.
granulosum. Longit. corp. 8 —

Branchiobdella Scolopendra Dies.: Syst. Helm.

444.

In superficie corporis eujusdam piscis, in Brasilia (Natterer).
eL
ibr
ary

Hab itaculum:

I.

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t



die Beschreibung; dieser Art gründet, winden von Joh. Nattemehreren anderen naturhistorischen
nat
Gegenständen in Weingeist, ohne alle näheren

Vorkommen,

He
rita
g

Die beiden Exemplare, aufweiche sich

eingesendet.

rom

Savignyi).

!

ow
nlo
ad
f

CLEPSINE

Th
e

Bio

div
ers
ity

]-er aus
lus Brasilien mit

das

Ace-

10'"; latii. 2'"; longit. brauch,
ylib

tabuluvi palUdeflavescens intus
3'"; laut, ultra 1"
yj"; longit. colli 2

Angaben über

34

anntd/'.s (li.stinctis

remiformihus hreve pedicellatis integris, hyalinis gramdis adsp)ersis, marginibus in-

feris inflcxis.
siti.

utrinque

siibaeqiiale^

,

S— 13.

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

Corpus

III. Fig.

bio
log
iez
en
tru
m.
at

Tab.

Oc eilt

annidum.

genitales inter 25. et 26., 27. et 28. corporis
s.

,

in se7niglobum contracta ventri toto affixa

Ovipara

morem

utplurimum

aut vivipara,

ingredientia

quiescentia.



,

nunquam

Aquarum

Mu
se
um

of

natantia

Co
m

pa
rat

pidla ventri materno adhaerentia; larvarum geometrarum in

Aper-

Tractus intestinalis

simplex, ano stipatus ; anus dorsalis supra acetabulum.
ive

unicruris

anticum, transverse ellipticum,

subbasilare ventrale., centro affixum.

Zo
olo
gy
(

turae

excavatum.

v.

2, 4, G aut S, utplurimum in lineas duas

Ca
mb
rid

Acetabulum

longitudinales dispositi, nigri.

planum

ge
,M

bilabiatum., haustello brevi protractili.

sidjtus

.,

A)

;O

rig
ina
lD

Corpus depressum dilatatum, annulatum, supra convexiusculum
Caput subdiscretum v. corpore continuum. Os subterminale

of

the

didcium incolae.

ay

rL

ibr
ary

Clepsine carinata,
III. Fig. 14

— 17.

rsi
ty,

octo, et

ive

medianis

totum corpus annulis angustis aequaliter dispositis ad 60 cinctum; supra
-

fusco

oUvaceuni

Ha

,

,

papillosum

,

carina longitudinali mediana distincta

the

convexiusculum

rva

rd

tis

subcartilaginosum, obovatum, plano-depressum, antrorsum angustätum, segmentis distmcUn

Co rp u s

Er

ns

tM

Tab.

ed

by

utrinque duabus lateralibus minus distinctis provisum, subtus
Dig

itis

haud papillosum. Caput corpore continuum.
approximati.

Acetabitlum

Clepslne carinata Dies.: Syst. Helm.

I.

orbiculare. Longit.

c

5

eil



i

2

9"';

planum

v.

et

concavum, pallidum,

juxtapositi subterminales valde
latit.

3



5'".

450.

JI ah itaculum: Clemmijs caspica: in corporis superficie, prope Aleppo (Kotschy).

')

Nachzutragende Arten sind

Müller: De liinul. circa Berolin. observ. dissert. 1844. 23. u. Grube Fam. d. Anncl. 113 u. ISU.
Thompson; in Ann. nat. bist. XVIII. (1846) 389; vergl. auch Siebold in Wiegmann's

1.

Clepsine verrucata V.

2.

Clepsine (Glossiphonia) eachana

Arch. 1850.

2.

374.

10*


Karl Mm-itz

76
Die kaiserliche Sammluag

Kot sehr

Reisende Theodor

Diesing.

mehrere Exemplare

besitzt

dieses Egels, welche der

rühmlichst bekannte

zu Aleppo auf der Körperoberfläche der (Jlemmys caspica sammelte und

dem

PINACOBDELLA

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

elongatum subcijlmdricum^ utrinque^ antrorsum insuper in coUum attenuatum, scutellato-

tabulatum, scutellin

tabuh's duriusculi'i semlcircularibus

s.

,

dnrsalibus 17 et totidem ventralibiis,

ylib

Corpus

Diesing. charact. emendato.

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

Museum

bio
log
iez
en
tru
m.
at

im Jahre 1839 zusandte.

sutura utrinque marginali longitudmali sinuata sejunctis; cancdicido undidato dar sali

Caput

ventrali recto, medianis aequilongis.

bus

triquetris

,

Aperturae

He
rita
g

ventrale^ centro affixum, orbicidure.
unicriiris

Ocelli

apicibus convergentibus.

.

Os

collo contitiuuni.

nulli.

Acetabulum

genitalium.

.

.

simplex, ano stijyatus: onus dorsalis supra acetabulum..
div
ers
ity

s.

terminale labio supero

labio infero brevissimo, viaxillis internis trihus cartilagineis
eL
ibr
ary

semicircidari tectum

pyramidali-

simplex subbasilare.

Tractus intestinalis
Ov ipar a.
In lacubu-s



ow
nlo
ad
f

rom

Th
e

Bio

Georgiae.

et sulco

rig
ina
lD

Pinucohdella Miolenatii.
lil. Fig.

18—24.

ge
,M

colli l'/.j"; crassit.
llirndo Gcoryianiis

Kolenati

";

crassit.

granaln-

medin 2":

lungit,

in litteris.

zoograpli. Feril.

I.

Imperatoris.



Syst. Helm.

I.

4öS.

Co
m

Icoii.

of

lacu Sullü-gliöll (lacus Ilirndinnm)
Mu
se
um

aculum. In

ad

uj/gusfis cinctuni. Longit. corp.

y/".

Pinacobdella Kolena/ü Dies, in

11 abit

Ca
mb
rid

ad 15

aiDiulis

10'

Zo
olo
gy
(

Collum

ive

tis.

scutellis dorsalibus et ventralibus ruhro-bruiineis, trausverse nigro-fuscn-i^triatis,

pa
rat

(Jnrpus

A)

;O

Tab.

in

parte boreali prorinciae Karabagli

of

the

(Kolenati).

.

ibr
ary

Diese Gattung, welche »ich durch die, eine Art Panzei- bildenden, tafelförmigen Schilder

am Leibe

aus-

wurde von Professor Kolenati auf seiner meliriithrigon Heise im Kaukasus in dem Gebirgssee
Sullü-ghöll (Blutegelsee) im nördlichen Karabagh entdeckt und davon nach seiner liückkehr im Jalirc 1847 ein
Exemplar der kaiserlichen Sammlung überlassen.

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi
ty,

Er

ns

tM

ay

rL

zeichnet,

Diesing.

Dig

itis

ed

by

TYPHLOBDELLA

Corpus

.mblanceolatum semiteres, annidis 61

minale, labio sup>ero semielUptico

margine crenidatis,

,

— 93

laevibus.

pli.ca longitudincdi

sub .singula maxilla.

simplex subbasilare, ventrale, centro affixum, orbiculare.

femin ea

inter

annulum 29.

et

30.

affiiiin.

corpore contimmm.

Os

Ocelli

Penis

in

nulli.

ter-

Acetabulum

anuulo 25.: apertura

Tractus intestinalis unicruris s. simplex, ano
Ov i pa r u.
In aquis dulcibus subterraneis.

p>atus: anus dorsalis supra acetabulum.
Genen Trochetae oinnimi

Caput

infero subnullo, viaxillis internis tribus .semicircularibu-s

ucdlonnii defecia iionnisi discn-pans.



sti-


Arten von BdeUkleen.

Vierzeh)!

11

.

Vyithlobtlella Miovdtst.
l'.ib. 111. i-'ig.

Corpus

Di

2";

anfrors. 2"; media 5'": diamet. acet. V'.l"

latit.

es. in Icon. zoograpli. Fcid.

(ISSti.) 2. Ueft.

I.

Iiniieiatoris.

— Syst. Holm.

I.

l.')9.

— Sclimidl

in Sit/.iingsbericliten clor

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

Tiiphlohdella A'oi'(i
XXII.

ad

Longit.

bio
log
iez
en
tru
m.
at

antrorsiim in colli speciem atienuatum, supra convexum, nigro-olivaceum, subttis planum,

cinereo-flarum.

kais. .Vkail.

-iö— :ii.

092.

e.tScIi

midi).

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

ylib

Ifabitaculuin. hi aqnis tsuliterraneisspeluncaeAggtelekiensiainHungarialKoväts

wurde zuerst von Dr. Koväts, ihn- mir davon ini.Jahrc 1847 di'ei Exemplare mitthcilte,
in der ßarndla-IIolile bei Aggtelek im Gümiircr Comitate entdeckt.
welcher im August des Jahres 1856 diese Höhle besuchte, fand denselben auf dem
I)r. Selimidl.
schlammigen weichen Grunde der entfernteren Lachen. Die Egel lagen meistens ganz i'uhig und bewegten sich
und

Hand

ihnen näher kam, dann aber suchten

Nachsuchen dürfte nicht

bei sorgfältigem

Buchten des eigentlichen Flussbettes, die dem
gen
»

ITfer

sie

rasch zu entfliehen.
He
rita
g

selten vor

die

leicht eine der grösseren

plare getrotlen werden.

in

die

angenehme Lage

versetzt,

noch

rig
ina
lD
;O
A)
ge
,M
Ca
mb
rid
Zo
olo
gy
(
ive
pa
rat
Co
m
of
Mu
se
um
the
of
ibr
ary
rL
ay
tM
ns
Er
rsi
ty,
ive
Un
rd
rva
Ha
the
by
ed
itis

ein

nicht gar zu
in ruhi-

oder mehrere Exem-

Exemplare haben mich

sowohl die genaue Färbung und Zeichnung ihres Leibes

bestimmte Stellung der beiden Geschleclitsötfnungen angeben zu können.

Dig

kommen

Lachen, und selbst

frisch erhaltenen

Th
e

gefälligst mitgetheilten drei

ow
nlo
ad
f

noch

Seh midi

rom

Die mir durch Dr.

Sie

nahen breiteren Stellen ohne
div
ers
ity

wenn

Bio

erst,

eL
ibr
ary

DicscM- l-li^elwurui

als

auch die


Karl Moritz

Dieaiiig.

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

bio
log
iez
en
tru
m.
at

78

TAFEL
Plagiopeltis dupllcata Thyiini brachypferi.

3.

1.

eL
ibr
ary



I.

Thier in natürlicher Grösse;
He
rita
g

1

Fig.

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

ylib

ERKLÄEUNG DER ABBILDUNGEN.

2.

dasselbe 6mal vergrössert.

Am

Hinterrande

Einer dieser doppelten Saugnäpfe, 30mal Tergrössert. Der untere und grössere

3.

und mit einem breiten Rande rersehen; der

in der Mitte desselben liegende obere

querelliptisch mit ein-

rom

Plectanocotyle el/iptica Lalracis mucronaii. 4. Thier in natürlicher Grösse; o. dasselbe IGmal vergrössert.

am

ow
nlo
ad
f

— 10.

ziemlich flach, elliptisch

ist

Th
e

geschlagenen Rundern.
Fig. 4

ist

und kleinere

Bio

Saugnäpfe;

div
ers
ity

des nach rückwärts spateiförmig verbreiterten Leibes liegen auf der Bauchseite die acht doppelten, in eine Reihe gestellten

man

Hinterrande sieht

die C in eine Reihe gestellten Klaramerorgane; G.

Auf der Bauchseite

Vorderende des Thieres. an 32mal vergrössert,

mit den Spitzen gegeneinander gebogenen und einer mittleren kürzeren geraden Stütze,
;O

besteht aus 2 hakenförmigen

rig
ina
lD

von der Bauchseite mit den 2 neben einander stehenden halbkugelförmigen Saugnäpfen; 7. ein einzelnes Klammerorgan
des Hinterrandes, von oben betrachtet mit den beiden entgegengesetzten halbkugeligen Klappen. Jede dieser Klappen

9.

64mal vergrössert.

— 15. Encoiyllahe Nordmanni

Bramae Bayi.

11. Natürliche Grösse des Thieres; 12. Thier

Zo
olo
gy
(

Fig. 11

8.

ein solches

beinahe ganz von der Seite gesehen; 10. eine der mittleren geraden Stützen. Fig.
Ca
mb
rid

Klammerorgan theilweise und

ge
,M

A)

welche durch eine Haut mit einander verbunden sind. Alle diese Stützen sind hornartig und gegliedert;

von der Rücken- und

13.

7

— 10.

von der

Bauchseite gesehen. Beide Figuren IGmal vergrössert. Die Seitenränder des flach elliptischen vorne abgestuzten Leibes sind
sitzt

auf einem ziemlich langen Stiele der

fast

am Grunde

Vorderende von der Bauchseite gesehen mit den beiden nebeneinanderliegendfen

14.

ist;

Co
m

an der Bauchseite angeheftet

pa
rat

ive

gegen die Bauchseite eingeschlagen. Der glockenförmige Saugnapf

of

Länge nach gefalteten Sauggruben und der darunter liegenden länglichen, den Sauggruben an Form
mehr gestreckten Slundöfi'nung; 15. der Saugnapf mit seinem schmalen zurückgebogenen häutigen

rauscheiförmigen, der

Mu
se
um

nicht unähnlichen aber

sich nähernden

Haken

in seiner Mitte. Fig. 14

IG— 20.

Kroyeri Bajae radiatae.

Calicotyle

Bauchseite

IC.

ibr
ary

Fig.

of

the

Rande und den beiden kegelförmigen, an der Spitze stark gebogenen und
und 15, 32 mal vergrössert.
Thier in natürlicher Grösse;

17. dasselbe

von der Rücken- und 18. von der

auf beiden Seiten des Körperrandes scheinen die rostfarbigen Eierbehälter durch.

Die Bauchseite zeigt unter-

rL

;

Raum

Er

ns

durch sieben Scheidewände, welche vom Centrum nach der Peripherie laufen, in sieben Fächer getheilt

die beiden

Haken auf
rsi
ty,

innerer

und

tM

ay

halb des querelliptischen Mundes die schief neben einander gestellten Gesehlechtsöffnungen und den grossen Saugnapf, dessen

2 Scheidewänden. Beide Figuren

IGmal vergrössert;

19. ein

ist,

Individuum mit eingeschlagenem

Un

ive

Vorder- und Hinterrande in natürlicher Grösse; 20. dasselbe IGmal vergrössert. Der Saugnapf erscheint hier von der

und

rd

zeigt seine becherförmige Gestalt

von sieben breiten abgerundeten Längsrippen umgeben.

by

the

Ha

rva

Seite

IL

Dig

itis

ed

TAFEL

Fig.

1



G.

Trachelobdella MiUleri Oolii Capitonis.

1.

Thier in natürlicher Grösse;

2.

dasselbe 4raal vergrössert. Der

einem ziemlich langen drehrunden Hals; die Ränder des quergerunzelten Leibes sind

fast

ungekerbt;

3.

Kopf

sitzt

auf

der halbkugelige

4. der Kopf gegen die Mundöffnung hin gesehen. Fig. 3 und 4, 8mal vergrössert.
Schwanzende von der Rückenseite mit dem über dem Saugnapf gelegenen After; 6. Schwanzende von der Bauchseite

saugnaptahnliche Kopf, von der Seite;
5.

mit
Fig. 7

—-10.

dem

kreisrund geöffneten Saugnapf. Fig. 5 und

Trachelohdella

Kollari Priacanihi macroplithaliiü.

grösste derselben 4mal vergrössert.

quergerunzeltcn Leibes sind
Fig. 11

— 18. PodohdeUa
seite mit

6, 4iiial
7.

8.

vergrössert.

9.

Individuen von verschiedener natürlicher Grösse;

Der halbkugelige saugnapfähnliche Kopf

sitzt

10.

das

auf einem kurzen Halse, die Ränder des

tief gekerbt.

Endlicheri Corcinae osculae. fl. Thier von der Riickenseite mit eingezogenem Halse; 12. Thier von der Bauch-

eingezogenem Halse, aber siclitbarem Kopf und Saugnapf;

13.

Tliiervon der Bauchseite mit ausgestrecktem Halse.


Vierzehn Arten von Bdellidecn.
Fig.

n — 13

ben

ist

in natüiliclier Grösse. 14

und

von

Iinliviiluoii

1,"),

79

Bauchseite gesellen. 3nial

ilcr

der Hals ausgestreckt und die MiindiilVnung des liomisphärisclicn Kopfes

einem dcisel-

bei

vorprü.-ispi-t,

in dii'seni

Zustamlc

iireist'iirnii";

das

andere Exemplar hingegen zeigt den Hals zuriielvgezogen, wo dann die MundölVnung hallmiondlormig erscheint. Der Leib
beider Individuen ist dicht von ringförmigen Falten umgeben, auf seiner Bauchseite am 10. Ringe liegt die weibliche

am Hinterende der schief abgestuzte Saugnapf an seinem langen drehrunden Stiele. 16. Thier
von der Seite gesehen, ebenfalls 3mal vergrössert. Auf der Riickenscite am Grunde des Stieles befindet sich der After;
17. Vorderende von der Bauchseite mit eingezogenem Halse und iler lialhmondförmigen MiiMdniVnung, 9mal vergrössert;
Hinterendc des Stieles mit dem Saugnapf, 9mal vergrössert.

id. Pontobdella depresaa.

i;1

Thier in natürlicher Grösse in halbgewendeter Stellung. Das Vorderende erscheint

19.

dem Beschauer zugewendet

gesehen, während das Hinterende mit der breiten Riickenfläche

Randansieht,

Leib

mit

'21.

vom Rande

dasselbe Individuum in

von der Rücken- und 22. von der Bauchfläehe aus gesehen. Der flachgedrückte lang elliptische geringelte
besetzt. Der gleich breite Hals besteht aus 8
9 Ringeln, welche abwechselnd mit Wärzchen verschen



Warzen

Der napfförmige Kopf

schwarze Flecken. Der Saugnapf

trägt 2

den Kopf an Grösse. 23. Kopf von der

übertrifft

ylib

sind.

ist

ist; 20.

rar
y.o
rg/
;w
ww
.

18.
Fig.

bio
log
iez
en
tru
m.
at

Geschlechtsöffnung und

htt
p:/
/w
ww
.bi
od
ive
rsi
t

Rückenseite gesehen, mit den beiden dreizackigen schwarzen Flecken; 24. Fragment des Halses mit einem warzigen Ringe
2ö. ein Leibesring mit den flachgedrückten, auf der Oberfläche rissigen Warzen, von der Rückenseite; 2G. ein solcher
Ring von der Bauchseite mit kleinen gleichmässig vertheilten Warzen. Fig. 24 26, 2mal vergrössert.
30. IclithyobdeUa sielhifa Barbi communis. 27. Thier in natürlicher Grösse, ganz ausgestreckt; 28. dasselbe in der Stellung des
Fortsehreitens; 29. dasselbe 8mal vergrössert. Der Leib ist flachgedrückt, undeutlich geringelt, an den Seitcni'ändern warzig



eL
ibr
ary



Fig. 27

ist ohne Warzen
Augen, von denen das vordere Paar linienförmig, das hintere
ausser den kleinen schwarzen Punkten, noch 8
10 grössere

mit schwarzen, sternförmigen, auf seiner Oberfläche zerstreuten Pigmentzellen. Der fast kegelförmige Hals

aber fast

ist.

4 paarweise

gestellte

Der Saugnapf zeigt
Rand umgeben;

sternförmige schwarze Pigmentzellen, welche seinen



30. ein Theil der Körperoberfläche,

die sternförmigen Pigmentzellen deutlicher zu zeigen.

24mal

vergrössert,

TAFEL
3,

4

rig
ina
lD
;O



7 ?

A)



IIL

IchthyobdeUa Cichlae brasüiensis.

Thier in natürl. Grösse
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Fig.

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Der Kopf
kreisrund und kleiner

an seinen Rändern.

1.

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2. u. 3.

Thier 12mal vergrössert in zusammengekrümmter

Ca
mb
rid

und ausgestreckter Stellung, so dass Kopf und Saugnapf bei einer Figur von oben, bei der anderen von unten zu sehen sind.
Ob der auf Fig. 4 7 dargestellte grössere Fischegel, der sich durch deutlichere Ringelung des Körpers, durch den im
Zo
olo
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(



vorderen Theile des Leibes befindlichen, durch hervorstehende Ringe gebildeten Gürtel, innerhalb welchem eine Geschlechts-

Rand des saugnapft'örmigen Kopfes und durch

und Saugnapfes unterscheidet, nur

als

natürlicher Grösse; Fig. 5

und

6.

12mal, Fig.

Co
m

4. in

Branchiobdella Scohpendra.

Ein grösseres Exemplar von der Rücken-,

8.

sei,

9.

die gekörnte innere Fläche des

Kopfes

oder eine besondere Art bilde, muss hier

7.

24mal

vei'grössert.

ein kleineres von der Bauchseite gesehen,

of

— 13.

Altersverschiedenheit zu betrachten
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unentschieden bleiben. Fig.
Fig. 8

ive

öffnung liegt, durch den gekerbten

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beide in natürlicher Grösse; 10. ein Exemplar 4mal vergrössert von der Rücken- und 11. dasselbe von der Bauchseite.
Auf dem saugnapfförmigen Kopfe sieht man die 4 Augen, welche zu 2 Paaren in einer Querlinie stehen. Der Hals ist ungeringelt, verkehrt eiförmig, am Grunde wieder verschmälert und durchscheinend. Der ziemlich gleichbreite, vorn und hinten
liat

jederseits eine Reihe ruderförmiger kurz gestielter

an seiner inneren Fläche gekörnt;
rL

ist

12. 3

Kieme, ebenfalls 16mal vergrössert.

C'Iepsine carinata

Clemmydis caspicae.

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14.

Thier von der Rückenseite in natürlicher Grösse;

ive

IG.

ist

um deren Anheftung
mit Körnchen besetzt;

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13. eine einzelne

und

eingebogen, ihre Fläche

von der Bauchseite, 3mal vergrössert. Der verkehrt eiförmige, vorn verschmächtigte
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— 17.

ist

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genauer zu zeigen, Ißmal vergrössert. Der untere Rand der Kiemen
Fig. 14

Kiemen. Der kreisförmige

Leibesringe mit den entsprechenden Kiemen,

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Saugnapf

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etwas verschmächtigte geringelte Leib

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Länge nach mit gegen CO schmalen, unter

sich gleichen

Ringen versehen und zeigt

von der Rücken-

15. dasselbe

flache Leib ist seiner

in seiner Mitte acht breite

ganzen

Segmente,

kurze einziehbare Saugrüssel ragt aus
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sert; der

Fig. 18

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deren jedes sich über mehrere Ringe erstreckt. Am Vorderende der Rückenseite liegen die 2 einander sehr genäherten
Augen. Die convexe warzige Rückenfläche zeigt einen mittleren deutlichen Längskiel und jederseits zwei weniger deutliche
Seitenkiele; die flache oder ooncave Bauchfläche hat keine Wärzchen; 17. Vorderende von der Bauchseite, Bmal vergrös-

— 24. Pinacobdella Kolenaiii.

dem Munde

hervor.

Thier in natürlicher Grösse, von der Rückenseite; 19. dasselbe von der Rüokenseite; 20. von
der Randseite; 21. von der Bauchseite. Fig. 19
21. 2mal vergrössert. Der fast drehrunde, nach beiden Enden, nach vorne
18.



aber in eine Art von Hals, der ungefähr 15 schmale Ringe zeigt, verschmächtigte Leib

ist

von 17 halbkreisförmigen härt-

und Bauchschienen umgeben, zwischen welchen jederseits eine vf ellenförmige Längsnath herabläuft. Die Rückenlinie wird von einem wellenförmigen Canale und die Bauchlinie von einer
geraden Längsfurche, beide von gleicher Länge, durchzogen. Der etwas gegen die Bauchseite gewendete Saugnapf ist
lichen oder pergaraentartigen gekörnten Rücken-

kreisrund; 22. Kopfende von der 'Bauchseite gesehen, 4mal vergrössert. Die Mundöffnung wird durch die halbkreisförmige
grosse Oberlippe bedeckt, während die Unterlippe äusserst kurz

mit den 3 knorpeligen dreikantigen, mit ihren

ist;

23. das Innere der aufgeschnittenen

Enden einander genäherten Kinnladen 8mal

von der Bauchseite mit dem kreisrunden Saugnapfe

,

4mal

vergrössert.

vergrössert

;

Mundhöhle

24. Hinterende


Karl Moritz Diesing.

80

Tijphlohilella Korafsi.

•2.5.

Tbier von der Kücken-,

"20.

dasselbe von der Bauoliscite gesehen, in natürliclier Grösse. Der fast

lanzettföniiige diclitgeringelte Leib ist vorne in eine Art Hals verschmäcbtigt, oberhalb gewölbt, unterhalb flach.
liegt

auf der Bauchseite, die männliche, aus welcher der Penis hervorgestreckt
."50,

Der After

auf der Uiickenseite gegen das Hinterende zu. Die Geschleclitsöffnungen befinden sich in der vorderen Hälfte des Leibes

Leihesring. Der etwas gegen die Bauchfläche gewendete. Saugnapf

ist,

ist

auf

dem

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die weibliche zwischen

"29. uiiil

am Rande gekerbten Kinnladen;

30.

ist

halbelliptisch; die untere fast

Kopfende der Länge nach aufge-

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versclnvindend; 20. die 3 inneren halbkreisförmigen,

dem

kreisrund; 27. Kopfende gegen die Mundöft'nung

zu und 28. dasselbe von der Seite gesehen, beide 4mal vergrössert; die obere Lippe

Lage neben einander ersclieiuenden Kinnladen und den Längsfalten, von welchen eine unter

schnitten mit den in dieser

jeder Kinnlade herabläuft. Fig. 29. und 30. 8mal vergrössert; 31. ein Stück des Leibes von der Bauchseite gesehen mit den

dem hervorgestreckten Penis 4mal

vergrössert.

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beiden Gesohlechtsöffnungen und

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— 31.

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25

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Fig.

Vierzehn Arten von Bdellideen.

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