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Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 30-2-0137-0216

137

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BEITRAG
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ZUR

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KENNTNISS DER GONGHYLIENFAUNA
DES

Lib

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bio
d

VICENTINISCHEN TEETIÄRGEBIRGES.

HOF-illNERALIENCABIXETE.

ABTHELLl NG.
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rom

I.

Th
eB



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rsi
ty

K. K.

He
rita
ge

TH. FUCHS,
ASSISTEXT AM

ODER DIE SCHICHTEN VON GOMBERTO, LAVERDA UND SANGONINI.
;O
rig

DER SITZUNG DER MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHEN
Ca
mb
rid

IN

Safed»..)

CI-ASSE

AM

23.

JUI.I 1868.

Co
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VORGELEGT

11

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A)

(31Ut

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ow
n

DIE OBERE SCHICHTENGEÜPPE,

Einleitung.

Mu
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um

of

Ueit längerer Zeit mit der Bearbeitung der Conchylienfauna der vicentinischen Eocenbildungeu bescbäftigt,
,

welche die Beschreibung

the

übergebe ich im Nachfolgenden der Öffentlichkeit die erste Hälfte meiner Arbeit

rL

Die bisher aus diesen an gut erhaltenen organischen Resten so überreichen Gebirgsbildungen bekannt

gewordenen Conchylienarten

keine besonders grosse.

ist

Die ersten brauchbaren mit Abbildungen ver-

tM

ay

fasst.

ibr
ary

of

der Conchylien der oberen Schichtengruppe oder der Schichten von Gomberfo, Laverda und Sangoniui uni-

Un
iv

ers

ity

,E

rns

sehenen Beschreibungen davon finden wir in Brdngniart's bekanntem Werke „Memoires sur les terrains de Sediments snperieurs calcareo-trappeens du Vicentin", worin aus den erwähnten
ist ein

rva

rd

Schiebteugruppen beiläufig 40 Arten namhaft gemacht und theilweise abgebildet wurden. Freilich

als

irr-

aus Ronca herstammend beschrieben, ein Irrthum, der für das ganze Studium der alpinen
by

Weise

ed

thüralicher

the

Ha

grosser Theil der Arten, nämlich fast alle aus den basaltischen Tuffen von Sangonini stammenden Stücke

sollte.

Dig

itis

Eocengebilde eine so verbängnissvolle Wirkung haben

Nach Brongniart war

lotti, welcher in einer im Jahre 1861 erschienenen Arbeit: ,,Etudes sur le

es erst wieder

miocene

Miche-

infer. de Tltalie

septentrionale" einige neue aus den Gombertoschichten stammende Fossilien abbildete, bei welchem
Werke es nur zu beklagen ist, dass viele Abbildungen nach so ganz ungenügenden Exemplaren angefertigt
wurden. In neuester Zeit endlich hat Schauroth in seinem „Verzeichniss der Versteinerungen im
herzogl. Naturaliencabine te zu Coburg" eine nicht geringe Anzahl viceutinischer Versteinerungeu
abgebildet und beschrieben, welche zum grössten Theile aus den Schichten von Gomberto und^Sattg-onini
Dunkschriften der mathem.-naturw. CI.

XXX.

Bd.

Abhandl. von Nichtmitgliedern.

s


Th. Fuchs.

138
stamruen

und

,

welchem Werke zum ersten Male

in

Vorkommnisse von Sangonini unter

in der Literatur die

der Bezeichnung „Lugo" mit grosser Sorgfalt von den übrigen getrennt werden.

Was
so

die Ansichten über die chronologische Stellung der in

Bronn

es gewiss merkwürdig, dass

ist

eigener Anschauung zu kennen

Rede stehenden Schichtengruppe anbelangt,

im Jahre 1831, ohne das vicentinische Tertiärgebirge aus

bereits

und nur auf Grundlage einer ihm vorliegenden Suite von Conchylien die

,

so wie auch den

Hebert

„Note sur

erschieneneu Arbeit

im Jahre 1865 im Bulletin de

de France, tom. 23

terrain nunimulitique de l'Italie septentrionale et des

le

sur l'oligocöne d' Allemagne"

et

la societö geol.
ww
.

in einer

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l

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zeige.

In neuerer Zeit hat

Alpes,

dass erstere viele Analogien mit der Fauna des Beckens von Bordeaux

,

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ibr
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g/;
w

und Montpellier

Umstand betonte

ze
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um
.

at

Verschiedenheit der Fauna von Castel Gomberto von derjenigen des Mt. Postale und Mt. Bolca hervorhob,

nach einer ihm vorliegenden Suite von Petrefacten eine

Gliederung des vicentinischen Tertiärgebirges versucht, und darin die Schichten von Castel Gomberto mit

Weise

ihm

die zwei einzigen von

Sangouini-Arten

citirten

welche zugleich zu den für diese Localität

,

rar

licher

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.

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den Blergeln von Gaas und der unteren Abtheilung der Sables de Fontaiuebleau parallelisirt. Unter den Fundorten von Fossilien der Gombertoschichten tührt er unter anderen auch Sangonini an, während er unglückbezeichnendsten gehören, nämlich Turritella incisa und Cardita Laurae
Lib

dem Studium

iod
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ty

eines verhältnissmässig geringen Materiales beru-

und da ausserdem die so reiche und wichtige Fauna von Sangonini hiebei entweder gar nicht in Begezogen, oder irrthUmlicher Weise sogar zu der um vieles älteren Fauna von Ronca gerechnet wurde,
Th
eB

tracht

Ansichten nur auf

glaube ich die Frage Über die geologische Stellung der

,

Rede stehenden Schichtengruppe,

genauen Untersuchung unterziehen

-/u

ow
n

ich zur grösseren Vereinfachung der

indem

in

gestützt auf das
sollen

,

und

ich

Sache mit Beiseitelassung der weiteren Unterabthei-

;O
rig

thue dies

einer nochmaligen

,

ina
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mir vorliegende reiche Material

rom

,

alle diese

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hen

jedoch

aus älteren Eocenschichten

He
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ge

stammend, anführt.

Da

als

,

ge
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A)

luugen die Faunen von Gomberto, Laverda und Sangonini einstweilen als ein einheitliches Ganzes auffasse,

Um jedoch

vorgenommen denke,

keinen Zweifel darüber zu lassen,

in

,

eine ältere

und eine

welcher Weise ich mir diese Zweitheihmg

Vermeidung von Missverständnissen

halte ich es zur

für

zweckmässig, eine kurze sche-

Co
mp
ara
tiv

matische Übersicht darüber zu geben.

älteren Bildungen (Alteocen)

of

demnach zur Gruppe der

Die Systeme Landenien, Ypresien, Bruxelliens, Laekenien.

In Belgien.

2.

In England.

um

1.

Mu
se

Ich rechne

zwei grosse Gruppen

eZ
oo
log
y(

jüngere, sondere.

in

Ca
mb
rid

und auch die Gesammtheit des älteren Tertiärgebirges bloss

,

die

Woolwich- und Reading-Series

den Londou-clay

,

,

den Bagshot-

the

Den Thanet Sand
ibr
ary

of

Sand, den Saud von Brackelsham und den Barton-Tiiou.

Die Sables iuferieurs, den Grol)kalk und die Sables moyens.

3.

Im Becken

4.

In der Gegend von Bordeaux.
tM

rns

Fauna der

ers

Un
iv

Leymerie

bekannt geworden).

Bereiche der Alpen und Apenninen. Die
rd

Im

letzteren durch

Nummulitenbilduugen von Nizza und den Grünsand des Kres-

rva

6.

Calcaire de Blaye.

,E

Am

Den

Nordrande der Pyrenäen. Die Eocenbildungen von Biaritz, Bos d'Arros und der Corbieren (so weit
ity

5.

die

ay

rL

der Seine.

by

Forna und die eocenen Mergel von Piszke

')

und Läbatlau bei Gran.

itis

ed

7. In Ungarn.

the

Ha

senberg.

Dig

Zur Gruppe der jüngeren Bildungen (Obereocen, Oligocen) rechne

ij

Zittel

An

fülirt

aus Piszke unter einer grossen Anzahl

eclit

ich

:

alteocener C'onclij'lien auch Cerithhim trocldeare und p/icatum

doch glaube ich darauf aufmerksam maclu-n
dass bei Piszke in der Nühe der alteocenen Mergel auch obereocene (oligocene) Saudsteine anstehen,
zu müssen
aus welchen z. B. nach einer mündliclien Mittheiluug Herrn von Hantkeu's die von Zittel ebenfalls zwei Cerithieu aus diesen jüngeren J^andsteinen und niclit aus den älteren Mergeln stammen.
an.

der Richtigkeit der Bestimmung kann nicht gezweifelt werden,
,


Beitrag zur Kenntniss der Conchylienfauna des Vicentinischen Tertiärgehirges.
1.

Das gesammte Oligocen (Beyr.).

In Norddeutschland und Belgien.

139

nnd Ruppelien,

(Syst. Tongrien

Dum out.)
2.

In England,

Die Headon-Series, Osborne-Series

den Bembridge- Kalkstein und Mergel und

,

die

Hempstead-Series.
.3.

Im Becken

4.

In der

6.

Nordrande der Pyrenäen, Die Mergel von

Gaas und

Lesbarritz.

Die Schiebten von Dego

Nordrande der Apenninen.

at

Am
Am

Carcare

,

Belforte

,

ww
.

nun im Nachfolgenden

in

Steiermark und Krain.

Bezug auf

die vorhergehende Eintheilung in 4

bio
d

ein Verzeichniss sämmtlicher mir aus den Schichten
theile ich sie

,

Gruppen

:

von Gomherto,

Behufs einer grösseren Über-

ww
.

ich

sichtlichkeit, mit

(Grössten-

rar

Solche Arten, welche bisher nur aus dem Vicentinischen bekannt sind.
Lib

neue Arten.)

He
rita
ge

theils

Bonnet, Diable-

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ibr
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.or
g/;
w

und Oberburg

Laverda und Sangonini bekannt gewordener Conchylien gebe

1.

St.

nummulitiques supörieur. H6b. et Renev.), die Schichten von Häring und Reit im Winkel und

die Schichten von Polschitza

Indem

inf.

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l

Die Nummulitenbildungen von Gap, Faudon, Eutrevernes,

Bereiche der Alpen.

rets (terrain

(Ifiocene

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Im

Mornese.

,

Michelotti.)
7.

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um
.

5.

Die Sables de Fontainebleau.

der Seine.

Umgebung von Bordeaux. Die Molasse de Fronsadais und den Asterienkalkstein.

Arten, welche auch aus anderen Gegenden, bisher aber ausschliesslich aus obereocenen (oligocenen) Bildungen bekannt sind. (Es sind dies die zur Beurtheilung der chronoloiod
ive
rsi
ty

2.

Th
eB

gischen Stellung der Fauna wichtigsten Arten.)

loa
df

rom

3. Arten, welche wohl auch anderwärts aus obereocenen (oligocenen) Bildungen
bekannt sind, die aber auch bereits in älteren Schichtengruppen auftreten. (Zum grössten

ina
lD

ow
n

Theile Arten des norddeutschen Unteroligocens.)

Die vierte Gruppe endlich umfasst solche ältere Eocen- Arten, welche bisher im
Obereocen noch nicht gefunden worden sind.

Italica



Fuchs
Fuchs

Mz'tra regularis

Conus alsiosus Brong.
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log
y(

Valuta Suessi

Ca
mb
rid

Arten, welche bisher bloss aus der oberen Schichtengruppe des vicentinischen Eocengebirges bekannt sind

Fleurotoma ambigua

S c h a u r.



Fuchs
angusta Fuchs

Margi7iella gracilis Fuchs
amphiconus Fuchs
Lugensis Fuchs

ohtusa Fuchs

Erato Fuchs
pawcisptm
Fuchs

Oliva aequalis Fuchs
Züteli Fuchs

Cypraea marginata



rugifer

Chenojiius

of

Vialense

ovoideum

um

Mu
se



the

Fuchs
Fuchs

Vialensis

.,



n

of

radix Brong.

pes carbonis Brong.

B r o n g.
ampullosum Brong.




ibr
ary

by

ed

itis

Dig



Onatae



rL

Ha
the

Fuchs
Vicentina Fuchs
scabrida Fuchs

Strombus irregidaris Fuchs
,,



Schaur.



ay
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rva

rd

Un
iv

ers

ity

,E

rns

.,

Cassis Vialensis

obeliscoides

:

Cerithium, Stroppus

Fuchs

Fuchs
inaspecta Fuchs

plebeja Fuchs

Borsonia Lugensis Fuchs
pungens Fuchs

Murex defensus Fuchs
subspinicosta Fuchs

similis Fuchs

a?«oew2
j)umilis Fuchs

Ranella Hörnesi Fuchs
Tritoniuni demcdatum Fuchs
Turbinella rugosa Fuchs
Fusus devexus Fuchs
teres Fuchs

Fasciolaria Lugensis Fuchs
Edicardsia nassaeformis Fuchs
Ceritkium Meneguzsoi Fuchs
Trinitense Fuchs


,,

Eburna Caronis Brong.

Co
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1.

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A)

;O
rig

4.






Fuchs
Fuchs

Voglinoi Michel.

Fuchs
P "IW ° ''^^* Fuchs
foveolatum Fuchs
breve Fuchs
ornatum

Z)e/oos8

Michel.

Fuchs
Fuchs
trochoides Fuchs
Weinkauffi

nisoides

Nerita Caronis Brong.

Fuchs
Fuchs
Fuchs

Trochus Reneviert

Vhasianella suturata

Turbo elatus






Asmodei Brong.

Fuchs
Fuchs
Sandbergeri Fuchs
modestus Fuchs
clausus

nanus


Th. Fuchs.

140



crescens

Fuchs
Fuchs
Fuchs

Rissoina similis

Monodonta Cerheri Brong.

Turritella incisa

Fuchs
Simplex Fuchs
amphtconus Fuchs



Area Pandorae B r o n g.

Venus

Ynchs

laevitiscula



Fuchs
Lugensis Fuchs

Cucullaea tenuistriata Fuchs.

Corbula similis

og
ie



Broug.

Archünedis Brong.



compressa



TurriteUa asperulata Brong.

B r o d g.

regularis



Cyprina hrevis

Fuchs
Fuchs

Melania vnaeyaalis

Deljihinula rrndtistriata

Bulla Fortisi

Fuchs
Fuchs
Ckama Vicetitina Fuchs
Pectunculus Lugensis Fuchs

Auricula YicentinaYwchB

at

i^lelejus

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um
.

Turho

ww
.

bio
l

2. Arten der Schichten von Gomberto, Laverda und .Sangonini, welche anderwärts in obereocenen und jüngeren Bildungen vorkommen bisher jedoch noch niemals in älteren Schichten gefunden worden sind. (Die Arten welche in den
so wie im norddeutschen Oligocen zu Hause sind sind im nachfolgenden Verzeichnisse ihres
Sables de Foutainebleau

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

,

,

,

besonderen Interesses wegen mit gesperrten Lettern gedruckt.)

Valuta modesta Meriau

Cassis maimnillaris Grat.

Terehellum stibconvolictum d'Orb.



Boblayilie?,\i.



diss it uvi




Deshayesia

Ficula condita Broug.
Conus procerus Beyr.
Pleurotoma ramosa Bast.

Natica auriculata Grat.



Grateloupi

Nystii d'Orb.

Fuchs



Fuchs

loa
df

ow
n

Hemicardium

sabcarinatus Lam.
multicingulatus

Crassatella neglecta Michel.

S a n d b.

gihberoaum Grat.

Co
mp
ara
tiv



M ?iX\i.



trigonula

Michel.

Fuchs

Broug.
Laurae Brong.

Cardita Arduini
;,

Turbo Fittoni B&^i.



Turbonilla Nystii d'Orb.
Melania aeiuidecussata Lam.

difficile

Omaliana Nyst.
Brong

Sj^ondylus cisalpinus

Mu
se

um

of



anomalum,



Delphinula Scobina Brong.

elegans Brug.
trochleare Lam.

Grat.

Calyptraea striatella Nyst.
Psammosolen Philipp ii
Speyer
Panopaea angusta Nyst.
Corbula subpisum d'Orb.
Tellina Haimei H6b. et Renev.
Ve?ius Aglaurae Brong.
Cytherea splendida Merlan

Boscianus Brong.

eZ
oo
log
y(

FusHs aequalis Michel.
Carcarensis Michel.


B r o c c.

Cardium fallax Michel.

ge
,M
A)







iod
ive
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ty



Grat,

Turritella strangidata

Trochus Lticasianus Brong.

Pyrula Tarbelliana Grat.

Cerithiiim cochlear

Th
eB

craa s atina Lam.
angustata Grat.

rom




;O
rig



&ni\\).

ina
lD

Fuchs

subclath7'atum ({'Orh.

ti

learia Brug.

coc/i

Testasii

Rissoina pusilla

Ca
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Tritonium Delboai

li.

gibberosa Grat.



Grat.

Des

rv e r sum

e

Strombus auriculatus Grat.

Murex La7narckii

bio
d

calculosum Bast.

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.

IghinaiM.ic\\e\.

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rar

Grat.

Lib

spiendeiis

He
rita
ge

Cypraea

D e'astom a

Cerith iutn pjlicatum Brug.

Ancillaria anomala »Schlth.
Terebra Speyeri Fvichä

,

Arten der Schichten von Gomberto, Laverda uud Sangonini, welche anderwärts in obereocenen Bildungen vorkomArten, welche in den Sables de Fontainebleau, so wie
dem englischen und norddeutschen Oligocen vorkommen, sind auch hier mit gesperrten Lettern gedruckt. Die Arten, denen
ein Sternchen vorgesetzt ist, kommen speciell auch in den alteocenen Bildungen des Vicentinischen d. i. in den Bildungen von Mte. Postale, von lionca, f'iuppio, Cast. Zies, Priabona u. s. w. vor.
of

the

3.

ibr
ary

die aber auch bereits in alteooenen Schichten auftreten. (Die

ay

rL

men,

ers

Sow.

harpida Lara.

rd



Un
iv

Valuta eleaata

ity

,E

rns

tM

,

rva

Lam.
Marginella ovulata Lam.
Caasidaria ambig ua Brand.
Ro Stellaria ampla Brand.
Dig

itis

ed

by

the

Ha

'^Mitra plicatella

(Brockenhurst.)

Ficula nexilis Br.and.
Conus divers ifo r mis Desh.
Pleurotoma turbida Brand.
Zj/ra Desh.

rostrata Brand.


Pleur otoma terebralia Lam.

Fusus unicarinatus Desh.

Bifr ontia patellata Sow.
Lam.
Corbula cuspidata Sow.
Pholadomya Puschii Gü\Ai.
^Psammobia pudica Brong.

*

^Cardium verrucoswm Lam.

Typhis pungens

Desh

Murex asper Brand.
Tritonium expansum
-

'^Diastom.a costellata

Sov?.

costellatu» Grat.

Faaciolaria funiculos a Lam.
'^Cerithiuin

semigramäoaumXj'Am.

* Natica sigaretina
*

Lam.

*

Quenst.




,

spiratalj&va.

^Nntica Hantonie nsis

Crassatella sulcata

Brand.

^Arca biangula Lam.
3

rudia Desh.

Pecten arcuatua Brocc.

V\\]ä..


141

Beitrag zur Kenntniss der Concliylienfaima des Vicentinischen Tertiärgehirges.

Arten der Schichten von Gomberto, Laverda und Sangonini, welche anderwärts noch nicht ;uis obereoccnen, wohl
in den alteocenen Bildungen des Vicentinischen vorkommenden Arten

4.

aber aus alteocenen Bildungen bekannt sind. (Die
sind auch hier durch ein Sternchen bezeichnet.)

Lam.

Psamniobia HoUotvaysii S

Marginella crassida Desh.

Turbo denticidatus

^Ancülaria cannUfera Lata.

^Solarium plicatum L a m.

Fleurotoma filosa Lani,

* Bulla striatella

Xenophora cuniulans Brong.

Tellina biangiilaris

^ach diesem Verzeichnisse

,

davon bisher ansschliesslich



72

Alteoeen

ze
ntr
um
.

og
ie

ww
.

ww
.

dieser Formation gefunden

in

rom

;

Desh.

Lam.

Brand.

Laverda und S«ng«üini bekannt gewordenen Conchylien

Gegenden bekannt. Davon kommen vor:

im Obercocen 93

* Östren (jiijanlica

Desh.

nun folgendes Resultat

ergilH sich

Von 221 ans den Schichten von Gomberto



,,

132

sind

•,<,

v

j,

60
39.

n

resp,

.

Oligocen

kommen

da>on bisher aas älteren Schichten

nicht

nun auch hieraus ein bedeutendes Vorwiegen der obereocenen (oligoeenen) Arten über die
Ca
mb
rid

sich

ge
,M
A)

bekannt 28.

Wenn

vor 49

;O
rig

Im nordeuropiiischen Obereoccn

ina
lD

ow
n

,,

Lithodomus cordatus
yh
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Lam.

niedius



* Thracia rugosa Bell.

Turbo striatulns Desh.

bereits ans anderen

D e S h.

Lam.

Serpulorbis conicus

rar

Deljihinula striata
'^

Lam.
* Liviopsia scalaris Sow.
*Pectunculus pulvinatus La ni.

Desh.

Litoritia subangidata

p tdch ella A g a s s



* Cardita imbricata

Th
eB

r

at

Rissoina discreta

^

ive
rsi
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ibr
ary
.or
g/;
w

Desh.

Deshayesiana Nyst.

Oi'b.

Lucina Defrancci Desh.

bio
d

Lam.

D e s h.

Nntica Blaimnllei
*

*Cardium Parisiense

Defr.

loa
df

Trif'oris plicatiis

laevis

Turbonüla pidchra Desh.
KeUostoma minor Desh.
Rissoa nana Lam.

Laiu.

Lib

Cerithium costulatum

coronata



Cyprina Morrisi S o w.

He
rita
ge

^Fusiii< subcarinatus



Desh.

Cytherea Heberti

bio
l

Lam.
Lam.

Lam.
Lam.

iod
ive
rsi
ty

lineolata



Tritoniian colubrinuni

n w.

* Venus scohinellata Lain.

alt-

Co
mp
ara
tiv

eZ
oo
log
y(

eocenen erkennen lässt, so ist die Anzahl der letzteren doch immerhin so beträchtlich, dass man vielleicht
Anstoss nehmen könnte, die Fauna so unbedingt mit den Faunen von Gaas und Lesbarritz, so wie mit den
nordischen Äquivalenten derselben, mit den oligoeenen Faunen Frankreichs, Englands und Norddeutschlands
zu parallelisiren. Diese Zweifel, welche sich anfangs mir selbst lebhaft genug aufdrängten, schienen sich mir
um

of

jedoch bei weiterer Überlegung wesentlich zu vermindern.
the

Mu
se

So scheint mir vor Allem der Umstand erwägeuswerth zu sein, dass, wie die nähere Kenntniss der obereocenen Faunen überhaupt noch neueren Datums ist ihr Studium in den südlicheren Breiten an den Pyrenäen und in den Alpen bisher ein noch gar zu ungenügendes ist. Von der reichen, schönen Conchylienfauna
rL

ibr
ary

of

,

Gap

etc.

tragen tbeilweise einen so entschieden brakischen Charakter
ers

,

Un
iv

vernes

ity

,E

rns

tM

ay

von Gaas kennen wir eigentlich bloss die Gastropoden, und auch hier vorzugsweise nur die grossen, auffallenden Arten. Die von Hebert und Rene vi er untersuchten Localitäten von Diablerets, Cordaz, Entrereiche sein kann,

und was

schliesslich die

dass ihre Fauna natur-

von Michelotti unter dem

Titel „Mio-

rva

rd

gemäss keine besonders

,

the

Ha

ceue inferieur" beschriebenen Conchylien von Dego, Carcare, Belforte
ed

by

Abbildungen doch gar zu ungenügend.
,

,

anbelangt,

genaueres Studium

aller

so

sind hier die

dieser Bildungen,

wird nun gewiss die oben erwähnten Zweifel wesentlich mildern,

Dig

itis

namentlich aber derjenigen von Gaas

Ein eingehenderes

etc.

erregenden alteocenen Arten schliesslich auch an diesen Localitäten
es werden sich an diesen Punkten
sondern und darauf lege ich ein bedeutend grösseres Gewicht
tinden
auch bestimmt immer mehr und mehr jener Arten finden, welche bisher nur aus dem Vicentinischen bekannt
nicht nur

werden

,

sind,

sich viele der Scrupel

,

,

und ein wie weites Feld

sich hier

den berechtigten Erwartungen

eröffnet,

zeigt der

Umstand, dass

die

Anzahl solcher den Schichten von Gomberto, Laverda und Sangoniui bisher eigenthümlichen Arten bereits
die stattliche

Höhe von 91

erreicht hat.


Th. Fuchs.

142
Es gibt jedoch noch

denken zu beheben
zu der

Fauna des

Moment, welches mir sehr geeignet

ein zweites

Es

ist

oben angeregten Be-

Fauna der in Rede stehenden jüngeren Schichtengruppe
Theiles des vicentinischen Eocengebirges, mit Beiseitelassung der Beziehun-

es ist dies das Verhältniss der

;

älteren

gen zu den äquivalenten Bildungen anderer Länder. Hier
der.

erscheint, die

mir bisher gelungen,

ist

nun der Unterschied

ein wahrhaft überraschen-

der unteren Abtheilnng des vicentinischen Eocengebirges gegen 300 ver-

in

schiedene Conchyheuarten zu unterscheiden; aus der oberen kenne ich 221. Von diesen sind beiden Abthei-

den Eindruck dieser Verschiedenheit noch zu erhöhen

will ich

der zweiten Hälfte meiner

,

og
ie

,

ze
ntr
um
.

Um jedoch

at

— eine gewiss verschwindend kleine Anzahl.

luugen gemeinsam bloss 25 Arten

ww
.

bio
l

Arbeit vorgreifend, schon hier eine kleine Auswahl von Arten anführen, welche den Charakter dieser älteren

I) elphinula

Y) G.{\\

Solarium patulum L a ni.
sulcosa

Lam.

,

elegans

D e sh.

(= C nudum Lam.)

Oliva mitreola

serratum\ji\Ta.

B r o n g.

(=

C.

mixtum

Calvimontanus

-

(^=Nerita co?ioideaD esh.)

Rostellaria fissitrella

}\atica scalariformis Y)Q'&\i.

Wenn

ich

Ca
mb
rid

Lam.

nun

eZ
oo
log
y(

caepacea

bio
d
ww
.

D esh.



granulata

decussata\-iS.va..

plumbea Desh.
lamellosa



Area filigrana

rieurotoma cateriata Lam.

Desh.



Grassatella

Fusus Noae Lam.

Lam.

dissimilis
,



Lam.



Lam.
L a m.
angusticosta Desh.

Corbula gallica

Cardita acuticosta

Qsh.



Lam.

sculp)tata

Li

a.m.

Desh.
Desh.

Spondylus radula

Lam.

noch bemerke, dass sich unter den 300 ConchyHenarten der älteren Fauna

schliesslich

Co
mp
ara
tiv

hyhrida

interrupta

Y)

'

CytJwrea trigonula Desh.

rom

Chem.

Lam.

mutabilisli&s\\.



loa
df

(^ C. baccattcin B r o n g.)
Neritina Schniideliana

Desh.

lamellosa

,

Cardium gigas D e fr.
Lucina gigantea Desh.

Lam.
turgidula Desh.

Conus deperditus Desh. (Brug. ?)

conotdeum Lara.

,

nitidula



Voluta Tnuricina

Del'r.)

ow
n

hicalcaratuin



Lam.

ina
lD



rar



(= Corbis piectu?icul)isD esh.
non Lam.)

Cypraea (Ovula) tuberculosa D n cl.

g.

B r u g.

striatum

Lib

lamellosum B r u

He
rita
ge



iod
ive
rsi
ty

decussatum

Fimbria subpectunculus d'Orb.

Gervilhi

Th
eB



,,

D e s h.
D efr.

Trochtts mitraUis

D e S h.

yh
ttp
://w

Lam.

Pariisiense

;O
rig

Ceritliium giganteum


folgende gelten

als solche

ge
,M
A)

Es mögen

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

Fauna bestimmen.

nicht eine einzige Art gefunden hat,

in

obereocenen (oligoccnen) Schichten

of

welche bisher ausschliesslich

Fauna beherbergt, so wird

sich

wohl Jedem die Überzeugung von der ausserordentlichen Ver-

the

die jüngere

Mu
se

um

bekannt gewesen wäre, und nun an die 60 ausschliesslich obereocenen (oligocenen) Arten erinnere, welche

,

die

ibr
ary

of

schiedenheit aufdrängen, welche hier zwischen diesen beiden Faunen existirt, einer Verschiedenheit

zum Beispiel im Becken von Hampshire zwischen der alteocenen und der oligocenen Fauna besteht und man wird schliesslich in Erwägung aller erwähnten Verhältnisse zu der Überzeugung gelangen, dass was Bronn und Hebert für die Gombertoschichten speciell
eine viel tiefer greifende

diejenige, welche

ay

rL

ist als

ity

,E

rns

tM

,

rd

rva
Ha

n sei.
ich es

im Vorhergehenden versucht habe, die Stellung zu bestimmen, welche die Faunen der

ed

Nachdem

the

ce

dass diese ganze Schichtengruppe oligocen oder, wie ich zu sagen vorziehe, ober-

by

e

Un
iv

ers

ausgesprochen, für die gesammte obere Schichtengruppe des vicentinischen Tertiärgebietes seine Geltung
habe,

Dig

itis

oberen Schichtengruppe des vicentinischen Tertiärgebirges im Ganzen betrachtet in der Eeihenfolge der geologischen Formationen einnehmen, gebe ich nun auf die Beurlheilung der Verschiedenheiten über, welche
.sich

innerhalb dieses weiten

Rahmens

unter den

Faunen der verschiedenen hieher gerechneten Schichten

gel-

tend macheu.

Die Frage, welche sich hier aufwirft, besteht darin, ob
den Faunen der Schichten von Gomberto

,

man

die Verschiedenheiten

Laverda und Sangonini wahrnimmt,

genieincn Wechsels in der Bevölkerung des Meeres aufzufassen hat

,

oder ob

als

man

,

welche man unter

den Ausdruck eines
in

all-

ihnen nur die nach


143

Beitrag zur Kennttiiss der Coyichylienfauna des Vicentim^chen Ttrti'drgebirges.

Massgabe der verschiedenen äusseren

abgeänderten aber zusanimengehörigeu Glie-

Verliiiltnisse niannigfach

der einer und derselben grossen Meeresfauna vor sich

sieht.

Lösung dieser Frage am besten dadurch näher zu

Ich glaube der

gedrängter Kürze die Grnndzuge des Charakters angebe, welcher
täten ausgesprochen

in

treten

,

dass ich vor allen Dingen

ist.

der Hauptsache nach folgende wesentlich verschiedene Faunen unterscheiden

:

ze
ntr
um
.

at

Man kann

iu

den Faunen der verschiedenen Locali-

Fauna der Gouibertoscliioliten. Der Gruudzng in dem Charakter dieser Fauna liegt in der ausserordentlichen Mannigfaltigkeit, welche das organische Leben in ihr entfaltet, so wie in dem
welche mau
Eigenthümlichkeiten
häufigen Auftreten grosser, reich verzierter Thierformen
og
ie

1.

erstaunliche Fülle

grosser raseubildeuder Korallen,

eine

ww
.

,

Wir

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

in

bio
l



zusammenfasst.

der Regel unter der Bezeichnug des „tropischen Charakters"

Menge verschiedener

hier

treffen

eine

Echino dermeu.

so wie eine überraschende Mannigfaltigkeit im Reiche der Conchylien. Von Bivalven sind es hauptsächlich

Lib

rar

yh
ttp
://w

ww
.

bio
d

grosse dickschalige Formen, welche durch ihr häufiges Auftreten bezeichnend sind. So grosse
dickschalige Arten von i7em?'f«;-a'«wi, Chama, Fectuncidus, Spondijlus, Ostrea, wozu sich noch einige
verzierte Ve7ius- und iwcewa- Arten gesellen. Unter den Gasteropoden treffen wir grosse reich vervor allem aber eine
ziert'e Cassü- und Strombus- krt&n, so wie grosse dickschalige iVaCica-Arten
fast unerschöpfliche Menge von Cerithien und Trochideu. Lidern unter den letzteren auch viele kleine
He
rita
ge

den Gattungen Marginella, Eissoina

Rissoa und Bulla angehörend, allenthalben
Th
eB

,

vorkommen, und die einen ganz eigeuthümlichen Zug

in

grosser

in

diesem reichen Bilde organischen Lebens

rom

Masse

uns dieselben hinüber zu einer Welt kleiner winziger Conchylien, welche, haupt-

leiten

iod
ive
rsi
ty

Formen vorkommen,
.sächlich

,

loa
df

bilden.

ow
n

Ein von dem vorhergehenden vollständig verschiedenes Bild zeigt uns die Faiuia der Schichteugruppe von Laverda. War es in der vorhergehenden die Mannigfaltigkeit der Organismen, welche uns in
Erstaunen setzte, so ist hier gerade die Einförmigkeit der bestimmende Grundzug. Der grösste Theil der
ge
,M
A)

;O
rig

ina
lD

2.

sinupallialen Bivalven, namentlich aus T'/
drängenden Massenhaftigkeit

,

hier

es

Borsonia

,

G o\(\i'.,

jener

welche

in einer, alles

Bivalven

sinupalliate

gerade canalifere Gastropoden

Murex

,

iu

of

sind

so

,

Pleurotoma

Pusc/ii

Fauna der Schichten von Laverda

es

um

Fusus

Waren

von Saugonini.

dominireud auftraten

Co
mp
ara
tiv

In gewisser Hinsicht den Gegensatz zur

basaltischen Tuffe

tern

auftreten.

Mu
se

3.

Nyst. und rkoladortnja

atujusta

eZ
oo
log
y(

lowaysnSow., Panojmea

Ca
mb
rid

Fauna besteht aus einigen wenigen Arten von zumeist

,

Tritonium

,

Voluta

,

,

Conus

,

zumeist
,

welche

AnciUaria

während die

the

ibr
ary

of

,

rL

so wie namentlich die Cerithien
ay

,

,

welche

für die

die

Übrige

Geschlech-

durch

Gomberto-

schweren dick-

Trochiden und Rissoiden eben so wie in den Schich-

tM

schaligen Muscheln

;

,

Fauna der

alles

den

aus

Vorkommens den Charakter derselben bestimmen
Formen als: die rasenbildenden Korallen, die Echinodermen,

die Häufigkeit ihres

schichten bezeichnenden

die

bildet

Übrige ver-

den Hintergrand treten oder vollständig verschwinden. Eine weitere
Eigenthümlichkeit der Fauna von Sangoniui besteht endlich in dem häutigen Vorkommen von einigen Eiuzelin

rns

auch hier

so

Un
iv

ers

ity

,E

ten von Laverda,

rd

koralleu.
Ha

diese verschiedenen

Dig

itis

ed

by

the

man

rva

Faunen nun mit denjenigen, welche man iu dem viel jüngeren Tertiärbecken von Wien unterscheidet, und welche unter dem Namen der Fauna des Leithakalkes, des Sandes
von Pötzleinsdorf und des Badner Tegels bekannt, zu wiederholten Malen Gegenstand eingehender Besprechungen waren, so ist man erstaunt über die vollständige Analogie, welche diese zwei räumlich und zeitlich
Vergleicht

so weit von einander entfernten Faunengebiete in den wesentlichen Charakteren ihrer einzelnen Glieder
zeigen.

Genau

so vne

in

den Gombertoschichten haben wir hier

grossen rasenförmigen Korallen
culus-, S;pondylus-

,

die vielen

Echinodermen

und Austern-Arten, so wie

,

die verzierten

in

den Schichten des Leithakalkes die

die grossen

dickschaligen

Venus und Lucinen

;

Chama-

,

Pectun-

genau so die grossen


144

Th. Flicks.

schönen Cussis- und Stromhus-Xrien

Menge von

die

,

und Trochiden

Cerithien

,

so wie die ganz unglaub-

lichen

Anhäufungen kleiner winziger Gastropoden aus den Geschlechtern Marginella,

Bulla

u. s.

So

liissoina,

w.

man

findet

den Sandablagerungen von Pötzleinsdorf eine Fauna begraben

in

derselben Weise durch das vollständige Dominiren von Bivalven und zwar
in

sinupal-

ist.

die

Echinodermen

,

die grossen dick-

og
ie

,

ww
.

bio
l

auch hier haben wir die grosse Menge von canaliferen

,

Gastropoden und namentlich von Fusus- und Fleurotoma-Avten

auch hier haben wir das häufige Auftreten
ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

und Trochiden

die Cerithien

in

Fauna des Badner Tegels das vollständige Analogen zur Fauna der

schliesslich in der

,

zum grösseren Theil von

der Schichteugruppe von Laverda der Fall

von Sangonini; auch hier fehlen die rascnförmigen Korallen

schaligen Bivalven

welche sich ganz

at

So haben wir

wie dies

,

ze
ntr
um
.

li»ten Bivalven auszeichnet,

Tiifte

liisso,

,

von Einzelkoralleu.

Diese drei bei ihrer typischen Ausbildung so wesentlich von einander verschiedenen Faunen des Wiener

Beckens werden gegenwärtig von einem grossen Theil von Forschern nicht

tur allgemeine,

chronologische,

Aufnahme kommenden Ausdruck

zu gebrau-

yh
ttp
://w

in

bio
d

einen gegenwärtig immer mehr

ww
.

um

sondern für locale, oder,

chen, für Facicsunterschiede gehalten. Die Gründe, welche zu dieser Ansicht drängten, sind sehr verschiedie Erfahrung, dass die erwähnten verschiedenen
rar

dener Art. Einer der wesentlichsten davon

Lib

ist

Fauna von Pötzleinsdorf und Neudorf,

niemals

Pötzleinsdorf mit ihren Panopaeen

,

Teilinen

Trockus- und P//asmnel/a-Artei\

,

u. s.

niemals

in

w.

,

die

sich

befin-

allenthalben

einstellt.

wo

,

Dagegen

ist

Fauna von Neudorf und

Pecten und Austern

Carditen-, Fectunctilus- und
,

nur die

Te/iMs-

,

oder die

Arten

mit

,

mit ihren massenhaft auftretenden Rissoinen

Kalkbildungen die Fauna des Badner Tegels gefunden wor-

eZ
oo
log
y(

den

,

,

Ca
mb
rid

Turha-

Cerithien-,

und Rissoen gefunden worden

von Thon

Psammobien

,

,

ge
,M
A)

;O
rig

Fauna von Steinabrunn mit ihren Gryphaen-, Spondylusiliren

He
rita
ge

Th
eB

Lutrarien

,

während

,

rom

grösseren zusammenhängenden Ablagerungen

in

zusammenhän-

zusammenhängende Thonablagerungen

denselben auch die Fauna von Steinabrunn

in

,

sich grössere

sich grössere

überhaupt Conchylien enthalten

des Badner Tegels enthalten

ow
n

noch

sie

loa
df

grössere Kalkbüdungen auftreten

wo

dort

Ga.stropodenfauna

die

,

wofern

,

ina
lD

dieselben

,

dieselben

iod
ive
rsi
ty

gende Ablagerungen von Sand befinden
den

wo

an ein gewisses Sediment geknüpft sind, so zwar, dass überall dort,

stets

Faunen

Ein weiterer Anhaltspunkt zur Begründung dieser Ansicht bietet sich im Folgenden: Facicsunterschiede
Co
mp
ara
tiv

können der Natur der Sache nach niemals einen höheren Grad von Schärfe zeigen. Nicht nur werden

immer Ablagerungen

sich

welche unter schwankenden Bedingungen abgelagert, eine Vergesellschaftung von

finden,

of

fremden Fauna einstellen. Diese Voraussetzungen finden sich nun im Wiener Becken nach allen
ibr
ary

theile einer

the

Mu
se

um

of

Organismen beherbergen, welche unter den extremen Verhältnissen von einander getrennt bleiben, sondern
es werden sich auch unter der Bevölkerung typischer Localitäten immer mitunter als Seltenheiten Bestand-

So bilden die Faunen von Baden, Vöslau, Gainfahren,

rL

Richtungen hin im vollsten Masse bewahrheitet.
rns

tM

ay

Steinabrunn eine ununterbrochene Kette, welche ganz allmählig von der Fauna des Badner Tegels zu der-

ers

Neudorf einen allmähligen Übergang von der Fauna des Badner Tegels zu derjenigen der
Un
iv

ten, Pötzleinsdorf,

ity

,E

jenigen des Leithakalkes hinüberführt, und eben so stellen die Localitäten Baden, Grund, Niederkreuzstät-

Eben

so findet

man an den

rva

rd

typischen Sandbildungen dar.

typischen Localitäten des Badner Tegels immer

zu gedenken des ziemlich
by

nicht

den Bildungen des Leithakalkes zu Hause

itis

Neudorf.

Wenn man

nun von diesen Betrachtungen wieder zu den Faunen des vicentinischen Tertiärgebirges zu-

rückkehrt und ihr gegenseitiges Verhalten
jeder Beziehung abermals genau dasselbe
sich nämlich Folgendes

Genau

in

häufigen Auftretens von Leithakalkfossilien in den Sauden von

ed

,

Dig

sind

the

Ha

wieder von Zeit zu Zeit vereinzelte Conchylien, welche sonst

in
ist,

diesen Richtungen untersucht, so findet

man, dass dasselbe

in

wie bei den einzelnen GHedern des Wiener Beckens. Es zeigt

:

so wie dies im

Wiener Becken der Fall

ist,

sind auch hier die

Sediment gebunden. So finden wir die Fauna von Laverda

stets

nur

in

Faunen immer an

ein gewisses

Conglomeraten, Sauden und sandigen


Beitrag zur

d

Ken)it)us.<;

Mergeln, die Fauna von Sangonini
treten

'),

die

Concliylknfauna des Vicentinischen Tertiärgebirges.

r

weichen basaltischen Tuffen, welche hier die Stelle des Thones ver-

in

Fauna von Gomberto hingegen

Was den

145

stets

nur in Kalkbiidungen

').

zweiten Punkt, nämlich die gegenseitige Verwandtschaft der Faunen anbelangt, so bietet uns

Laverda einige sehr lehrreiche Verhältnisse

gleich die Schichtengruppe von

dar.

Von den 16

mit Sicherheit

darin bestimmten Arten sind ihnen nur 4 eigenthiimlich, alle anderen sind auch aus den Gomberto- und San-

goniuischicbten bekannt; dabei zeigt sich noch folgende Eigenthiimlichkeit. In der einen Abtheilung dieser

ninischichten angehören, als:

man

die

Auge

ins

fasst

überzeugt

,

man

sich

at

Turritella asjierulala

Cerithium trochleare

wenn

Menge die Natica crassaMelama semidecussata äff.; eine Er-

so in grosser

,

äff.,

bio
d

äff.,

ja

der zweiten hauptsächlich aus Conglome-

in

raten gebildeten Abtheilung vorwiegend Gombertospecies auftreten
ferner Cerithium Stroppus

,

Rrong.,

dass es eigentlich diese Schichten allein sind,

,

welche die oben charakterisirte Sandfauna enthalten, während

«ma Lam.,

Lam.,

Katica sjn'rata

,

I'sammobia pudica Brong., Cardita Arduini und Card. Laurae Brong.

,

Sache näher

Sow.

Valuta elevata

og
ie

Brong.

bio
l

Turr. incisa

Arten auf, welche den Saugo-

fast ausschliesslich solche

ze
ntr
um
.

den sandigen Mergeln treten

ww
.

in

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

Schichtengruppe,

Fauna der Conglomeratbildungen am nächsten steht derjenigen des Leithakalkes ').
Was nun jedoch das Verhältniss der Fauna von Sangonini zu derjenigen von Gomberto anbelangt, wel,

indem beide Faunen nach den bisherigen Untersuchungen nur 27 Arten

,

iod
ive
rsi
ty

dings weniger innig zu gestalten

so scheint sich hier auf den ersten Blick die Verwandtschaft allerHe
rita
ge

ches hier vor Allem interessiren muss

Lib

rar

die

yh
ttp
://w

ww
.

scheinung, welche vollkommen übereinstimmt mit der auch im Wiener Becken gemachten Erfahrung, dass

mit einander gemein haben, eine Anzahl, welche vielleicht bei der grossen Anzahl von beiderseits bekann-

,

welche

allen

Dingen bemerkt man
rom

Vor

in der einen oder der

dass sich unter jenen

,

anderen Gruppe zu den bezeichnendsten

ow
n

27 Arten gerade diejenigen befinden

loa
df

dieser Zweifel jedoch sehr wesentlich gemildert.

Th
eB

ten Conchylien als eine geringe erscheinen könnte. Bei näherer Untersuchung und weiterer Überlegung wird

ina
lD

gehören. So fand ich von Arten, welche an allen Localitäten der Sangouinischichten in grosser Häufigkeit

eZ
oo
log
y(

Sangonini: Natica crassatina, Cerithium Menegussoi, Cassis mammillaris
ebenfalls wesentlich dazu beiträgt, die

als Seltenheiten in
.

geographischer Entfernung, eine Fauna kennen, welche

den Tuffen von

Ein Moment anderer Art, welches

oben erwähnte Kluft zu überbrücken besteht
Co
mp
ara
tiv

in ziemlich weiter

Voluta elevata, Ancil-

Caronis, Conus diversiformis, Conus Alsiosus, Natica spirata, Turritella asperulata

so wie umgekehrt von bezeichnenden Gomberto-Arten
Ca
mb
rid

Tur. incisa;

Ehurna



ge
,M
A)

laria anomala,

;O
rig

der Individuen auftreten, folgende als grosse Seltenheiten in den Gombertoscbichten:

darin, dass wir, freilich

in sehr lehrreicher

Weise eine Ver-

mittlung der Faunen von Gomberto und von Sangonini herstellt, ich meine die Fauna der blauen Mergel von

man
of

Lesbarritz. In der That bemerkt

bald, dass trotz der grossen Ähnlichkeit, welche sich in den

zeigt, in dieser

Mu
se

Gastropoden mit denjenigen von Gomberto

um

Gaas und

the

nämlich die grossen rasenförmigen Korallen

,

,

bereits mehrere wesentliche Elemente
die vielen

Echinodermen

,

so wie die

of

einer echten Kalkfauna

Fauna doch

kommt

rns

Bei Altavilla

ein zarter blauer

Thon vor

,

welcher in grosser Menge die für Sangonini bezeichnenden Einzel-

,E

')

tM

ay

rL

ibr
ary

grossen dickschaligen Bivalven sehr zurücktreten, ja vielleicht vollständig verschwinden, während anderer-

ers

ity

korallen enthält. Eine Anzahl leider sehr schlecht erhaltener Conchylien (Cassis, Fususj Hess sich gleichfalls auf San-

Neben den Kalkbildungen

Un
iv

gonini-Arten zurückführen.

rd

treten auch mergelige Tuffe auf,

und es

rva

2)

ist

interessant,

wahrzunehmen, wie

sich diese Ver-

In dem reinen
am reinsten ausgeprägt; hier findet sich zu Bänken
Menge die grossen Cerithien. In den Tuffen hingegen

iMt. Carlotta, Mt.

Rivon)

ist

der Charakter der Kalkfauna

by

Kalke

the

Ha

schiedenheit im Sediment auch sogleich in einer kleinen Verschiedenheit der Fauna wiederspiegelt.

bleibt meist

Dig

Grumi, Mt. Carriole, Mt. Castellaro, Mt. Viale, Santa Trinitä) tritt das Hemicardium immer nur vereinzelt auf und
ganz klein, auch sind es ausschliesslich diese Tuffe, in denen bisher vereinzelte Exemplare von Sangonini-Arten angetroffen wurden.
Nach einer nachträglichen Erklärung von Prof. Suess sind diese beiden Theile der Laverda-Schichten nicht in unmittelbarer Verbindung, sondern es liegen die sandigen Mergel mit den vielen Bivalven ober den Tuffen von Sangonini,
die Conglomerate hingegen unter denselben
und bilden letztere demnach das tiefste Glied der in Eede stehenden
Schichtengruppe. Der Umstand, dass in diesem tiefsten Gliede vorwiegend Gomberto-Species auftreten, wird hiedurch
(Mt.

S)

itis

ed

angehäuft das grosse Hemicardium, hier fiuden sich in grösster

,

nur noch bedeutungsvoller.
Denkschriften der mathera.-naturw. Gl.

XXX.

Bd.

Abhandl. von Nichtmitgliedern.

t


Th. Fuchs.

Ii6
ganze Eeihe von Formen

seits eine

welche im Vicentinischen zu den bezeichnenden Arten der San-

dazutritt,

goninischichten gehören, nämlich:

Voluta elevata

Conus diversiformis

.

Tritonium Delbosi, Fusus costella-

,

wodurch der Fauna von Gaas und Lesbarritz unter der Voraussetzung der Richtus,
tigkeit meiner Anschauungsweise innerhalb der Reihe der obereoeenen Faunen eine ähnliche zwischen Sanals dies in der Eeihe der neogenen Faunen des
gonini und Gomberto vermittelnde Rolle zufallen würde
Grinzing
als Vermittlerin zwischen Baden und Steinabrunn
Wiener Beckens die Fauna von Gainfahren oder
Turin'teUa strangulata,

ze
ntr
um
.

at

,

einnimmt.
ich auf diese

Weise im Vorhergehenden

in einer Parallele

zwischen der obereoeenen Fauna
og
ie

Nachdem

dem

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

der und ein vollständig analoges Verhalten derselben zu einander und zu

ww
.

bio
l

des Vicentinischen und den Neogenfaunen des Wiener Beckens die Anwesenheit vollkommen analoger Gliesie

einschliessenden Sediment

dargethan zu haben glaube, kann ich es mir nicht versagen, zur Begründung meiner Anschauungsweise noch

den Kreis der Betrachtung zu ziehen, welches von der früher angeweadeten Methode

in

wesentlich verschieden

uologische Unterschiede auffasst

so müsste die

,

gende. Unter dieser Voraussetzung muss

rar

die ältere

wo

dort,

Lib

von Sangonini das Liegende

die Tuife

,

Fauna von Sangonini

denn allenthalben bilden

die jüngere Meeresbevölkerung darstellen,

rung getroffen werden

yh
ttp
://w

ww
.

nämlich die Faunen von Gomberto und die von Sangonini nicht als Facies, sondern als chro-

He
rita
ge

Wenn man

ist.

bio
d

Moment

mm

es

,

diejenige von Gomberto

,

beide Bildungen in Überlage-

die Gombertoschichten

gewiss äusserst auffallend sein
iod
ive
rsi
ty

ein anderes

,

dagegen das Han-

dass

in

den Tuffen von

Th
eB

Sangonini, also in der älteren Meeresfauna, die Anzahl von Species der Sables de Fontaineblean, des eng-

und norddeutschen Oligocens eine weitaus grössere

Schichten von Sangonini hingegen nicht weniger

loa
df

rom

Es kommen nämlich

der jüngeren Meeresbevölkerung.

also

als
ow
n

lischen

ist

,

Fauna der Gombertoschichten,

als in der

den Gombertoschichten bloss 15,

in

32 nordeuropäische Oligocenspecies

sich

,

ein

,

und es

ist

den

Dieser
dies ein

ganz besonderes Gewicht lege.

damit folgendermassen: Es wird im Wiener Becken die Fauna des Badner Tegels als eine

Fauna der Tiefsee

und

betrachtet,

Weise muss man diese Auffassung auch auf

Ca
mb
rid

Es verhält

auf welchen ich zur Unterstützung ihrer Richtigkeit
ge
,M
A)

Vortheil derselben

;O
rig

ina
lD

bedenkliche Widerspruch findet in meiner Auffassuugsweise eine vollständige Lösung

in

vor.

folgerichtiger

die

Fauna der

ist

es aber eine durch die Studien über die horizontale

bekannt gewordene Thatsachc

vorkommen

Fauna

einstellt.

,

sich allmählig in den oberen

während

,

verticale Verbreitung der Meeresconchylien

bathynimetrischen Meereszonen die südlichere

of

Tiefen

und

dass die Conchylien nördlicher Breite gegen Süden zu in immer grösseren
Co
mp
ara
tiv

Nun

eZ
oo
log
y(

Tuffe von Sangonini übertragen, womit ihre Lagerungsverhältnisse denn auch auf das beste übereinstimmen.

Mu
se

um

Diese Thatsache stimmt nun aber vollständig mit den erwähnten Verhältnissen überein, wo-

den Tiefseebildungen,
in der

d.

i.

in

den Tuffen von Sangonini auftreten, während sich

in

der Fauna gerin-

Fauna der Kalkbildnngen von Gomberto, der neue tropische Charakter
rL

i.

of

in

gerer Meerestiefe, d.

ibr
ary

weise

the

nach die oligocenen Conchylien des nördlicheren Frankreichs und Deutschlands im Vicentinischen vorzugs-

rns

tM

ay

und der oben erwähnte scheinbare Widerspruch
,

löst sich

welche

und wird so zu
der Faunen von

auf diese Weise sehr naturgemäss

in d e n

Versch

i

ed enh e

i

t

en

,

ity

,E

einer kräftigen Stütze der Anschauungsweise

zeigt,

rva

rd

Un
iv

ers

Gomberto, Laverda, Sangonini nicht chronologische, sondern nur Faciesunterschiede
vermuthet, analog den Faunen des Leithakalkes, des Badner Tegels und der Sande von
the

Ha

Pötzleinsdorf.
ed

by

Ich verhehle mir nicht die Misslichkeit der Lage, in welcher sich derjenige befindet, welcher über die
ein Urtheil abgibt, die er aus eigener

Anschauung

Dig

itis

Vorkommnisse einer Gegend

Thatsachen so laut und eindringlich sprechen, wo die Analogien nach

zusammenstimmen, da glaube

wenn

ich aus einer

und überlasse

Zum

ich die

allen

nicht kennt.

Wo

indessen die

Richtungen hin so überraschend

Grenzen wissenschaftlich gestatteter Conjectur nicht zu überschreiten,

Übereinstimmung der Erscheinungen auf eine Übereinstimmung

in

den Ursachen schliesse,

es der Zukunft, über die Richtigkeit derselben zu entscheiden.

Schlüsse kann ich nicht umhin

,

allen jenen

Männern meinen wärmsten Dank zu sagen

wohlwollender Theilnahme und zuvorkommendster Unterstützung ich

,

deren

mich während meiner ganzen Arbeit zu


147

Beitrag zur Kenntni.ss der Conchylienfauna des Vicentinischen Tertiärgebirges.

dem

erfreueu gehabt, so vor Allem

Suess,

Prof.

Director des kais. Hof-Mineraliencabinetes Herrn Dr. Moriz

meinem verehrten Lehrer

Herrn Fr. Eitter

Hauer,

v.

so wie den Bergräthen Dr.

der Eeichsanstalt in

überaus schöne Material

auch bei meinen Arbeiten

dem Leiter der geologischen
Stäche und D. Stur, welche mir

so wie nicht minder

,

liberalster

Weise zur Verfügung

Sammlung

der ihrer Leitung unterstehenden

in

stellten

,

Hörn es,

Reichsanstalt
nicht nur das

sondern

mich

auf das Bereitwilligste unter-

stets

stützten.

Wien, 17.

Th. Fuchs.

Monte Grumi

Calc. gross. (Desti.)



Faudon, Gaas (Heb.

8.

Eenev.).

et

6—8.

rom

fast

ow
n

eben so laug

als der

Umgängen bestehend.

Rechter Mundrand stark verdickt. Spindel mit vier Falten versehen.
ina
lD

Mundöffnuug schmal

liueal.

8 Millim., Breite 3 Millim.

ge
,M
A)

Höhe

Gewinde

aus vier wenig gewölbten, durch eine undeutliche Naht getrennten

;O
rig

,

als breit,

loa
df

Gehäuse schlank spindelförmig, ungefähr dreimal so hoch

Umgang

ww
.

margineila gracilis Fuchs.
Taf. IV, Fig.

letzte

yh
ttp
://w



rar

1,



iod
ive
rsi
ty

,



8.

Th
eB

,,

1^66.

7,

He
rita
ge

Desh. Env. Paris, 11, p. 667, pl. 88, Fig.
Heb. et Kenev. Nummul. sup. p. 189.
Desh. Bass. Paris, III, p. 568.

1824. Mitra pUcatella (Lam.)

bio
d

pUcatella Lam.

1. WMitra

1855.

bei Castel Gomberto.

Lib

A.

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

Fauna der Schichten von Gomberto.

I.

ww
.

bio
l

og
ie

ze
ntr
um
.

at

Juli 1868.

Ca
mb
rid

Diese Art steht der M. arctata Desh. aus dem Grobkalke, von welcher mir leider keine Exemplare vorliegen, so nahe, dass sie mit derselben vielleicht wird vereinigt werden müssen. Nach der Abbildung und

Beschreibung zu urtheilen, unterscheidet

von derselben nur durch den Mangel einer sechsten Win-

eZ
oo
log
y(

sie sich

Co
mp
ara
tiv

dung, so wie durch den stärker verdickten Mundsaum.

3, JfMarginella crassula Desh.

— Hauteville

Fig. 9

— ii.

bei Valognes (Desh.).
the

Calc. gross.

p. 547, pl. 104,

III,

of

Bass. Paris,

um

Deshayes

Mu
se

1866.

margineUn

obtiisa Fuchs.

of

ibr
ary

H.

— 13.

tM

ay

rL

Taf. I, Fig. 11

oval, ungefähr doppelt so

kurz, stumpf kegelförmig, bei-

ers

ity

Nähte durch eine seichte Depression ange-

dreimal so hoch als das Gewinde, nach unten verschmälert. Mundöffnung schmal.

Umgang

verdickt, der linke mit vier schiefen Falten versehen.
Ha

the

7 Millim., Breite 4 Millim.
by

Höhe

Das Gewinde

Un
iv

letzte

als breit.

Stelle der

rd

Der

Gesammthöhe betragend. Die

rva

zeigt.

Der rechte Mundrand

hoch

,E

rns

Gehäuse länglich
läufig ein Viertheil der

Dig

itis

ed

Diese unscheinbare Art kommt mit der vorhergehenden ziemlich häufig vor, und lässt sich durch das
constant bedeutend kürzere Gewinde leicht von derselben trennen. Eben so ist sie von sämmtlichen bekannten eocenen

Formen verschieden. Sehr grosse Ähnlichkeit hingegen

Grateloup,

Conchyl. du bass. de l'Adour

welche er Marg. spleiidens Grat, nennt.

pl.

42,

Da jedoch

Genauigkeit zu wünschen übrig lassen, und
ich es vor,

,

fig.

36,

zeigt

sie

die Abbildungen bei

Grateloup

mir Originalexemplare dieser Art aus

dieselben einstweilen mit einem besonderen

mit der Abbildung, welche

37 von einer aus Gaas stammenden Art

Namen

zu belegen.

Gaas

gibt,

bekanntlich viel an

nicht vorliegen, ziehe


Th. Fuchs.

148
Der Name

scheint vielleicht nicht ganz glücklich gewählt, da die Marginellen aus der

„ohtusa'^

der Marg. ovulata ein noch

kürzeres Gewinde besitzen. Es

viel

den zunächst verwandten Arten der Marg. ebumea, crassula

etc.

Gruppe

damit jedoch nur der Unterschied von

soll

angedeutet werden, unter denen die

in

Rede

stehende allerdings das kürzeste Gewinde besitzt.

5. IfEnrginella eratoides Fuchs.

kaum

ze
ntr
um
.

Gesammthöhe betragend. Die Nähte kaum durch

ein Fünftheil der

kegelför-

og
ie

mig,

Das Gewinde sehr kurz, stumpf

als breit.

eine schwache Depression an-

bio
l

Gehäuse länglich oval, nicht ganz doppelt so hoch

at

14—16.

Taf. I, Fig.

den Schmelz vollständig verwischt. Der rechte Mundrand stark verdickt, der linke mit

vier Falten versehen,

von denen die erste ziemlich horizontal, die übrigen allmählig immer schiefer

Form

sind. In der äusseren Gestalt hat diese

die grösste Ähnlichkeit mit einer Erato

vorkommende

Art.

Durch

bio
d

von dem Vorhandensein der Falten.

Mit der Marg. crassula die häufigst

ihre kurze
ww
.

sich leicht

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

ww
.

gezeigt, häufig durch

rar

Breite 4 Millim.

7 Millim.,

gedrungene Form und das kurze

Lib

Höhe

gestellt

doch überzeugt man

yh
ttp
://w

stumpfe Gewinde von allen übrigen leicht zu trennen.

,

Env. Paris,

— Brackelsham

moy.

13.

(Desh.).

Th
eB

Calc. gross., Sables

709, pl. 95, Fig. 12,

II, p.

iod
ive
rsi
ty

Deshayes

1824.

He
rita
ge

6. Jftarginella ovulata Lam.

Exemplaren aus Farnes, welche das

und gleichen

,

in dieser

loa
df

ausgewachsenen typischen Pariser Formen

rom

Die mir vorliegenden Exemplare sind sämmtlich etwas kleiner, schlanker und mehr cyliudrisch, als die

dieser

Name

jedoch

in

Deshayes mit der Bezeichnung Marg.
Deshayes neuer Auflage nicht vorkommt,

genügend zur Begründung einer neuen Art gehalten zu haben,
ge
,M
A)

scheint er selbst diese Unterschiede für nicht

Beziehung vollständig einer Anzahl von

von

;O
rig

Da

intermedia De. ah. eingesandt erhielt.

ina
lD

ow
n

k. k. Hof-Mineraliencabinet

Ca
mb
rid

welcher Ansicht ich mich auch anschliesse.

eZ
oo
log
y(

7. Cassis Vtcentina Fuchs.
Taf. I, Fig.

Gehäuse rundlich oder etwas

Länge gezogen

Co
mp
ara
tiv

in die

5,

0.

oval, aufgeblasen, mit

einem kurzen nach rückwärts

au gebogenen Canal versehen. Gewinde treppenförmig abgesetzt, bald mehr niedergedrückt, bald etwas

in

um

of

die Länge ausgezogen. Die Umgänge längs der Naht mit einer Reihe kleinerer, auf der Kante mit einer Reihe
Mu
se

Das Dach der

ersten

Umgänge

ist

einfach ausgehöhlt,

während

sich auf

dem

letz-

the

grösserer Knoten verziert.

ibr
ary

of

ten zwei Reihen kleiner Körner einstellen. Die Seitenwand des letzten Umganges trägt mit Einschluss der
,

die in den auf einander folgenden Reihen ziemlich regelmässig

ay

und nach unten zu zuweilen zu unregelmässigen Längsrunzeln verschmelzen.
tM

alterniren,

rL

Knoten au der Kante fünf Reihen Knoten
rns

Diese Knoten werden gekreuzt von zahlreichen ziemlich starken Querstreifen, welche namentlich

den

ity

,E

in

verleihen. Die

Mundöffnung halbmondförmig, oben mit einem Ausschnitt versehen. Der rechte Mund,

Ha

,

gezähnt

der linke als breite callöse Platte den Spindelrand bedeckend

,

in seiner

ganzen

the

rand verdickt

rva

rd

Ansehen

Un
iv

ers

Vertiefungen zwischen den Knoten stärker entwickelt, der Oberfläche des Gehäuses dadurch ein grubiges

ed

by

Länge mit queren Runzeln versehen.

Speyer

aus Cassel als Cassis Sandbergeri, multinodosa, crassinodosa

Dig

itis

Diese Art steht den von

,

elon-

gata und ventricosa beschriebenen Formen sehr nahe, ohne jedoch mit einer von ihnen wirklich übereinzustimmen.

8. Terebellutn
1840. Terebellum conBoluium

1852.



Grat. Conch. foss. Tereb. Ancill.
d'Orb. Prodrome, tome III, p.

subconeoltiium,

Gaas, Lesbarritz.

«nbconvolutum
etc.
9,

pl. I

140.

(pl.

d'Orb.
nnm.

42), Fig. 1.


149

Beitrag zur Kenntniss der Conchylienfauna des Vicentinischen Tcrtiärgehirges.
Diese

am

Mt.

Grumi ziemlich häufig vorkommende Art scheint

Brand. {=Ter. convolutum Lam.)

häufigen Terebellum sopitum

sich

von dem im Pariser Grobkalk so

constant durch geringere Grösse

kere Gestalt zu unterscheiden, und stimmt in diesen beiden Punkten mit der

kommenden

und

schlan-

Gaas und Lesbarritz

in

dem d'Orbigny'schen Namen

Terebellum- Art überein, mit welcher ich sie desshalb unter

vor-

Tere-

hellum subconvolutum als eine selbstständige von der Pariser verschiedene Art vereinige.

Strombus auriculatus

Grat.

Grate) oup

Supplement (univalves

C'onchyl. foss.

fossiles de Dax),

pl. I

(pl.

num.

46), Fig.

1.

bio
l

1840.

2.

1,

og
ie

Taf. IV, Fig.

ze
ntr
um
.

at

9.

Gehäuse länglich eiförmig, höchst unregelmässig, nach unten

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

ww
.

Gaas, Lesbarritz (Grat.).

einen kurzen dicken gedrehten Canal

in

Umgängen

ausgehend. Das Gewinde bei ausgewachsenen Exemplaren aus neun

bestehend, vollkommen flach,

legen sich oben ein wenig über das Gewinde des vorhergehenden

Der

letzte

Umgang an

dem

der,

Umganges und bilden
Mundsaume diametral entgegen-

ww
.

Umgänge

eine äusserst unregelmässige Naht.

rechten

yh
ttp
://w

einzelnen

Die

bio
d

zuweilen selbst leicht eingesenkt und nur in der Mitte einen kurzen kegelförmigen Zapfen bildend.

rar

gesetzten Seite, bauchig aufgetrieben und etwas weiter nach vorne an seiner oberen Kante mit einer starken,

ist

He
rita
ge

Lib

von oben nach unten zusammengedrückten, gesimseartig vorspringenden Schwiele versehen. Die Mundöffnung
länglich, in ihrem oberen Theile durch die beiden stark callös verdickten

Mundränder zu einer schmalen

iod
ive
rsi
ty

Rinne verengt. Der rechte Mundsaum flügelartig verbreitet, mit schneidendem Rande, ohne Ausschnitt, der

nur ein unvollständiges Exemplar dieser sonderbaren Art besass

,

hielt ich es

für

rom

Da Grateloup

gewundenen Canals schwielig verdickt.

Th
eB

linke als callöser Überzug die Spindel bedeckend, oberhalb des kurzen

der Mangel des sonst für die Strombus-Arten charakteow
n

ist

ina
lD

zu beschreiben und abzubilden. Auffallend

ristischen Sinus

im rechten Mundrand, eine Eigenthümlichkeit, die noch bei mehreren vicentinischen Strom;O
rig

Neuem

loa
df

zweckmässig, dieselbe nach einem mir vom Mte. Castellaro vorliegenden ziemlich vollständigen Stücke von

auch bei Strombus Fortist Brong. wiederkehrt, und es wohl nöthig machen wird,
ge
,M
A)

bus- Arten, so unter anderen

Ca
mb
rid

dieselben als eigenes Genus von den echten Strombis abzutrennen.

eZ
oo
log
y(

MO. Strombus irregnlafis Fuchs.
1.

Co
mp
ara
tiv

Taf. II, Fig. 1; Taf. III, Fig.

Eine Anzahl leider grösstentheils sehr defecter Stücke eines Strombus scheinen bei

dem vorhergegangenen

Ähnlichkeit mit

doch genügende Anhaltspunkte zur Aufstellung einer neuen Species
of

Str. auriculatus

unregelmässig fassförmig, nach unten

in einen

geraden

(?)

Canal verschmälert. Das

the

ist

Mu
se

um

zu bieten.

Das Gehäuse

aller

ibr
ary

of

kegelförmige Gewinde zeigt neun Umgänge, von denen sieben unregelmässig stufenförmig abgesetzt, die

ay

rL

zwei letzteren aber verflacht sind und mit ihrem oberen Rande stellenweise auf die Gewindfläche des vorherletzte

Umgang

ähnlich wie bei der vorhergehenden Art aufge-

ist

rns

tM

gehenden Umganges hinübergreifen. Der

von dem callösen linken Mundrand bedeckt,

und mit einer knotigen Wulst versehen. Die Spindel

Mundöffnung scheint ebenfalls durch die beiden verdickten Mundränder zu einem schmalen Canal

ist

Un
iv

die

ers

ity

,E

trieben

und

rva

Ha

Lesbarritz
the

Das aus Gaas und

rd

verengt gewesen zu sein.

in seiner

Fusus longaevus Lam. abbildet, scheint mit der

in

Conchyl. foss. du bas-

Rede stehenden Strom-

11. Strombus radix Brong.
Taf. IV, Fig.

1823. Pterocera radix

Grateloup

itis
Dig

bus-Art ident zu sein.

Fossil, welches

ed

by

sin de l'Adour, pl. 24, fig. 6 als

stammende

Brong.

Vicent. p. 74,

pl. 4,

Fig.

Ein mir vom Mt. Grumi vorliegendes Exemplar

3.

9.

ist

etwas vollständiger erhalten, als das von

niart abgebildete, wesshalb ich eine Abbildung davon gebe.

Bron

g-


Th. Fuchs.

150

19, Conus divevsifortnis Desh.
Sehr selten. Siehe Sangonini.

13. Conus Alsiosus
selten.

Siehe Sangonini.

1^. fleurotoma liueolata

Lani.

ze
ntr
um
.

at

Sehr

Bronsr.

(Lam.) Brong. Vicent. p. 73.
(Lam.) Desh. Coqu. foss. des env. d. Paris, p. 440, pl. 69, Fig. 11
semistriata (Desh.) Desh. Coqu. foss. des env. d. Paris, p. 443, pl. 69, Fig.
lineolata (Lam.) Desh. Descript. des anim. s. veitöbres, p. 408.
bio
l



ww
.

18C6.



Sables moy.

C'alc. gross.,

Die schlankere Form, welche sich der

ganges unterscheiden

Lam.

PZ. clavicularis

immer durch

nähert, von der sie sich jedoch noch

(d'Arch.).

— 14.
6,

5,

oder noch bezeichnender der Fl. evulsa

die gröbere Streifung

an der Basis des letzten Um-

ww
.

Desh.

— Gap

Hauteville (Desh.).

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w



bio
d

1824.

lineolata

lässt.

Murex

Mjamarckii

Grat.

Lib

rar

IS.

yh
ttp
://w



og
ie

1823. Fleiirotoma clavicularis
1824.

Fig. 4, 4

a.

Welschberg bei Waldböckelheim (Saudb.).
iod
ive
rsi
ty

Gaas.

— Weinheim,

3(5.

He
rita
ge

Grateloup Conchyl. foss. Ranellcs, pl. 2 (pl. num. 30), Fig. 27,
Saudberger Conchyl. d. Mainzer Tertiärbeckens, p. 209, pl. 18,

1840.

1863.

und vor

Dingen

viel

weniger dagegen

Grateloup von seinem Murex Lamarchii gibt, der eine stärglatte Form zu sein scheint. Da die Abbildungen bei Grateina
lD

allen

von dieser Art gibt;

c.

loa
df

mit der Abbildung und Beschreibung, welche
kere, unregelmässigere

1.

rom

Sandberger

welche

ow
n

,

Th
eB

Ein mir vom Mt. Grumi vorliegendes ziemlich vollständig erhaltenes Stück stimmt sehr gut mit der Abbildung und Beschreibung üb er ein

vorliegen,

muss

ich

mich

ge
,M
A)

;O
rig

loup jedoch nicht sehr verlässlich sind, und mir Originalexemplare aus Gaas nicht
wohl dem Urtheile Sandberger's anschliessen, der im Besitze von solchen war.



fistulosus

1824.





1840.



pl. 3,

Fig. 82

(non Fig.

(Brocc.) Sow. Min. Couchol. pl. 189, Fig.
Desh. Env. Paris, II, p. 605, pl.

Co
mp
ara
tiv

1776.

eZ
oo
log
y(

Murex pungens Brander Foss. Hant.

1776.

Ca
mb
rid

16. T'yphis pungens Desh. (Brand,

Grat. Conch.

»

n

(Brand er) Desh.

III,

2.

81).
2.

80, Fig.

(pl.

num.

1—3.
30), Fig. 12.

p. 335.

Sables moy. (D e

s h.).

— Barton

(Sow.).

Mu
se

um

Gaas, Lesbarritz

ßanelles

Bass. Paris,

(Grat.). — Calc. gross.,
of

1866. Typhis pungens

foss.

1,

pars).

the

Die mir aus Gaas und Lesbarritz vorhegenden Exemplare haben einen etwas längeren Canal

und bei dem Exemplare aus Castel Gomberto
of

,

ibr
ary

englischen

ist

ay

rL

doch halte ich diesen Unterschied bei der sonst vollkommenen Übereinstimmung
tM

um

für nicht hinreichend,

darauf eine Trennung

in

die

in

ihrem so eigenthümlicheu

verschiedene Arten zu gründen.

19. Vvitonium Gratelottpi Fuchs.

Un
iv

ers

ity

,E

rns

Baue

als

ausserdem auch das Gewinde etwas höher,

9—11.

rva

rd

Taf. IV, Fig.

the

Ha

Zwei mir vorliegende Exemplare eines kleinen Tritoniuvi stimmen vollkommen mit einer Ti-itomum- Art

dem Namen Trit. Eisingeri Grat, aus Gaas besitzt.
Die Abbildung und Beschreibung, welche Grateloup (Conch. foss. pl. nr. 30, fig. 25) von dieser Art
welche das kais. Hof-Mineraliencabinet unter
by

,

gibt, ist

Dig

itis

ed

überein

jedoch so abweichend, dass ich es Tür geratheuer halte, die mir vorliegenden Exemplare neu zu

benennen.

Gehäuse länglich
hend. Letzter

oval, spitz, ans 7

Umgang etwas

— 8 massig wachsenden unregelmässig höckerigen

beste-

kürzer als das Gewinde, in einen kurzen geraden Canal verschmälert. Zwi-

schen je zwei Mundwülsten stehen knotenförmige Längsrippen, deren Zahl zwischen 5
diesen Rippen sind die 2

Umgängen

— 3 dem Mundsaume

zunächst liegenden schwächer

,

—8

schwankt.

Von

die weiter folgenden stärker


151

Beitrag zur Kemitniss der Conchylienfauna des Vicentinischen Tertiärgebirges.

entwickelt. Die Obevfliielie des Gehäuses ist mit zahlreichen, feinen, dicht gedrängten Querlinien bedeckt,

von denen zuweilen einige stärker hervortreten. Mundöffuung oval. Rechter Mundsauni stark verdickt, innen
gezähnt; linker als dünnes Blättchen den Spindelrand bedeckend, in seiner unteren Hälfte ebenfalls mit
tenartigen

Zähnen

Höhe 17

fal-

besetzt.

Millim., Breite 8 Millim.
ist

nach einem Exemplare von Gaas angefertigt.
ze
ntr
um
.

at

Die Abbildung

og
ie

18. Edieartlsin nassneformis Fuchs.

bio
l

Taf. I, Fig. 17, IS.

der letzte etwas länger als das Gewinde.

um

Die Verzierung besteht

die eigene Breite auseinander gerückt sind

gange des einzigen mir vorliegenden Exemplares 13

Der rechte Mundrand
und trägt

,

Um-

nur unter der Loupe erkennbare

weggebrochen, der linke bedeckt

leider

ist

letzten

als verdickter callöser

drei ziemlich gleich starke, schiefe Falten.
Lib

die Spindel

dem

rar

Linien verlaufen.

Überzug

ich auf

Diese Längsrippen sind sehr regelmässig

zähle.

zwischen welchen noch äusserst zarte

,

regelmässigen Längsrippen,

yh
ttp
://w

gekreuzt durch feine Querstreifen

,

in

und von denen
bio
d

,

ww
.

wölbt

welche ungefähr

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

ww
.

Gehäuse oval, zugespitzt, aufgeblasen, mit wahrscheinlich kurzem geradem Canal. Die Umgänge ge-

He
rita
ge

Die bisher bekannt gewordenen Arten der Sippe Edwardsia besitzen sämmtlich nur zwei Spindelfalten,

und würde daher unsere Form strenge genommen

iod
ive
rsi
ty

neues Geschlecht schaffen müsste, halte ich es bei der Übereinstimmung
,

den Begriff der Sippe Edu-ardsia dahin zu erweitern

in allen

dass auch die

aufgenommen werden.

Breite 10 Millim.

ow
n

Millim.,

,

in

loa
df

drei Spindelfalten in dieselbe

Höhe 20

Th
eB

für dieselbe ein

übrigen Punkten für zweckmässiger

Formen mit

werden dürfen. Da man jedoch

rom

diesem Falle

nicht dazu gerechnet

letzte mit

zugespitzt

,

,

Fig.

9,

10.

mit kurzem gedrehtem Canal und offenem Nabel.

dem Canale eben

Ca
mb
rid

Gehäuse länglich eiförmig
wenig gewölbt, der

I,

ge
,M
A)

Taf

;O
rig

ina
lD

19. Turhinella riigosa Fuchs.
Umgänge

so lange oder wenig länger als das Gewinde. Die Sculptur

eZ
oo
log
y(

besteht in dicken Längsrippen, welche sich auf den einzelnen

Umgängen

entsprechend, 7

— 8 von der Basis

Co
mp
ara
tiv

des Gehäuses aus gerade oder etwas schief gegen die Spitze zulaufende Rippen darstellen. Diese Rippen sind

gekreuzt von ebenfalls ziemlich dicken Querleisten, die sich namentlich auf

und zwischen denen je eine feinere Linie

dem Canal

zu einigen dicken Fal-

Bei gut erhaltenen Stücken sieht

verläuft.

man

of

ten entwickeln,

die namentlich zwischen den Querlinien
ist

mit

dem

linken

Mnndsaume bedeckt und

eine zierliche

Schuppung hervorbringen.

mit drei gleich starken, wenig geneigten Falten ver-

ibr
ary

Die Spindel

und an den Nähten

the

,

of

deckt

Mu
se

um

ausserdem das ganze Gehäuse, den Zuwachsstreifen entsprechend, mit dichtgedrängten zarten Lamellen be-

ay

rL

sehen.

,E

rns

tM

90. Fusus aequalis Michelotti.
ers

ity

Taf. II, Fig. 14, 15.

Ha

subcarinata Grat. Conchyl. foss. Turbinelies,



pl.

1

(pl.

num. 22;, Fig. 18, Turb.

pl.

2 (pl.

i>uiii.

23),

Fig. 12.
pl. 2

(pl.

num.

2.3),

Fig. 13.

the

1840.

rva

rd

Un
iv

18i0. Fasciolaria polygonata Grat. Conchyl. foss. Turbinelles

Heb. etRenev. Terrain nummul. sup. p. 188.
aequalis Michelotti Miocene infer. p. 115, pl. 12, Fig. 10.

Murex arnbiguut Michelotti Miocene infer. p. 120, pl. 13, Fig. 22.
itis

1861.

Dig

1861.

ed

by

1855. Fusus polygonatus

Gaas (Grat.).

— Fanden,

Pernant, Diablerets, La Cordaz (Heb. et Renev.).

Die Synonymik dieser vielfach verkannten Art

ist



Montecchio (Micnel.).

eine ziemlich complicirte. In

Grateloup's bekann-

tem Werke finden wir zwei Gastropoden abgebildet und beschrieben, von denen der eine den Namen Fasciolaria poJygonata

,

der zweite den

Namen

Fasciolaria subcarinata trägt. Eine sorgfäUige Vergleichung der

Abbildungen und Beschreibungen mit Originalexemplaren aus Gaas brachten mich nun zur Überzeugung


Th. Fuchs.

152
1.

dass diese vermeintlichen zwei Arten in der That nur eine darstellten;

2.

dass diese Art nicht eine Fasciolaria, sondern vielmehr ein Fusus

sei.

Mit Zuhilfenahme der einschlägigen Literatur gelang es mir ferner, mich zu überzeugen, dass diese Art

verschieden sei sowohl von Fusus suhcarinatus

Lam.,

auch von Fusus polygonus Brong.

als

gen mit dem von Michelotti aus Montecchio beschriebenen und abgebildeten Fusus
derselbe Autor dieselbe Art, aus derselben Localität, gleich hinterher als

wenngleich

Murex ambiguus

abbildet

beschreibt.

Da

indessen Abbildung und Beschreibung bei Michelotti Vieles zu wünschen übrig lassen, wiederog
ie

und

ze
ntr
um
.

at

freilich

ident dage-

,

ae(jualis,

Gaas

besitzt,

ww
.

bio
l

hole ich dieselbe im Folgenden nach Exemplaren, welche das kais. Hof-Mineraliencabinet von

Umgang

durch einen Kiel

einen breiten, geraden, etwas gedrehten Caual zusammengezo-

während

die untere steil einwärts

,

abgesetzt,

von denen die obere horizontal oder schwach

fällt.

Die Sculptur besteht

in

starken Längsrippen,

yh
ttp
://w

ist,

Umgänge treppenförmig

ungefähr doppelt so hoch als das Gewinde. Die

zwei ziemlich gleiche Partien getheilt

in

dachförmig geneigt

in

bio
d

gen. Der letzte

nach unten zu

oval,

ww
.

Gehäuse länglieh

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

und mit welchen das mir vorliegende Stück vom Mte. Grumi vollständig übereinstimmt.

welche an der Naht beginnend an der ganzen Seite des Gehäuses herablaufen und erst auf dem Canale verdie ganze Oberfläche des

Gehäuses mit zahlreichen aber unregelmässig bald
rar

ist

stär-

Lib

schwinden. Ausserdem

ist

innen durch stark erhabene Querlinien regelmässig gestreift
iod
ive
rsi
ty

Der rechte Mundrand

Diese Art zeigt die meiste Verwandtschaft mit

dem Fusus

namentlich mit der

Doch

ist

selbst

loa
df

8 abbildet.

ow
n

echten Fusus aequalis bei einiger Aufmerksamkeit leicht durch folgende Merkmale zu

;O
rig

unterscheiden
1.

Der Canal

2.

Die Rippen, wenn

ge
,M
A)

nicht gerade, sondern stets deutlich gebogen.

auch längs der ganzen Seitenwaud aushalten, sind doch auf dem Dache ent-

sie

schwächer entwickelt.

viel

Die Querstreifung des Gehäuses

eine viel regelmässigere.

eZ
oo
log
y(

ist

Ca
mb
rid

ist

weder gänzlich verwischt oder doch
3.

Lam. und

pl. 77, fig. 7,

ina
lD

dem

suhcarinatus

Deshayes

schlanken, stark gerippten Varietät desselben, welche
diese Varietät von

der

,

Überzug den Spindelrand.

Th
eB

linke bedeckt als dünner callöser

rom

linien bedeckt.

He
rita
ge

keren, bald schwächeren, bald dichter aneinander gedrängten, bald weiter auseinander geschobenen Quer-

man regelwährend das Dach der Umgänge

Auf den Seitenwänden

mässig zwischen stärkeren Querstreifen mehrere feinere Linien verlaufen

,

sieht

Co
mp
ara
tiv

meist gleichmässig durch zahlreiche feine Linien gestreift erscheint.

Mu
se

Michel, kommt nur

in

viel

unregelmässiger und wie verwischt.

den Gombertoschichten, niemals hingegen

in

Ronca

vor,

wo

da-

the

aeg^ualis

Fusus suhcarinatus Lam. häufig gefunden wird.
ibr
ary

für der echte

immer

um

bei Fusus suhcarinatus

of

Fusus

ist

of

Die Streifung der Innenfläche des rechten Mundrandes, bei Fusus aequalis regelmässig und stark her-

4.

vortretend,

tM

ay

rL

91. Cerithium Meneguxzoi Fuchs.
V,

Fig. 11.

,E

rns

Taf.

ers

ity

(Ronault) Schauroth Verz.

Un
iv

1S65. Cerithium Lejeunii

rva

rd

Gehäuse gestreckt kegelfönnig, aus zahlreichen

by

so dass wir

,

stellt

und die Veränderung

schliesslich

Fig.

i.

eng an einander schliessenden Um-

sich aber unterhalb der mittleren Knotenreihe eine zweite ebenfalls

,

Diesen Charakter behält die Sculptur auch auf dem ganzen übrigen Ge-

welche

sie erleidet

,

besteht nur darin

nach abwärts zu rasch unverhältnissmässig zunehmen

stellen.

pl. 26,

nun auf dem Umgange eine starke obere, eine etwas schwächere untere und zwei

leine mittlere Knotenreiheu haben.

häuse

p. 246,

Der Canal kurz und gedreht. Die Sculptur besteht auf den obersten Win-

flach.

itis

ein,

flachen, niederen

Gab. zu Coburg,

von Knoten, von denen die der obersten Reihe die stärksten, die der mittleren Reihe

schwächsten sind. Sehr bald

schwache,

Dig

die

drei Reihen
ed

dungen aus

the

Ha

gängen bestehend. Die Basis

d. Verst. d. herzogl.

kurz kegelförmige

,

von

,

oben nach unten

und indem
leicht

,

dass die Knoten der obersten Reihe

sie zugleich weiter

zusammengedrückte

,

auseinanderrücken,
spitze

Dornen dar-


153

Beitrag zur Kenntniss der ConcJiylienfauna des Vicentinischen Tertiärgehirges.
Diese

den Gombertoschichten häufige Art steht am nächsten dem Cer. Cfiarpentiert Bast, aus Gaas,

in

unterscheidet sich aber von demselben auf den ersten Blicii durch die starken weit auseinander gerückten

Dornen, welche sich bei Cer. Ckarj)entieri niemals entwickeln.

Schauroth
sie

vollkommen verschieden

Ronanlt aus Bos d'Arros, von dem
Umgänge viel niedriger und tragen
Knotenreihen. Es kommt übrigens im vicentini-

dem Ceräkmm

Art mit

identificirte diese

Lejeu^nt

Bei Cer. Lejeunü sind die einzelnen

ist.

ausser der obersten Dornenreihe nur zwei, nicht aber drei

schen Eocen auch das echte Cer. Lejeunü Ronlt. vor, jedoch immer nur in den

Tuffen von

ze
ntr
um
.

at

viel älteren

Form Herrn

Meneguzzo, dem

Jos.

eben so unermüdlichen

bio
l

Ich erlaube mir, diese auffallende, schöne

og
ie

Ciuppio.

ww
.

genauen und zuverlässigen Aufsammler der vicentinischen Eocenpetrefacten, zu widmen, von dessen Auf-

sammlungen auch der

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

als

bei weitem grösste Theil des mir vorliegenden Materiales herstammt.

SS. Cerithium Stroppus Brong.
Brong.

Vicent. p. 71,

pl. III,

Fig. 21 a,

bio
d

b.

Brongniart von

dieser Art gibt, lassen den Charakter derLib

rar

Die Abbildung und Beschreibung, welche

yh
ttp
://w

1823.

V, Fig. 1—3.

ww
.

Taf.

Gehäuse kegelförmig, aus

12 flachen Umgängen bestehend, mit flacher Basis, kurzem gedrehiod
ive
rsi
ty

beiläufig

und unförmlich verdickten rechtem Mundsaum. Die oberen Umgänge tragen

von denen die oberste die stärkste

die mittlere die schwächste

,

Th
eB

ten Canal

He
rita
ge

selben uicht genügend hervortreten, wesshalb ich dieselbe in Folgendem wiederhole.

drei Körnerreihen,

Nach unten zu nehmen

ist.

die

Körner der

rom

obersten Reihe rasch an Grösse zu und bilden schliesslich dicke rundliche, oder von oben nach unten etwas
loa
df

welche von zwei bis drei quer über

,

sie

hinwegziehenden verdickten Leisten

ina
lD

ow
n

zusammengedrückte Knoten

gekreuzt werden und dadurch wie zerschnitten erscheinen.



3,

gekörnelte oder

Ca
mb
rid

gelegenen Querreifen bis fünf steigen kann.

1

Gesammtzahl der unterhalb der obersten Knotenreihe

ge
,M
A)

so dass schliesslich die

,

;O
rig

Unterhalb dieses Kranzes dicker Knoten schalten sich nach unten zu, allmählig

auch glatte Querreifen ein

eZ
oo
log
y(

Diese Art bietet mancherlei Analogie mit Cer. elegans Brug. dar, und kann als eine vicarirende Form
dieser in den vicentinischen Tertiärbildungen bisher noch nicht aufgefundenen Art aufgefasst werden.
Co
mp
ara
tiv

83. Cerithium trochleare
1824.



1824.

,

Brong. Vicent. p. 72, pl. 4, Fig. 19 a, b.
Desh. Env. Paris, II, p. 388, pl. 55, Fig. 10,
conjunctum Desh. Env. Paris, II, p. 387, pl. 73, Fig I,

1840.



Diaboli Grat. Conch. foss. C'erites,

1852.



Bicrdigalinum d'Orb.

1855.



of

1823. Cerithium Diaholi

the

Mu
se

um

trochleare

III,

ibr
ary

of

Prodrome

pl.

2 (pl.

num.

iSj,

Lara.

11.
2,

3.

Fig. 10.

1472.

p. 80,

Heb. etRenev. Terr. num. sup. p. 178, pl. 1, Fig. 7.
Sandb. Mainzer Becken, p. 102, pl. 8, Fig. 1.

Desh. Bass. Paris, III, p. 129, pl. 80, Fig. 1 — 8, 14.

conjunctum Desh. Bass. Paris, III, p. 123, pl. 80, Fig. 19—21.



1866.



,E

ity

St.

ers



Faudon,

Bonnet, Diablerets.
Un
iv

1866.

rns

tM

1863.

ay

rL

trochleare



Gaas.



Versailles,

Pont

ehartrain, Jeurre,

Ormoy, Morigny.



Weinheim,

Ha

rva

rd

Waldböckelheim, Stetten bei Lörrach, Delömont.

indem mir die Miteinbeziehung des
ed

auf,

Cer. conjunctum

itis

Renevier's

by

the

Ich fasse diese für die oligocenen Bildungen so überaus bezeichnende Art in

Dig

Materiale ebenfalls sehr wünschenswerth und gerechtfertigt erscheint.

vorkommende Form

trägt auf

jedem Umgange zwei starke

dem Sinne Hebert's und
Desh. nach dem mir vorhegeuden
Die

am

Mt.

Grumi am häufigsten

leistenförmig hervortretende Kiele mit entfernt

stehenden Knoten. Die correspondireuden Knoten der beiden Kiele sind häufig durch kurze Leisten verbun-

den {Cer. Diaboli Brong.).
Eine zweite ebenfalls häufig vorkommende Varietät trägt auf jedem Umgange zwei ziemlich gleich starke
zierliche Perlreihen

,

zwischen welchen eine schwächere glatte oder fein gekörnelte Linie verläuft.

Donkscbriften dor raathem.-naturw.

Gl.

XXX.

Bd.

Abhaiidl. vou Nicbtmitgliedern.

H

Indem


TL

154

Fuchs.

nun von dieser Form ausgehend die Knoten der mittleren und oberen Reihe allmählig stärker werden
dass schliesslich die nuttlere mit der dritten gleich, die obere aber stärker als die beiden unteren

man

dem

zu Formen, welche vollständig mit

echten Ger. conjurictum

,

so

gelangt

ist,

Desh. aus Jeurre und Etampes

über-

einstimmen.

Zittel (Die obere Nummulitenformation

in

Ungarn, p.377)

das Cer. trochleare aus Piszke bei Gran,

citirt

so vieles älteren Bildung, zusam-

Cerithium serratum, bicalcaratum

und drängt mich zu der Vermuthung, dass

aus dein eigentlichen Piszkeer Mergel

,

corvinum

,

der Fundstätte der oben citirten Grobkulkpetrefacten

sondern

,

dem

der Nähe anstehenden Sandbildung stammen, welche früher für gleichalterig mit

in

keer Mergel gehalten, nach den sorgfältigen Untersuchungen des Herrn

bestimmt mit der von Zittel ebenfalls aus Piszke

ww
.

mir diese Vermuthung

ken

Vkoladomya Fu^chü der

Fall

Pisz-

Es

ist.

Handt-

v.

ist.

Lib

rar

citirten

viel-

in ihr ent-

wahrscheinlich oberoligocenen Alter

dies nach einer mündlichen Mittheilung des Herrn

liegt

so näher, als

nach der

yh
ttp
://w

um

,

Handtken

bio
d

haltenen Foraminiferenfauna bestimmt von viel geringerem

v.

sowohl

die Stücke nicht

bio
l

eine auffallende Thatsache,

mehr aus einer

Volata subspinosa ,

um

in einer

ww
.

,

Vorkommen

ze
ntr
um
.

,

w.

u. s.

dieses

og
ie

mung kaum einen Zweifel übrig. Es wäre
men mit i^^^sws A^ooe, niaximus, rugosus

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

und

at

in der That lassen die mir aus dieser Localität vorliegenden Stücke über die Richtigkeit dieser Bestim-

V,

Vicent. p. 71,

pl. 3,

Gehäuse länglich kegelförmig

Fig. 4,

Fig. 18.

5.

Th
eB

Brong.

iod
ive
rsi
ty

Taf.

1823.

He
rita
ge

9^, Cerithium ampullosum Brong.

mit vollkommen flachen Seiten und enge anschliessenden

,

Mundsaum

der linke als callöse Platte den Spindelraud deckend.

ow
n

,

Die Oberfläche des Gehäuses

sein.

;O
rig

ina
lD

Der Canal scheint kurz und gewunden, aber ziendich gerade gewesen zu
Längsrippen
vorletzten

,

um

welche ungefähr

Umgange 23

ge
,M
A)

mit zahlreichen aber stets flach bleibenden Varicositäten versehen. Die Sculptur besteht in zahlreichen
die eigene Breite auseinandergerückt sind

,

und von denen

ich auf

Diese Längsrippen werden regelmässig von drei Querreifen gekreuzt
Ca
mb
rid

ist

bei

loa
df

rom

Die Mundötfnung oben mit einer Ausbuchtung wie mit einen kurzen Canal versehen. Der rechte

den mir vorliegenden Stücken leider weggebrochen

Umgängen.

zähle.

dem

die aut

,

Linien verlaufen

Co
mp
ara
tiv

gibt diese Art ausser

mir nicht bekannt

Die von

ist.

von Castel Gomberto noch aus der Umgebung von Dax an

Grateloup

(Conchyl. foss. Cerites,

Mu
se

sie

Um-

mit mehreren Knotenreihen verziert.

Brongniart

of

ist

welche auf der Rippe zwei schwächere Knoten hervorbringen. Die Basis des letzten

,

um

ganges

eZ
oo
log
y(

den Rippen zu runden Knoten anschwellen. Zwischen diesen drei stärkeren Querreifen sieht man zwei feinere

abgebildete Form

,

dem

pl. 2,

fig.

2) unter

diesem

Namen

miocenen Cer. ligm'tarum zunächst stehende Art

the

scheint mir eine selbstständige

woher

,

9S. Cerithium Voglinoi Michel.

tM

ay

rL

ibr
ary

of

zu sein.

V,

Fig.

6.

Michelotti Miocene infer. p.
Michelotti Mioccne infer.

ers

Cerithium Voglinoi

lirongniarti



122, pl. 12, Fig. 17.
p. 12;i, pl. 12, Fig. 19, 20.

rva

rd

1861.

Un
iv

1861

ity

,E

rns

Tat.

1.

c.

unter den

Namen

Voglinoi und Brongniarti abgebildeten und beschrie-

Cer.

the

Ha

Die von Michelotti

l)enen zwei Cerithiuni-XY\.%n scheinen mir in Wahrheit

nur eine Art darzustellen

by

ed

itis

muss, da der zweite bereits vergeben

Das Gehäuse
Die

Umgänge

hat wie bei der vorhergehenden Art eine sehr in die

sind flach

,

,

welcher der erstere

Name

ist.

Dig

bleil)en

der letzte etwas abgezogen

,

oben mit einem ausgussförmigen Ausschnitte ver.sehen.

Länge gezogene, zugespitzte Eiform.

mit schief gestellter Mundöti'uung.

Der

linke

Mundsaum

Die Mundöffnung

als dicke callöse Platte

den

Spindelrand bedeckend. Das Gehäuse trägt zahlreiche, aber stets sehr flache, unregelmässige Varicositäten.

Die Sculptur besteht in zahlreichen Längsfalten, ähnlich denen bei Cerithium striatam Brug.
rf«»!

Lam.), nur dass

sie hier viel kräftiger sind.

(=

Cer. nu-

Diese Längsfalten werden unterhalb der Naht von einer


155

Beitrag zur Kenntniss der Conchylienfauna des Vicentinischen Tertiärgebirges.

und von zahh'eichen feinen Querlinien gekreuzt. An der Basis des letzten

leichten Depression eingeschnürt

Umganges verschwinden

nnd

die Längsfalten,

dieselbe nur von den Querstreifen bedeckt.

ist

80. Cerithium ovoideum Fuchs.
V,

Taf.

Das Gehäuse

Fig.

7,

8.

hat eine sehr in die Länge gezogene, zugespitzte Eiform. Die

Umgänge

mir unbedeutend

Hälften getheilt, die obere

Umganges

letzten

zähle. Diese Längsrippen sind in ihrer Mitte durch eine Depression in zwei

bio
d
ww
.

1



yh
ttp
://w

Fig.

7.

rar

Deshayes Env. Paris, II, p. 389, pl. 55, Fig. 5—9.
Sandberger Mainzer Becken, p. 96, pl. 8, Fig. 6, pl. 9,
Deshayes Bass. Paris, III, p. 196, pl. 80, Fig. 18, 19.

Lib

18B6.

der Basis des

lösen sich die starken Längsrijipeu in mehrere schwächere auf, welche durch zahlreiche

87. Cerithiutn plicatitm Brug.
1824.

An

die untere durch eine oder zwei Querlinien gekreuzt.

ist glatt,

Querfurchen in feine Knoten zerschnitten erscheinen.

1863.

und von denen

bio
l

Umgange 18

ww
.

letzten

die eigene Breite auseinandergerückt sind,

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

dem

ich auf

um

og
ie

steht in starken Längsrippen, welche ungefähr

ze
ntr
um
.

at

gewölbt, der letzte herabgezogen mit sehr schief, fast horizontal gestellter Mundöffnung. Die Sculptiu be-



He
rita
ge



Saint
Faudon, St. Bonnet, Pernant, Entrevernes, Diablerets (Heb. et Renev.).
Dego, Carcare (Michel.).
Paul bei Dax, Saucats bei Bordeaux.
Versailles, Pont chartrain, Ormoy, Jeures, Morigny (Desh.).
Hempstead (Morris).
Tongres, Lethen, Kleinspauwen, Hoesselt, Looz, Vieux-Jone (Nyst. C'er. Galeoiti).
— Weinheim, Kleinkarben, Hochheim, Oppenheim (Sandb.). C'oeuve, Nuccule. Miesbaeh (Gilmbel).—
Molt, Nonndorf, Pielach (Hörnes). — Piszke bei Gran (Zittel).



iod
ive
rsi
ty







loa
df

den oligocenen und untermioceuen Schichten allgemein verbreitete, überaus variable Art findet

und zwar zumeist
ow
n

in

sich nicht selten in den Gombertosebichten,

kommt sie in
Vorkommens dasselbe was von
Eonca

rücksichtlich dieses

ge
,M
A)

gilt

der Varietät

Sandb.

(Main-

Ca
mb
rid

Bast.

V, Fig. 12— IG.

eZ
oo
log
y(

Taf.

Basterot Env. d. Bord. p. 58, pl. 3, Fig. 5.
Grateloup Conchyl. foss. Cerites, pl. 8 (pl. num.
Co
mp
ara
tiv

1825.

intermedium

Cer. trocJdeare.

88. Cerithium calculosum

1840.

C.

vor. Zittel erwähnt diese Art aus Piszke bei Gran.

;O
rig

zer Becken, Taf. 9, Fig. 4). Niemals

Es

in

ina
lD

Diese

rom

Th
eB



15), Fig. 18, 27.

um

of

Gaas, St Paul bei Dax, La Brede, Leognan, Saucats (Grat.).
Mu
se

Gehäuse eikegelförmig zugespitzt, mit zahlreichen, stark hervortretenden, unregelmässigen Varices

l)e

Umgänge flach oder wenig gewölbt. Mundöflfnung oval, oben mit einem kleinen Ausgusse versehen.
Der rechte Mundsaum verdickt, innen glatt oder mit einigen seichten Furchen, niemals mit Zähnen versehen;
ibr
ary

of

the

deckt.

rns

ist

sehr iinregelmässig und veränderlich. Sie besteht

in

zahlreichen Längs-

von ebenfalls zahlreichen stiirkeren und feineren Querlinien gckrenzt werden
ity

,

die

,

von welchen die

ers

rippen

,E

rückwärts gebogen. Die Scu'ptnr

tM

ay

rL

der linke als callöse Platte die Spindel bedeckend, mit deutlich begrenztem Saume. Canal kurz, gedreht nnd

rd

Un
iv

stärkeren auf den Längsrippen zu Knoten anschwellen.

beiden anderen

the

als die

,

und

in

,

von denen die mittlere meist wieder stärker

excessiven Fällen auf Kosten der übrigen zu kurzen dicken Dornen an-

by

ist

Ha

rva

In der Kegel sind drei stärkere Knotenreihen vorhanden

Formen dann einigermassen an Cer. rulgatum erinnern.
Diese Art hat manche Analogien mit dem in den Sables de Fontainebleau, so wie bei Weinheim häutig
vorkommenden Cer. iniradentatum Desh. (= Cer. dentattim Defr. von Brug.) und kann als eine vicarirende Form desselben angesehen werden. Die Unterschiede zwischen beiden Formen sind folgende: Bei Cer.
Dig

itis

ed

schwellen, wodurch diese

intradeutatuni

Desh.

sind die Körnerreihen feiner, zahlreicher und gleichmässiger.

trägt innen zwei bis drei

Zähne; der linke

Basis des letzten Umganges. Der Canal

ist

ist

dünn und verschmilzt

allmäiilig

etwas länger und mehr gerade.

Der rechte Mnndrand

ohne deutliche Grenze mit der


Th. Fuchs.

156

99. Cerithium pnpoides Fuchs.
Taf. VI, Fig. 18, 19.

Gehäuse Länglich kegelförmig, zugespitzt, schmal mit stark hervortretenden Varicositäten bedeckt. Umgänge

Mundöffnuug oval, oben mit einem kleinen Ausgusse versehen. Rechter Mundsaum verdickt;

flach.

linker als callöse Platte die Spindel

bedeckend mit scharf abgegrenztem Saume. Canal kurz, gedreht und

rückwärts gebogen. Die Sculptur

sehr regelmässig; sie besteht in zahlreichen Längsrippen

welche von

,

die

,

zuweilen ebenfalls

sich

in eine feinere

Perlenschnur

ww
.

diesen drei Reifen verlauft je eine feinere Linie

og
ie

Rippen regelmässige, zugerundete Perlen erzeugen. Zwischen
bio
l

drei Querreifen begrenzt werden, die auf den

ze
ntr
um
.

at

ist

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

auflöst.

Diese Art bietet mancherlei Analogien mit der vorhergehenden dar. Sie
schlanker, und in

Detail der Sculptur sehr constant.

Breite 7 Millim.

Millini.,

aber stets viel kleiner und

bio
d

Höhe 19

dem

ist

24-27.
He
rita
ge

Lib

Ansehen

die Oberfläche ein grubiges

iod
ive
rsi
ty

Umgänge

Die Basis des letzten Umganges

erhält.

verziert.

;O
rig

ina
lD

31. Cerithium Mghinai
Michel. Mioc6ne

ist

mit einigen star-

Dego, Mioglia, Sassello (Michel.).

Cassinelle,

Michel.

20-23.

inf6r. p. 125, pl. 13, Fig. 3,

Ca
mb
rid

18C1. Cerithium Ighinai

ge
,M
A)

Taf. VI, Fig.

— Lesbarritz

4.

(k. k.

Hof-Mineraliencabinet).

die eigene Breite auseinander

,

gerippt.

geschoben, von drei Querleisten gekreuzt, welche auf ihnen eben

Co
mp
ara
tiv

um

eZ
oo
log
y(

Gehäuse thurmförmig, mit zahlreichen, zerstreuten Varicositäten versehen. Umgänge gewölbt
Rippen

gewölbt,

starken, dicken Längsrippen, welche unge-

ow
n

ken Linien

länglich kegelförmig. Die

in

und die von zwei starken Querlinien gekreuzt werden,

die eigene Breite von einander getrennt sind,

wodurch

ist

Th
eB

um

Gestalt dieser Art

eingeschnürte Nähte getrennt. Die Sculptur besteht

rom

fähr

tief

einige Bruchstücke vor, welche über die Beschaffenheit der Spitze

loa
df

durch

rar

Taf. VI, Fig.

Von dieser Art liegen mir leider nur
und des Mundes im Unklaren lassen. Die

yh
ttp
://w

ww
.

30. Cerithium foveolattttn Fuchs.

so viel Knotenreiheu erzeugen. Zuweilen stellt sich längs der oberen
steigt.

Nach oben nimmt

vierte ein,

wodurch

die Zahl der Querleisten ab,

die

und zeigen

Umgänge

Brug. und

die

Die Basis

ist

mit drei starken Querleisten verseben,

ganze Obei-fläche des Gehäuses ausserdem zart quergestreift.

of

ähnlich wie bei Cer. lamellosum

Mu
se

der Spitze nur zwei scharfe Querlinien.
the

die

um

of

Anzahl der Knotenreihen ebenfalls auf vier

Naht noch eine

die Beschaffenheit der Mundöfifnung konnte ich an den mir vorliegenden Stücken keine Beobachtungen
ibr
ary

Über

:

tM

ay

rL

machen, da die Mundränder und der Canal bei allen weggebrochen waren. Bei Mi chelotti heisst es jedoch

ity

Millim., Breite 12 Millim.
ers

Höhe 30

,E

rns

„apertura ovata, canali retorto, profundo, subpla7io.''

Un
iv

Abgebrochene Spitzen dieser Art kommen am Mte. Grumi ausserordentlich häufig vor, sehr

vollständigere Exemplare. Originalexemplare der Cer. Jg/iinai Mich., welche das Cabinet
rd

man

rva

findet

Ha

gegen

selten da-

by

the

von Dego besitzt, gestatteten es, die Identität mit dieser Art festzustellen, was nach der von Michel otti
itis

ed

gegebenen Abbildung

allein

Dig

ein sehr gut erhaltenes

wohl kaum hätte gewagt werden können. Ausserdem

benützt wurde. Fig. 22, 23 stellen Spitzen dieser Art

vom

Mt.

Grumi

vor.

39. Cerithium costulatum. Lam.
1824. Cerithinm subvlatnm (Lam.)
18(16.



costulatum (Lam.)

C'alc. gross.,

besitzt das Cabinet

Exemplar dieser Art aus Lesbarritz, welches auch zur Anfertigung der

Desh. Env. Paris, p. 364, pl.
Desh. Bass. Paris, p. 164.

Grignon, Parnes.

— Hauteville

(Desh.).

.53,

Fig. 19, 20, 21.

noch

Fig. 20, 21,


Beitrag zur Kenntniss der Conchylienfauna des Vicentinischen Tertiärgebirges.

157

Mehrere Exemplare vom Mt. Grumi stimmen mit Originalexemplaren dieser zierlichen Form
das kais. Hof-Mineraliencabinet aus dem Grobkalke von Grignon besitzt in
übereiu, dass mir über die Identität dieser beiden Formen kein Zweifel übrig

Punkten so vollkommen

allen

,

welche

,

bleibt.

33. Cerifhium hreve Fuchs.
Taf. VI, Fig. 16, 17.

ze
ntr
um
.

at

Gehäuse eiförmig zugespitzt, mit einigen unregelmässigen Varicositäten versehen. Die Umgänge geog
ie

wölbt, die vier obersten mit schmalen enggestellten Rippen verziert, welche hierauf plötzlich dick, beinahe

Mundsaum
Umganges ist

linke

dünne callöse Platte

die Spindel

Canal

bedeckend.

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

stark gedreht. Die Basis des letzten

als

ww
.

Der

kleinen Ausgusse versehen.

bio
l

knotig werden und von zwei starken stumpfen Querlinien gekreuzt sind. Die Mundöffnung oben mit einem

mit einigen stärkeren Linien gestreift, und ausserdem, so

wie auch das ganze übrige Gehäuse, mit zahlreichen zarten, nur unter der Loupe erkennbaren Querlinien

Breite 10 Millim.

ww
.

Millim.,

yh
ttp
://w

Höhe 20

bio
d

verziert.

Lib
He
rita
ge

1,

gebildet. Die acht oberen

Gehäuse sehr unregelmässig

Umgänge

bilden einen kurzen stumpfen Kegel

oder wenig gewölbt, an der unteren Naht mit entfernt stehenden dicken, stumpfen Knoten beTh
eB

sie sind flach

2.

iod
ive
rsi
ty

Michelotti Miocene

1861.

Diese Knoten stülpen zuweilen den oberen Rand des folgenden Umganges etwas hervor
rom

setzt.

5— S.

Taf. VI, Fig.
inför. p. 129, pl. 13, Fig.

rar

34. Cerithium Belbosi Michel.
*

Umgang

ist plötzlich

stark abwärts gezo-

ow
n

loa
df

derselbe einen unregelmässig welligen Verlauf nimmt. Der letzte
ina
lD

gen, gewölbt, beinahe so breit als das übrige Gewinde hoch, und mit einem einzigen in der

als

dünne

cal-

3, Fig. 10).

Doch wage

dem

Cer. tuberosum

Grat, aus Gaas (Univ.

Ermanglung von Originalexemplaren,

ich sie in

foss. d.

bei der immerhin etwas

Co
mp
ara
tiv

pl.

oben mit einem kurz

Ca
mb
rid

Diese auflallende Form hat viel Ähnlichkeit mit

Dax,

lin-

durch zahlreiche Querlinien gestreift.
eZ
oo
log
y(

ist

Nähe des

Der Canal verhältnissmässig lang und gerade. Die Oberfläche des gan-

löse Platte die Spindel bedeckend.

zen Gehäuses

,

Mundsaum unregelmässig verdickt. Der linke
ge
,M
A)

canaiförmigen Ausschnitte versehen. Der rechte

;O
rig

ken Mundraudes befindlichen unförmlichen Knoten versehen. MundöfFnung rundlich

wodurch

,

abweichenden Abbildung:,
'*»j nicht damit zu

of

identificiren.

Taf. VI, Fig.

of

the

Mu
se

um

3S. Cerithium JVeinkauffi Fuchs.
Gehäuse kegelförmig zugespitzt, mit
ibr
ary

flach

rL

an der unteren Naht mit stumpfen,

gewölbten Umgängen und zugerundeter Basis. Die Umgänge

bis zur Unkenntlichkeit verflachten Knoten und hie und da mit eben

tM

ay

oft

12- U.

leider bei allen

Muudsaum

als

kaum

Exemplaren weggebrocheu,

Die Oberfläche des ganzen Gehäuses mit zahlreichen dicht gedrängten

Ha

rva

Querlinien bedeckt.

the

11 Millim., Breite 6 Millim.

Dig

itis

ed

by

Höhe

sein.

Der Canal,

rd

gewesen zu

ers

ity

Platte der Spindel aufliegend.
Un
iv

unterscheidbare dünne
scheint sehr kurz

,E

rns

solchen Varicositäten versehen. Die Mundöfi'nung rundlich, ziemlich gross. Der linke

3G. Cerithium nisoides Fuchs.
Taf. VI,

Fig. 9

— 11.

Gehäuse kegelförmig, aus breiter Basis zugespitzt. Basis abgeflacht, durch einen stumpfen Kiel von der
an der unteren Naht mit stumpfen, oft bis zur UnSeite des letzten Umganges geschieden. Umgänge flach
,

kenntlichkeit verflachten

Knoten

besetzt.

Mundöffnung ziemlich gross, rundlich. Die Oberfläche des ganzen

Gehäuses mit zahlreichen feinen Querlinien

verziert.


Th. Fuchs.

158
Diese Art hat sehr

Ähnlichkeit mit der vorhergehenden, unterscheidet sich aber von ihr leicht durch

viel

den gekielten letzten Umgang und die etwas abgeflachte Basis.

Höhe

4-5

Breite

7 Millim.,

Milliiu.

39, CerUhiutn trochoides Fuchs.
28-30.

Taf. VI, Fig.

^

ze
ntr
um
.

at

Gehäuse kurz kegelförmig, Umgänge durch einen scharfen, glatten oder gekörnelten Kiel

in einen

obe-

Axe des Gehäuses

og
ie

ren breiteren dachförmig abgeflachten, und einen unteren schmäleren, schief gegen die
bio
l

einfallenden Theil geschieden. Die Basis mit einem zweiten stets glatten Kiel versehen. Muudöflfnung gross
ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

ww
.

rundlich. Die Oberfläche mit zahlreichen dicht gedrängten Querlinien verziert. Die

Canal sind leider an keinem der zahlreichen mir vorliegenden Exemplare erhalten

Form

rische Stellung dieser

nicht über alle Anfechtung erhaben erscheint,

und es

Mundränder, so wie der
so dass selbst die gene-

,

eigentlich nur die grosse

diesem Genus unterzuordnen.

sie

8 Millim., Breite 5 Millim.

yh
ttp
://w

Höhe

Brongniart

Fig. lU)

rar

scheint mir dieses Fossil ident mit demjenigen zu sein, welches
als

Trochus excavatus abbildet und beschreibt

Schlotheim einem

indem

,

(Vicent. p. 57,

Lib

Es

hat,

ww
.

mich bewogen

er zugleich anführt, dass dieser

He
rita
ge

die

mit der Gomberto-Species identen Conchyl aus

pl.

VI,

Name von

dem Mainzer Becken gegeben worden

iod
ive
rsi
ty

ist,

bio
d

Ähnlichkeit mit mehreren häufig in den Gombertoschlchten vorkommenden, unzweifelhaften Ceräkium- Arten

Schlotheim'schen Werken den Namen Trochus excavatus aufflnden, noch ist
dem Mainzer Becken ein Conchyl bekannt, welches mit dem vorliegenden verwechselt werden könnte. Da überdies der Name Cerithium excai^aium schon im Jahre J832 von Brongniart einer
Kreidespecies gegeben wurde, sah ich mich genothigt, für die vorliegende Form einen neuen Namen zu
sei.

Ich konnte weder in den

ow
n

loa
df

rom

Th
eB

mir überhaupt ans

ina
lD

schaflen.

;O
rig

3H. Verithitim Bohlayi Desh.

1863.

ri

conoidale

Versailles,

Ca
mb
rid



Pont chartrain Etrechy, Jeurre, Morigny (Desh.).
(W e i n k a u ff).
eZ
oo
log
y(

1824.

ge
,M
A)

Eiiv. d. Paris, p. 4-23, pl. 56, Fig. 1—4.
(Lam.?) Desh. Env. d. Paris, p. 428, pl. 56, Fig.
Bollayi Sandb. Mainzer Becken, p. 109, pl. 10, Fig. 5.

Desh.

1S24. Cerithium Sohlayi

,





8.

Coeuve (Sandb.).



Weinheim, Wald-

Co
mp
ara
tiv

böckelheim

5

39. Cerithium dissititm Desh.
Sandb. Mainzer Becken, p. 112, pl. 9, Fig. 9.
Desh. Bass. Paris, III, p. 173, pl. 80, Fig. 29-31.
miimtissimum Speyer, Cassler Tertiärbild. p. 135, pl. 19, Fig.



um

1867.



the



of

Cerithium diasitum

1S66.

Mu
se

1863.

Gaas

(Cer.

minutissimum Speyer).

ibr
ary

of

(kais. Hof-Miueralieucab.).

12.

Etrechy (Desh.).— Niederkaufungen

Weinheim, Waldböckelheim (Weink.).

4lO.

Triforis plicatus Desh.

Paris,

II,

ity

Desh. Env.

p. 431,

pl. 71,

Fig.

13—17.

ers

1824.

,E

rns

tM

ay

rL



— Jeurre,

the

Ha

rva

rd

Un
iv

Sables moy. (Desh.).

by

1823. Ämpullaria cochlearia

Hl. Mteshayesia cochlearia Brong.
Brong.

Vicent. p. 58,

pl. 2,

Fig. 20.

Raulin, Mag. zool. II, Ser. 14, pl. 111.
Nnticel/a neritoides Grat. Conchyl. foss. Natices, pl. 5 (pl. num.
Deslirnjesia cochlearia (Brong.) Heb. et Rencv. Numm. super,
Beshnyesia Par,si>:nsis (Raul.) Desh. Bass. Paris, III, p. 85, pl.

1855.
1866.

Dig

1840.

itis

ed

1844. Deshayesia Parisiensis

Faudon, Saint-Bonnet, Diablerets (H6b. et Renev.).
tainebleau, Jeurre, Etrechy, Morigny (Desh.).

Deshayes

hält die in



10),

Fig. 27, 28.

p. 166, pl. 1, Fig. 3.

69, Fig. 14,

19.

Gaas, Lesbarritz (Grat).



Sables super, de Fon-

den Sables de Fontainebleau vorkommende Deshayesia für verschieden von der

von Castel Gomberto und Gaas. Doch scheinen mir die von ihm angefahrten geringen Unterschiede

in der


159

Beitrag zur Kenntniss der Conchylienfanna des Vicentinischen Tertiärgebirges.

nm

Zahnbilduiig und der Callosität des Spindelrandes
rechtfertigen, als dieselbe ja in

einem

der bald vollständig geschlossen

so weniger die Aufstellung einer selbstständigen Art zu

wesentlicheren Punkte, nämlich

viel

bald ziemlich weit geöffnet

,

Hebert's und Renevier's

schliesse mich daher der Ansicht

ist

der Beschaffenheit des Kabels,

in

als so variabel erweist

sich

,

,

und

ich

welche die Pariser und Gaaser Formen ver-

an,

einigen.

Bonnet (H6b.

St.

et



Rene v.).

num.

(pl.

Fig.

9),

1

Fi^.

pl. 1,



4.

og
ie

4

super, p. 165,

2.

Gaas, Lesbarritz (Grat.i.

Eine Vergleichung der Beschreibung und Abbildung

Hebert und Rene vi er

welche

,

vor.

bio
l

foss. Naticcs, pl.

etRenev. Nummul.

BeaumorUi H6b.



Ronca

ww
.

Grat. C'onchyl.

1840. Natica gibberosa

sie in

ze
ntr
um
.

Natica gibberosn Grat.

419.

1855.

Niemals kommt

sein.

at

den Gombertoschichten nicht sehr häufig zu

in

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

Diese Art scheint

I.e.

von ihrer

Kat. Beaumonti geben, mit Originalexemplaren der Nat. gihherosa Grat, aus Gaas lassen keinen Zweifel



Grat. C'onchyl. foss. Natices, pl.

maxima Grat. C'onchyl. foss. Natices, pl. 1

1855.



crassatina

1S66.




,



Sassello, Stella (Michel.).

(Grat.).



2

pl.

pl.

num.

7j,

Fig.

1.

p. 161, pl. 13, Fig.

58.

1.

Diablerets (Heb. et Renev.).

Versailles, Pontchartrain, Etrechy, Jeurre,



Gaas, Larrat, Lesplaces, Lcsperon

Ormoy, Neuilly (Desh.).



Weinheim, Welschberg

;O
rig

Dego

Sandb. Slainzer Becken,
Desh. Bass. Paris, III, p.

rom



162.

loa
df





H6b. etRenev. Numm. sup. p.
Michel. Miocene infer. p. 87.

ow
n



1863.

(pl.

ina
lD

1861.

num, 6), Fig. 3.
num. 6), Fig. 1, 2;

fpl.

1

iod
ive
rsi
ty



1840.

Th
eB

1824. Natica
1840.

He
rita
ge

oiesa



8.

rar

Fig.

Lib

Lam. Ann. Mus. V, p. 33, et VIII, pl. 61,
Broug. Vicent. p. 58, pl. 2, Fig. 19.
crassatina Desh. Env. d. Paris, pl. 171, pl. 20, Fig. 1, 2.

1Ä04. Ämpullaria crassatina
1823.

yh
ttp
://w

Natica crassatina Lam.

413.

ww
.

bio
d

über die Identität dieser beiden Formen.

in

Ungarn

Natica Studeri Queust.
eZ
oo
log
y(

4f4f.

Brong. Vicent. p. 58 (nonLam.).
Desh. Env. Paris, II, p. 175, pl. 21, Fig.
Ämpullaria Studeri Quenst. Leonh. Jahrb. VII, p. 65.

1»23. Ami>idlaria depressa

d'Orb. Prodr.,

1850. Natica Parisienais


p.

um

Paris, III, p. 66.

Mu
se

Rene v.).

Natica angustata

ibr
ary

of

4f<5.

12 (non Braiid.j.

344 {N. mutabilis Desh.).

ßonnet, Faudon, Pernaut et Entrevernes (H6b. et
the

St.



II,

Desh. Bass.

(d'Orb.)

of

1866.

11,

Co
mp
ara
tiv

1824. Natica mutabilis
1839.

(kais. Hof-Mineraliencab.).

Ca
mb
rid

— Diös Jenö

(Sandb).

cul

ge
,M
A)

bei Waldböckelheim, Kernberg bei Kreuznach, Geisenheim, Brislach bei Deldmont, Pruntrut, C'oeuve, Neu-

1840. Natica ferrvginea Grat. Conchyl. foss. Natices, pl.

ponderosa Grat. Conchyl. foss. Natices,

1840.

angustata Grat. Conchyl. foss. Natices,



Delbosii

1855.



1865.



pl. 2
pl.

(pl.

3

(pl.

num.
num.

num.

6),
7),

8),

Fig. 4;
Fig. 2,
Fig.

pl.
3,

2 (pl.

5,

1-5.

ers

Un
iv

rd

rva
Ha

St.

Bonnet, Diablerets (Heb. etRenev.j.



p. 253, pl. 27, Fig. 2.

Gaas, Tartas, Abesse (Grat.).

by

the

Faudon,

ed

416.

Nerita Caronis Brong.

itis

Brong.

Dig

1823.

Vicent. p. CO,

pl. 2,

Fig. 14.

^9. Xeitophora cnmulans Broug.
1S23. Trochus cnmulans
1824.

1864.

Brong.

Vicent. p. 57,

pl. 4,

Fig.

Desh. Env. Paris,
Xenophora cumulans (Brong.) Desh. Bass. Paris,


num.

6.

ity

Heb. Bull. Soc. geol. 2. ser. VI, p. 446.
Heb. etRenev. Nummul. sup. p. 160.

subturrita Schaur. Verz. Verst. Nat. Gab. Coburg,

conchyliophorus (Born.)

Sables moy. (Desh.;.

1.

II,
II,

p. 242, pl. 31, Fig.
p. 962.

.Sables

moy. (Desh.).

Grat.

,E

rns



1849.

(pl.

1

rL

ay



tM

1840.

— Calc. gross, super.,

1,

2.

7»,

Fig. 4.


160

Th. Fuchs.

^S. Vvochus Eiucnsianu» Brong.
19-21.

Tuf. III, Fig.

Brong.

Trochus Lucasianua

1823.

1S40.

,

185.5.

,

Vicent. p.

.iö,

Fig.

pl. 2,

6.

Grat. Conchyl. foss. Trogues,
Lucaaianua (Brong.) H6b. et Kenev. p. 174.
monilifer (Lara.)



1

(pl.

num.

13),

Fig.

9.

Gaas, Lesbarritz (Grat.).

Gehäuse verkürzt kegelförmig. Die oberen Windungen

etwas gewölbt, wodurch das

flach, die unteren

Basis

Muudötfuung

Die oberen Windungen zeigen au ihrer

Spindel zu einem callösen Knoten verdickt.

ww
.

sehr schief und schmal.

flach.

bio
l

og
ie

in der Jugend streng kegelförmig, später unrcgelmässig bauchig wird.

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

Gehäuse

ze
ntr
um
.

at

Diablerets (H6b. etRenev.).

pl.

unteren Naht flache, von oben nach unten zusammengedrückte Knoten; diese Knoten werden nach unten zu
allmählig rundUch, und es schiebt sich ober ihnen eine zweite und schliesslich zu oberst eine dritte Knotenreihe ein. Die beiden unteren Knotenreihen sind einander

bio
d

ww
.



hatte zu seiner Beschreibung

Die Basis

und Abbildung einExemplar vor

sich,

ist

kräftig gestreift.

an welchem die beiden

rar

Brongniart

yh
ttp
://w

Länge und bilden dann kurze dicke Längsleisten.

in die

seltenen

in

Die Knoten der obersten Reihe, im Anfange rundlich, strecken sich später

Fällen sogar zu einer einzigen.

zuweilen etwas

immer mehr genähert und verschmelzen

iod
ive
rsi
ty

dies jedoch der seltenere Fall, in der Regel sind drei verbanden.

Trochtis Boscianus Brong.

4f9.

Brong.

Troekus Boscianus



1861.



rom

1852.

loa
df



],?),

Fig. 10. 11.

ow
n



1850.

Fig. 11.

pl. 2,

ina
lD

1S40.

Vicent. p. 56,

(Brong.) Bast. Env. Bord. p. 33.
(Brong.) Grat. Conchyl. foss. Trogues, pl. 1 (pl. mim.

(Brong.) d'Orb. Prodrome, II, p. 312, num. 280.

Noe d'Orb. (Gaas) Prodrome, III, p. 7, num. 101.
(d'Orb.) Michel. Mioc. inför. p. 90.

.



Gaas, Tartas (Grat.).
Ca
mb
rid

Giusvalla (Michel.).

;O
rig

,

ge
,M
A)

182.H.

1825.

Th
eB

ist

He
rita
ge

Lib

unteren Knotenreihen zu einer einzigen verschmolzen waren, und gibt daher nur zwei Knotenreihen an. Es

eZ
oo
log
y(

50. Vrochus Renevieri Fuchs.
Taf.

U,

Fig.

Co
mp
ara
tiv

Gehäuse niedrig kegelförmig, ungefähr so hoch
of

of

ibr
ary

rL

Grösse, Gestalt und selbst der Sculptur die grösste Aehnlichkeit mit

rns

Knoten nicht auf dem

Kiel,

1,

Fig. 6),

dem Trochus Des-

nur dass nach der Zeich-

sondern an der oberen Naht stehen.

ity

,E

die

pl.

tM

ay

Bonnet (Terr. numm. sup. pag. 174,

es jedoch, dass in der Beschreibung im Widerspruch mit der Abbildung
ers

ist

St.

Un
iv

Auffallend

mit zahlreichen stärkeren und feineren Querlinien bedeckt.

Breite 8 Millim.

in

nung bei dieser Art

zum Nabel

bis

Renev. aus

et

Mu
se

um

9 Millim.,

hayesiüeh.

Der Kiel mit der Naht zusammenfallend,

the

Gehäuses von der Spitze

Höhe

von der Basis gegen die Spitze sich rasch

gekielt.

Muudöffnung viereckig. Nabel sehr enge, schlitzförmig. Die Oberfläche des ganzen

mit Knoten versehen.

Diese Art hat

als breit;

Umgänge

verjUngernd zugespitzt. Basis stark gewölbt.

4—6.

(^La

in

Über-

surface conique de la coquille est

rva

rd

einstimmung mit unserer Art die Knoten auf den Kiel versetzt werden

und ganz

the

Ha

separöe de la base par uue carine, trds-prononcee, ornöe de tubercules qui deviennent quelquefois tres-pro-

wenn

die

ed

by

eminents), und es demnach fast den Anschein gewinnt, als

die Zahl der

Dig

itis

missglückt wäre, in welchem Fall unser Trochus Renevieri wohl mit

Synonyme

Zeichnung durch irgend einen Zufall

dem Trochus Deshayesi

ident

und

in

zu rechnen sein würde.

Sl. Vrochus suhcarinatus Lam.
1823. Trochus suhcarinatus

Lam.

1824.

(Lara.) (durch Irrthum im Texte Tr. uniangulaHs



pl.



29, Fig.

19—22;

1824. Trochus cyclostoma

Coquilles

pl. 30,

Desh.

II,

Fig.

fo.<-s.

Env. Paris,

pl. 7,

6—9.

p. 237, pl. 29,

Fig. 9, 10, 14.

Fig.

7.

Desh.) Desh. Envir.

Paris, II, p. 238,


161

Beitrag zur Kenniniss der Conchylienfauna des Vicentinischen Tertiärgcbirges.
Sandb. Mainzer Becken, p. 147,
(Lam.) Desh. Bass. Paris, II,

1863. Trochus trochlearis

1864.

suhcarinatus



Fig. 11.

pl. 10,

p. 955.

Sables de Fontainebleau, Versailles, Longjumeau, Jeurre, Etrechy (Desh.).



Weiuheim (Sandb.).

S9. nelphinula Scobina Brong.
1823. Turbo Scobina

Brong.

Vicent. p. 53,

Fig.

pl. 2,

7.

1825. Delfhinida Scobina (Brong.) Bast. Env. Bord. p. 27.

(Brong.) Grat. Coneh. foss. Seal. Dauph.
Michel. Mioc. infer. p. 93.



(pl.

1

num.

12), Fig. 12

— 14.

at



ze
ntr
um
.

1840.

1861. Turbo Scobinus (Brong.)

Cauneille (Grat.).



og
ie

— Cazordite,

Dego (Michel).

Gaas (Hof-Mineraliencab.).

aus

dem Grobkalke

so nahe,

ständigkeit sehr im Zweifel bin.

Im Allgemeinen

ist

bei ihr die Knotenbildung auf den ersten

Umgängen

ww
.
yh
ttp
://w

8—11.

933.

rar

II, p.

moy. (Desh.).

Calc. gross., Sables

Lib



207, pl. 34, Fig.

II, p.

He
rita
ge

Desh. Env. Paris,
Desh. Bass. Paris,

nelphinula multistriata Fuchs.

J4I.

iod
ive
rsi
ty

1824.
1864.

eine stärkere.
bio
d

S3. Delphinula striata Lam.

dass ich über ihre Selbst-

ive
rsi
tyl
ibr
ary
.or
g/;
w

Lam.

Diese Art steht der Delphinula calcar.

ww
.

bio
l

Carcare,

22—24.

Taf. III, Fig.

Th
eB

Gehäuse kreiseiförmig niedergedrückt, aus fünf massig rasch wachsenden Umgängen bestehend. Umloa
df

rom

gänge anschliessend, gewölbt, durch eine deutliche Naht getrennt. Gewinde halb so hoch

Mundsaum zusammenhängend

als

der letzte

schwieligen Bande umgeben.

Um-

Mundötfnung

Oberfläche des Gehäuses gleichmässig mit dicht

stark verdickt.

ina
lD

kreisrund,

ow
n

gang. Basis zugerundet, genabelt, Nabel von einem gekerbten,

Durehmesser des Gehäuses 8
ist

Höhe des Gehäuses 8

Millim.,

Millim.

nahe verwandt m\t Delj^hihula marffmataha,m., unterscheidet jedoch sich von derselben
eZ
oo
log
y(

auf den ersten Blick durch das gestreifte Gehäuse.

Ca
mb
rid

Diese Art

ge
,M
A)

;O
rig

gedrängten, feinen Querreifen bedeckt, zwischen denen zuweilen noch je eine feinere Linie verläuft.

M'hasianella suturata Fuchs.
Co
mp
ara
tiv

<5J.

Taf. II, Fig. 10, 11.

Letzter

eiförmig zugespitzt.

of

ist

Umgang ungefähr

so hoch als das Gewinde.

the

Mundsaum

Linker

als callöse Platte

den Spindelrand bedeckend, oben dünn

Höhe 30

rL

nach unten zu allmählig verdickt

häutig,

20 Millim.

Millim., Breite

S6. Turbo Fittoni

Bast.

Bast. Env. Bord. p. 27, pl. 1, Fig.
Grat. Conch. foss. Monod. Turb.
rd

variabilia

ri

6.

pl. 1

(pl.

num.

14), Fig. 6, 7, 8,

10.

rva

1840.

Un
iv

1825. Turbo Fittoni

ers

ity

,E

rns

tM

ay

und

ibr
ary

of

breit oval.

ge-

Naht getrennt.

wölbt, durch canalförmig vertiette

Mundöffnung

Umgänge

Mu
se

um

Das Gehäuse

the

Ha

Cazordite (Grat.).

itis

ed

by

S7, Vurbo clausus Fuchs.

Dig

Taf. II, Fig. 23, 24.

Gehäuse

kreiseiförmig, aus sechs rasch

öffnung gross, rundlich, schief.
schlossen.

Linker Mundsaum verdickt. Nabel durch eine schwielige Spindelleiste ge-

Das ganze Gehäuse von der

reifen verziert.

Diese Querreifen sind

bei den mir vorliegenden

zunehmenden Umgängen bestehend. Umgänge gewölbt. Mund-

Spitze bis
glatt,

mit

Exemplaren gekörnelt

Denkschriften der matliem.-naturw. Ol.

XXX.

Bd.

zum Nabel mit zahlreichen, gedrängten, verdickten Quer-

Ausnahme des obersten zunächst der Naht gelegenen, der

erscheint.

Abhaud]. Ton NicbimitgUedern.

\


×