Tải bản đầy đủ

Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 94-0053-0112

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

UNTERSUCHUNGEN ZUR GEOLOGIE DES
PALÄOZOIKUMS VON GRAZ
ZWEITER TEIL

GEOLOGISCHE STELLUNG DER SCHICHTEN MITHELIOLITES
BARRANDEI IN DER UMGEBUNG VON GRAZ (MIT AUSSCHLUSS
DES HOCHLANTSCHGEBIETES)
DIE

VON

FRANZ HERITSCH
(GRAZ)

MIT

6

TEXTFIGUREN UND


VORGELEGT

Nachdem im
eine

ersten Teil dieser

Untersuchung erfahren

hat, soll

IN

GEOLOGISCHEN KARTE

DER SITZUNG AM

Studien
in

1

der

-Grazer

IS.

JUNI 1916

Korallenkalk-

naturgemäß auf manches Detail eingegangen werden;
umfangreiches

ein

herangezogen werden.


suchungen

stratigraphischer

ein

Bemerkt

sei

folgenden Teilen
hältnis

1

Da

:

betone

Ich

noch,

meiner

II,

Material

aber ausdrücklich,

muß,

muß
da

stützen

bei einer derartigen

ich

mich

kann,

bei

dieses

Erörterung

meinen
in

Untei'-

Linie

erster

daß der alleinige Zweck der folgenden Unter-

ist.

Untersuchungen

mit

der

Kalk und

Dolomit

in

diesem,

sowie

in

den

Verdünnung der Salzsäure durch Wasser im Ver-

3 gemacht wurde.



Nr.

paläontologisches

ferner

daß die Unterscheidung von

ich

möchte

fast in

von Graz eine recht große
Lit.

Beziehung

den folgenden Zeilen eine Reihe von Beobachtungen über die

geologische Stellung der Barraiidei-Schichten gegeben werden. Es

suchungen auf

faunistisclier

in

.

.

.,

p.

.

.

ist,

\'ielcr

Beziehung sagen



wurde den Erörterungen

.).

Denkschriften der mathem.-naturw. Klasse, 94. Band.

leider die Literatur
ein

über das Paläozoikum

Literaturverzeichnis

nachgestellt

(zitiert


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

54

I.

H

F.

oreoloorische
Die o
o

e

ritsch

,

Stellunoo der Schichten mit

I

leliolites

Barrandei im

Gebiete des Buchkogels, Plabutsch und Frauenkogels.
Die genannte Berggruppe wird durch den wohl

epigenetischen

IXirchhruch des Talerbaches

in

Von Diluvium und Jungtertiär umgeben, hat dieser Höhenzug einen hufeisenförmigen Umriß. An dem Aufbau sind in erster Linie die Schichten mit HelioUtes Barrandei und die
zwei Teile getrennt.

darunter liegenden Dolomite und Sandsteine mit den Einschaltungen der Diabastuffe beteiligt.

In

den

folgenden Zeilen wird zuerst die Unterlage der Zone mit HelioUtes Barrandei und dann diese selbst

besprochen.

A. Die Unterlage der Schichten mit Heliolites Barrandei.
wird

Heliolites Barrandei«

Der Begriff »Schichten mit

der folgenden Darstellung enger gefaßt,

in

als dies in der Literatur bisher wenigstens teilweise der Fall war.

R.

Ho er n es,

über

dem

K. A.

Penecl
Diabastuffniveau

durchgeführt, indem über

dem

mit

Eintritt

Barrandei-Kwe&u

der

als

liegt,

ein

Zur

Erleichterung

allein

in

besserer

Übersicht

der

sei

wie

was

hier eine schärfere Gliederung

mächtiges Dolomitniveau ausgeschieden wird, und

welche

Bildungen,

kalkigen

die älteren Autoren,

Publikationen alles das,

BarrandeiSchichten auffaßten, wird

den Diabastuffen

beginnt.

früheren

seinen

in

Während

Weise

auf

fossilführend sind,

geologische

das

erst

das

Kärtchen

verwiesen.

Das

1.

In

diesem

Profil

haus) aufgeschlossen.

sind sehr

Im

Profil Vorderplabutsch

Schichten

tiefe

Steinbruch

den Diabastuffen liegenden Dolomite

den Steinbrüchen bei der »Blauen Flasche« (Wirts-

in

vom Weg

links

ganz sicher wird.

nicht

zwei Komplexe von bergwärts fallenden Sandsteinen,

Schiefern

horizontalen Streifen von Schiefern getrennt werden.

An

lagerungen im tieferen Komplex vorkommen.

sich.

den Plabutsch sind gerade hier die unter

auf

und Sandsteine durch eine Störung abgegrenzt, so daß eine

Bestimmung der Mächtigkeit nach unten zu

Komplexes

— Plabutsch.

Man

beobachtet im Steinbruch

und Dolomiten, welche durch einen

Diese Schiefer sind dieselben,

welche

geht eine Schieferbank

einer Stelle

als

Ein-

des hangenden

den horizontalen Schiefer über; auch Verknetimgen von Schiefern und .Sandstein finden

in

Die Erklärung für die vorliegende sehr merkwürdige Störung suche ich darin, daß ich annehme,

durch die bergwärts fallende Serie
obere Masse

sei schief

auf das Fallen ein Sprung entstanden,

ein kurzes Stück vorgeglitten sein dürfte,

und zwar

so,

auf welchem die

daß während dieses Vorgleitens

aus den Schiefereiniagerungen das Schmiermittel der Bewegung geliefert wurde. Senkrechte Harnische
mit Rutschstreifen

dem

in

NW — SO,

das

in

ist

Richtung

der

der

angenommenen Verschiebung,

Steinbruch zu beobachten. Groß kann der Betrag der Verschiebung nicht

gelegenen Teil des Steinbruches
Schichtfolge

Schon

schalten

sich

Schiefer

die

des

horizontalen

in

der älteren Literatur

Nereitenschiefer»

die

bezeichnet

wird

tiefsten,

(Lit.

II,

Nr.

im

die

Kalkschieferstufe

Profil

76, p. 8).

auftretenden

An

diese

bei

Streifens

ruhig

In der letztgenannten Veröfl-entlichung wird

eines blaugrauen dichten Kalkes mit

»Blauen Flasche«

der

Schichten

Bezeichnung

Beschreibung des Profiles der Steinbrüche bei der »Blauen Flasche« an
135).

sind in

denn im bergwärts
in

die

ein.

So zum Beispiel werden

p.

sein,

als

schließt

(Lit. II,

erwähnt.

»Kalkphyllitgruppe
sich

mit

eine spätere

Nr. 78, p. 182, Nr. 82,

von einer Wechsellagerung von

dicken

Bänken

10bis20(.-;» mächtigen Lagen von Nereitenschiefern und ebenso

dicken Kalkbänken gesprochen. Diese Angabe trifft nur für den kleinen Teil des rechts vom Plabutschwege gelegenen Steinbruches zu. Richtiger als die Darstellung in den vorgenannten Veröffentlichungen
ist eine kurze Bemerkung aus früherer Zeit (Lit. II, Nr. 43, p. 327), in der Einlagerungen von dunklem
Schiefer

mit

den

als

Bytliotrepliis

gedeuteten

Resten

und von quarzitischem Kalk mit Crinoiden-


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie des PaliüKoikiinis von Gra".
stielgliedern

Plabutsch

und schlecht erhaltenen Korallen
Rede

die

am Fuße

des

der Bezeichnung »Kalkphyllitgruppe mit Nereitenschiefern« sind jene

Unter

ist.

welche im

Schichten verstanden,

untersten Lagen des Ouarzites

den

in

55

Steinbruch

vom Wege auf dem Plabutsch unter der
rechts vom Wege die Basis der Schichtreihe

links

nannten Störung anstehen und die im Steinbruch
Die Bezeichnung Kalkschieferstufe

vorgebilden.

hauptsächlich auf das \'orkommen der sogenannten Bj'thotrephis-

ist

schiefer gegründet, ein Vorgang, der einer kleinen Korrektur bedarf.

Nehmen

wir vorläufig an,

Im Steinbruch

vom Weg

links

Komplex \on Gesteinen

untere

der

auf den

Plabutsch

sind

Schichten

tiefste

als

wohl abgegrenzte

eine

sei

Serie.

Dolomite auf-

blaue

geschlossen; darüber folgt eine Wechsellagerung von blauen und gelben Sandsteinen und Schieferlagen,

welch

letztere meist sehr

auch

in

dunkel

und

sind

den hellen Sandsteinen nicht ganz

Im Steinbruch rechts vom Wege
Verschiebung wie

dem

in

sogenannten Bvthotrephisspuren tragen, die übrigens

die

fehlen.

auf den

früher beschriebenen

Wechsellagerung schwarze Tonschiefer,

und Sandsteinen:

>Der

auf die blauen und blauschwarzen Sandsteine beschränkt.

welchem

vorkommen«

schon lange bekannten Fucoiden

die

ob Pflanzenreste oder Tierfährten vorliegen. Später

gekrümmten Bänder von schwarzen Flocken

des Sandsteines befinden und vermutet,

daß

stellte

keit für sich.

(Lit.

In

II,

einem

Dickbankigen Kalk

schwarze Ringe von 2 bis 3

zarte

selben Gesteinsmasse

schwarze,

graphitisch

Durchmesser

miii

sind, die sie umgibt.

erfüllt

glänzende

wie

Farbe

vor.

spuren anzusprechen.
Gestein selbst

ist

(Lit.

II,

Nr. 54, p. XC).

die größte Wahrscheinlich-

auf den Schichtflächen sehr

Durchschnitte von Röhren, welche mit der-

Wandungen

sogenannten

die

unentschieden,

im Handstück durch Gebläsefeuer.

Wurmröhren

als

Die zarten

der Röhren zeigen dieselbe

Bythotrephisspuren.

Wurmröhren

Möglichkeit, daß diese letzteren zusammengedrückte

hat, läßt es

Kohlenstoff handelt

Stübinggrabens kamen

des

in

Standfest, der

welche sich zwischen den Ouarzkörnchen

um

Deutung

Nr. 63, p. 582) hat die

das Gestein,

ist

115).

p.

beiden

die

solchen sind meist

daß die schwarze Farbe der wurm-

er fest,

Die schwarzen Bänder verändern sich weder im Dünnschliff noch

Nach Penecke

Quarzit

Nr. 46,

II,

beschrieben

sie

herrührt,

sich

es

dunkle

(Lit.

und

sich zuerst mit diesen eigenartigen Gebilden beschäftigt

artig

Vorkommen von

Die schönen

^

hier auf-

darunter liegen

dunkelblaue Sandsteine, Dolomite und Kalke,

ersteren häufig mit sogenannten Bythotrephisspuren.

ähnlichen

einer

hangenden Partien der

In den

Steinbruch.

geschlossenen Schichten herrscht Wechsellagerung von Dolomilen
in

man Spuren

beobachtet

Plabutsch

sind.

Dann wären

Es besteht

die

sie als Nereiten-

Die fucoidenartigen Zeichnungen auf den Schichtflächen sind graphitisch;

das

an den Wänden

des

und

Das gepulverte

sehr bituminös.

erhitzte

Gestein

liefert

Probierröhrchens einen Absatz von teerigen Substanzen.

Unter der oben erwähnten Wechsellagerung
Dolomit,

im

der

Streichen

in

helle Sandsteine in

treten

rechts

Mächtigkeit

liegt

Wenn

eine (vertikale?) Störung durchgeht.

früher Gesagten als selbständig auffasse,

von

dem Hangenden nur

in

tiefer;

Komplexes der

1

Bereits

(p.

26

Plabutsch und .Stübing.

iLif.

II,

N)-.

Goeppert

10.
(Lit.

p.
11,

ISIVi

Bemerkenswert

Weges,

sich

ich vermute, daß

nicht

die

ist

direckt

Tatsache,

daß

die

im Streichen anein-

zwischen den beiden Steinbrüchen

[78]).

den

denn Bythoircphis führende

Wenn man den

tieferen Schichten der Steinbrüche

.Morlül

mächtige Bank von dunkelblauem

Komplex der unteren Schichten im Sinne des
dann muß ich feststellen, daß die Möglichkeit einer Trennung
dem Auftreten der BytJiolrephis-Geste'mt liegt. Das ist ein
ich

trennendes Merkmal von zweifelhaftem Werte,

Horizonten des Unterdevons auf

auf.

links des Plabutscher

ander schließen. Der linke Steinbruch

desselben

m

Kalke übergeht und Crinoidenstielglieder führt. Darunter
Hangenden des Dolomits. Im Liegenden des ganzen Komplexes

bedeutender

und

etwa 2

ebensolche

liegen wieder blaue Sandsteine, wie im

beiden Steinbrüche,

liegt eine

ins

Auge

faßt,

Gesteine

Gesteinsbestand

Nr. 23, p. 77) gibt an,

treten
die

daß die Ciesteine

vom

von

Fucoiden

in

allen

Folge des

dann muß man sagen, daß

erwähnt .Sandsteine mit schwarzen Zeichnungen

zur Gattung Bythoi lepli i s Hall gehören. Die Art läßt sich nicht sicher bestimmen.

und

er sich

am Fuße

des

Plabutsch Fucoiden führen, welche


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

56

Her It seh,

F.

im ganzen an jenen der hangenden Dolomitstufe anschließt.

den im Göstinger Tal bei Punkt 399 durch einen Steinbruch

demnach
der Dolomitsandsteinstufe

dem Steinbruch

der unterste Teil der Schichtfolge in

setzen

Vertretung einer Kalkschieferstufe im

womit

vorkämen. Ein anderer Fehler war, daß

daß

Nr. 48, p. 69

II,

NW

gegen

dieser

in

beruht auf
Stufe

tiefen

N

mit

durchsetzt,

Nr. 82, p.

II,

bei

vorhanden

selten Kalke

sind.

Punkt 558,

und

.Sandsteine,

35 0-Streichen und 30° Fallen

den

in

dieser Schichtfolge auf; selten

treten in

126).

darüber

folgen

und grüne Diabastuffe

rote

Diese v\'erden überlagert von einem Komplex weißer Dolomite, welche, 40°

ff.).

die Basis

fallend,

nur

oftmaliger Wechsellagerung Dolomite

in

(Lit.

Auf der Höhe des Vorderplabutsch,
(Lit.

»Blauen Flasche«

die Bythotrephis-Schxeier

NW-Quadranten. Auch Breccien, wohl Sedimentationsbreccien

und Kalkschiefer vorhanden

einer

bisherigen Autoren die tiefsten Schichten für Kalk hielten,

alle

Druckabsonderungen

Von

gegeben.

Byfhotrep]iis-Gesteme

die

Das Ein-

früheren Veröffentlichungen, als auch die Ausführungen

in

Über der besprochenen Störung liegen

sind Kalke

Übergang

als

strengen .Sinn des Begriffes möchte ich nicht mehr reden,

obwohl nur blaue Dolomite mit feinen Kalkspatadern und
von ausgezeichneten

Es wäre

Gesteinen.

»Blauen Flasche«

bei der

einer Kalkschieferstufe im Profil der

auf der Meinung,

nämlich

einem Irrtum,

Annahme

Die

durch

ist

alten,

sowohl meine eigenen Angaben

ich

anderer richtigstelle.

aufgeschlossenen

eine liegende schieferige Entwicklung anzusehen.

in

Entwicklung

schieferigen

dieser

möchte diese Folge vergleichen mit

Ich

des Steilaufstieges

Plabutsch bilden.

des

In

Dolomite

die

ganz

sind,

zurücktretend, sandige Lagen eingeschaltet; ebenso treten auch selten Kalke auf Die weißen Dolomite

werden nach oben
ganz

welche' früher
folgt

zu

blauen,

\'on

allgemein

in

hackigen,

entwickelten

brecciös

der unter der Zone mit HelioUles Barraiulei

Der Gesteinskomplex,

was unter der

absehen,

eine

Sandsteinen

früher besprochenen Störung

Gliederung

ein

in

überlagert,

Darüber

2.

Das

Alteggenberg

Profil

In diesem Schnitt

ist

der oberste

in

verhüllt,

die

in

Komplex der weißen Dolomite

diese

In

Komplexes

besprochenen

am Fürstenwartenweg

Schichten

schalten

gering

sich

dann

und NS, während das Fallen konstant mit 30°

Komplex

Der

der

blauen

Das

Profil

wir

lagert,

Dolomite

nach

wird

mit

selir

oben

hin

fast

ganz

bis

ist

tue

40° gegen

folgt

die

ein,

mächtige Masse

schwankend, denn es dreht

40° gegen

stark

durch

emporreicht, und nur

w;

mächtige blaue Dolomite
erst

der blauen Dolomite. Das Streichen derselben, wie auch der Unterlage

NO

495

bis

seltenen Sandsteinlagen,

mit

über welchen wieder weiße Dolomite mit Sandsteinlagen liegen;

sich zwischen

wenn

706 im Plabutschrücken (Mühlberg).

Form von gut gebankten weißen Dolomiten

fallend, aufgeschlossen.

zeigt also,

hangende Masse der blauen Dulomite.

eben

des

welche

den

in

—Punkt

der tiefere Teil

Eggenberger Breccie

diluviale

liegt,

an der Basis der Dolomitsandsteinstufe

liegendes System von vvechsellagernden Dolomiten und

Stufe der Diabastuffe,

die

in

schwach entwickelten Sandsteinlagen und

ist.

Dolomiten

dann der Korallenkalk des obersten Plabutschrückens.

von dem,

NW

vielfach

das Niveau der BarrandeiSch'ichitn einbezogen wurden.

brecciös;

NW

W gerichtet

oder

darüber

folgen

die

Koi'allenkalke.
3.

Auch
Breccie

ist

diesem

\'erhü!lt.

lagerung.
hier

in

In

Profil

dem

von Eggenberg über
ist

der

tiefsten Teil

untere

Teil,

die Einsiedelei

wenn auch

zum Punkt

nicht so stark, durch. die

in

einem Steinbruch (475 in hoch) die Diabastuffe durch;

das folgende Detailprofil zu beobachten.

Rote Tuffe

Bank

x'on

Ruter TulT

-

untei1

ni

dem

.Steinbruch, Dolomite

und Sandsteine; darüber:

mächtig.

Kalk und dolomitischen Kalk; Mächtigkeit



'/^

;».

mächtig.

Eggenberger

des Berghanges erscheinen Dolomite und Sandstein in Wechsel-

Südlich der Einsiedelei streichen

Im Liegenden

622.

1

bis

2 in.


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie des Paläozoihims



Kalkiger Dolomit



Roter Tuff



Dolomit

1

74

m

^m

57

mächtig.

1^1

mächtig.

"'

mächtig.

Feinkörniger grüner tuffiger Sandstein, seitlich

Lage mit tuffigem

Material, 20

cm

Gelblicher Sandstein

von

1

ni Mächtigkeit.

mächtig.

Mächtigkeit

nt

2\,'.,

von wenigen cm Mächtigkeit.

Tuffe übergehend,

in

Dolomit mit schieferigen und sandigen Lagen 2

linsen

Gra~.

voii

Im

mächtig.

;;/

Dolomitschnüren

auskeilenden

mit

werden

Streichen

zum

Schnüre

diese

oder

Dolomit-

Teil mächtiger

und

erreichen eine Dicke bis zu 30 cm.

Blauer Dolomit



30 cm Mächtigkeit.

Dünnplattige gelbliche Sandsteine



Blaue dünngeschichtete Dolomite



Im Hangenden.

Dolomite

und

m

7.,

Mächtigkeit.

Mächtigkeit.

;;;

1

Sandsteine

Bänke mit etwas tuffigem Materia!) im

unteren

(die

Wechsel.

Das Ganze

fällt

unter 40° gegen

Das Liegende der Tuffregion

vor.
lich

unter

ist

dem Steinbruch

Man kann auch

von tuffigen Sandsteinen.

und

oben

eine Reduktion der Stufe der Diabastuffe gegenüber

LIber den Tuffen liegen bläuliche Dolomite

m) mit 35°

bei der Einsiedelei (490

von Punkt 622

ö.stlich

Nun

600

bis

m

NW Fallen anstehen.

dem

im Steinbruch

dei'

ist.

mächtigen Sandstuinlagen,

gering

mit

welche auch

Darüber folgen mächtige bluue Dolomite,

emporreichen.

noch kurz der tektonischen Verhältnisse

ist

nur leichte Andeutungen

es

gibt

erschlossenen Schichtfolge ein Hauptlager von Diabastuften vorhanden

welche

wahrschein-

nicht sicher aufgeschlossen;

höher

Allerdings besteht die Möglichkeit, daß unter

des V'orderplabutsch schließen.

noch

Niveaus der Diabastuffe

hier eine Vertretung des

liegt

unten kein Diabastufflager mehr,

liegt tiefer

Profil

NW. Es

zum Punkt

der von Eggenberg

in

empor-

(522

ziehenden Talmulde zu gedenken. Wir gehen aus von der Oberkante der blauen Dolomite. Die obere

Grenze des blauen Dolomits

m

liegt

\'on

Punkt 622

sich

im Osthang des Gaisberges

und

streicht nördlich des unteren

in

600

folgenden Höhen. Südöstlich des Plabutsch 706

in

am

Höhe, nordöstlich von Punkt 652

Grenze gegen

die

die

Steinbruches

am

\crlauf steht die Fallrichtung in ausgezeichnetem Einklang.

Am

NW

bis

W

Fallen.

Streichen gelegene Verbiegung

Horizont mit Heliolites Barramiei

tief

noch durch einen Bruch verstärkt.
dargestellten

Steinbruches

bei

der

600

in

ni.

670 m,

östlich

Von da an senkt

Heliolites Barrarulci scharf hei'ab

Gaisberg

durch.

Mit

diesem

Grenz-

Osthang des Plabutschrückens herrscht

des Punktes 622 und im nordöstlichen Gaimberggehänge fallen

östlich

um

gegen W, dann biegt das Streichen

die Schichten

eine im

Im Gebiet

Greinschen

Gaisberg

Zone mit

in

der

zu

Schichten,

Die

herabbringt.

Man kann

bis

SO

bei 30° SO-Fallen.

welche den

Wirkung der

im

sich

Es besteht

hochliegenden

fiexurartigen

Senkung wird

die Diabastufte des früher

gegen S fortsetzen,

nicht im Streichen

also

Plabutschzug

fast

Beobachtung machen, daß

die

Einsiedelei

NW

sondern

abbrechen. Sie grenzen im Streichen an Dolomite; das kann nur auf Rechnung eines Bruches gesetzt

werden, der die Schichten
iin

Biirniihlei-K\\Q&\1 die

tief

Wirkung der Störung

4.

Die Dolomite ziehen

Kante

liegt in

gegen

NW;

460

in

den

m

Das

am

Höhe.

tiefsten

die

Profil

Profil

Wirkung

der Flexur verschärft. Im übrigen

deutlich zu beobachten

von Wetzeisdorf gegen den

Ostfuß des Gaisberge.s,

(p.

14

ist

auch

[66|.

Feliferhof.

die Basis desselben bildend,

durch.

Ihre obere

Die ober Baierdorf anstehenden blauen Dolomite fallen unter 30 bis 40°

Lagen

Der ganze Komplex zieht
geschlossene

durchsetzt und die

in

stellen sich

das

durch

etwas häufiger Sandsteinlagen
die

neue Straße Wetzeisdorf

des Talspornes zwischen Baierdorf

vorspringenden Sporne der Dolomite bei

und VVetzelsdorf

Wetzeisdorf, Einöde und

St.

ein.

— Steinbergen

hinein.

schön auf-

Wahrscheinlich sind

Martin durch X'erwerfungen,


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

58

Her tisch,

F.

welche senkrecht auf das Streichen gehen, betroffen worden. Beweisen
etwas

unregelmäßigen

Schichtkontur

Tatsache nicht

erschlossenen

W

VVetzelsdorf stehen Dolomite an, welche gegen

(Lit.

Nr.

II,

der gegen

In

einfallen.

steil

diese

sich

läßt

78, p.

gegen

W

Das Fallen

wurden

letzteren

dem

Obersilur in

seinerzeit

womit

gehalten^

Halysiten

'im

aucli die

Annahme von

Gebiet von Bayerdorf-Wetzelsdorf im Einklang stand. Gegen VV zu nimmt der Fall-

winkel ab, bis nach einem kurzen Stück mit fast horizontaler Lagerung
In

unter

ist

Stellenweise sind die blauen Dolomite erfüllt mit Crinoiden und Striaiopora-

gerichtet.

Diese

Ästchen.

Im Orte

186).

O konvexen Biegung

der Straße nach Feliferhof treten in blauen Dolomiten spärlich Sandsteinbänke auf.
(J0°

mehr aus der

der fast eben liegenden Partie

sind

Ästchen und Crinoidenstielgliedern

steiles Ostfallen sich

einstellt.

blauen Dolomite an mehreren Stellen mit StriatoporaDas Ostfallen kehrt zu 40° Westfallen um. Bis zur unteren

die

erfüllt.

Grenze der Zone mit Heliolites Barrandei sind derart

einfallende, meist

dünngebankte blaue Dolomite

vom

Korallenkalk abwärts scheinen

dem

mit schieferigen, sandigen Einlagerungen vorhanden. In

Profil

nur hohe Lagen der Dolomitsandsteingruppe vorzuliegen. Die breite Entwicklung dieser Schichten

ist

auf Faltung zurückzuführen.

5.

Von

Wichtigkeit

Die Profile auf der Ostseite des Ölberg-Buchkogelzuges.
sind Aufschlüsse

einem horizontalen, das Gehänge
Korallenkalkes gegen die

dem Osthang des Buchkogels
Höhe querenden Weg. Dort sind

in

500

in

;;/

blauen

unterlagernden

ihn

zahlreiche Äste von Striatopora

Dolomite

Hoernes und

Suessi R.

cf.

unter

dem Punkt 609

in

Grenzschichten des

die

Die Dolomite führen

aufgeschlossen.

Crinoiden. Die tiefsten blauen Kalke des

Horizontes mit Heliolites Barrandei enthalten südöstlich unter Punkt 609

510

in

Höhe (Fundplatz

ni

XVIli der Kartenskizze der Tafel) einige Fossilien:

L

Striatopora Sitessi R. Hoernes,

Den blauen Kalken
Martin auf

Monticulipora Jilvosa Goldf.,

Pevtamerus Petersi

3.

R.

Hoern.

sind rote schieferige lange Kalkbänke eingelagert.

Ein ausgezeichnetes
St.

2.

Profil,

ganz jenem des Vorderplabutsch gleichend,

dem Buchkogel zu
Nach

Dolomit und Sandsteinen.

beobachten.

obenhin

Die
der

ist

und

Kirche

das

ist

Schloß

Übergang der Dolomite

dem Rücken von

auf

Martin

St.

und

auf

stehen

Sandsteine

den

in

Komplex der blauen Dolomite aufgeschlossen.
In

ist

diese

Steinbruch

NW

bis

SO

\'on

und

St.

Martin

unter

aufwärts

30° gegen
(465

Das

die ersteren überwiegen.
ein

etwa 20

in

Darüber

noch zwei starke Lagen von Diabastuffen.

dünnen Tufflagen vorhanden.
541

vt

viele

folgen bis

1

.Aste

Darüber

folgt,

mächtiges

diesem Hauptlager des Tuffes und von diesem

folgen blaue Dolomite.

m

NW

Höhe)

fallende

zu

Serie

beobachten.

Besonders

einem

in

Darüber

kleinen
liegt

ein

Profil bei Straßgang.

Bei Straßgang erscheinen wieder die Diabastuffe.

Straßgang erschlossen,

von weißgrauen

Folge

blauen Dolomiten.

6.

von welchen

alternierende

eine

ist

Dolomiten und dünnen sandigschieferigen Lagen vorhanden.

streichende

am Rücken \on

mächtiger Komplex

dem Gesteinswechsel

unter

sandigen

blauen

Dolomiten,
gut

Zone nahe

der

einem

in

Lager

durch

von

Höher oben sind
eine

liegt

mächtige

noch

Schleclit erhalleiie Halysiten eru'älint

grünen

dem

Sattel

Friedhof von

Diabastuffen.
getrennt,

Andeutungen von

von

besonders auch von Striatopora

zum Bockkogel Kalke und

und

über

Dolomitsandsteinlagen

Stufe

dem

Dolomite und Sandsteine,

sind

Steinbruch

roten

dünne

Diese letzteren führen knapp vor

von Striatopora,

Liegendes

Ihr

Über
liegen

drei weiteren

weißen Dolomiten,

und dann

zwischen den Punkten 522 und
cf.

Siiessi R.

Hoernes. Darüber

Schiefer des Horizonts mit Heliolites Barrandei.

.Stäche

^Lil.

und Bythotrephisschiefer, allerdings ohne Kundurtangabe.

II,

Nr. 49,

p.

3Ö&)

auch

aus

der

Stufe

der Criuoidenkalkschieler


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie des Paläozoi'knuts von Graz.

Das

7.

Diiluniite

iJic

stehen

Orte Seiersberg selbst

von Seiersberg.

Profil

und Sandsteine ziehen von

gegen

Stral.igang

Dolomite

duni
59

mit

dünnen,

Das Fallen

Bythotrephisspuren führenden Zvvischenhigen an.

Seiersberg.

dem

In

NW

unter 20° gegen

ist

im

Steini:rLich

und

schieferigen

oft

sandigen,

Aul

gerichtet.

Höhe des Rückens, der oberhalb von Seiersberg gegen St. Florian zieht, schwenkt das Streichen
Immer sind es Dolomite von meist blauer F'arbe im
in fast NS ein. Das Fallen beträgt 30° W.
Wechsel mit Sandsteinbänken, welche auch dünnplattig und schieferig entwickelt sind. Verfolgt man
der

Schichten im Streichen, so beobachtet man,

die

800

400

bis

Von
p.

m

unter den Tuffen

Seiersberg stammt ein

daß die bei Seiersberg selbst anstehende

liegt.

den

F^ossilrest,

R.

Hoernes
Sammlung

>In der geologischen

583) schreibt darüber:

F'olge untci-

nach einer allerdings auf unsicherer Basis beruhenden Berechnung,

das Diabastuffniveau gehört und,

selbst

gesammelt

Penecke

hat.

(Lit.

II,

Nr.

ti;-!,

der Grazer Universität befindet sich jedoch

mit der Fundbezeichnung Seiersberg eine allerdings mangelhaft erhaltene große Klappe eines Brachin-

poden, die

Umriß und Wölbungsverhältnissen imd,

(iröße,

in

der Berippung mit Pcntamerns pclagiciis Barr, aus

Penecke war

E

soweit dies zu erkennen

daß der fragliche Brachiopode aus Kalken stamme,

der Meinung,

der Gegend von Deutsch-Feistritz unter den Dolomiten liegen.

er

Gegend \on Seiersberg ungemein

der

in

aufgefunden

hat,

kann

werden

gesprochen

Fossilrest in Anbetracht

verbreitet

ist.

keinem Zweifel unterliegen, daß

es

nach dem Befund an Ort und
daselbst

wie solche

(Lit.

Nr.

11,

104,

sei,

Hoernes den Brachiopoden

R.

wie

selbst

von Seiersberg stammt. Allerdings kann

er

Stratigraphischen

46).

p.

und der

Erhaltung

schlechten

seiner

Da

von einer \'ertretung der Kalkschieferstufe

Stelle nicht

in

Die Untersuchung des Originals ergab

daß das dem Brachiopoden anhaftende Gestein blauer Dolomit

zu meiner Überraschung,

der Art

in

ist,

gut übereinstimmt«.

im alten

kann

\\'ert

.Sinn

erwähnte

der

seiten\"ertikalen \'erbreitung einzelner

einander sehr ähnlicher Pcutamcnis-Axiitn wohl nicht beanspruchen.

Die Verhältnisse im Frauenkogelzug, Allgemeines.

8.

Während im Bergzug Plabutsch — Seiersberg
lage des Horizontes

Frauenkogels

des

fazielle

dem

eine auffallende fazielle Geschlossenheit der Unter-

mit HcUoIHes Barrandei zutage

denn

wesentlich anders,

es

tritt,

sind

in

Änderungen im Streichen zu beobachten, deren

die Verhältnisse

liegen

diesem

letztgenannten

Feststellung

Leithorizont des Diabastuffes ausgehenden Bestimmungen

erster

in

in

Gebiet

Linie

der Mächtigkeiten

der Berggruppc

in

bedeutende

durch

die

\'on

einer Reihe xnn

Parallelprofilen ermöglicht wird.

Berggruppe

Die
Nr.

78,

vorhanden

ist,

kommt

Frauenkogels

des

184, Nr. 82, p.

p.

Da

I(i3).

Das

Blaue

Prolil

der Zone mit Heliolilcs Barrandei
in

liegt

nördlich

annähernden

für eine stratigraphische

9.

Wenn man dem

bei

Profil

sogenannten

des

W

O-Streichen

bis

Gösting

Rang

der Berggruppe des Frauenkogels nur das

— Ruine

eines
Profil

— Plabutsch

X'om

Noi'dfiiß

des

Schieferund blaue Kalke

Ruine

Gösting gegen

Komplex

in

in

dps

dem Steinbruch

Plabutsch

(p.

ö4,

II

|I0ö, 63])

in

Beliacht.

— Ruine

diesem
alle

dann würde

sollte,

Normalprofil

vollständig

Glieder des anderen

ziehen Tonschiefer,

Kalkschiefer,

den imtersten Teil des Talspornes, der mit wechselnden .Streichen

Schloß
bei

II,

bezüglich der Unterlage

Normal profiles zuerkennen
Gösting

(Lit.

Gösting.

entsprechen, denn im Göstinger Profil kehren bis zu den Diabastuffen
wieder.

Bruches

im allgemeinen Nordfallen

Erörterung nur die Südseite der Berggruppe

Flasche« —\'orderplabutsch

den

Göstinger

und den Ort Gösting herabzieht.

In

vortrelTlicher

Punkt 399 im Göstinger Tal aufgeschlossen.

Weise

l^rolils

grüne

\'on

der

ist

der


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

60

F.

Dieser Steinbruch zerfällt

Kalke

blaue

enthält

in

zwei ungleich große Abschnitte.

Bänken

dicken

in

Herifsch,

mit

Der westliche,

Tonschieferzwischenlagen,

liegende Teil

tiefer

darüber

blau Dolomite und

blaue Sandsteine im Wechsel. Der östliche größere Teil des Steinbruches zeigt in den tieferen Lagen

Sandsteinbänke und Tonschieferlagen im Wechsel, beide

cm

der Tonschiefer sind 10 bis 20

mächtige

wieder

bedeutender Dicke.

dicke Lagen von blauen

Sandsteinbänke

helle

in

höheren Teile

die

In

Dolomiten eingeschaltet.

Darüber folgen

Das Hangende bilden im oberen Teil

und Tonschieferlagen.

des Steinbruches wechsellagernde mächtige Bänke von hellen und bläulichen .Sandsteinen und blauen

Dolomiten.

Die ganze Folge

muß

als ein

vermittelnd zwischen der Dolomitsandstein-

Zwischenglied,

und dem liegenden Schieferkomplex, bezeichnet werden.

stufe

Am Weg

von Gösting zur Ruine

legt sich

vorhanden und im Felsen des Jungfernsprunges
45° gegen

N

steht auf einer

verlblgen

dem

zwischen

erreicht

heller

Dolomit

Wechsellagerung von weißen Dolomiten

m

Höhe
10.

Wechsel-

in

eine große Mächtigkeit.

und

gelblichen,

Die

unter 40 bis

durch.

Das Gebiet des Höchberges (Punkt
aus

Diabastuffe

die

Höchberg und

war vor Jahren

Sattel

Höhe Dolomit und Sandstein

fallenden Sandsteinen. Westlich von der Ruine streicht über den Schichten der Horizont

der Diabastuffe in 560

Wir

m

470

Unter den Dolomiten sind helle und auch viele blaue Varietäten

lagerung auf den Schieferkomplex.

Ruine Gösting

in

dem

erörtei'ten

Punkt 700

längs

Profil

des Gehänges

(Raacherberg der Spezialkarte).
verutschtes

vollständig

derzeit

ein

dem

663).

Detailprofil

durch

In

die

den

in

Sattel

dem genannten
Region der Tuffe

aufgeschlossen:

Hangendes: Blauer Dolomit,

und gelbe Sandsteine,

rötliche

Diabastuffe



5 m,

Dolomit und Sandiger Dolomit

— 10
— 12
Diabastuffe — 12
Diabastuffe

Sandstein



10

in,

in,

;;/,

in.

Liegendes: Dolomite und Sandsteine des Höchberges.

Im Liegenden des Diabastuffhorizontes liegen im Nordhang des Höchberges Dolomite und SandWechsellagerung,

steine in

diesem

unter

Im Hangenden der Diabastuffe beobachtet
führen

in

den höheren

Lagen

viele

erwähnten Punkt 700 stehen noch

geringmächtigen

man

zuerst

Crinoiden

und

feine

die blauen 'Dolomite

die blauen bituminösen Korallenkalke,

welche mit 30°

Ein dem Höchbergprofil gleichender

.Schnitt ist

Komplex sehr mächtige gelbe Sandsteine.

helle,

an
in

auf

dann

von

Aste

und

blaue

erst

Dolomite.

Striatopora.
nördlich

Diese

letzteren

An dem

früher

davon folgen darüber

den NW-Quadranten fallen.
dem durch die Punkte 635 und 520

markierten

Rücken westlich vom Höchberg zu beobachten.
Eine Orientierung des Profils ermöglicht der hier bereits sehr reduzierte Horizont der Diabastuffe.

Höhe streicht ein sehr gering mächtiges Band von tuffigen Sandsteinen durch. Über diesem
Niveau beobachtet man eine Wechsellagerung von Sandstein, Dolomit und blauen Kalken, welche 35°

In 635 in

gegen

N

fällt.

halten. In

Darüber folgen blaue Dolomite,

690 in Höhe

folgt

tuffigen Sandsteine liegt ein

dem
ein

die

welche selten ganz dünne Lagen von Sandstein ent-

darüber der blaue Korallenkalk des Frauenkogels. Unter

im Vergleich mit den Normalprofilen

auffallend

Dolomite gegen die gelben Sandsteine sehr stark zurücktreten.

Komplex von Tonschiefern, sandigen

welcher auf mehr

als

600

ni

Höhe

Schiefern,

hinaufreicht.

Sandsteinen

und

dem Niveau

reduzierter

Komplex,

Unter diesen Schichten

Kalken

(p.

9,

der

10

in

liegt

[61, 62]),


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

des Paläo'.oihtws von Grat.
Geologie
'-'a
11.

Auch

diesem

in

Profil gibt

Das

— Punkt

Kotschberg

Profil

672.

Diabasniveaus

des

das Durchistreichen

Gl

einen Anhaltspunl
Gliederung. Südlich von Punkt 672 liegt an

dem gegen Kotschberg herabreichenden Rücken

Höhe von 635

ungemein reduziertes Band von

ein in seiner

;>;

Mächtigkeit

erscheint ein 45° fallender

Hangenden

Komplex von

in

der

tuffigem Sandstein.

Im

und Sandsteinen,

Dolomiten

wechsellagernden

zum Teil plattigen
dem Komplex der Sandsteine

im Liegenden treten vorwiegend helle Dolomite und unter diesen ein Komplex von

Sandsteinen

Nach unten

auf.

ein allmählicher

Übergang

in

ist

denn es

("irenze unscharf,

die

aus

ist

sandig schieferige Gesteine vorhanden,

die

bald den Habitus von

annehmen.

schiefei'n

12.

Auch

Die Profile auf der Südseite des Straßenglerberges.

die Südseite dieses

Berges

durch

ausgezeichnet

ist

Reduktion

die

beobachten wir

engelberg und Kirchkogel hinaufzieht,

.-^uch

hier

Grenze der liegenden schieferigen Gesteine

die

ist

hangenden Sandsteine unscharf. Bemerkenswert

die

mürben

der Umstand, daß sich in den

ist

Sandsteinen sehr häufig Bythotrephisspuren finden. Ähnlich
ist

Profil

der gegen den Sattel zwischen .Straß-

den östlichen X'erzweigungen des Grabens,

in

von

Mächtigkeit

der

Dolomit und Sandstein zugunsten der Entwicklung der schieferigen Gesteine. Ein sehr ähnliches

gegen

Ton-

das Profil Holzweber-Kirchkogel.

ist

Dort

der obere Teil der Dolomitstufe nicht in der Fazies blauer Dolomite mit zurücktretenden Sandstein-

lagen entwickelt, sondern es

Wechsellagerung von blauen Dolomiten und gelben Sandsteinen

eine

ist

zu beobachten.

Über

13.

am

Schieferkomplexes

die Stellung des

Südfuß des Frauenkogelgebietes.

Die Mächtigkeit der Dolomite und .Sandsteine wechselt

nach stehen beide Komplexe miteinandar derart
unteren Teil der Dolomitsandsteinstufe

daß

es klar,

ist

in

daß

.Anbetracht der Tatsache,

stratigraphisch höher hinaufreicht

und einen

dem

aber

dem Nordfuß

Gösting beim letztgenannten Ort und an
so

daß die schieferige Entwicklung den

Verbindung,

in

Da

\ertritt.

Meinung

beträchtlicher Weise. Meiner

in

Normalprofil Ruine Gösting-- Ortschaft

des Plabutsch

Komplex

schieferiger

ein

liegt,

anderen Profilen die schieferige Entwicklung

in

Teil der Dolomitsandsteinstufe vertritt, der Schnitt zwischen

den schieferigen Äquivalenten der Dolomitsandsteinstufe und jenem den Schiefern das Normalprofils
zu parallelisierenden Schieferkomplex

die Mitte der Schieferentwicklung fallen

in

muß.

Die enge Verknüpfung der Dolomitsandsteinentwicklung mit der schieferigen Fazies enthüllt sich
in

mehreren

Detailprofilen;

zum

so

Trennung der Sandsteine von den

Beispiel

im

ist

700— Punkt 635 — Punkt 520

Punkt

Profil

unterlagernden

sie

plattigen

und

damit von den sich nach unten entwickelnden rein schieferigen Gesteinen sehr schwer,

Man kann

unmöglich.

sagen,

daß

Grenzzone

eine

hier

Ganz analoge Verhältnisse beobachtet man im
hof— Straßengelberg.

dem

In

breitung.

In

von Walddorf

Gebiet

dem Graben,

Punkten 708 und 715
empor.

Man

Komplex

Typen

die

auch

mit allmählichem

Kotschberg

der von Walddorf gegen

N

rote Flaserkalke

Cymenienkalke

von

.Steinbergen

und auch Kalkschiefer unter 10

welche

auf,

bis

haben.'

30° gegen

die

eine

welcher die Südlehne des Kirchkogels

1

Auch

diese Ähnlichkeit

wurde zuerst

in

bildet.

I.it.

II,

dem

Knapp unter

Tonschiefer mit blauen Kalkbänken unter 40° gegen

fallen

beträchtliche

NW

beträchtliche

zum

bis

20° gegen

unter

W, etwa 80

eine

N

fallen.

Darüber

iler

in.ilhem.-n.ifurw- Klasse,

0-1. l*;\iul.

manchen

liegt

fallen

vom Holzweber
weißer Dolomit,

Dolomit baut die Nord- und Westlehne des Punktes 684

Nr.

104, p. 46 hingewiesen.

Aus

dieser

Tatsache

wurden

weitgehende stratigraphische Schlüsse gezogen.
Denicschriften

den

diesem

In

mit

Holzweber

Schritte nördlich

ein.

zwischen

\'er-

Gehöft Holzweber

.Ähnlichkeit

Gehöft

ist.

Schnitt Schlüssel-

Talschluß

seinen

und reichen

im Detail

Übergang vorhanden

und im

Schiefer

und

zieht,

ziehen die .Schiefer weit hinein

hat,

— Punkt 672

Entwicklung der

beobachtet bald hinter Walddorf Kalkschiefer,

treten

der

Schiefer

erreicht

Profil

ja

die

und

.Sandsteinen

schieferigen

9

dort auch


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

62'

Hc ritsch,

F.

während der Osthang hauptsächlich von Sandsteinen zusammengesetzt wird. Die

auf,

des Westhanges reichen fast bis
wart,

wo

sie fast

30 bis 35°

diesem

NS

beobachtet

NW fallend.

Das

ist

W

streichend, unter 40°

Vom

gegen W.

Weg

zum Punkt 5ö7 im Knie

man

in

580

fallen.

weg

Straßenknie

Teil

liegt

scharfen

W-Fallen

m

ein

650

in

Höhe

etwas dolomitische Kalke

in die schieferige

Steinbruch,

Bythotrephisspuren aufweisen. Die Kalke sind mit Crinoiden

und Tonschiefer über den Sandsteinen
Sandsteine

der

Teil

ein

liegt

über den

Schichten

liegen,

des

zeigt,

Es

ist

daß die Letzteren ein fazielles Äquivalent der Sandsteine

zum

sind.

im

Steinbruch auf-

liegen,

der Schluß

ist

komme

So

daß

Punktes 684 bilden,

die

geschlossenen Schichten auch über den Schiefern des Sattels nach Walddorf
berechtigt,

jene roten tonigen

oft

mir nicht zweifelhaft,

Da

Steinbruches.

des

zum

blaue,

welche häufiig sogenannte

die Ostlehne des

die

südlich

liegende

flach

und haben

erfüllt,

Überzüge, welche wir anch an den Clymenienkalken beobachten.
diese Kalke

Entwicklung, die

denn

vorhanden,

,

beinahe

der

Wechsellagerung mit Tonschiefern

in

An

des Punktes 684 gggen den Gipfel zu

Lagerung

horizontale

in

auf Walddorf

kalkig-schieferige Lagen, unter 20 bis 25°^

Vom Westgehänge

kleiner

Sandsteine unter

fallen

Richtung

der

in

Übergang

der gegen das Liegende stattfindende

Übergang vom

ein

Punktes 684

Weg

ein

Höhe Sandsteine und

hi

den erwähnten Sattel nach Walddorf aufbaut.
ist

Im erwähnten Straßenknie

geht

hellen Dolomite

der Straße Judendorf— St. Oswald bei Planken-

auch

ich

hier

Ergebnis der Verknüpfung und Vertretung der verschiedenen Fazies.
Die Entwicklung der Schiefer zieht über den Südhang des Straßengelberges gegen Kotschberg.

hl

diesem Komplex,

Schiefern

Häuten

der sandigen

und blaue Kalke
welche,

auf,

wie

Tonschiefer, Kalkschiefer, vereinzelte

Schiefer,

Lagen von

enthält, fallen

hervorgehoben

schon

und

roten, knolligen

wurde,

bedeutende

eine

oft

Bänke von grünen
Kalken mit tonigen

flaserigen

Ähnlichkeit

mit

den

Clymenienkalken von Steinbergen aufweisen. Diese an Crinoidenstielgliedern reichen roten Kalke sind
in

dem Graben

wo

sie

ganz

westlich von

flach liegen.

Kotschberg durch einen

Von

kleinen

Steinbruch vortrefflich aufgeschlossen,

die

Verknüpfung der roten Flaserkalke mit

wesentlicher Bedeutung

ist

auch im Hangenden der Flaserkalke führt.
Die roten Kalke treten jenseits des I^rofils Punkt 672 — Kotschberg in das Profil Punkt 700 —
Punkt 573 — Punkt 520 ein. Bei den östlichen Häusern von Oberbücheln führt durch den Wald ein
Weg gegen den Punkt 635. Hier beobachtet man die clymenienkalkähnlichen Gesteine, verknüpft mit
dem

Schieferkomplex, der auch grüne Schiefer, und zwar

einem Komplex von sandigen und häufig etwas phj'Uitischen Schiefern. Nach oben
^

plattige

und

schieferige Sandstein evorhanden.

den Punkt 573 markiert
tuffniveau des

liegen

Zuerst

8

(p.

man

abwärts mißt

bei

m

570

Höhe

dieselben dunkelblauen Kalke

spuren unter 30° gegen N.
des Göstinger Profils die

beobachtet

gegen

iii

in

fallende

Ähnlichkeit

hat,

in

schlechten

steigt

sowohl den Nordfuß des Plabutsch,

als

beobachtet

Hinterbrühl),

Punkt 399

von

auch

recht spärlichen Aufschlüssen

in

Der erwähnte Komplex

(p.

7

[59]).

zieht

580

Das Streichen und Fallen
N-Fallen

da

den

in

und

ist

ein

Gleich darauf

540

Diabas-

Höhe,

auf die

schwarze

Rannach

der

sehr variabel,

Stück
stellt
;;/

weiter
sich bei

Höhe

fallen

und Kalkschiefer mit den sogenannten Bythotrephisvon

welche mit jener des untersten Teiles

einen

roten,

den Clj'menienkalken

Kalk unterlagert, welcher die direkte Fortsetzung der Kalke von Oberbücheln

Der Komplex der Schiefer zieht

dem

Kalkschiefer,

Barrandeiniveaus

des

man 30°

wird die ganze Serie,

dort die Basis des Hr)chbergprofils,

den Graben, der durch

einfallende Schichtstellung ein. In

die Tonschiefer

Bei 530

größte

WNW

sehr steiles SO-Fallen der .Schiefer.

steil

und

gegen

phjdlitische Schiefer.

denn knapp unter dem erwähnten Aufschluß
NS-Streichen senkrechte oder ganz

40°

unter

schwarzen Tonschiefern

Schiefer (welch letztere vollständig den

und des Plesch gleichen) und etwas

in

ein Übei'gang in

IDolomiten und Sandsteinen, die unter

nach abwärts gelangt man

[60]),

man

findet

Die roten Kalke lassen sich

Von den

weiter verfolgen.

Höchberges

Gesteine.

schieferigen

ist,

ist

Aufschlüssen
in

der

Punkt 551

imd

bildet

und

haut

Berge im Norden des Tales auf

Man

das Tal

Fuß

gegen den

ähnlichen

ist.

des

Göstingbaches

Schiefer und lonige Kalke

dann weiter zu dem

beieits

herab

(zum Beispiel beim Gasthaus
besprochenen Steinbruch beim


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie des Palöozoihitus von Graz.

Es möge

auf das

nocli

clymenienkalkäLinlichcn

der

l^iegencie

(53

roten

hingewiesen

P'lascrkalke

werden. Unter ihnen, und damit unter dein Schiet'erkompiex, ersclieinen im Tal des Göstingerbaches,

grüne Schiefer.

südHcli \on Punkt 403,

zu setzen

l^arallele

Diese Chloritschiefer,

mit den Semmriacher Schiefern

die

erscheinen auch im Tal des Punktes 573 die roten Kalke unterteufend.

sind,

den Komplex der grünen Schiefer schalten sich auch Phyllite

an deren Zusammensetzung sich

ein,

Besonders nach oben hin

kein diabasisches Material beteiligt.

in

In

scheint

Übergang

allmählicher

ein

in

solche Schiefer vorhanden zu sein.

Wenn

was

wir zusammenfassen,

über

Stellung der roten Faserkalke

die

-sich

so

ergibt,

kann gesagt werden, daß für sie die Verknüpfung mit grünen .Schiefern bezeichnet

denn

ist,

solche erscheinen im Liegenden und auch im Hangenden. Mit diesem aus der Feldarbeit resultierenden

Ergebnis steht

Übereinstimmung

bester

in

abgesehen von den selteneren,

in

mikroskopische

die

Kalk

rote

zeigt,

Kalkmasse eingestreuten Ouarzkörnchen Flatschen von glimme-

die

rigem und tonigem Material. Ganz anders

Zusammensetzung der grünlichen, den

die

ist

Die Kalkmasse derselben

eingelagerten Flaserkalke.

Der

Untersuchung.

ist

chloritischen Flatschen.

von

durchzogen

roten Kalken

Wie der ganze Komplex der Flaserkalke, so zeigt auch das mikroskopische Bild eine enge Verknüpfung mit jenem Material, das die grünen Schiefer zum Teil aufbaut. Dieser Umstand
trennt den vorliegenden Komplex der Flaserkalke von dem petrographisch ähnlichen
Clymenienkalk. Wenn man die stratigraphische Position dieser Kalke festlegen will, dürfte es
vielleicht geraten sein, sie nicht mehr in das Devon einzubeziehen, sondern sie in das Silur zu
stellen. Im Anschluß daran sei erinnert, daß damit eine gewisse Analogie zu anderen Silurgebieten
der Alpen festgelegt wird, denn in den karnischen Alpen ist das Obersilur zum Teil als
Kramenzelkalk entwickelt.
'

Es

noch der Schiefer am Nordfuß des Plabutsch zu gedenken.

jetzt

ist

Leider lassen die Auf-

Man

schlüsse und die Faltung der schieferigen Gesteine keine Gliederung des Schieferkomplexes zu.

und blaue und graue Kalkschiefer,

beobachtet Tonschiefer, phylitische Schiefer

und auf der Nordseite des Plabutsch stoßen

welche

die Schiefer,

durch einen Bruch im Korallenkalk des Plabutsch ab.

schaltet sich ein

Komplex von Dolomiten

(Lit.

Nr. 78,

II,

p.

ist.

Es

ist

das

welcher wohl

ein,

von

die

mir

seinerzeit

welche sich auch weiter gegen

184),

Zone des

B. Die
\'om Plabutsch zieht gegen

durch

das

Vorkommen von

als

im

ein

eingeklemmter

Bruch

Bruch bezeichnete Störung

Göstinger

verfolgen

Frauen-

läßt.

Entwicklung der Schichten mit FhiiuUlcs Barraiukl

über den Gaisbei'g, KoUerkogel, Ölberg, Buchkogel.
häufig

W

nur

als

zum

Auf der Nordostflanke aber

Heliolites Barrandei.

eine mächtige

.S

welchen Komplex

Basis der Profile

die

kogel darstellen,

Fetzen anzusehen

in

Auf dem unmittelbar über Gösting gelegenen Gehänge

blaue, oft brecciöse Kalke eingeschaltet sind.

Vielfach

haben

die

welche

Berge ebene Rücken,

Belvedereschotter das \'(_n'handensein hochgelegener tertiärer Tal-

böden zeigen.
Im

Profil

Vorderplabutsch — Plabutsch

(Fürstenstand)

hohen Lagen

liegen

den

über

blauen

ganz schmale Bänder

Dolomiten

dlckgebankte blaue Kalke,

welche

kalkigen Schiefern führen.

Die Gipfelkalke des Plabutsch sind reich an Fossilien, die an zwei Stellen

(bei

der Fürstenwarte

(Fundplatz
Teil

Fauna
welche
I.

I

dieser

und

sehr

in

am Kamm

einige

der Kartenskizze auf Tafel

Untersuchungen

zeigt ein

(p.

hohes Niveau an

am Nordhang

(s.

I,

p.

der
54).

Schritte

davon)

südlich

roten

\'on

gesammelt wurden

von dort stammenden Fossilien wurden im

Die

I.).

unter

47)

hundert

vereinzelt

Bezeichnung:

Rücken des

Stratigraphisch noch höher

I^labutsch
ist

ersten

angeführt.

Die

das Niveau der Kalke,

des Plabutsch anstehen (Fundplatz VII der Kartenskizze auf Tafel

1.:

Ijste

im

Teil, p. 48).

Die

Fossilien

des

Plabutsch,

Mittelsteiermark geliefert haben,

der

sind

die

schon

ersten
seit

Versteinerungen

vielen

aus

dem

Dezennien bekannt.

Übergangskalk

Wenn

<

\o\\

ich einen kurzen


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

64

H

F.

U s ch

e r

Rückblick auf die Fossillisten von älteren Autoren gebe, so geschieht
später eimal mit diesen Fossilien beschäftigen,

zu

Unger

(Lit.

Nr. 6,

II,

Erster ein Riff nannte,

außer zahlreichen Namen,

und

Stromatopora concentrica

Wochen sah ich in
Guttenberg hat sie

gefunden.. Erst vor einigen

genannte Art; Herr Hofrat

die

Unger, sowie andere Autoren
und Inoceramiis

Goldf.
daß

die

(Lit.

Hoernes

Münst.

iuvers'us

den

in

Bestimmung

irrtümliche

indem der

vorliegt,

am

10,

133)

p.

als

Form kommt am

erstere

Jahren

dreißig

letzten

des Herrn Hofrates

nicht

Guttenberg

nennen vom Plabutsch Pecten graiuiaeviis

(Lit.

Nr. 41, p.

II,

Plabutsch

hat

199)

diesen Fällen so wie bei der Anführung von Megalodus cncculatus

in

Nr.

II,

mehr haben können, auch

selbst bei der Fürstenwarte gesammelt.

Nr. 39, p. 208)

II,

(Lit.

Die

namhaft.

Sammlung

der

die sich

Bestimmungen

früheren

der

heute kein Interesse

Cyathophyllum caespitosum

denjenigen,

modernen Feststellungen.

die

Cyathophilhtm caespitosum aber wurde

Plabutsch wirklich vor.

mehr

Korrektur

teilweise

macht vom Plabutsch, den Morlot

74)

p.

eine

konnten wie

bieten, die natürlich nicht so präzis sein

um

dies,

(Lit.

auseinandergesetzt,
Nr. 37,

II,

23) eine

p.

Peniamerns von verschiedenen

häufige

älteren Autoren verkannt wurde.

Rolle



(Lit.

erwähnt

Nr. 21, p. 239)

II,

auch nach Stur

(Lit.

Daß

Petersi R.

Hoern.

besondere

Hoernes

Nr. 31, p.

II,

gezeigt

(Lit.

Versteinerungen

Amplexus

Liste unschwer, daß es sich

am

Peters, daß

Stur

Terglav

(Lit.

um

Es

unser Pentamenis

ist

hat ins-

ist,

vom

Plabutsch

daher die Fauna

stellte

(Lit.

F. rcticiilata,
in

11,

Nr. 27,

p.

HcUoIiles porosa,

das Mitteldevon.

Favosites styriaca, Heliolites Barrandei

etc.

25,

Nr. 37,

II,

p.

erkennt

handelt.

dieser

in

Weiterhin sagt

Nr. 31,

vom

125) erwähnt ferner noch

p.

Plabutsch Orthoceras reguläre, das auch

von einem fraglichen

dann \on einem dem Productits latissimns (Unterkarbon) sehr ähnlichen Fossilrest und
Eine Nachprüfung dieser Angaben

an.

am

gegenüber Vorsicht
(Lit.

Stäche

Platz.

Nr. 41,

II,

(Lit.

II,

Bezüglich

ist

des Produclus

nicht möglich,

dürfte

eine

zum mindesten

führt

ihnen

ist

Verwechslung mit Pentaineriis

199).

p.

Nr. 43a, p. 218)

Favosites Forbesi,

F.

zitiert

aspera,

F.

vom

Plabutsch eine Reihe von Silurformen {Peutamerns

alveolaris,

Diesem Autor zufolge gehören

turbiuata).

22)

Cyathophyllum cae-

Man

Nr. 39, p. 209) anführt. Dieser letztgenannte Autor spricht ferner

auch Cypridinen

vorliegen

die-

Plabutsch auch Schnecken (Loxonema) und kleine Orthoceren vorkommen.

(Lit. II,

Spirifer,

Kiiiglüi,

und

tortnosiis

ist.

der

daß die Korallenbänke des Plabutsch und des Hochlantsch

Favosites gotlandica, F. Goldftißi, F. cervicornis,
spitostim,

P. Kuighti ähnlich

genannten obersilurischen Art zu vereinigen

bestimmte

enthalten,

dem

großen Pentameriis,

eines

Nr. 50, p. LXXVII).

II,

Peters, der der Meinung war,
selben

125)

mit der

nicht

er

Vorkommen

das

zuerst



F.

cervicornis,

F. spongites,

Omphyma

zur »Schichtfolge von

die Kalke des Plabutsch

cf.

sub-

Baierdorf

Ferner nennt er vom Plabutsch Pentamerus
15).
(p.
anomala Barr., der im böhmischen F,^ vorkommt \ und Heliolites äff. porosa. Das
Zusammenvorkommen der silurischen und devonischen Formen zu erklären, nahm Stäche Verwerfungen an. Wie aber der Lokalaugenschein klar ergibt, stammen die angeblich silurischen und
die zum Teil unrichtig bestimmten devonischen Formen aus denselben Kalklagen. Ganz richtig bemerkt

und

Wetzeisdorf

>',

die

sein

silurisch

soll

var.

Sieber'i

Stäche, daß zwischen den Korallen führenden Kalken des Plabutsch (mit Heliolites
den nach ihm devonischen Schichten
Dies

ist

Im Gegensatz zu Stäche
43).

p.

die

Gaisberges

eine

enge

porosa) und

Beziehung vorhanden sein

Bestimmung der Korallen

müsse.

als Silurfoimen einer Revision

zu

-

unterziehen.

(I.,

des

nicht das einzige Argument,

off.

Zu

der von

hält

Frech den

Frech gegebenen

fossilführenden

Fossilliste

(die

Kalk des

allerdings

Plabutsch

für

auch andere Fundorte

wäre folgendes zu bemerken

1

Ferner

Noch im Unterdevon des

2

So

zum

ist

Beispiel die

Pasterkiiffes (KarawanUen).

Omphyma

cf.

Mitteldevon

snbtnrbinata als Zaplirenlis cornii vaccinmn Pen. zu bezeichnen.

betrifft),


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie des Pa!iio:oikniiis

Cyathophyllnm

plaiiiiin

Zone des

nicht in der

tritt

Graz.

tuvi

65

Helioliles Barraiu/ei

auf sondern

auf das

ist

Mitteldevon des Hochlantsch bescliränkt.

Cyathophyllnm caespitosnm kommt sonst im ganzen Devon vor
Cyathophyllnm qtiadrigemimim

Cyathophyllnm LiuJströnti wurde von Penecke
als

Graeceiise beschrieben

C.

(Lit.

Die

Favosites reticulata.

unter Paehypora Nieholsoni,

früher

zum

Cyathophylhtiu

F.

C.

sich

von

.Favosites

ist

Zaphrentis

Blum, geht durch das ganze Devon

venuicidare mut. praeeiirsor Frech. Pen ecke

Penecke

zum

Teil

fallen

(I.,

52).

p.

(Lit.

II,

Nr. 63, p. 599) erwähnt,

aber von ihr unterscheidet.

steht, sich

hat diese Koralle

subaeqnali sind wohl nur Reste von

äff.

Da

Ottiliae beschi'iebun.

als F.

sie

äff.

giganteae. Diese Art

5/. Snessi.

wurde von Penecke

neu beschrieben

Z. eorntt vaeeinititi

als

Nr. 63, p. 593).

II,

Pentamertis Clari. Nach Frech \'erwandt
105,

p.

9),

s.

mit P. globiis

und

II,

P. rhenaiins (Mitteldevon).

Ferner führt Frech noch an: Streptorrhyiichits nnibi acuhitu
dilalata; da sich die

cf.

Lit.

nach Frech verwandt mit

der P. Knighti -Staches und anderer Autoren;

Oehlerti (Unterdevon, Mitteldevon)

Chonetes

Oberdevon, siehe

(Mitleldevon,

P. glaber (Unterdevon).

Penteimerns Petersi,
P.

und

raripora durch die große Zahl von Wandporen unterscheidet.

F.

Striatopora

Nr.

erklärt

nur auf der Türnauer Alpe (Hochlantschgebiet) gefunden worden.

rariporae Frech.

äff.

Grazer P'ormen

angeführten

retienlafa

Ungeri der von Frech erwähnten Form nahe

daß

(Lit.

cf.

Lam.

als

Form

dieser

63, p. 600).

Teil unter P. orthostaehys Pen.

Favosites (Paehypora) cristata
Cdlceola sauJalina

40).

p.

von

verschieden

als

19, Nr.

Nr. 55, p.

II,

(I.,

nur im Mitteldevon des Hochlantschgebietes vorhanden.

ist

p,

(I.,

Oiilii.s

53),

und

slriiitiihi

cf.

Anführung der beiden letztgenannten wahrscheinlich auf E.xempjare

des geologischen Instituts der Universität Graz gründet, und da diese PLxemplare sehr mäßig erhalten

habe

sind,

Angabe

ich

sie

meine

in

Fossilliste

kalk beschränkt,

sondern

tritt

möchte

Im Anschluß daran

nicht einbezogen.

Nr. 52, p. 663). richtigstellen. Monticidipora fibrosa

(Lit. II,

noch eine

ich

nicht auf den unteren Korallen-

ist

sowohl innerhalb der ganzen Zone des Helioliles Barruiulei,

als

auch

im Mitteldevon des Hochlantsch auf.

Den Abschluß der Untersuchung der
ragende

.Studie (Lit.

II,

endgültigen
C.

möge noch angeführt

(Lit.,

So

unterscheidet.

IL,

und

reticulata

Calophytluin

Hoernes

(Lit.

Blum, zum

Stächet
II,

dem

Nr. 55,

var.

praeenrsov

Teil der P. Nieholsoni

Tlianiuoptiyllmn

Nr. 43, p. 328)

als

geringem

in

erster

nov.

\ar.

Frech,

Stachel

Peneckes

daß sich die Faunatafel

sein,

26, 27)

p.

brachte K. A.

Cyalhnphyllniit spec. nov.

entspricht

caespitosnni, Favosites eifeleusis Nich.

Paehypora

R.

Liste

Nr. 63). Hier

Peneckes

vorläufigen Mitteilung

Plabutsch

des

Fossilien

Pen.

den Korallenkalk

Teil

Bemerkt
als

der ersten

in

seiner späteren

dem

Freehi Penecke,

äff.

Hoern.,

Favosites styriaea

der

zum

Maße von

hervor-

der P. Orlhostactiys Pen.
sei

Unterdevon,

als

daß

noch,

schließlich

ein Äquivalent

des deutschen Spiriferensandsteins bezeichnete.
Fossilien

725

ni

wurden

vom Punkt

ferner gefunden beiläufig 1000 Schritte nordöstlich

Höhei (Fundplatz

II

der Kartenskizze

auf

Tafel

I.i,

in

einem

dichten

7(>()

in

bituminösen

720

bis

blauen

der folgende P'ormen geliefert hat:

Kalk,

Pactiypora cristata Blum.

Helioliles Haiiaiutei R.

Paehypora Nieholsoni Frech.

Pentatnerns Petersi

R.

Hderncs.
Hoernes.

Striatopora Suessi R. Hoernes.

1

Die ebene KUiclic, die

in

stammt eine Actaeonella giganle'a

(Lit. II,

gefunden. Das Anstehen von Gosau

auch ihre .'Vbrollung spricht.

Höhe im Kücl;en vorlianden

dieser

ist

Nr. 68, p. 9). Eine solche

nicht wahrscheinlich.

Diese

i.sl,

scheint ein

wurde im
Fossilien

allei-

Scliutt des

Talbuden zu

sein.

X'iin

diesem Kücken

Steinbruches bei der »-tilauen Flasche-i

dürften Gerolle

im Belvedereschotter

sein,

wofür


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

66

Hc ritsch.

F.

Diese fossilführenden Kalke liegen

105

über den blauen Dolomiten.

;;;

Unmittelbar über den blauen Dolomiten liegen im Osthang des Plabutscli,

gegen

plabutsch

platz VIII der Kartenskizze auf Tafel

Favosiks styriaca

Weg

706 führenden

Punkt

den

670

in

Stroiiiatopura conccntrica Goldf.

Pentaincnis Pctersi

Favositcs OltiFiae Pen.

dem Gebiet des

In

sich hier sehr stark

Bruch (siehe

W-Fallen

bis in eine

besprochene

früher

die

bemerkbar

Südlehne

der

In

m

Höhe von etwa 660

Im unteren

Teil des

herab;

NW, während

es

sind

sie

mehr

auch der dieselbe begleitende

Mühlberges (Punkt 706) herrscht

des

blauen

dieselben
rote

welche

Kalke,

Schieferlagen,

im

als

den
der

Profil

rote

schwankt zwischen

NO

der Kartenskizze). Ihr .Streichen

111

An

ihr Fallen kleine Falten anzeigt.

stoßen

sie

und südwestlich von Punkt 622.

Schiefer im Gebiet westlich

als

da

Gehänges gegen den Punkt 622 sind blaue Kalkbänke und

Schieferlagen aufgeschlossen (Fundpunkt

und

Störung

tlexurartige

machen.

ganzen Rücken des Plabutsch aufbauen; nur führen
Fürstenwarte.

Hoernes.

R.

622 herrschen tektonisch nicht einfach zu deutende Verhältnisse,

Sattels

5 [57])

p.

\'oi'der-

mit Fossilien (Fund-

aus welchen die folgenden Arten ich bestimmte:

1),

Hoern.

R.

dem vom

an

Höhe blaue Kalke

/;/

die

liegenden

ruhig

Ich vermute,

daß

Gegend der

dieser

in

Kalke und

Eggenberger Bruch durchstreicht.

Umgebung

Die nächste

punkt

fand ich in

III

des Punktes 622

610;« Höhe

etwas schieferigen Kalkbänken neben vielen Crinoiden Striatopora
Stachel Pen. Blaue
Schritte

den Kalken

roten,

Die

Siiessi R.

eingeschalteten

W

Einige Dutzend

zu fand ich (Fundpunkt IX der Kartenskizze)

neben

Schieferlagen

von Crinoiden

blauen,

F'und-

Hoern., Thautnophylliiii^

bituminöse Kalke enthalten Favositcs styriaca R. Hoern.

dichte,

vom Punkt 622 auf dem Weg gegen

Stachel Pen.

An dem schon erwähnten

sehr fossilreich. ^

ist

roten Schiefern zahllose Crinoidenstielglieder, ferner in bläulichen

in

vielen

Kalke

erfüllten

Thaninophylluin

Crinoidenstielgliedern

führen

in

Goldf und

Montictilipora fibrosa

Striatopora Sncssi R. Hoern.

beide

Von den beiden Fundpunkten III und IX liegt der erstere etwas höher; wahrscheinlich liegen
kaum mehr als 50 ;;/ über der Oberkante der blauen Dolomite.
Nahe dem Punkt 622 befindet sich in südwestlicher Richtung ein verlassener Steinbruch (Fund-

punkt IV der Kartenskizze auf Tafel

der

I)

ruhiger Lagerung Kalke und rote Schiefer zeigt; hier

in

fand ich;
Thainiiophyllinn Staclici Pen.

HelioIHes BarrauJci R. Hoern.

Favositcs Ottilliae Pen.

Pcntatiienis Pelcrsl R.

Dieser Steinbruch

Der Gaisberg
Die

ausgezeichnet.

liegt

durch jenen früher erörterten Abschwimg der Oberkante des blauen Dolomits

ist

tiefsten

Schichten

Kartenskizze) aufgeschlossen (Teil
schiefer

und

45)

skizze)

am

der

ein,

und

Schiefer

roten
p.

Jägersteiges

des

Steinbruch

die

am

und

ein

dickbankige
blauen

I,

beim

sind

großer

Nr. 21, p. 239)

Ostgehänge

im

des

Gaisberges

in

525

mit 30° W-Fallen zeigt.

des

Gaisbergsattels

(siehe Fundplatz XI

liegenden

(Fundplatz

Steinbruch

Crinoidenkalke

gleichen

ist.

Auf diese Kalke muß

die Reste einer Bilvalve

sich auch die

»die einer

Höhe

);/•

der

schon

ist

seit

langer

Zeit

liegender
die

der Kartenskizze, Teil

Gesteine Marmorbruches (Fundplatz

V

I,

der Karten-

Die Fundstätte

bekannt.

Rolle

als

(Lit.

II,

CyaHiocriiiits

Ferner macht er von dieser Fundstätte eine radialstreifige Lcptacna

unser Favositcs styriaca) und Astraca XHcliofitcs).

ist

Barrandei) namhaft. Peters

(recte Hetiolitcs

X

Darüber folgen

erwähnt von dort Korallen und Crinoidenstielglieder, deren Bestimmung

oder Strophomena, Calamopora gottandica (das

1

Grein'schen

und des oberen Grein'schen Steinbruches (Fundplatz VI der Kartenskizze).

pinnatns Goldf. ganz unsicher

und

unteren

Eine mittlere Stellung nehmen die schwarzen Choneten-

47).

blaue

Kalke

höchsten

p.

Gaisberg (wahrscheinlich Nr. XI der Karte)

porosa

Hoern.

stratigraphisch liöher als die vorhergenannten I*\indpunkte.

Angabe beziehen,

Exogyra

gleicht,

(Lit.

daß

II,

»im

Nr. 37, p. 23) nennt Megalodiis ciicculalns

I'^all;

aber schweiiich eine

hinter

ist«

Eggenberg« Orthoceratiten, Calamopoien

sich finden (Lit.

II,

Nr.

18, p.

88).


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Ccohigic
(siehe
(Lit.

Nr. 29, p.

II,

Im

Barraudei

"Nur an

Sicher

(Chcirnrtts'i).

am

wie

ist,

Gaisbei'g,

unrichtig

großer

sehr

ein

von

Teil

blauen

geliefert (siehe

Im

I.

und XIV liegen stratigraphisch

44), XIll

Teil, p.

I.

Teil dieser

Untersuchungen

(p. 5(3)

habe

Schichten

mit

Auf der Karten-

hat Orthoccras vicior

tiefer.

eine stratigraphische Gliederung des Profiles auf

ich

der .Südseite des Kollerkogels gegeben und gezeigt,

liegen.

.Schiefer entwickelt.

Kalken.

XU

skizze sind die Steinbrüche mit den Fossilfundstätten numeriert. Der Bruch

Annahme

die

ist

der

und roten

der Fazies der wechseliagernden blauen Kalke

in

Basis liegt eine etwas geschlossenere Entwicklung

der-

(ij

daß die Kalke des Gaisberges diskordant zu jenen des Plabutsch

136),

des Kollerkogels

Profil

Hcliolites

porosa und Trilobiten

HcliolHes

12 |64|),

p.

Paliiiizoil'unif^ roii (iiii:.

i/i's

daß

höchsten

die

dem

Schichten bereits

Mittcl-

devon sehr nahe stehen. Ich habe nun eines früheren Versuches einer Gliederung zu gedenken.

Aus den mürben, gelben
bruches

der

hat, siehe
cf.

Wetzeisdorf

Straße

44), zitiert

p.

I.,

sarciiiulata de Kon.,

stehende Formen).

kommen Kalke

Schichten

— Steinbergen

Stäche

Roem.,

Leptaena

sp.,

vor,

in

(das

ist

Cb.

cf.

Kollerkogel

44) auf die

p.

(I.,

gestellt v\'erden

und

die

ist

Stromatopora

diesen drei Arten nahe-

Mit diesen fossilführenden

Der über-

sind.

der Anführung der Fossilien

bei

Stäche angeführte

es, daß die \'on

verzichtet,

Hetiolites porosa

muß, wie mir zahlreiche, dort gesammelte Stücke zeigen.
die Liegendschichten

gemeint

Mergellagen«

>^der

Kalke bis zu den blauen Dolomiten herab?)

Formen, die im Silur und Devon gemeinsam

1.

habe

Ich

ferner Cluuietcs

Wiedergabe der von Stäche namhaft gemachten Fossilien

Aus den Kalken (womit wohl
die tieferen .Steinbrüche

sp.,

welchen Heüolites-Fovmen von großer Wichtigkeit

da dieses Material mir nicht vorlag. Zweifellos

zu H. Barraudei

(^oder

Atliyris sp.

letzten -Stein-

Orthoceras victor geliefert

Dalmania

d ilatat a de Kon.

laticosfa Coar.),

(cf.

der

Chouetcs sp.

wiegende Teil gehört nach Stäche zu Hcliolites porosa.

vom

Bruch,

jener

Nr. 49, p. 304)

(Lit. II,

Ch. polytricha

Ovthis

unvollkommen geschieferten Mergellagen des

bis roten,

das

sind,

sinvl

.Stäche:

zitiert

sind:

conceiitrica.

Anhang auf

Favositcs fibrosa (siehe den paläontölogischen

17 [99]).

p.

Favosites cristata (cervicornis)

Favositcs alvenlaris.
Silurformen:

2.

Favosites asper a.
Favosites Forbesi.
(yatliophylluiii

ßexuosmn.

Ferner nennt er noch ('ouocardiinn

Stäche
Auftreten von

am

brüche

(Lit.

II,

Nr. 49,

P.

305) sagt:

Gaisberg' aufgeschlossen

gekommen,

Resultat

Ouarzite,

also

die

engerer

in

Stockwerke

und

Scrpiilitcs

sowie

»Die Korallenfauna

»untere

siehe

I,

/•'—

G

die

(7/o//t7t'.s--Formen

oberen

und das

Wetzelsdorfer

Stein-

(Ich

5().)

Was

und

Wetzelsdorfer

p.

Baierdorfer

stratigraphischer

die

loiixissiiiiiis.

cf.

doch eher eine Stellung innerhalb des normalen Unterdevons
bin im ersten Teil meiner Ihitersuchungen zu einem

ist,

Plabutschgebiet, die Schichten von Gösting

damit

clatliratum)

Dalmania weisen der Schichtgruppe, welche durch

als an der Basis des Mitteldevons an.«

anderen

(cf.

und

St.

unter

Schichten

diesen

Schichtfolge«,

Gotthard-) entspricht nach

Verbindung stehenden

bis in das typische Obersilur des

Repräsentanz

Stockwerkes

E

liegt

(Kalke,

dann

das

Dolomite,

nordüstjiclie

Stäche entweder

des

einer

Übergangssilurs

oder es besteht eine Lücke.

der

An

paläontologischen Anhaltspunkten für die Existenz von typischem Obersilur innerhalb des bezeichneten
(lebietes nennt

1

Muß

-

Die

Stäche

Stäche

lieißeu

der Schichlfolge \on Baierdorf schwarze graphitischc Schieferkalke und Kalk-

K'nllerkngel.

alk'i->lings

meinte.

in

iiiulil

y-nc

Slelluiig

hat,

die

Slaclip

iln-

zusclireiht,

denn

sie

liegt

nielil

unter

dem

niabastiilT,

wie


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

68

Her if seil,

J^-

linsen im Schiefer

als

Zwischenzone von stärkeren Kalkbänken.

megasioma (Wenlock) und

Alveolifes repens^

graphischen Debatte

den

liegt in

liegenden Dolomiten des

(Wen lock).
kann

Ich

Heliöliten.

auf das bestimmteste

nur Striatoporen vorkommen,

Profils

der Kalke und Schiefer nur Heliolites Barranclei

Erhaltung ein sehr wechselndes .Aussehen.

und daß

Allerdings

auftritt.

hat

Bei

Stäche

hat

nämlich

was

mit verschiedenen anderen Heliöliten verglichen,

Hoernes

H,

(Lit.

Nr. öO, p.

bleibt der faunistische

Wand-

die

Cönenchymröhren
(Lit.

werden
Nr. 51,

II,

Form

infolge des verschiedenen Erhaltungszustandes sehr stark variierende

die

sicher nicht den Tatsachen entspricht, denn wie

LXXVII) und andere Autoren

(Lit.

Nr. 52, p. 663) festgestellt haben,

II,

Umfang des Korallenkalkes

Charakter im ganzen

Es möge nur noch bemerkt werden, daß

gleich

auch

(siehe

ganz eindeutig zeigen, daß wirklich aus

Schliffe

den

in

verschieden guter

bei

polyedrisch; infolgedessen entsteht ein ganz anderes Bild als gut erhaltene Stücke zeigen
p. 271).

daß

versichern,

diese

runden

Die

strati-

dem hangenden Komplex

in

schlechter Erhaltung schwindet

und dadurch wird das Lumen der Röhren vergrößert.

stärke

Diese Schichten enthalten Heliolites

Der springende Punkt der ganzen

56).

p.

I.,

allen

Niveaus

nur Heliolites Barrandei vorliegt.

Im Schnitt' des Ölberges gewinnt

Die

Hoern.

Striatnpora Suessi R. Hoern.

Pentainerus Petersi

Lagen des blauen Kalkes enthalten

tiefsten

auf

Hoern.

R.

Nordostflanke des Berges Favosites

der

Hoern.

Über dem Komplex der blauen Kalke

die

liegt

im ersten Teil

die

44)

(p.

dieser

den

in

der Nord- und Westseite

Steinbrüchen

Aus diesem Niveau

mit den roten Schieferbändern.

pi-ächtig aufgeschlossene Serie der blauen Kalke

entstammt

ent-

sie

Pachvpora cristata Blum.

Favosites Ottiliae Pen.

styriaca R.

Ostgehänge

zusammen;

(lipfel

Fauna (Fundplatz XVI der Kartenskizze):

eine kleine

Thamnopliyllum Stachei Pen.
Favosites stiriaca R.

Am

Mächtigkeit.

noch den

setzen auch

diese

Nähe des Gehöftes am Ülberg

halten in der

Kalkentwicklung' an

basale

die

des Ölberges stehen dicke blaue Kalke an;

XV

Untersuchungen angeführte reiche Fauna (Fundplatz

der Kartenskizze).

gegebene Reihe

Die dort

Fossilien

der

um

ist

Aulopora

welche ich vor kurzer Zeit von Herrn Professor Hilber

von Frankreich und Belgien vor

(Lit.

II,

Nr.

108,

erhielt.

Ferner

40).

p.

Gold
zu vermehren,
Diese Koralle kommt im Coblenzien
tubaeformis

im Kalk von Ferrones

sie

tritt

f.

auf,

gehört und ebenso wie die Kalke von Arnao und Nieva
Fauna mit engen Beziehungen zu den oberen Kalken von Erbray und Nehou und somit auch
zum rheinischen Devon besitzt (Frech, Lethaea geogn. p. 196, 237). Aulopora tubaeformis ist im

der in die Stufe des Spirifer priinaevns
eine

Mitteldevon

der

Eifel

häufig

und

steigt

noch

in

das Oberdevon hinauf

dem Vorkommen von Aulopora tubaeformis kann zwar
werden, jedenfalls aber

ist

höchsten des K'ollerkogels

Aus dem

zu bemerken,
liegt,

daß

der

nicht

Steinbruch

am

(Lit.

II,

Nr.

108, p. 40).

auf Mitteldevon

direkt

Aus

geschlossen

Ölberg stratigraphisch nahe jenem

der Orthoceras victor geliefert hat.

Tertiär ragt bei Feliferhof eine kleine

denen ich Striatopora Snessi fand (Fundpunkt XXII).

Kuppe aus blauen, brecciösen Kalken auf, in
Gegen den Buchkogel zu tritt eine Änderung

der Fazies ein,

indem an

Kalkmasse

welche nur ganz zurücktretend rote Schieferlagen aufweist. Auf die hohen Lagen der

Zone des

tritt,

Heliolites

die Stelle

der

blauen

Barrandei beziehen sich

Kalke

die Fosillisten

der Kartenskizze) und Schießstätte Wetzeisdorf (Teil
tiefsten

und roten

I,

p.

Buchkogel

47, Fundplatz

Lagen führen, wie früher angegeben wurde, Fossilien-

Endlich

ist

noch

der Korallenkalke

im Tal (kurz auch Tal genannt),

1

Das

-

Von der

ist

Frechs

Strialopora

.Südseite des

äff.

westlich

II,

(p. 6,

(Teil

XIX

eine

I,

p.

43, FTindplatz

II,

die

Fundplatz XVIII der Kartenskizze).

welche Favosites

(Lit.

XVII

Auch

der Kartenskizze).

Nr. 21, p.

240).

Bei

St.

styriaca. führen

Nr. 52, p. 662; wahrscheinlich handelt es sich

Buchkogels werden Calamaporen erwähnt

gleichmäßige

fast

des Göstinger Tales zu gedenken.

stehen Korallenkalke an,

siibaeqtiali (Lit.

Schiefer

um

S.

(I.

Jakob
Teil,

Suessi Pen.


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie Jcs Paliiozoil'uiiis von

p.

Der Matischberg,

48).

Korallenkalken,

der

auch

welche

in

p. 12) eingeschnitten

Am

ist.

bemerkenswerte Fauna

eine

zum

der

Steinbruch

Ausgang des Grabens

in

Gm".

(59

geliefert

liat

(1.

besteht

Teil),

ganz

aus

der Fiefenmühle führende Graben (Teil

bei

I,

den Göstingerbach sind im Korallenkalk Dolomit-

bänke eingelagert.

Über den fossilführenden Kalken' des Steinbruches
Teil dieser .Abhandlungen beschrieben

im Göstinger Bruch

stoßen

zum Höchberg

des

(p.

12

ff.)-

liegen

noch 70

80

bis

iii

Fauna im

ersten

Korallenkalk.

Diese

Auf der

Grünschiefern, Tonschiefern und Kalkschiefern ab.

an

führenden

wurde

bei der F'iefenmühle, dessen

Kammes

am

ist

Göstinger Bruch

(p.

1

Ostseite

ein kleiner Dolomitfetzen

[63])

1

eingeklemmt.

Berggruppe des Frauenkogels haben die Schichten mit Heliolites Barraiulei eine geringere

In der

Verbreitung.

Masse.

Am

den

In

Straßengelberg bilden blaue Kalke dieser Stufe den obersten Teil

Uocrn.

slyriaca R.

Schichten findet sich (im

tiefsten
In

höherem Niveau fand

\'iel

FavosUes slyriaca

R.

Hoern.

als

eine isolierte

Teil als Fundort HiesKvirt bezeichnet) FavosUes

I.

südlich des Punktes 697 in 680

ich

m

Höhe:

Tlmmnophylhim Slachei Pen.
'

Strialopora Siicssi R. Hoern.
in

Feutaiiwnis Pelevsi R. Hoern.

blauen Kalken.
Schichten mit HelioJilcs Bairaiidei setzen auch

Lagen stammen

tiefen

(Teil

FavosUes styriaca

R.

1,

den Gipfel des Frauenkogels zusammen.

Aus

Fundort Höchberg):

48,

p.

Strialopora Siiessi R. Hoern.

Hoern.

Der Gipfel des Frauenkogels hat eine reichere Fauna

geliefert (Teil

p. 49).

I,

Frauenkogels gehört der im ersten Teil angeführte Fundpunkt Schmiedwirt

(p.

Dem Nordhang

des

An diesem

Ort

49) an.

fand ich noch:

TliamuophyUiini SfacJiei Pen.

FavosUes

HeliolUes BarranJei R. Hoern.

Strialopora Snessi R. Hoein.

Pentamerns Petersi
In

Kamm

.

R.

Ottiliae

Pen.

Hoern.

den blauen Kalken des Raacherberges, welche mit roten Schieferlagen wechseln, fand

am

ich

desselben genau westlich von Raach:

Zaphrentis corun vaccininn Pen.

FavosUes

CyathophyUnm Hoernesi Pen.

Pacliypora cristata Blum.

Otliliae

Pen.

ThamnophyUuut Stachel Pen.

Strialopora Snessi R. Hoern.

HeliolUes Barraiulei Pen.

Siromatopora conceiifnca Gold

FavosUes slyriaca Pen.

Penlanienis Petersi

f.

Hoern.

R.

Diese Fossilien gehören einem tieferen Niveau der Barra iidei-Schichten an.

IL Kanzel

— Rannach — Gratwein.

Die Kanzel bei
wenn man vom Punkt 564

zeigt,

geschlossen.

1

Rolle

Die

(Lit.

weißen

II,

absieht,

Dolomiten und

Wechsellagerung von

und

die,

Gotthart

normale Verhältnisse.

Sandsteinen,

Dolomitbänke

Nr. 2\, p. 239)

ganz

St.

sind

am Fuß

Die

tiefsten

eine

Schichten,

der Berggruppe bei Weinzödl auf-

aus der Ferne gesehen, gelben Sandsteinschichten

macht aus dem Göstingertal und im ersten Seltengraben, der

in

dieses Tai von

W

her

einmündet, CyathophyUnm, Calamoporen, Penlamerns und Leplaena namhaft.
-

Ein

Druckfehler

sei

F. crassexplcta

Gort. Ferner

Exemplar

ca.

vor,

1

sei

richtiggestellt;

p.

14

des

I.

Teiles

muß

es

heißen:

Fencsiclla crassesepiala

erwähnt das Vorkommen von Nalicopsis gracilis .Spitz. Es

nun hoch. Die Längsskulptur

Denkschriften der mathem.-naturw. Klasse,

94.

fehlt

Band.

liegt

ganz. Spitz beschreibt die genannte

Gortani und

nicht

nur ein mit Vorbehalt bestimmbares

Form aus dem kamischen Unterdevon.
10


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

?Ö„

Her lisch,

F.

,

beleben

Felswänden

kleinen

in

Sandsteinen

Über

liegt

dieser

das

Aus diesen

des Waldhanges des Punktes 564.

Landschaftsbild

mir ein lose gefundenes Exemplar von

Cyathophyllum

Wechsellagerung beobachtet man

einer

in

graecense Pen.

cf.

Runse

steilen

460

in

53) vor.

(p.

m

480

bis

Höhe

das Tuffniveau. Im Detail sind folgende Schichten aufgeschlossen.
Helle Dolomite als Liegendes; darüber folgen grünliche Tuffe, 2 in mächtig.

N

Weißer Dolomit unter 20° gegen

fallend mit einigen,

auch tuffiges Material führen. Mächtigkeit des ganzen ca. 10
Violette Tuffe, 5

m

Weiße Dolomite,
Violette Tuffe, 2

m

5

mächtig,

mächtig, darüber

»/

.'/.^

tuffiger Sandstein,

Weiße Dolomite.

,.

.

Die weißen Dolomite im Hangenden haben eine große Mächtigkeit.
kante des Tuffniveaus das
der Karte

Darüber

1

:

Pi'ofil

man von

Zieht

Ober-

der

auf die Kanzel (Punkt 610 der Spezialkarte, Punkt 610 und Punkt 615

25000), dann beobachtet

man

normale Folge der hellen und dann der blauen Dolomite.

die

Im

auf der Kanzel selbst der blaue Korallenkalk.

legt sich

vielleicht

mächtig,

ca.

m

welche

etwas sandigen Lagen,
«z.,,.

Gipfelgebiet beobachtet

dem ganzen Gehänge

blaue Kalke. Dieselben stehen mit N-Fallen auch in

an, das

vom

man

niu'

kleinen Gipl'el-

plateau sich gegen den Pailgraben senkt.

Besser und

detaillierter ist die Schichtfolge

in

dem

der Kanzel gegen die Mur, und

Steilabsturz

zwar am Fuß des Hanges durch Steinbrüche aufgeschlossen. Ein großer Teil der ganz an
herantretenden Gehänge der Kanzel ist von der Dolomitsandsteinstufe aufgebaut.
Weinberg (Punkt 368) wechsellagern blaue Dolomite und gelbliche Sandsteine, 40

In

gegen

N

fallend.

Über diesem Komplex

von der Ausmündung des Pailgrabens

Aus

Mur
45°

bis

deren Oberkante 450 Schritte nördlich

das Niveau der Reichsstraße kommt, mit 25° N-Fallen, dann

in

blaue Kalke und wenig hervortretende
züglich aufgeschlossen.

liegen blaue Dolomite,

die

des

Schiefer

N

diesen tiefsten, 30°

durch

Barrandeiniveaus,
fallenden

Lagen

Steinbruch

einen

des Kalkes

gewann

ich in

vor-

dem

Liegenden der Kalke des Steinbruches.
Favosites Ottiliae Pen.

Cyathophyllum graecense Pen.
Heliolites

Monticulipora fibrosa Gold f.

ThamnophyUuin Stachel Yen.

Pentamerus Pefersi

In

den höher folgenden Kalken

ist

sind. Sie

Striatopora Suessi R. Hoern,

einem Nieveau von 120

150

m

der

und roten Schiefern,

zeigt.

oben mächtige blaue Kalke

fallenden

blauen Kall
dem

in

in

dem

Pen.

Hoern.

R.

über der Basis der Barrandeistufe

bruch südlich der Ausmündung des Pailgrabens,

dem Gehänge

Hoern.

R.

Staciiei

Pentamerus Petersi

,.

bis

R.

enthalten neben Crinoiden:

Thatnnophyllnm

Favosites sfyriaca Pen.

In

Barrandei

längs der Straße ein zweiter Steinbruch aufgemacht,

auch blaue Kalke und rote Schiefer aufgeschlossen

mit

Hoern.

Striatopora Siiessi R. Hoern.

Pachypora cristata Blum.

den tieferen

Partien

Im Niveau von 180

m

der große Stein-

liegt

Lagen von schwarzen
die gleichsinnig

liegen

Pailgraben zugekehrten Nordseite der Kanzel.

In

diesen fand ich:
Favosites

Monticulipora fibrosa Gold f.

sp.^.

ThainnopJtylliim Stachel Pen.

Von
bedeutend,

der Linie Pailgraben
es

Pentamerus Petersi

_

— Kreuzwirt

herrscht flache Lagerung,

an

gegen

stellenweise

N

vermindert

sogar

R.

Hoern.

sich

S-Fallen.

der Wink-el

Blaue

Kalke

Schieferlagen treten zurück. Die Mächtigkeit des jenseits des Pailgrabens liegenden,

1

Siehe den piiläontologischen

Anhang

aul'

p.

52

[10-1].

in

des Einfallens

herrschen

vor,

das Hangende


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie des Paläozoikiiuis von Graz
iler

Kanzel gehörigen Kalkkomplexes

man schon an

nicht so groß, daß

ungemein

Am

reich an Fossilien.

und

N

gegen

An

W

im

Gesteinstrümmer

die mit

eine Scholle

aufgeschlossen

unter der Bezeichnung

ist,

Pachypora, Strialupora,
;;/.

helle Dolomite,

vom Schloß

49) von dieser Fundstätte,

(p.

reiche

eine

Gotthart,

St.

St.

Fauna

gelände nicht



,



Vorkommen von

deren Liegendes nicht

mitgeteilt.

Frech

Kanzel und des Pailgrabens vom Mitteldevon
einerseits auf die

Konkordanz des

unkonform über dem Osserkalk
in

vorkommt,

Lit.

als

der

II,

Nr. 83, Profil VII,

stelle

Fauna des Horizontes

p.

172 werden die Kalke der

selbständige Stufe (Osserkalk) abgetrennt. Dagegen

von diesem Orte

Profils bis St. Stefan (südlich

Ijegen) hingewiesen werden, anderseits aber

Striatopora Siiessi

F. Ottiliae,

ganz richtiger Weise

cnlipora fibrosa. Ich

Nr. 83, p.

dem NormalproHl

von

soll

Mitteldevon

kann gegen eiqe Trennung

der fossile Inhalt des »Osserkalkes« der

werden, denn dieser enthält nicht nur die sogenannten Grazer Lokalformen

ins Treffen geführt

II,

11,

der kalkigen Schichtfolge der Kanzel zwei

in

zwei, durch eine Diskordanz getrennte Stufen

wie Favosites styriaca,

Lit.

(Lit.

sind.'^

altersverschiedene Glieder zu unterscheiden. In

des Profils

durch Brüche

Korallenkalk

nun noch eines Versuches zu gedenken,

Ich habe

nicht

unter

zu einer definitiven Feststellung genügen die schlechten Aufschlüsse im Wald-

daß beide

Kanzel abgesondert

Kanzel

ist,

Gotthart an.

Ich vermute

kann

ein

Gotthart

St.

Nr. 53, p. 54) führt unrichtigerweise Cyatliopliylliiin quadrigemiitiiiu, das nur im Hochlantsch

vom

50) eine

(p.

welche auch ungemein reich an Fossilien

von Korallenkalken,

habe im ersten Teil

Ich

fallend.

ersten Teil

Kalke regelmäßig von blauen Dolomiten

die

diese blauen Dolomite stößt im obersten Teil des Grabens, der

führt,

25° gegen

habe

beobachtet ganze Bänke aus Favosites

Unter den Korallenkalken liegen nur etwa 70

Auf der Nordseite werden

ganz abnormes Verhältnis.
unterlagert.

dann

bestehend,

Favosites Ottiliae

Cyathopliylhini etc. erfüllt sind.'

also

ist

und am Nordhang stehen

Gipfel

Ich

Man

große Anzahl von Arten von diesem Fundpunkt angegeben.
slyriaca

Die Mächtigkeit

von Mitteldevon denken könnte.

die Vertretung

sie sind

71

auf etwa 180 in zu veranschlagen.

ist

Viel komplizierter sind die Verhältni.sse des Punktes 564.

blaue Korallenkalke an,

'

als

»Mitteldevonformen

daher

fest,

sondern auch die von manchen Autoren

etc.,

in

bezeichneten Arten, wie Pachipora cristata, Monii-

^<

daß der Kalk

der Kanzel

\'on

und des Pailgrabens

die

normale

Die Schiefer und Kalke des Dultgrabens (nach

mit HelioUtes Barrandei führt.

185 unrichtig als Mitteldevon bezeichnet) ziehen auf die Rannachwiesen und bilden

dort die Unterlage eines fossilreichen Profils, das dieselben Xvien führt, wie der Kalk der Kanzel, den

man daher



ganz abgesehen von den Lagerungsverhältnissen

devon« der Dult bezeichnen



nicht als verschieden

vom

»Mittel-

kann.''

Das Rannachgebiet.
In

gipfelt,

der kleinen nördlich von Graz gelegenen Berggruppe,

die in der

erheben sich die .Schichten mit Hcliulites Barrandei zu einer etwas größeren Höhe. Es

zu s'erkennbarer Grundzug der Tektonik des Rannachgebietes,

nicht

>Hohen Rannach« (1004

Senkung gegen

SW

oder

W

vorhanden

Allerdings

ist.

denn vom Schock-el gegen

greifenden Bauplanes,

W

ist

ein

ist

daß eine im .Streichen gelegene

das nur ein Teilstück

zu herrscht

tu)

.Senkung

eine

eines

weiter

aus-

der Fallenachsen in

dieser Richtung. Der xielfach diskutierte Leberbruch verschärft nur dieses Absinken.

1

Stäche

(Lit. II, Nr,

49, p. 309) erwähnt

sein oder dieser sehr nahestehen soll.
2

(Lit.

II,

3

Penecke

Dazu

ist

Nr. 55, p. 26) zitiert

(Lit. II,

vom

St.

Gotthart eine Versteinei-ung, welche mit Helivliles iiitcnlincia identisch

zu bemerken, daß bei

von

St.

St.

Gotthart nur Hclioliles Barrandei vorkommt.

Gotthart Cyalliophyllnin sp. nov.

äff.

FrecJii Pen., das ist C. cavspilnsiiiii

Nr. 63).

Diese

eigenartigen

tektonischen

Verhältnisse

wurden

bereits

früher

l.it.

11.

Xr.

78,

p.

184)

durch

einen

Bruch

zu

erklären versucht.
t
Lit.

Ebensowenig hat

U, 83, Profil VIII, p.

eine
173).

Trennung der Kalke

des

Raacherberges

von jenen des Frauenkogels Berechtigung

(siehe

dazu


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

72

Heritsch,

F.

Die Zone des Heliolites Barranclei und der unter

Einlagerungen bauen

Gruppe der Rannach

die

Komplex

ihr liegende

»Korallenkalkes« treten Dolomite mit Einlagerungen von kalkigen Schiefern

In der Unterlage des

erwähnten kalkigen Schiefer,

auf; diese unterteufen im S den Korallenkalk mit flachen NO-Fallen. Die
die

auch

Kalke entwickelt

als flaserige

wo

umziehen

ganze

die

entwickelt

Dolomit zu einer Meereshöhe von 750 bis 800

steigt der

einem

In

und

ist

530

bis

m

m

erreicht

— Leber herabzieht,

hat

an.

vom Gipfel 1004 zum Punkt 508 der
man von 840 m bis 760 iii blaue Dolomite,

weiße Dolomite und darunter Diabastuffe.

Beispiel auf der

Kamm

senkenden

Diese letzteren stehen auf einer kurzen

vom

welche

Rippe,

nordwestlich

der Rannach abzweigend,

und

verlaufenden

sich

Daher

in

Richtung

dieser

daß etwa von der Schmollmühle im Rötschgraben

abwärts

Um

Liegende

normale

das

so merkwürdiger

daß

nun,

grünen

die

sich

am Ausgang

Schiefer

erheben' und zugleich der Korallenkalk der Rannach sich

Raum bedeutend

beiden Schichtgruppen der

der

um mehr

Mächtigkeit

muß,

ganzen Serie unter dem Diabastuff,

Brüchen zwingt auch das später
Augraben.

(p.

sondern

ist,

der

[76])

ausbleibt.

Dolomits

des

der Sedimentation eine Reduktion

km

eingetreten

Ursachen

auf tektonische

einfach

herantritt.

wird zwischen den

Reduktion

primäre

in

Dasselbe

den Grünschiefern vollständig

die über

24

dem Rannachgrabengebiet

In

herabsenkt,

auf einer Strecke von 2 bis 3

ni

primär

Fehlen des Diabastuffes,

das

zeigt

300

als

Reduktion des Dolomits nicht

Lücke

es,

Rannachgrabens stark

westlichen
sie

Eine

eingeschränkt.

scheint mir ausgeschlossen, denn dann müßte durch eine

des

gegen

öst-

ist

Devons, die

des

grünen Semriacher Schiefer (ohne Vermittlung von Bythotrephisschiefern), an die Dolomite

Dadurch

man

sieht

genau zur Talteilung zwischen dem Au- und dem

Rannachgraben herabführt, unter den Korallenkalken nur Dolomite.

lichen

sehr ruhiger

bei

Westlich und südwestlich der

Strecke im östlichen Rannachgraben an und sinken dann unter die Talsohle hinab.

zum

bis zur Leber,

entlang jener Rippe des Nordgehänges, die

Profil

Talstrecke: Östlicher Rannachgraben

von da

des Kannachgebietes und

Der Dolomit zieht

Lagerung auf der Nordseite der Rannach eine bedeutende Mächtigkeit.
Leber

manche Typen

der an

Habitus,

Ostflanke

Mächtigkeit.

schmaler Streifen (infolge des Leberbruches)

er als

einen

vielfach

bedeutende

Faltung eine

flachwelliger

bei

zeigen

sind,

der Clj^menienkalke erinnert. Die Dolomite
erreichen

der Dolomite mit seinen

auf.

Daß

sein.

ist

die

werden

zurückgeführt

der Fall bezüglich der

fehlt.

Zur .Annahme von

zu erörternde Vorkommen von Korallenkalk im imteren

greifen,

wenn wir von

der im Rötschgraben zugekehrten und

durch die eben besprochenen Störungen ausgezeichneten Gegend absehen, die unter dem Korallenkalk
aufgeschlossenen Bildungen nicht

tief hinab.

regelmäßigen und nicht gestörten Folge sind die

In der

auftretenden Schichten die früher erwähnten Diabastuffe, die außer dieser Stelle nirgends

tiefsten, hier

aufgeschlossen erscheinen.'^

Eine

viel

größere Verbreitung als der Dolomitsandsteinstufe

zu. Die Barrandeischichten

kommt

der Zone des Heliolites Barraiuiei

zeigen eine ausgezeichnete Gliederung durch die Einschaltung eines Haupt-

und mehrerer Nebenhorizonte von Schiefergesteinen

in

blaue Kalke.

In

klarer

Weise

läßt sich

Gliederung im ganzen Gebiet nachweisen. Auf der Südseite erscheinen nahe dem Punkt 664
blaue dichte Kalke
westlich

vom

Über den
Gesteine.

1

flach N-fallend.

Krailrücken

Ein

blauen
kleiner

in

Kalken
Aufschluß

Im westlichen Rannachgraben

davon (beim Bauernhaus) erreichen
haus liegen

in

545

fläche der Dolomite
-

Es

ist

m
ist

führen

Sie

zirka 600

m

liegen

am Krail
am Weg

Höhe anu nd ziehen von dagegen den Höchwirt.

beim Wirtshaus

östlich

Dieselben Kalke stehen

Favosites styriaca.

diese

vorn

(Sorger)

am

Krail

(Punkt 693)

schieferige

genannten Wirtshaus zeigt rote und grünliche Kalk-

erreichen die Chioritschiefer eine HöIie von 495 in nördlich von Punkt 6.Ö8, sowie westlich

die Grünschiefer fast

Höhe Grünschiefer, über welche

600
sich

m
in

Höhe. In dem kleinen Graben südhch
steiler

Wand

auf der genannten Strecke eine sehr unregelmäßige,

daher eine Unriclitigkeit,

wenn im

Profil VI, Lit.

II,

NW

Die .Auflagerungs-

was wohl auf Brüche zurückzuführen

ist.

Nr. 83, p. 172 auf der Strecke Oberer Andritzgraben

die Serie: Bythotrephisschiefer, Quarzite, Diabastuffe, Dolomite eingezeichnet erscheint,

der Rannach unter den Korallenkalken nur Dolomite vorhanden.

vom genannten Bauern-

fallender Dolomit erhebt.

— Rannach

denn es sind auf dem ganzen Ostabfall


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie des Paläozoikums von Graz.

den Kramenzelkalken des Clymenienhorizontes sehr ähnlich sind;
unter 10 bis 25° gegen S\V, zeigen aber auch Faltung.

die vielfach

schiefer,

NW— SO

und

fallen

Sehr häufig treten

diesem Horizont

in

und

welche im Gebiet des Eichkogels

Schiefer auf,

rote

im

Barrandeiniveau

dünnplattigen

sehr

verbreitet

Schiefer,

Diese

sind.

vom Punkt 693

des Rückens genau westlich

Höhe knapp neben dem Weg an.
Über dem Komplex der schieferigen Gebilde

sie streichen

manchen Varianten

die

schwarzen

dieselben

ferner

des Plesch

am Westgehänge

stehen

Schiefer

dünnplattige

von Steinbergen gleichen,

des Clymenienkalkes

schwarzen

73

in

650

in

folgen blaue Kalkbänke mit seltenen Einlagerungen

von roten kalkigen Schiefern. Die roten schieferigen Gesteine sind von jenen des Gaisberg-KoUerkogelDer Komplex

gebietes nicht zu trennen.

Maxenkogel

Im

zum

bis

Profil

Leber— Rannach

Auf der Ostseite

Schiefer.

Am

Geierkogel.

Kalke

der

800

reicht der Dolomit bis

treten

den

Schieferlagen

den

bildet

Kamm vom

dann folgen blae Kalke,

;//,

darüber rote

geringmächtigem Schieferniveau Schieferkalke,

diesem unteren,

in

am

schwarze Tonschiefer (wie

Kalkschiefer und auch

mit

letztgenannten Berg führen die Kalke zahlreiche Fossilien.

Eichkogel)

auf.

schwarzen

Die

Tonschiefer

führen Striatopora Suessi. Dann folgen wieder blaue Kalke (40 bis 50° NW-Fallen), hierauf der Komplex
der

clymenienkalkähnlichen, kalkig-schieferigen Gesteine.

roten

Unter den letzteren finden sich zahl-

reiche Typen, welche vollständig den roten Chonetenschiefern der Steinbrüche des Ölberges gleichen.

Dem

Schieferkomplex

wohl 15

eine

ist

mächtige Lage von blauen Kalken eingelagert.

/;/

Diese Schiefermasse setzt die Rannachwiesen zusammen,

aufgeschlossen
sehr stark,

doch

an

deren

Ostseite

ausgezeichnet

sie

Das Streichen und Fallen der Schiefer im Gebiet der Rannachwiesen wechselt'

ist.

erkennen,

läßt sich

Rannach und der Geierkogel

daO

Schiefer

die

deren

bilden,

.Schenkel

die

sind.

Die Kalke und Schiefer des Rannachgipfels liegen über

Boden der Rannachwiesen

kalke, welche den

Antiklinale

eine

Über diesen Schiefern folgen im obersten

dem Komplex

und auch den westlichen

Teil des Geierkogels bilden.

Rannachgrabens blaue

Teil des

der Schiefer und Schiefer-

Kalke mit vielen Fossilien

ich bestimmte:

Favosiles slyriaca R.

Favosiks

Ottiliae

Hoern.

Heliolites Barraiulei R.

Zaplirenlis conin vaccinnin Pen.

Pen.

Striatopora Suessi R. Hoer.

Pachypora

Titawnophyllnm Stachci Pen.
Cyalhophillnin graeccnse Pen.

sp.

Monticulipora fibrosa

Go

1

d

f.

Die im ersten Teil dieser .Studien aus
Material,

dem Rannachgraben
gesammelt

das im mittleren Abschnitt des (Jrabens

aus noch höheren Lagen des Rannachgebietes

Über den

Hoern.

fossilreichen blauen

blauer, fossilreicher Kalk.

Kalken

als jene

liegt

Aus diesem Niesem Nivaeu,

wiu'de.

in

Diese

Liste

stammt aus losem

stammen

F'ossilien

woiil

von dem oben genannten FundpunKt.

Band aus

ein

angeführte

dem

roten

sich

und schwarzen Schiefern. Darüber

auch Crinoidenkalkc

finden,

bestimmte

ich von der .Südvvestseite der Rannach:

Favosites OttiUiae Pen.

Striatopora Suessi

Darauf
(wie

am

liegt

R.

Tlniniunphylhiiii Stachel Pen.

Ho ein.

abermals ein

Kollerkogel),

Slroinatopora conceuirica

Band von

.Schiefein,

darunter

die

Gold

gewöhnlichen

roten

dann aber auch Schiefer von geradezu phylitischem Habitus.

deren Grad der iVletamorphose etwas höher

Rannachgebiet vielfach vertreten.

Es

gilt

ist,

dies

als es sonst

sowohl

f.

k'alkschiefer

.Solche Gesteine,

im Barrandeiniveau normal

für die Schiefer als für die Kalke,

ist,

sind im

die mitunter

von manchen nicht gebänderten Typen der Schöckelkalke im Handstück nicht zu unterscheiden

1

Siehe den paläontologischen

Anhang auf

p.

52 [104].

sind.


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

74

Hcvilsch,

F.

ICs

kann keinem Zweifel unterliegen,

als

im Plabutschgebiet.

Über dem

im Kannachgebiet

dal.i

Hoern.

Favosites styriaca R.

An

zeigen.

wieder blaue

folgen

erörterten Schieferhorizont

Grad

der

Metamorphose höher

der

Kalke,

Bänke

Stellenweise

die

ist,

aus

sonstigen Fossilien bestimmte ich:

Striatopora Suessl R. Hoern.

Stroinalopora conccntrica

HeliolUes Barrandei R. Hoern.

Pentaineriis Petersi R.

Gold

f.

Hoern.

Thamnophylliim Stächet Pen.

Zu erwähnen

Diese fossilführenden Kalke bilden den Gipfel der Rannach (1004 m).

welche

Fossilliste,

die

dem Namen Geierkogel im ersten Teil dieser Untersuchungen (p.
stammt aus dem Kalk des Geierko'gels. Die Tatsache, daß unter den Schiefern

50)

unter

ich

gegeben habe. Sie

Rannachwiesen

noch

(die

in

Lit.

könnte

styriaca liegen,

II,

Nr. 83,

185

p.

vom

der

das Mitteldevon gestellt wurden) Kalke mit Favosites

in

Bestätigung für die Meinung angesehen werden,

als

Dolomitsandsteinstufe ein
ist

ist

daß die Kalke über der

Demgegenüber

»Mitteldevon« trennbares Glied (Osserkalke) darstellen.

auf die Tatsache hinzuweisen, daß die »mitteldevonischen« Schiefer auf der Ostseite der Rannach,

wie schon früher erwähnt wurde, Striatopora

dem sogenannten Osserkalk angehören

Sii^essi

Daß

soll.

Barrandei im Osserkalk und Mitteldevon nicht möglich

Annahme

Umgebung von Graz
Trennung zum Mitteldevon

näheren

der

Stellen

obiger

habe ich oben eine Anzahl von Arten

und mit ihnen eng verbunden

Barrandei

in

(Lit.

gung der alten
dem im ersten

daß

ganzen

Feststellung,

Stufe

gleichartig
sagte,

er

am

»das

p.

Nr. 83,

F]s

ist.

Hoernes

ist.

daß der

besten

nach

(Lit.

auch

weiterhin

ist

II,

an

Nr.

(31,

151)

p.

einem

Heliolites

daß die von

klar,

Wege zustandegekommeneh

das

die neuerliche

hat

das

Bestäti-

wenn wir von

Mitteldevon

absehen,

in

schon vor langer Zeit

einzigen paläontologischen Niveau

und bezeichnenden Form

häufigen

Rannachwiesen

mit Heliolites Barrandei,

Schichten

»Grazer Korallenkalk«
einer

Aus diesem Mitteldevon

172).

Daraus ergibt sich wieder

184).

p.

Fauna der Schichten

die

anderen

zahlreichen

Trennung der Zone des

daß eine

sind, geht klar hervor,

II,

an

diese Kalke über den Schiefern der

Teil dargestellten Anklingen der obersten

indem

entspricht,

Nr. 83, Profil VI,

II,

wie

hier,

Der Gipfel der Rannach gehört bei

werden.

mir gegebenen Fossillisten keine »auf manipulativem

Artenkombination« darstellen

erkannt,

kann

welche

Heliolites

welche für den Osserkalk und nicht für das Mitteldevon

zitiert,

zwei obgenannten Stufen unmöglich

die

Penecke und von

der

(Lit.

Form,

eine

also

Trennung der Zone des

eine

ist,

gezeigt

Aus der Tatsache, daß

charakteristisch sein sollen.
liegen

gut

enthalten

Sie

führen.

tatsächlich

als

Stufe des Heliolites

Barrandei genannt werden kann.«

Zu erwähnen
über dem Dolomit

auch

ist

eine

noch

schmale Lage

bestehen. Darüber liegen massige

dann
(r=

gelbliche

und

.Schichtenfolge

rötliche,

über

das

knollige

In

(390

///

iii

Dort

folgt

deren

Komponenten
folgen

oft

zur

-bis

844.

Höhe

Plattenkalke,

Von 740

Krail).

— Punkt

einer Kalkbreccie,

blaue Kalke.

meist

dem

Stampfet

Profil

aus

Kalke und

m

630

in

Höhe
Kalken

blauen
tonige

Schiefer,

von clymenienkalkähnlichem

Habitus

Höhe herrschen blaue und auch

helle

Kalke,

welche den Kalken des Geierkogelgipfel entsprechen und den Fuxkogel und Maxcnkogel auf-

bauen.

In

diesem Komplex finden sich wenige Lagen von roten Schiefern (=;

Auf der Nordseite der Rannach
Schieferlagen reichen bis 920

;//

herab, dann

Hauptschieferhorizont, Den

schwarzen Tonschiefern und knolligen Schieferkalken sind
eingelagert,

beginnen.

unter

Unter

den

dem

blaue Kalke erwarten.

Schiefern
in

Es

fraglich hingestellt werden,
vorliegt

oder

ob

die

seiner

liegt

eine

Mächtigkeit

erscheint

Lagerung. Die Kalke mit

heri'scht meist eine ruhige, fast flache
folgt der

aber

bei

bis

geringmächtige
reduzierten

840

;;/

zu 10

ni

Kalklage,

blauen

Dolomite

noch

in

den

unter

Schielerniveau

welche

würde

Barrandeihorizont

die

man 50

schon der unterlagernde Dolomit.

ist.

ticn

roten Kalkschiefern,

mächtige blaue, dichte Kalke

ob hier eine primäre Reduktion der Mächtigkeit

Vertretimg des Kalkes durch den Dolomit vorhanden

K()llfr]
(vielleicht

Dolomite
bis

60

Es muß

//;

als

durch eine Lücke)

reichen und so eine fazielle

Ausgeschlossen erscheint der Versuch einer


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Geologie Jes Paläozoikums von Graz.

Lösung auf teutonischem Umweg. Im
Kalke

(P\mdplatz

840

bis

5j

Rannachgrabens reichen

des

Profil

dann folgen

herab,

in

TlmiiiuophyUuni Sfaclici Pen. bestimmte

(bis

810

75

;;/).

mit

Schiefer

rote

fossilführenden blauen

die

welchen

von

Korallen,

ich

Darunter liegen blaue Kalke und dann bei 770

iii

weiße Dolomite. An der N\\'-Seite der Rannach sind Brüche vorhanden.

mögen noch

Im Anscluß

Bemerkungen

einige

über

Verbreitung

die

Die Schieferzone streicht auch im Westen der Rannach

gegeben werden.

Aus den südlichen Gehängen des Maxenkogels

zieht

mit

sie

der

Hauptschieferzone

großer X'erbreitung duich.

in

Neigung

flacher

und

herab

in

ist

beiden Gräben, welche den Rücken des Gehöftes Burgstaller einschließen, gut aufgeschlossen. Hier sind

und

nicht nur die roten kalkigen Schiefer

sondern

Komplex auch

diesen

in

ihrem Habitus vielen Typen

die in

Semriacher

der

Schiefer

Neigung

mit

Barrandeiniveaus,

auch

Faltung

dem Gehänge oder
Verbiegung

vorhanden,

das

flaches W'-Fallen;

Die

Schieferstufe

entspricht

der

der

Scliichten

in

— \V.

fast

vom

zieht

Es herrscht

auf die Rannachwiesen.

Neigung des ganzen

NO — S\V

denn es herrscht im Gebiet der Rannach neben der flachen

eine

Kalke

flaserigen

gleichen.

Zug

Burgstaller über den Hohllackner (Punkt 619) in einem langen
flache

und

knolligen

plattigen,

die

direkt phyllitische Schiefer eingeschaltet (beim Gehöft Burgstaller),

Diese letztere

streichenden

eigentlich

ist

eine

\'erstärkung des Leberbruches.

Harizgraben und Eggenberg.
welche den L'nterhau der Rannach

Die Dolomite,

Der untere Teil des Grabens

graben hervorgehoben werden.

lagern eingeschnitten; über diesen liegen etwa 150 Schritte

Diabase.'

Süden

begleiten den Rötschgraben im

bilden,

mögen nur

und greifen auch auf seine Nordseite über. Aus diesem Gebiete

die Vei'hältnisse im Hariz-

Dolomite mit wenigen Sandstein-

in

ist

dem Punkte

nach

und

Diabastuffe

43(J

Soweit die aus einer Wiese aufragenden Aufschlüsse zu erkennen gestatten,

mehrere

sind

Tuffbänke imd Lagen von Diabas vorhanden.

Über den Diabasen
zusammensetzen^;

Rücken

R.

vom

der,

Gipfel

fast

A2Qm Höhe

einhält) in

Hoernes. Darüber

liegen die mächtigen Dolomite des Eggenberges-,

auf der Südseite des Berges liegen darüber

erst

gegen Süden herabziehend,

andrerseits

[76]),

1

Von dem Diabas des Harizgi-abens gab Hansel

»Diabas aus dem Hariztale«
nächsten
-

Umgebung des

An

und

einen

vom

solchen

Harizhiasl vorhanden

(Lit.

Harizhiasl.

Quarzgang, der

das Murtal mündet.

Diese Schichten sind

von

nördlich

Gratvvein

Nr. 48, p. 64)

Neuerlich beschreibt

in

eine Beschreibung;

Welisch

Demgegenüher

»Harizhiasl«.

und auch da nur

die

Ban-andei-Schichten durchreißt.

den Dolomiten

am

Ebenso

liegt

stelle

(Lit.

ich

er

Weg

ein

Die Angabe,

Nr. 58, p. 44)

erwähnt einen Diabas

daU Diabas

lest,

nur

der

in

ist.

steht

keineswegs

einen mächtigen

Ein besonders mächtiger derartiger

diesen

Zug habe

Stelle,

wo

der

Weg

aus

dem

ich über einen halben Kilometer

Gang
Sattel

weit

verfolgt.

daß .He schroffen Felsmassen zwischen Gratwein

wurde v.m Iloeiiies

Devons eingeschnitten.

Quarzgang.

Straßengelberg— Holzweber, bald nach der

zwischen den Punkten 708 und 715 sich abwärts zu wenden beginnt;

im Streichen gegen

wieder im

diesen Schichten auf der Siidwestseite des Punktes 565 bei

nach Rein, beziehungsweise Hörgas)
markierten

sie

Nr. 88. p. 68 bis 72) einen

11.

spärlichen .Aufschlüssen entblößt

in

24,

(p.

Ober den Schiefern und Flaserkalken

in Höhe ein mächtiger Quarzgang. Diese Erscheinung
dem markierten Wege vom Höchwirt zu den Rannachwiesen beobachtet man in 680 m Höhe

(bei der Straßenteilung

findet sich in

s

vom Eggenberg herabziehenden

Nach S hinabtauchend, erscheinen

II,

styriaca

Rote Flaser-

flaserige Kalke.

rote,

Profiles

Favosites

der Nordseite des Eggenberges liegt in C7.5

vereinzelt da. .Auf

Gratwein

vom

des Hai'izgrabens und einen

Hoernes und

und

.Äquivalente der Schiefer der Rannachwiesen.

liegen die massigen blauen Kalke des Hausberges.

vom Ausgang

in

und Flaserkalke des

der Schiefer

R.

des kleinen,

und dem Hausberg

der zwischen Eggenfeld

einerseits die Fortsetzung

am Ausgange

auch

den ganzen Berg

Richtung auf den Hausberg, Punkt 469,

folgen dann rote, kalkig tonige Schiefer

kalke und rote Schiefer erscheinen

Grabens,

die

mit HelinUfes Barrandei

blaue Kalke

die fast

unten (zum Beispiel auf dem

tief

(l.it.

II,

Nr.

:>?i.

;\

2C:H,

Nr.

64,

p.

und Stiibing

der »Schöckelgruppe« angehören

156) lichliggcstelll; das Murtal

ist

(l.it.

II,

dort in Dolonu'x- des


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

76

von der Kanzel. Zwischen den Dolomiten des Eggenberges und jenen von

Profil nördlich

19 [70, 71])

18,

(p.

'

He ritsch,

F.

'Oberhalb der Schmollmühle

nahe

der

Rötschgraben

der

ist

den nordöstlichen Rannachgraben

Brüche begrenzt,

und flache Synklinale von Barrandei-Schichten.

also eine weite

liegt

bis

zu seiner Teilung
Mitten

Dolomite eingeschnitten.

in

{Biegung

Gotthart

St.

des I^;Ufichgrabens

in

in

den Augraben und

in

diesen Dolomiten

den Augraben

kleine

eine

durch

liegt,

Scholle von

Korallenkalk mit

Pachypora crisiata Blum.

Favosites slyriaca Pen.

Die blauen Kalke wechseln mit wenigen rötlichen Schieferlagen, welche selten Pacliypora ortho-

NS und

stachys Pen. führen; sie streichen fast
p.

erwähnt

219)

dem Rötschgraben (vom

aus

unter 30° .qegen

fallen

womit

Auwirt,

W. Stäche

(Lit.

Nr. 43a,

II,

diese Stelle gemeint

nur

sein kann)

Heliolifes sp.

Der Augrahen wird
diesen

der Ruine

bei

sitzt

bis

gegen den Kesselfall auf dem rechten Ufer von Dolomiten

Luegg

Die Lagerungsverhältnisse, die

und
(p.

die Tatsache,

36,

Barranctei

lites

machen

wurde,

beobachtet

[88])

Umgebung

der

in

Favosites styriaca Pen.

daß

wofür

handelt,

welcher Favosites styriaca Pen.

ein kleiner Kalkrest,

es klar,

daß es sich

noch

überdies

nicht tiefer als

um

etwas unter der Dolomitstufe

eine Vertretung der

Habitus

petrographische

der

geliefert hat.

äußerst kompliziert sind

dieses isolierten Kalkrestes

bisher

begleitet; auf

Zone des Heliogeführt

Treffen

ins

werden kann.

Die Korallenkalke westlich von Gratwein.
Im

ersten Teile

beschrieben und

in

dieser

Abhandlungen

die

vvt-iide

das höchste Unterdevon

oder

Fauna

das

in

.Schirdinggrabens

des

unterste Mitteldevon

.Steinbruches, der die reichen Fossilschätze geliefert hat, liegen unter einer

noch einige Aufschlüsse

gegen S

llach

ein.

dem genannten

Es

das Ganze

fällt

Wölbung zwischen diesen Aufschlüssen und
N-fallenden Kalke und Schieferlagen des Steinbruches

Komplex von grauen, zum geringen

befindet sich ein

Südlich des

gestellt.

eine flache antiklinale

Hangenden der

Steinbruch. Im

Gratwein

Decke von Belvederschotter

von blauen Korallenkalken mit schieferigen Zwischenlagen;

liegt also

bei

und blauen Kalken,

Teile auch roten

der

den

Rücken nördlich des Steinbruches zusammensetzt; auf der Kuppe (510 w) südwestlich des Kalvarienberges bei Gratwein fallen blaue und graue Kalke unter 35° gegen S
Steinbruch und der genannten Kuppe

daß

die

eine

Synklinale.

;

es

zwischen dem

also

liegt

Vermutungsweise kann angenommen werden,

Kalke der Kuppe jenen des Steinbruches entsprechen. Der nördliche Teil des Kalvarienberges,

der einer Antiklinale entspricht,
schlecht

geschichtete

welche noch

in

Kalke,

zeigt bei 20°

welche

heller

N-,

sind

beziehungsweise NNO-Fallen hellblaue und graue,
als

den Punkt 567 bei Gratwein fortsetzen,

die

typischen Barrandei-Kalke.

entsprechen

mindestens

Diese

Kalke',

sehr

hohen

einem

Niveau der Barrandei-Stufe.
Der GsoUerkogel und Pfaffenkogel werden von einer mächtigen Serie von Dolomiten
einer

Fortsetzung

erscheinen

(p.

mit

27

26,

Fortsetzung des

jener

[78,

Kammes

Einschaltungen

Dolomite,

in

79]).

der

auf

die

der Westseite

des

aufgebaut,

und Walzkogels

Mühlbacherkogels

Auf den Dolomiten des Gsollerkogels liegen in der südöstlichen
Nähe des Gehöftes Bramansen (der Karte 1:14.400) blaue Kalke

von schwarzen

Tonschiefern

(= Eichkogel-Rein)

30°

gegen

S

fallend;

aus

den Kalken stammt Favosites Ottiliae Pen.

Darüber liegen Kalke vom Aussehen der Clymenienkalke;
glieder geliefert.

Vorzüglich

sind

sie

sie

haben bisher

eine Serie von roten, violetten, gelblichen etc. flaserigen Kalken beobachtet.
Tal, das

vom

Flaserkalken.

Gratwein,

wo

Lippensteffel gegen

Rote

und blaue dichte

In

wo man

den Steinbrüchen im

man auch Lagen von blauen Kalken in den
Kalke beobachtet man auch im Steinbruch beim Ortsfriedhof

Hörgas

30° NO-Fallen herrscht.

nur Crinoidenstiel-

durch Steinbrüche beim Lippensteffel aufgeschlossen,

zieht,

sieht


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

GcolöiJic des PaU'Kr.oiktinis von

Ich fasse die Flaserkalke

hier

eine Facies

als

77

der Korallen kalke

dazu werde ich haupt-

auf;

im Rannachgebiete

der Barrandei Schichten

die Gliederung

durch

sächlich

Gm::.

wo

bestimmt,

dieselben

Flaserkalke im Komplexe der Zone des HcIioJites Bnrraiuh'i liegen.

— Mühlbacherkog-el

Pleschkogel -- Walzkogel

III.

und

die südlichen

Vorlagen dieser Berge.
zwischen Rein und dem Stübinggraben sich erhe-

Die geologischen Verhältnisse der genannten,

benden Berge sind eigenartige;

denn

diesem Gebiete

in

einerseits eine

ist

Schichten von ihrer Unterlage schwer durchzuführen, andrerseits aber findet
stufe

eine facielle \^ertretung durch Kalkschiefer etc.

Profil

Das Liegende bilden

Kehr

Trennung der Barrandeiin

der Dolomit-Sandstein-

statt.

Abraham.

Pleschkogel

Kehrwaldes, die auch den Boden der Häusergruppe Kehr

die Schiefer des

zusammensetzen. Eine Trennung dieser Schiefer von der darüber liegenden Dolomit-Sandsteinstufe
Blaue

unmöglich.

Kalkschiefer

Kehr auf den Plesch

nach oben hin

zurück;

des Plabutsch ein;

Im Detail

stehen

.Schieferkalke

an.

und ober der Kapelle

bei

Wege von

(am

diesem Komplex treten Tonschiefer und kohlige Schiefer

In

vom Habitus

schalten sich schiefrige .Sandsteine

der »Bythotrephis-Schiefer«

760«? schalten sich schieferige und ungeschieferte Kalke und sandige Gesteine

in

N

35°

ersteren,

die

ein;

Korallen.

und

740 Höhe)

in

ist

fallend,

enthalten

man

beobachtet

und

Crinoiden

viele

unbestimmbare

Bruchstücke von

Dolomitbreccie, blauer Kalk mit roten Schieferlagen,

Folge

die

Sandstein.

780 1« Höhe (am markierten Weg) erscheinen

In

schieferigen Gesteinen

Von 785

m

an

vom Typus

ist

die ersten Dolomitbänke,

wechsellagernd

mit

der B\'thotrephis- Sandsteine.

eine mächtige

Entwicklung von weißen und roten Sandsteinen,

auch

vielfach

graubraunen .Sandsteinen mit Bythotrephis-Spuren. Von 860;« an stehen vorwiegend weiße und blaue
Dolomite

und

Sandsteine

gelblich-weiße

Wechsellagerung an;

lebhafter

in

man \'orvviegend blaue Dolomite, gegen welche
diesem Komplex stammt Favosites styriaca R. Hoern.

beobachtet

Ohne
Kalk,

der

Höhe nach

scharfe Grenze folgt in 920;;;
in

Höhe von

950;;;

einer etwa 2

m

wird. Darüber liegen blaue brecciöse Dolomite,

wie

oben,

starken Lage
ziemlich

von Dolomit

viele

Pleschwirt sich erhebende

Kalk, der,
lelisiert

wenn

er

Die

Gipfelkuppe

geliefert

des

32, [582]) angeführte

Liegenden

ist

hat,

Plesch

mit

abgelöst

Sandstein

Höhe

an;

nordöstlich

die

aus blauem

bereits

Korallenkalk des Pleschgipfels paral-

aus Schichten,

.Schichten

die

in

stammt eine

Niveau mit

das

kleine,

im

des

letzteren

setzt

sich

nach

I.

Teil

von dem

Fauna. Eine scharfe Trennung der Barrandel-Schichten des Plesch

unmöglich, denn die Art der Sedimentation

aus

dolomitisch-sandige Lagen ent-

blaue

dem

besteht

Aus diesen

HeUolifes Barrandei gestellt werden müssen.
(p.

und

Kuppe (Punkt 1030 der Karte 1:25000) besteht

auch keine Fossilien

werden muß.

;

immer mit flachem N-Fallen, blauer

haltend. Dieselben Gesteine stehen beim Pleschwirt in etwas über 1000;;;

vom

Höhe an

880;»

von

die Sandsteine stark zuiiicktreten

oben

fort.

Die Kalke, Schieferkalke und Kalkschiefer des Pleschgipfels zeigen, daß die >-Facies« der Kalkschieferstufe

noch im Barrandei-Niveau vorhanden

ist

(Lit.

II,

Nr. 90, p. 624).

Im Gebiete des Pleschwirtes, das heißt westlich der Gipfelkuppe,
Oberkante der blauen brecciösen Dolomite gelegt. Schwieriger
fixe

Trennung durch
1

die

ist

die

habe

ich

den Schnitt

Sache an der

(Jstseite,

Wechsellagerung verhindert wird.

Siehe den palilunlologischen

Denlvsclirifleii Jt-r m.illicrn.-naliirw

Anhang auf

p.

Klasse, 94. Band.

52,

[104].
11

an die

wo

eine


Tài liệu bạn tìm kiếm đã sẵn sàng tải về

Tải bản đầy đủ ngay

×