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Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 60-0467-0476

at

467

ze
ntr
;w
ww
.bi
olo
gie

BÜMMi FLAlMREAGTlOli

um
.

ÜBER DEN VERLAUF DER

ÜLTRAflOLETTi


MTROI

ibr
ary
.

org
/

II

ww
.bi
od
ive

rsi

tyl

FLAMMENSPECTRUM VON KALIUM, NATRIUM, LITHIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM

p:/
/w

UND DAS VERBINDUNGSSPECTRUM DER BORSÄURE

ary

htt

VON

EDER

He
rita
ge

Lib


r

JOSEF MARIA

Dr.

rsi
ty

UND

eB

iod

ive

EDUARD VALENTA
df

rom

Th

IX tt'IKX.

Tief ioc|zapHiickt;iv

§pcciraftaf*;fit

und

1

c^exl P-iaii.^.)

;O

DER SITZUNG AM O.JULI

IX

1893.

beschriebenen Fiammenspectren der Alkali- und Erdalkali-

gy
(

Bimsen und Kirchhoff

oo
lo

von

wurden im sichtbaren Theile gründlich von Lecoq de Boisbaudran bezüglich der Wellenlängen

der charakteristischen Linien studirt: in

eZ

metalle

zAier.st

dem Werke des genannten
pa
rat
iv

Die

Ca
mb

rid

ge
,M

A)

VORGKI.EGT

rig
i

na
lD

ow

nlo
a

f^ll^ir 2

Forschers: »'Spectres lumineux (Paris

of
C

om

1874)« finden sich überdies ausgezeichnete Spectraltafeln, welche nach Handzeichnungen mittelst Kupfer-

Fiammenspectren der Alkalimetall- und Erdalkalimetallverbindungen längst
Mu

die sichtbaren

the

Während

se
um

druck hergestellt sind.

ist

der

ary

of

allgemein bekannt sind und beim chemisch-analytischen Elementarunterricht verwendet werden,
ay
rL

ibr

Verlauf dieser hochwichtigen Fiammenspectren im Ultraviolett bisher völlig unbekannt geblieben.
rns

tM

Die vollständige Kenntniss des gesammten Verlaufes der Flammenreactionen der Metalle
sichtbare

und

iiltraxiolette

einer

Spectrum erschien uns nicht nur an und

für

ity

,E

Bunsen'schen Flamme über das

in

Un
iv

ers

sich von Wichtigkeit, sondern \'erdient auch deshalb Beachtung, weil sich daran Schlussfolgerungen über

und der Dämpfe von Metallverbindungen

rva

rd

die Emissionsspectren der Metalldämpfe

Bunsenflamme

ferners die

bei verhältnissmässig

Verbindungen der alkalischen Erden

in

der

und gemischte Spectren der Metalle und deren Oxyde, respective Chlogeben, so verlangen diese Reactionen ein genaues Studium im ultravioletten Theile, um die bisher
itis

ed

by

partiell dissociiren

Dig

ride

Da

the

Ha

sehr niederen Temperaturen knüpfen lassen.

gewonnenen Anschauungen auf Grund der Kenntniss ausgedehnterer Spectralbezirke
Andererseits

ist

der

Zusammenhang

rectificiren

der bei der verhältnissmässig niedrigen Temperatur der Bunsenflamme

auftretenden ultravioletten Metallinien mit den Hauptlinien derselben Elemente im elektrischen

bogen oder Inductionsfunken auf Grund vergleichender vSpectrumphotographien

Wir unternahmen deshalb

die im

Die grösste Schwierigkeit bei

macht

die

zu können.

in

Flammen-

Erwägung zu

ziehen.

Nachfolgenden beschriebenen Versuche.

der Herstellung von Spectrumphotographien der Flammenreactionen

andauernde Erhaltung gleichmässig

heller,

durch Metallsalze gefärbter Bunsenflamme.
59 *


468

M.

./.

Eder und

E. ^'alaita.

Wir haben die bis jetzt empfohlenen Mittel, um während längerer Zeit eine mit Salzdämpfen
geschwängerte Flamme zu erhalten, anzuwenden versucht' Zum genannten Zwecke wurden insbesonders
gebogene, mit Salzlösungen gefüllte Glasröhrchen, an deren unterem Ende feine Platindrähte dochtartig

Flamme umspült wurden, empfohlen;

herausragten, welche stets feucht blieben und von der

es zeigte sich

aber, dass diese Einrichtung in der Regel nach einigen Minuten bereits den Dienst versagt, also keines-

Die Methode Gouy's,* welche darin besteht,
at

ist.

sogenannten »Refraichisseurs« einen Strahl von

mittelst eines

Bunsenflamme

24 Stunden brauchbar

bis

um
.

man

Brenndauer von 6

fein zerstäubter

gab weder genügend andauernde, noch entsprechend

bläst,

haben deshalb nach vielen Versuchen den

der Zeichnung

in

(s.

helle

ze
ntr

dass

für eine

Salzlösung

in die

Flammenspectren. Wir

;w
ww
.bi
olo
gie

wegs

Figur) ersichtlichen, im Nachfolgenden

Bunsenflammen mit beliebigen Salzlösungen

die Erzielung gleichmässig heller

gefärbt für eine Belich-

tyl

und

ibr
ary
.

org
/

beschriebenen Apparat construirt, welcher den von uns gestellten Anforderungen vollkommen entspricht

ww
.bi
od
ive

rsi

tungszeit von 6 bis 24 Stunden gestattet.

Der Apparat besteht im Wesentlichen aus einem aus
(j>),

welches den

htt

eine verticale Achse drehbaren, mit Platinring versehenen
ary

um

p:/
/w

Metall gegossenen schweren Postamente

und

b,

die

He
rita
ge

Lib
r

Bunsenbrenner (oder besser Terquembrenner)

verstellbare, gegen die Horizontale unter einem Winkel von
rsi
ty

45° geneigte Doppelscheibe

aus Nickelmetall

gefertigt,

ive

s,

Diese Scheibe besteht aus zwei Metallplatten, zwieB

iod

trägt.

rom

Th

schen denen das Platindrahtnetz (aus sehr feinem Platindraht

eingeklemmt

;/

ist,

nlo
a

df

geflochten)

g

im Gefässe
rig
i

die

na
lD

ow

über den Umfang der Scheibe 2 bis 3

5 wird

und

in

Die

Salzlösung eintaucht.

befindliche

mittelst der

dass es

vorragt

Achse a und damit verbundenen

ge
,M

A)

;O

Scheibe

so zwar,

cm

Umdrehung
Wannne g und kommt

durch ein Uhrwerk

c

rid

Conus
Ca
mb

Platinnetz passirt die

/

Das

versetzt.

stets mit Salz-

mit der Bunsenflamme in Berüh-

of
C

om

pa
rat
iv

eZ

oo
lo

gy
(

lösung imprägnirt bei

in

Flamme des Terquembrenners

stets mit

Bunsenflamme

lange

stets

zur

Salzlösung gefüllt erhalten wird. Der Luftzutritt bei der

derartig regulirt werden, dass der untere blaue

the

b

beliebig

werden kann, wenn nur das Uhrwerk

erhalten

die nicht leuchtende, fast farblose
of

und darüber

muss

gefärbte

Flammenkegel

sich

obere Gasflamme weit emporragt. Die zu

ary

scharf abgrenzt

Wanne g
se
um

die

fende Metallsalz

Mu

und

rechten Zeit aufgezogen

rung, wodurch eine gleichmässig helle, durch das betref-

ay
rL

ibr

möglichst untersuchenden Salze müssen an der Grenze beider Flammentheile bei

/

eingeführt,

d. h.

das

muss an dieser Stelle die Flamme passiren und es darf nur das Licht des oberen Theiles der
Flamme zum Spectrographiren benutzt werden, denn dieses Licht ist frei von den Swan'schen Kohlenbanden. Würde auch der untere blaue Strahlenkegel sein Licht in den Spectralapparat senden, so würden
Un
iv

ers

ity

,E

rns

tM

Platinnetz

die

schwachen Metall- oder Metalloxj^dspectren, welche
Ha

und

bei

Wasserbanden

auf-

den Flammenreactionen entstehen,

the

treten

rva

rd

nicht nur im sichtbaren Theile, sondern auch im Ultraviolett viele Kohlenlinien neben

ed

by

verdecken. Der obere fast farblose Theil der Bunsenflamme sendet dagegen nur das Spectrum des WasserDig

itis

dampfes aus, welche Wasserbanden auf

allen

unseren heliographischen Spectraltafeln ersichtlich sind.

Diese zuerst in den Denkschriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften''' beschriebene Beobach-

Swan'schen Spectrums aus den Bunsen'schen
wurde hei Vornahme dieser Versuche vervverthet.

tung, welche die Trennung, respective Ausscheidung des

Flammenreactionen auch im ultravioletten Theile

1

•!

3

Vergleiche:
.\nn.

Kayser, Lehrbuch

de Chimie, 1879, Bd. 18

sichert,

der Spectralanalyse, 1883,
(5),

S. 78.

S. 5.

Eder, Das Emissionsspectrum schwach leuchtender verbrennender

K'ohlenwasserstofl'e,

1890, Bd. 57.


Bunsen'schc Flaiiiniciircactioucii im uUravioletten Spectrum.

469

Unter Beobachtung dieser Vorsichtsmassregeln und der beschriebenen einfachen Vorrichtung gelang
uns ohne Schwierigkeit die Flammenspectren der Alkalimetalle, Erdalkalimetalle sowie der Borsäure
viele Stunden zu erhalten und dadurch genügend lange mittels des Quarzspectrographen belichten zu
es

um

können,

gut definirte Spectrumphotographien bis ins Ultraviolett zu erzielen. Die Aufnahmen der nach-

stehend beschriebenen Spectren wurden mit einer Spaltöffnung t= 0*08

Ausmessung

at

der Linien und Banden an den so erhaltenen Spectrumphotographien

des Flammenspectrums ein Vergleichsspectrum (Funkenspectrum einer Legirung von
um
.

in die Mitte

Cadmium und

Blei) einphotographirt,

Spectren deutlich ersichtlich

welches auch auf allen

ze
ntr

Zink,

der

gemacht.

den beigegebenen Tafeln abgebildeten

in

;w
ww
.bi
olo
gie

Zum Zwecke
wurde

mm

ibr
ary
.

org
/

ist.

rsi

tyl

I.
ww
.bi
od
ive

Flammenspectren von Kalium-, Natrium- und Lithiumsalzen.

die Photographie des

Bunsenflamme erschloss

He
rita
ge

vorher möglich war. Hiezu war allerdings eine 24stündige Belichtungsdauer unter Anwenrsi
ty

als es

lichtstarken Quarzspectrographen mit massiger Dispersion nothwendig, aber die
ive

Photogramme

eB

iod

dung unseres

erfüllten

demselben auftretenden Spectrallinien weiter gegen das stärker brechbare

sich uns die Kenntniss der in

Ende,

Spectrums der mit Kaliumsalzdämpfen
Lib
r

Durch

ary

htt

p:/
/w

a) Kaliumsalze.

Th

Hessen den Verlauf der Spectralreaction bis weit ins Ultraviolett verfolgen. Es treten im Ultraviolett
rom

der Kaliumbunsenflamme bisher noch nicht beobachtete Kaliumlinien auf: die enorm inten-

schwächere Kaliumlinie:
ow

die

Diese ultravioletten Linien im Kaliumflammenspectrum
A)

;O

graphie ziemlich scharf, jedoch lassen sie sich nicht
ge
,M

mehr verschwommen

Dispersion unseres Quarzspectrographen

der Spectrumphoto-

Doppellinien auflösen, da dieselben im Flammen-

in

als

im Funkenspectrum

sind

und andererseits

die

Anbetracht dieses Umstandes zu ihrer eventuellen Trennung
Ca
mb

in

völlig ausreichte.

gy
(

auch nicht

in

die Linie

rid

spectrum entschieden

X^4045'8 und

erscheinen

na
lD

= 3217-5.

dann

rig
i

A

= 4047'2,

df

in

sive Hauptlinie des Kaliums: X

nlo
a

folgende

eZ

oo
lo

Die angegebenen, von uns im Flammenspectrum der Kaliumsalze aufgefundenen ultravioletten Linien

und Funkenspectrum des metallischen Kaliums, wie wir uns durch
of
C

om

versuche überzeugt haben.

= 3217'5

ermittelten, ist

ohne Zweifel

die

von Kayser und

Mu

se
um

Die Linie, deren Wellenlänge wir mit X
the

im eletrischen Bogenspectrum des Kaliums mittelst Gitter erhaltene Doppellinie

Ä

^

"

"^

|

ary

of

Runge

Parallel-

pa
rat
iv

finden sich auch im Bogen-

stärker brechbare Linien, von

kräftig

im elektrischen Lichtbogen auftreten, konnten

ay
rL

ibr

denen einige sehr
tM

von uns im Flammenspectrum nicht mehr aufgefunden werden, es

Funken der

Fall

,E

rns

peraturen, wie dies beim elektrischen Bogenlicht und

scheint, dass selbe nur bei höheren Tem-:

diese letzteren Spectren auch im sichtbaren Theile linienreicher als das
ity

ers

Un
iv

man

die anderen,
rva

Lecoq
Ha

Linien, wie sie bereits

auftreten, sowie überhaupt
sind.

im sichtbaren Theile des Flammenspectrums der Kaliumsalze auftretenden

rd

Vergleicht

ist,

Bunsenflammenspectrum

so vortrefflich beschrieben hat, mit den von

Kayser und Runge

aufgefun-

by

the

denen Kaliumlinien im Bogenspectrum, sowie mit den Linien im Funkenspectrum des metallischen Kaliums
itis

ed

Wasserstoffatmosphäre, so zeigt es sich, dass diese Linien
Dig

in einer

und offenbar von der Dissociation der Kaliumsalze
Die Photographie des Spectrums der

Spectrum

auf;

in

dann verschwindet

es,

wie

= 4800
Lecoq

dem elementaren Kalium angehören

Flammen von Kaliumsalzen weist

es beginnt (im sichtbaren Theile) bei circa X

anscheinend constant bis X

alle

der Bunsenflamme herrühren.

oder X

= 4700

^ 6400,

und verringert

zuerst angab für das

Auge

bis

sich

ein sehr starkes continuirliches

wächst

bis circa X

^ 4800

hat

und von da allmälig schwächer werdend,

bleibt

nun allmälig bis gegen X = 4200,
X i=4150; die Spectrumphoto-

gegen

graphie aber zeigt, dass das continuirliche Spectrum der Kaliumsalzflamme das
circa X

= 5700,

sich bis

gegen

Maximum

X^4000

im Blau

erstreckt,

bei

dann


470

Edcr und

,1/.

./.

Wilcnta,

E.

=3000

während

die letzten

Spuren

2800
Das dem Kaliumtlammenspectrum zu Grunde liegende continuirliclie Spectrum erstreckt sich
namhafter Intensität weit gegen das brechbare Ende bis ins Ultraviolett, also wesentlich weiter

also mit

schwach, aber noch immer deuthch wahrnehmbar

gegen

bis

X

reicht,

verfolgen lassen.

sich bis X z^

als

man

Spectrum dem Kaliumoxyd zuzuschreiben;

wir

bisher annahm.

H.W.Vogel' war

geneigt, dieses

da wir dasselbe continuirliche Spectrum
ze
ntr

in einer

ist,

Wasserstoffatmosphäre befindlichen metallischen Kaliums
;w
ww
.bi
olo
gie

auch anderwärts im Funkenspectrum des

dies nicht der Fall

um
.

at

continuirliche

glauben jedoch annehmen zu können, dass

beobachtet haben.

in

nach-

ibr
ary
.

org
/

Auf Grund unserer Versuche haben wir das ganze Bunsenflammenspectrum der Kaliumsalze

dem Spectrum

rsi

E d er und
Vale nta

p:/
/w

Bemerkungen

7040

I

Mitte einer breiten

583>

5832

S

Scharfe Linie

5S03

5802

8

57S3

5783

5

5342

5344
5103

4

5104

Th

eB

iod

ive

rsi
ty

schwachen Bande

rom

Mitte einer verbi-eiterten Linie
df

Grün

lO

Mitte einer etwas verbreiterten Linie
nlo
a

Gelb p

He
rita
ge

7663

7248-6825

Lib
r

Ziemlich scharfe Linie

10

7699
766Ü

7697
Roth a

ary

htt

q

der Kalium-Bunsen-Flamme auftretenden Linien.
ww
.bi
od
ive

Tabelle der in
Nach L e c

tyl

folgender Tabelle zusammengestellt.

10

Ultra-

3447 -2

4

Entspricht der Doppellinie 3447'5

Violett

3217-5

I

Entspricht der Doppellinie

na
lD

entspricht der Doppellinie 4047 '4
;O

rig
i

Breite Linie;

— 3446'4
3217-8 — 3217 -3

— 4044'3

des Bogenspectrums

des Bogenspectrums

'(

des Bogenspectrums

)

neu

für

das Flam

menspectruni

rid

ge
,M

A)

4045

Yioletl Y

ow

4950
4045-8

4948

pa
rat
iv

eZ

oo
lo

gy
(

Ca
mb

Wie aus dem Vergleiche dieser Tabelle der Kaliumlinien des Bunsenflammenspectrums mit dem von
Kayser und Runge ermittelten Bogenspectrum des metallischen Kaliums hervorgeht, erscheinen, wie
erwähnt, im ersteren Spectrum manche Liniengruppen als unscharf und verbreitert, welche im letzteren
Spectrum sich scharf trennen; ähnliches

auch

bei

den später zu beschreibenden Flammenspectren der

om

ist

of
C

h)

Natriumsalze.

Mu

se
um

Alkalien und

Erdalkalien der Fall.

of

the

Die Natriumflamme gibt bei einer Belichtungsdauer von 24 Stunden mittels des Quarzspectrographen

ay
rL

ibr

ary

ausser der bekannten gelben Natriumdoppellinie
tM

Flammenspectrum der Natriumsalze bis
X^ 3302 "5 und diejenige
welches für monochrom

,E

rns

Natriumlinie

ist

dem

noch

ultraviolette Linien, deren Existenz in

unbekannt geblieben war. Namentlich

= 2853

deutlich

und scharf

die ultrax'iolettc

auf, das Licht der

Natriumflamme,

zufolge nicht monochromatisch.

rva

rd

Un
iv

Es ergeben sich daher für das Spectrum der Natriumbunsenflamme folgende Linien:
Tabelle der

dem Spectrum

der Natrium-Bunsen-Flamme auftretenden Linien.

by

the

Ha

in

itis

ed

Eder und Valenta

Dig

Gelb

j

Na.

5896

5890
Na... 3302 -5
'

UltraViolett

II

\V.

10
10
8

Entspricht

der

Doppellinic

3303 1-3302-5

des

Bogenspectrums (Kayser und Runge)
Na.

.

.2853-0

Entspricht der Linie 2852-9 des Bogenspectrums

\'ogcl, Praktische .Spcctralanalysc irdischer

Stoffe,

Berlin 1889,

I.

Th

,

dem

tritt

ers

ity

gilt,

jetzt

X



S. 144.


Bnusen'schL Flaiuuicurcactioiicii im ultravioleftcu Spectruni.

471

Alle diese in der Biinsenflamme auftretenden Natriiimlinien sind solche, welche sich im clektiischen

Flammenbogen im Natriumdampfe, sowie im Indiictionsfunken zwischen Natriummetallelectroden zeigen,
und zwar sind es Linien, welche sich im elektrischen Flammenbogen leicht umkehren. Es treten jedoch

Natriumflamme

an.

ein continuirliches Spectrum,

wie bei der Kaliumflamme und ziemlich gleichmässig

dass es schwierig

verläuft, so

ist

und zwar

org
/

Theile; wir constatirten den Verlauf bis ins Ultraviolett (siehe heliogr. Tafel),

beim Kalium der Fall

zu

im sichtbaren

liegt

das flache,

ist.

ww
.bi
od
ive

Lithiumsalze.

c)

Lithiumflamme treten im Blau und im Ultraviolett nach 24 stündiger Belichtung zwei ziemlich

schwache Lithiumlinien

und zwar

^ 4602-4

die Linien X

und

X

^-r

3232

'8.

Hiezu kommen noch die

htt

auf,

p:/
/w

In der

rsi

tyl

ibr
ary
.

Violett als dies

hell ist,

Maximum

das

Bunsen und Kirchhof

bestimmen. Dieses continuirliche Spectrum beobachteten bereits

schwer bestimmbare Maximum etwas weiter gegen

welches nicht so
ze
ntr

gibt die

;w
ww
.bi
olo
gie

Ausser diesen Linien

welche im

Spectrum der Natriumbunsenflamme

fehlen. Alle Natriumlinien im

dem elementaren Natrium

gehören, wie der \'ergleich ergibt,

die brechbarsten Linien,

at

Bogen- und Funkenspectrum sich zeigen,

während

auf,

um
.

nur die weniger brechbaren Linien im Flammenspectrum

folgender Tabelle wiedergegeben.

dem Spectrum

der Lithium-Bunsenflamme vorgefundenen Linien.
eB

iod

ive

Tabelle der in

He
rita
ge

in

rsi
ty

erscheint

Lib
r

ary

zwei bereits bekannten rothen und gelbrt)then Linien. Das gesammte Spectrum der Lithiumbunsenflamme

rom

Th

Eder und Valen ta

na
lD

3

4öo2"4

Ultraviolett

3232 "8

j

neu

für

das

Flammen-

2

ge
,M

A)

Blau

Hauptlinie

10

rig
i

6708
6103

;O

Roth
Rothgelb

ow

nlo
a

df

7

4

spectrum

Ca
mb

rid

)

gy
(

Die Lithiumflamme gibt nur ein ganz schwaches continuirliches Spectrum, das weitaus schvx'ächste

pa
rat
iv

eZ

oo
lo

von den genannten Alkalimetallen.

of
C

om

II.

the

Mu

se
um

l'lammenspectren xon Calcium-, Barium- und Strontiumsahen.

dem Flammenspectrum

ay
rL

der Kalksalze treten, wie insbesondere

Banden

auf,

welche

rns

Metallinien zahlreiche

tM

In

ibr

ary

of

a) Calciumsalze.

in die

dem Calciumoxyd,

Flamme gelang

Un
iv

banden zu erkennen und zu messen. Auch durch Einführung
erhält

Ha

rva

rd

Flamme verdampfende Chlorcaiciumperle

in

ed

itis

Dig

einige Chlorcalcium-

einer Salmiakperle unter die in der
^

Unsere Absicht ging dahin,

die

den Flammenspectren der Calciumsalze sicherzustellen

und das Auftreten derartiger Banden neben Metallinien im
Mittels des geschilderten Rotationsapparates

\-on

Chloridlinien.

by

the

Chlorcalciumbanden neben den Chloridbanden

man

Lecoq' gezeigt hat, neben wenigen
theils dem Chlorcalcium angehören.

Mitscherlich und Lecoq

es

ers

ity

,E

Durch Einblasen von Salzsäure

theils

ultravioletten Theile

zu constatiren.

gelang es uns unter Benützung von Calciumnitrat bei

30 Stunden andauernder Belichtung das Flammenspectrum des Calciumox3''des zu photographiren

circa

und zwar

I

i
'

bis ins Ultraviolett;" ferner photographirten wir

Lecoq,
Vogel,

Spectres lumineux. Paris,
Praktische Spectralanalyse,

Die Calciumnitratilamme

ist

Calciumo.xydbanden nur schwach

relativ

auf.

Am

das Spectrum einer Chlorcalciumflamme, welches

1874.
I.

Thl., Berlin,

sehr lichtarm;
Platiiiiietzc

1889, S. 145.
es

treten

selbst

unter günstigen Bedingungen

die

charakteristischen

des .Apparates scheidet sich kohlensaurer ICalk ab, welcher die .Maschen


472
heller

J.

ist,

M. Eder und

so dass eine Exposition von 20 Stunden zur

spectrum des metallischen Calciums

und waren hiedurch

in einer

Wileuta,

E.

Aufnahme genügte; überdies zogen wir das Funken-

Wasserstoffatmosphäre

in

den Kreis unserer Untersuchungen

den Stand gesetzt, die Banden des Calciumoxydes von jenen des Chlorcalciums zu

in

trennen und die einzelnen im Calciumflanmienspectrum auftretenden Metallinien zu identificiren.

dem Spectrum

der Calcium-Bunsenflamme auftretenden Linien und Banden.

Nach Eder
e

Nach

Bemerkunoren

nta

;w
ww
.bi
olo
gie

1

itis

ed

by

the

Ha

rva

rd

Un
iv

ers

ity

,E

rns

tM

ay
rL

ibr

ary

of

the

Mu

se
um

of
C

om

pa
rat
iv

eZ

oo
lo

gy
(

Ca
mb

rid

ge
,M

A)

;O

rig
i

na
lD

ow

nlo
a

df

rom

Th

eB

iod

ive

rsi
ty

He
rita
ge

Lib
r

ary

htt

p:/
/w

ww
.bi
od
ive

rsi

tyl

ibr
ary
.

org
/

und Va

Dig

Nach

Lecoq

ze
ntr

um
.

at

Tabelle der in


Himscn'sciic Fhniniiciircactinncn hu uUi-ai'iohitcu Spcciniui.

Oxydbanden

sich einiu,e dieser x'erwasciienen ultravioletten

denen immer

in

eine Art

473

von Doppelbanden autlösen, von

zwei durch einen gemeinsamen leuchtenden Untergrund verbunden erscheinen.

je

Die Tabelle gibt eine Übersicht der gesammelten, \'on uns nachgewiesenen Oxyd-, Chlorid- und

Bunsen'schen Kalksalzflammen, unter diesen Linien (Banden) betinden

Metallinien (respective Banden) der
'ACi

n eue n

t

d

e ck

t

e

Ca

1

c u
i

m o X y d b a n d e n.

Flammenspectrum, jedoch benutzten

ein gutes

wir zu unseren Versuchen ziemlich concentrirte Lösungen

P'alle sich die

org
/

weil nur in diesem

Dabei entweichen viele Salzdämpfe

in die Luft,
ibr
ary
.

gleichnicässig intensiv roth färbt.

;w
ww
.bi
olo
gie

Verdünnung

ze
ntr

Strontiumsalze.

b)

.'^trontiumnitrat gibt selbst bei grosser

um
.

at

sich

welche

ganze Flamme

(trotz Ventilation)

nicht der Fall

ist.

Wir

erhielten bei Belichtungen \'on 12 bis

ww
.bi
od
ive

rsi

tyl

den Aufenthalt im Arbeitsraume sehr unangenehm machen, was bei der \'erwendung von Chlorbarium

20 Stunden Dauer gute Spectren.
auf,

indem

p:/
/w

Im Spectrum der Strontiumflamme treten die Oxjvibanden sehr stark im sichtbaren Theile
im Ultraviolett noch mehrere Strontiumoxydbanden,'

jedoch an Deutlichkeit weit hinter den
Lib
r

\A'elche

hell

als

die

Bariumoxydbanden

ultrasind).

Strontiumoxydbanden allerdings bezüglich der massigen Breite und \'erschwommenheit ähnlich
rsi
ty

die

He
rita
ge

Kalkbanden zurückstehen (wie dieselben auch weniger

\'ioletten

Es sind

ary

htt

insbesondere die rothen Banden eine grosse Helligkeit besitzen. In der Spectrumphotographie erscheinen

iod

ive

den Calciumoxydbanden, aber die letzteren sind etwas schmäler und einige der Strontiumoxydbanden
Th

eB

scheinen Doppelbanden zu sein. Diese schmalen verwaschenen Banden sind ziemlich regelmässig vertheilt

Das
rom

schwaches continuirliches Spectrum

eingebettet.

letztere erstreckt sich bis zur ersten

Wasser-

nlo
a

df

in ein

ow

bande.

rig
i

na
lD

Im Nachstehenden gehen wir eine Tabelle der Linien und Banden des Strontium-Flammenspectrums,
ähnlicher Weise, wie dies beim Calcium geschah, die

in

(unter

Benützung von Strontiumnitrat erhalten) ebenso wie

A)

ge
,M

rid

die

die Strontiumchloridhanden

Linien des elementaren Strontiums, welche

eingeklammert

durch Dissociation der Strontiumsalze

Ca
mb

wogegen

Die Chlorstrontiumflamme gibt ein Spectrum, welches sämmtliche

nicht eingeklammert sind.

entstehen,

dem Strontiumoxyd entsprechenden Banden

gy
(

sind,

;O

wobei

dem Spectrum

om

der Strontium-Bunsenflamme

vorkommenden Linien und Banden.

Mu

Nach Ede r
und Valenta

ay
rL

ibr

ary

of

the

Nach

Lecoq

se
um

of
C

Tabelle der in

pa
rat
iv

eZ

oo
lo

Linien und Banden der Tabelle enthält.

rd

Un
iv

ers

ity

,E

rns

tM

6862
6827
6729
6694
6664

Roth

Ö191
6059

Ha
the
by

6597
6464
6350
627Ö
Ö233

ed

'

itis

3

Dig

Orange

rva

6(J27

•I

10

5911

0032
5968
5940
5910

5S90

5801

3

(103

1

5970
5940

2
I

3

I

Nach

Nach E d e r

Lecoq

und Valenta


474

M. Eder uttd E. VaJenta,

J.

Bariumsalze.

c)

Bariumsalzflammen geben

nach 15

erst

Verwendung von concentrirten
und die Färbung verschwindet
Lösungen zu verwenden und dem Netze eine ziemlich

bis SOstündiger Belichtung bei

Salzlösungen ein gutes Negativ im Ultraviolett. Die Flamme

wesshalb es geboten erscheint, concentrirte

rasch,

lichtschvvach

ist

Bewegung zu ertheilen. Das Platinnetz belegt sich rasch mit einer Kruste von Bariumcarbonat,
insbesondere wenn Bariumnitrat verwendet wurde, deshalb ist es nöthig circa jede Stunde eine Ausze
ntr

um
.

at

rasche

.-Xnwendung von Bariumnitrat, da dieses Salz

Flamme

der

in

decrepitirt

und

Bariumchlorid erfordert eine langsamere

Bewegung

ibr
ary
.

des Netzes und verdünntere Lösungen als Barium-

aber selbst bei Einhaltung dieser günstigen Bedingungen stets

ist

unter

licht-

rsi

ärmer

man

tyl

Flamme

Die Färbung der

nitrat.

erhält

die letztere durch die dabei

org
/

herumgeschleuderten Theile durchwegs grün gefärbt wird

;w
ww
.bi
olo
gie

kochung und gründliche Reinigung mit Salpetersäure vorzunehmen. Die besten Spectren

jene des Nitrates. Die erhaltenen Spectren sind bei beiden Salzen fast oder ganz identisch, weil
das Chlorid rasch Chlor verliert und ein Oxydspectrum gibt.
p:/
/w

ww
.bi
od
ive

als

der folgenden Tabelle, welche die Resultate unserer Beobachtungen der Spectren der Bariumsalzhtt

\n

flammen

Oxydbanden und nur wenige Chlorid- und Metallinien. Die im
sichtbaren Theile vorfindüchen Bariumoxydbanden sind bereits von Lecoq beobachtet worden, während
ary

sich zumeist

finden

zwanzig neue Bariumoxydbanden auffanden.
von Lecoq als einfach bezeichnete O.xydrsi
ty

als

Violett gelegenen,

Doppelbanden aufzulösen.

eB

in

und

dem Spectrum

der Barium-Bunsenflamme auftretenden Linien und Banden.
nlo
a

in

Bemerkungen:

;O

Nach Eder
und Val en ta

oo
lo

gy
(

6820
6497

pa
rat
iv

eZ

6819
6499

Ca
mb

rid

ge
,M

A)

Nach

Lecoq

rig
i

na
lD

ow

Tabelle der

df

rom

Th

banden

es uns, einige der in Blau

iod

Auch gelang

mehr

ive

wir im ultravioletten Theile des Spectrums

He
rita
ge

Lib
r

enthält,

of
C

om

6448

itis

ed

by

the

Ha

rva

rd

Un
iv

ers

ity

,E

rns

tM

ay
rL

ibr

ary

of

the

Mu

se
um

\

Dig

"!

Nach

Lecoq

Nach Eder
und Vale nta

Bemerkungen:


Biinseii'sclie

Flammeureactioneu im

475

uUraviolcfteii Spectntni.

III.
Flammenspectrum der Borsäure.
Bereits

früheren Abhandlung'

einer

haben wir das Emissionsspectrum des elementaren Bor

Wir zogen

der Folge das sehr charakteristische Verbindungsspectrum der
ze
ntr

in

um
.

at

in

beschrieben.

Borsäure, wie

;w
ww
.bi
olo
gie

selbes bei der durch Borsäure grün gefärbten Wasserstoff- oder Leuchtgasflamme auftritt,

in

den Kreis

unserer Untersuchungen. Dieses Spectrum weist keine Linien des elementaren Bor auf; es wurde bereits

doch erstreckten sich diese Untersuchungen nur auf den sichtbaren Theil desselben.
org
/

früher untersucht,

Simmler^

beschrieb im Jahre 1860 das Borsäure-Flammenspectrum, wie es in der durch Boribr
ary
.

Th.

gleichen Abständen befindliche grüne und eine blaue Linie an,

man Schwefelsäure

Simmler

zufügt.

Lib
r

empfindlicher.

die

Fluorbor oder

enthält;

sie

erscheinen

eB

Borsäure

Curcuma-Reaction

Banden im Spectrum

rsi
ty

welche Chlorbor,

Wasserstoffflamme,

einer

ist

1888, S. 179) erhielt brillante breite

Bd.,

ive

Salet (Traite de Spectroscopie, L

iod

G.

fand, dass mittelst dieser Spectral-

O'OOllO Gramm Borsäure nachgewiesen werden können, jedoch
He
rita
ge

reaction noch

ary

hindert die Reaction nicht, falls

da\'on sind die beiden weniger

Gegenwart von Alkalien oder Erdalkalimetallen
p:/
/w

in

brechbaren grünen Linien (Banden) die intensivsten.

htt

drei

der

in

Maxima

rom

Th

O.xydationszone der Flamme. Auch die Bunsenflamme gibt mit Borsäure dasselbe Spectrum. Die

= 040

O3 15,
5

ow

620

\^ 520
.

.

.

rig
i

Bj O3,

A)

••580

.461

470

;O

603

454

ge
,M

B.2O3Y

B.)

na
lD

'k

nlo
a

df

der Borsäurebanden liegen nach Salet bei

03a...54S

Ca
mb

rid

B.2

Er gibt

ww
.bi
od
ive

rsi

tyl

säure (auf einem Platindraht befindlich) grün gefärbten Bunsenflamme beobachtet werden kann

er brachte

der Bunsentlamme beschrieb ferner auch

oo
lo

sehr genau;

in

etwas Borsäure mittelst feinem Platindraht

in die

Lecoq de

Flamme des

eZ

Boisbeaudran^

gy
(

Das spectroscopische Verhalten der Borsäure

pa
rat
iv

Bunsenbrenners und mass die schön definirten Borsäurebanden.

am meisten charakteristischen gab er die Banden von X = 5480, 5807 und 4941 an (die
Lecoq gemessenen Banden sind in unserer Tabelle weiter unten angeführt). Während das
Flammenspectrum sehr deutlich ist, sagt Lecoq vom Funkenspectrum einer Borsäurelösung, dass
of
C

om

Als die

Borsäurebanden des Flammenspectrums erkennen

Diese letzteren

ay
rL

ibr

der Borsäurelösung eine Spur Salzsäure zufügt.

Spectrum der grünen Borsäureflammen war

bis jetzt

noch nicht untersucht worden,

tM

ultraviolette

lasse.'

of

wenn man

treten deutlich hervor,

Das

die

ary

und

sei

weshalb wir dasselbe

rns

schwach

das Bereich unserer Untersuchungen einbezogen haben,

in

in

ity

,E

letzteres

the

Mu

se
um

übrigen von

Banden zu

erhalten oder einen eventuellen

Un
iv

ers

ultraviolette stark brechbare Linien oder

Zusammenhang

zwi-

finden.

rva

rd

schen dem Borfunken- und dem Borsäureflammenspectrum zu

der Erwartung neue

und zwar sowohl
by

auftritt,

in

der

Flamme

Dig

itis

gespeisten Bunsenbrenners als auch, und zwar besser,

flamme, welche mit Borsäure-Äthyl gespeist worden

I

Eder- Valenta, Denkschr.

-

Th.

Simmler,

d. kais.

Akad.

d.

rein in der Borsäure-

eines mittels auf Platindraht befindlicher fester Borsäure

ed

flamme

the

Ha

Unsere Versuche haben gezeigt, dass das Borsäureverbindungsspectrum nur

ist.

in einer

Die

farblosen Leuchtgas- oder Wasserstoff-

in letzteren

Fällen erzielte grüne

Flamme

ist

Wissensch., 1893. Bd. LX.

Jahrb. d. bündnerischen naturforschenden Gesellsehal't

f.

1860, von da übergegangen

in

Poggendorf Annal.

IK62, (IV. Reihe, Bd. 25) p. 250.
ä

Spectres lumineu.x,

1

Bei starkem Flaschenfunken

und Valenta

a.

a.

1874, S. 191.
tritt

nur das Spectrum des elementaren Bor in Folge Spaltung der Borsäure auf. (Siehe

0.)

60»

Eder


476

./.

.1/.

Eclcr

Wilcntü,

E.

iiiul

linnscii'schc FLiniuiciwcactioiicii

im

itltravioletten

Spcctnmi.

sehr hell und gibt regehnässig breite Banden, deren Verlauf im Violett und Ultraviolett wir eingehend
studirt haben.

Wir

nneman' sehen Gebläse

Exposition sechs neue

geschwängertem Leuchtgas,

mit Borsäureäthyl

unter Benütztung von Sauerstoff zur Verbrennung gelangte, bei einstündiger

und

violette

Banden, welche bezüglich

ultraviolette

ihres Charakters

Banden von kürzerer Wellenlänge. Die Versuchsanordnung

eine derartige, dass solche slärker brechbare

war

da sogar die lichtarme Wasserbande

(y),

keinesfalls entgehen konnten,

bis weit in's Ultraviolett erstreckt, deutlich hervororg
/

ohne dass

Banden der Beobachtung

welche sich

diesem stärker brechbaren Bezirke eine Borsäurebande auf der Platte zu sehen war.

in

ibr
ary
.

trat,

20cm

(bis

um
.

Borsäureflamme einströmenden Sauerstoffes

in die

Selbst bei gesteigertem

Quecksilbersäule) und 3stünze
ntr

Drucke des

diger Belichtung erhielten wir keine weiteren

und bezüg-

at

der regelmässigen Abstände von einander den sichtbaren Banden gleichen.

lich

welches im

;w
ww
.bi
olo
gie

Li

Verwendung von

bei

erhielten

a,

A

nach beiden Seiten annähernd gleichmässig

breit,

htt

= 5478,

p:/
/w

Banden sind

konnte eine deutliche starke Linie,

Es

bei allen übrigen treten keine Linien auf.

ist

in

bis

Beginn des

Nur

abschattirt.

bei der

der Mitte der Bande gelegen, constatirt werden,

auffallend, dass das

Verbindungsspectrum der Borsäure

Banden oder Linien aufweist, während das Spectrum des elementaren Bor seine
rsi
ty

keine kurzwelligen

und allmälig schwächer werdend

Violett

ary

Ultraviolett. Die

Bande

Banden über das

erstreckten sich die

Lib
r

Von da

He
rita
ge

die

ww
.bi
od
ive

rsi

tyl

Das Borsäureverbindungsspectrum weist überhaupt nur weniger brechbare Banden auf, von denen
charakteristischen im sichtbaren Theile liegen; die Hauptbande ist die Bande a, bei X := 5478 gelegen.

eB

iod

ive

charakteristischen Linien gerade im brechbareren Theile und im stark brechbaren Ultraviolett zeigt.

na
lD

ow

d e r und
Lecoq E
Valen ta

;O

rig
i

Salet

nlo
a

df

rom

Th

Tabelle der im Borsäure-Flammenspectrum auftretenden Linien und Banden.

Blau

4910
4700
4540

,

4529

Violett

A)

rid

Maximum
Maximum

Zweites
Mitte des

-

Maximums

j

einer breiten

Mitte einer ziemlieh breiten

tM

Erstes

Maximum

der Bande

Zweites
Mitte einer

-

Bande

(

j

schwaehen Bande

ers
Un
iv
rd
rva
Ha
the
by
ed
itis
Dig



.-TT^It-r^^

liegt
(

j

/

,

.Maximum der Bunde
'

der Bande.
der Bande

ity

,

(
S

,E

37(>8

oo
lo

of
C

om

Erstes

rns

Ultra-

der Bande

eZ

Zweites

j

violett

gy
(

Ca
mb

I

4941
4721

selbst an.

'•

pa
rat
iv

S4S0
5439
5192

»

Mitte einer starken breiten Linie, die im ersten

10

se
um

5200

i

Maximum

Zweites

Mu

54S0

.

Erstes

4

the

Grün

5

of

.

.

6398
6208
6030
i5795
'5594
5478
15440
(5212
»5172
4920
4709
4529
4334
4191
(4094
4020
3894

Ö397
6210
003 1
5807

ary

Gelb.

6400
6200
6030
5800

ibr

.

ay
rL

Orange

Banden und Linien gehören der Borsäure

ge
,M

Alle

Bande


ed

itis

Dig

by

the

Ha

rd

rva

ary

ibr

ay
rL

tM

rns

,E

ity

ers

Un
iv

of
the
se
um

Mu
of
C

1

pa
rat
iv

om

;O

A)

ge
,M

rid

Ca
mb

gy
(

oo
lo

eZ

C

~

/06S5
9589

ow

na
lD

rig
i
rom

df

nlo
a

rsi
ty

ive

iod

eB

Th

He
rita
ge

ary

Lib
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.

tyl

rsi

ww
.bi
od
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p:/
/w

-6

U

G

-BN

£S82

cd

*^'BUi'

c

Q

n

•EN

org
/

um
.

ze
ntr

;w
ww
.bi
olo
gie

at


ed

itis

Dig

by

the

Ha

rd

rva

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ibr

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iv

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the
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Mu
of
C
pa
rat
iv

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A)

ge
,M

rid

Ca
mb

gy
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oo
lo

eZ

ow

na
lD

rig
i
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iod

eB

Th

He
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ge

ary

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r

htt

ibr
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.

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rsi

ww
.bi
od
ive

p:/
/w

org
/

um
.

ze
ntr

;w
ww
.bi
olo
gie

at


W

TS

C
3

•-5

ed

itis

Dig

by



the

rd

c3

rva

G

Ha

ary

ibr

ay
rL

tM

rns

,E

ity

ers

Un
iv

of
the
se
um

Mu
of
C
pa
rat
iv

om

;O

A)

ge
,M

rid

Ca
mb

gy
(

3
oo
lo

eZ

c
o

i|

:^

ow

na
lD

rig
i
rom

df

nlo
a

rsi
ty

ive

iod

eB

Th

He
rita
ge

ary

Lib
r

htt

ibr
ary
.

tyl

rsi

ww
.bi
od
ive

p:/
/w

X
CQ

U

CS

4-»

cd

S

S

U

org
/

um
.

ze
ntr

;w
ww
.bi
olo
gie

at



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