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Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 93-0693-0728

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DAS LICHTKLIMA IM ÖSTERREICHISCHEN
KÜSTENLANDE
VON

Prof.

MIT

DR

10

TEXTFIGUREN UND

VORGELEGT

IN

Wiesn er


V.

TABELLEN

DER SITZUNG AM

Die Beobachtungen zu dieser Untersuchung wurden

1913 gemacht.

9

2.

MÄRZ

1916

Vorbemerkung und Methode der Untersuchung.

I.

.

JOHANNES FURLANI

in

der Zeit

vom September 1909

September

bis

hat durch seine Untersuchungen über das Lichti<:lima in Wien, Buitenzorg,

auf Spitzbergen und im Yellowstonegebiet auf die Bedeutung dieses metectrologischen Faktors für die


Pflanzenwelt hingewiesen,

Menke und Lindhard

Stoffwechsel und die Respiration. Seitdem
eingeführt hat,
licht

ist

entstanden,

Finsen das

reiche Literatur, vor allem

eine

zeigten

den Einfluß des Lichtes auf den tierischen
erkannt und

Licht als Heilmittel

in

die Medizin

über die Behandlung der Tuberkulose durch Sonnen-

der auf die große Bedeutung weiterer photoklimatischer Untersuchungen hingewiesen

in

wurde. Bei der hohen Zahl von Sonnenscheinstunden an der nördlichen Adria, 2430 pro Jahr, erschien es
mir von Interesse, Untersuchungen

wurden

Die meisten Beobachtungen

achtungsplatz war die

über das Lichtklima im österreichischen Küstenlande durchzuführen.

meinem damaligen Aufenthaltsorte Görz gemacht. Der BeobDaneben wurden Licht-

in

meteorologische Warte der dortigen Staatsrealschule.

messungen an verschiedenen anderen Orten im
Die Messungen

wendung fanden

hiebei

v.

genommen.

1

Um
die

Wochen

der Arbeit.

Am

als

empfindlichsten erschien das

dem Ton

nach

dem

wurde

50.000 Lichtmessungen vor-

die Fehler,

erreichten

dem Ton

Auge

geringeren Licht-

2-63, bei größerer Lichtstärke für den

die durch

die

.subjektive,

jeweilige Disposition

des .A.uges entstehen, soweit als möglich zu vermeiden,

Schwärzungen des photographischen Papieres meistens von zwei Beobachtern

Pleschiutschnigg,

bei

5 'SS.

diesen Arbeiten wurde ich im Görzer Gebiete von meinen Schülern Adolf

Martin

Normalsilbernitratpapier,

Es wurden mehr

intensitäten für Schwärzungsunterschiede, verglichen mit

wurden

Wiesner'schen Methode. Ver-

Die anfänglichen Schwankungen bei der Beurteilung des erreichten Farbentones verschwan-

den nach den ersten

Vergleich mit

v.

Die Brauchbarkeit dieses im Handel erhältlichen Papieres

frisch hergestelltes Silbernitratpapier kontrolliert.
1

vorgenommen.

Wiesner's Handinsolator, Bunsen's

Eder'schen Verfahren haltbar gemacht.

durch

Litorale

der chemischen Lichtstärke erfolgten nach der

in Südistrien

Kos isa,

Josef Stolfa, Ivan

von M. Pleschiutschnigg und Nicolö Craglietto

Denkschriften der mathem.-naturw. Klnsse, 93. Band.

in

gleichzeitig betrachtet.

Magusar,

Boris

dankenswerterweise
qg

13ei

Treo und

unterstützt.


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694

Dr.

.

Furlani,

J.

Die gleichzeitigen Messungen von Lichtintensitäten, die von verschiedenen Beobachtern anfänglich

am

und dann an verschiedenen Orten unabhängig voneinander vorgenommen wurden und
zu gut übereinstimmenden Resultaten führten, überzeugten mich von der

selben Orte

durch Übung

des Auges

Brauchbarkeit dieser Methode, die wegen ihrer Einfachheit
kleinstem

Raum anderen Methoden

thermometer,

vom

die

vorzuziehen

vom

Biologen für die Untersuchungen auf

Die Wärmestrahlung wurde

ist.

mit

dem Vacuum-

Luftwärme mit dem Schleuderthermometer bestimmt. Der Luftdruck wurde

Kapellerbarometer des Observatoriums

Meteorologischen Observatorium

abgelesen,

im Freiland fand ein Aneroid,

Verwendung. Dampfdruck und

in Triest,

relative

in

Görz

revidiert

vom

Feuchtigkeit wurden

Görz nach dem Psychrometer des Observatoriums, im Freiland mit einem Fuess'schen Haarhygrometer

in

bestimmt. Die Sonnenscheindauer wurde aus den Zeichnungen eines Campbell-Stockes'schen Sonnen-

scheinautographen

ermittelt.

Zeichenschlüssel:

— S4
5q — ßjg
B
5o

D.

.

.

.

.

.

.

.

Sichtbarkeit der Sonne,

Grad der Himmelsbedeckung,
Luftdruck,

D

Dampfdruck,
relative Feuchtigkeit,

r.F.

am Schwarzkugelthermometer,
am Schleuderthermometer,

Ablesung

r"

Ablesung



r"

— i" ....

Größe der Wärmestrahlung (Differenz der Ablesungen vom

Schwarzkugelthermometer

und Schleuderthermometer),
t.

chemische Stärke der Gesamtstrahlung,

I.

L
S. L

chemische Stärke des Lichtes im Schatten einer geschwärzten Metallkugel,

d.

chemische Stärke des Sonnenlichtes (Differenz berechnet aus

II.

t.

1.

— d.

L.).

Bodenform und Klima im Gebiete.

Das Görzer Becken erweitert

sich

gegen Süden und Südwesten zum Friauler Alluxialboden,

bildet

somit einen Ausläufer der oberitalienischen Tiefebene, mit der es gleiche klimatische Verhältnisse hat.
Faunistisch und floristisch gehört es im wesentlichen auch zu derselben. Westlich und östlich von der
Stadt (46°

ganz

n. Br.,

96-6

7W Seehöhe)

Istrien durchzieht,

gegen die Adria
(500 — 700-;;;)

steil

steigen

die Flyschhügel

angehören. Südlich davon

abfällt.

Im Norden

ist

liegt

zum Ternowaner Wald (900— 1400 m)

hat also

m/.,

erhebt.

das Karstpiateau durch eine höhere Stufe von Ost nach Südost begrenzt. Es

der Tschitschenboden mit seiner höchsten Erhebung,

Man

— 400

das

das Görzer Becken von den Ausläufern des Hochkarstes

eingeschlossen, der sich nach Nordost

in Istrien erscheint

auf 400;;/. an, die der Sandsteinzone, die

das Kalkplateau des Karstes mit 300

dem

Auch

ist

dies

Mte. Maggiore, 1396 m.

im Küstenlande außer der Friauler Ebene drei Bodenstufen zu unterscheiden:

eine

schmale vor dem Absturz des Karstsockels an der Küste gelegene Randzone auf Meeresniveau, die sich

nach Westen an der Flachküste zur Lagune erweitert; den größten Raum im Küstenlande nimmt
zweite Stufe, das Karstplateau ein; einen geringeren das Gebirge, die

dritte Stufe.

die

Diese drei Höhenstufen

des küstenländischen Bodens bedingen Verschiedenheiten in den klimatischen Verhältnissen, die wieder
eine Mannigfaltigkeit in der Lebewelt

von rund 25 lun
italienische

dem

Luftlinie

(bei

Räume

mit sich bringen. In einer Entfernung

Duino) und Edelweiß (Ternowaner Wald). Der nord-

Formenkreis des Friauler Bodens macht an der Küste dem mediterranen, auf dem Karstplateau

illyrischen Platz.

Der Hochkarst

Aus diesem Grunde habe
italischen

auf diesem kleinen

blühen hier Myrthe

ich

trägt subalpine bis alpine

Formen.

außer den Lichtmessungen

Bodens angeben, Beobachtungen an folgenden Orten

in

Görz,

die

angestellt:

das Lichtklima des nordin

der Lagune

zwischen


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LichH'lima im Kiistcnlaiulc.

695

am Lemekanal,

Monfalcone und Grado (Halophyten); an der Steilküste
Karstwald und Steinheide); auf dem Niederkarste bei

und

Karstheide); auf

dem Hochkarste

dem

dem

in,

und Opcina (400«?, Karstwald

Daniel (332 m)

St.

Mte. Syss auf Cherso (QOO

w) und Mte. Santo (682 jw, Karstheide, Bergtieferer Lage Arnikawiesen und subalpiner Wald);

Mte. Valentin (535

heide, Strauchformation); Kucelj (1240;;7., Edelweiß, in

auf

Rovigno und an der Westküste

in

der Insel Cherso (Strandklippenformation, Macchie und Steinheide); auf

und Felsschuttformen, Steinheide, Bergwiesen,

Mte. Maggiore (1396;;;, Felsen

in tieferer

Lage

Buchenwald).
Die folgenden Daten die ein Bild der meteorologischen Verhältnisse in Görz zur Zeit meiner Unter-

suchungen geben
Die

gerechnet.

aus den Aufzeichnungen der dortigen Meteorologischen Beobachtungsstation

sollen, sind

zum

Vergleiche

den Verhältnissen

mit

Görz von anderen Orten des Küstenlandes

in

angeführten Daten sind teilweise Hann's Klimatologie entnommen.

Von

der größten Bedeutung für die Beurteilung der Lichtverhältnisse sind

schein. Die

Maxima des Sonnenscheins

November — Dezember.
als

die

für

Görz

2430 gegen

ermittelte,

die

2061

Domo

Zahlen die für Davos, also fürs Hochgebirge von

Görz

Monate No\'ember, Dezember und März

haben im adriatlschen Gebiete mehr Sonnenschein
heiterer
in

Tage an der nördlichen Adria

Juli

ermittelten

Niederschlagsmenge

ist

übertreffen

ist

beide

1803 Stunden. Ungünstiger sind

in

des Sonnenscheins, die übrigen Monate

im alpinen. Nach Mazelle haben

norditalischen Tiefebene

die

größte Zahl

die größte Zahl trüber der

Dezember-

zeigen sich wesentliche Verschieden-

heiten von denen im mediterranen Gebiete Istriens. Die Temperaturen sind im
die

Lichtsummen

die

Pola an der Küste

in

Sonnenscheinstunden. Doch

hinsichtlich
als

und

totalen Lichtintensität

Monate März und August,

die

klimatischen Verhältnissen der

den

der

Die Jahressumme der Sonnenscheinsstunden

erscheinen dadurch beeinflußt.

größer

Sommer, im

liegen im

Der Verlauf der Jahreskurve

Bewölkung und Sonnenund August, die Minima im Spätherbst,

bedeutend geringer und beträgt etwas mehr

als

durchwegs höher,

letzteren

den dritten Teil der Menge

des Görzer Bodens. Görz hat zwei Regenmaxima: eines im Frühsommer, das andere im Spätherbst; Pola
eines im Herbst. In

Görz

Sommer die trockenste Zeit. Auf dem Karste ist die
dem Hochkarste ist sie jedoch die größte im Küstenlande.

der Winter, in Pola der

ist

Niederschlagsmenge geringer

im

als

Friaul, auf

rücken auf dem Karstplateau

Maximum und Minimum

Herbste, das Minimum im Winter

der mitunter jähe Wechsel kalter Trockenheit,

Wärme

III.

zeitlich

Charakteristisch

eintritt.

bedingt

näher zusammen, indem das
das Klima im Küstenlande

für

durch den NO-Wind,

die Bora,

Maximum im
aber auch

ist

und

feuchter

in

Görz.

zufolge des SO-Windes, des Sciroccos.

Dekaden und Monatsmittel

sämtlicher
Zur

Schwab

Ein Vergleich mit den von

Weise angeordnet
t.

I.

t.

L

'l'abelle \a, b.

Kremsmünster gefundenen

Lichtintensitäten,

die in gleicher

sind, zeigt:

Jänner — April Görz
April

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August

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im Görzer Gebiete im Winter

kleiner,

im

Sommer

größer als

in

Krems-


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696

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Liclitklinia

im KüstcnJandc.

697

September 1913 im

meteorologischen Verhältnisse in Görz (September 1909

Die übrigen

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64-9

5-9

135-2

5

3

3

6

6

3

()

2

5

60

1641

Juni

20-2

752-47

11-8

68-3

5-7

258-3

11

4

1

4

6

5

6

1

6

56

1592

Juli

22-8

752-72

12-9

65-9

4-3

130-8

U

O
1

5

7

3

5

1

3

66

1441

August

23-2

755-97

13

63-3

4-3

106

8

5

1

2

5

2

6

1

6

65

1357

September

18-8

753-74

10-7

68-6

4-9

197-2

5

4

2

4

7

4

1

4

64

1155

Oktober

14-3

755-05

9-3

76-3

4-9

98-7

2

3

2

3

6

1

1

1

3

73

778

November

8-7

750-94

6-5

74-2

5-8

165-7

2

4

65

1333

Dezember

7-3

752-58

6-3

80-3

6-8

297 4

3

71

1159

1



1

3

5

3

5

5

2

1

6

3

3

6

6

1

Vergleichende klimatologische Daten fürs Küstenland.

Mittlere Jahres-

Görz

Triest

13-3°

14-2°

Pola

14-8°

Divaca im Karst

10-9°

Mte. Maggiore

7-5°

temperatur

Mittlere

Temperatur

August

Juli

Juli

Juli

Juli

des wärmsten

Monats
Mittlere

Temperatur

16-7°

23-2°

24-5°

24-8°

Jänner

Jänner

Jänner



4-7°



1-1°

-1-1°

1710-5

1140

711

1068

1809

Oktober

Oktober

Oktober

20-7'

Februar

Jänner

des kältesten

Monats

Jährliche Nieder-

schlagsmenge

Monat der größten
Niederschlagsmenge

Monat der

kleinsten

Niederschlagsmenge

Dezember

Juni

297-4

258-3

166

125

146

Februar

Februar

Juli

Jänner

41-2

62

46

57


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698

Dr.

Der

IV.

mittlere tägliche

Fur

J.

Beobachtungen geben
In

t.

für

I.

a n

1

und

,

1

den Monaten September und Oktober nähern

2.

größere Lichtstärke

die

um

bereits

die Lichtstärke größer als zur

10'^

wieder das ursprüngliche Verhältnis

tritt

nun um. Im Oktober

Kurven der Monate. März und September. Die Oktoberkurve
11 '^—12''

von

gegen

Im November

12''

ist

/.

ist

umll\im

Sonnenschein geben im allgemeinen

größere Lichtstärke für den Nachmittag an. Eine starke Annäherung an
die

an.

symmetrischen Nachmittagsstunde. Im Dezember

Die Kurven bei

ein.

am Nachmittage

der symmetrischen Form, das Verhältnis

sich stark

sie

der vormittägigen Lichtstärken zu den nachmittägigen kehrt sich

November

Görz, Maxima.

in

1.

zeigen einen gegen den Mittag unsymmetrischen Verlauf. Jene aus allen

Monate Jänner — September

die

i

Gang von

Zu den Figuren

Die Tageskurven von

1

die

symmetrische Form zeigen

die

Überwiegen der Lichtintensität

zeigt ein

-l''.

Auch hier kehrt
Ausnahme des Monats

des Vormittags im allgemeinen größer als das des Nachmittags.

/.

das Verhältnis im Dezember wieder um. Charakteristisch ist für Görz mit
November das langsame Abnehmen der Lichtstärke in den frühen Nachmittagsstunden, verglichen mit
der raschen Zunahme in den Vormittagsstunden. Den größten Teil des Jahres ~ Winter, Frühjahr und
sich

Sommer— ist

t.

I.

im Mittel

am Nachmittage

größer als

am

Ceylon die Nachmittagsintensitäten größer gefunden

für

Abnahme

Hinsichtlich der Zu- und
dieselbe in

verschiedener Weise

der

Lichtintensität

Entweder war

erfolgte:

die

im Tage konnte

sich in derselben Jahreszeit häufig wiederholten:

um

die Mittagszeit,

der Zu- und
April

um

Kremsmünster

münster

erhielt

in der

am

Vormittage.

im

Sommer um
(1 '6— 1 '4

10''

(1 '2 B. E.)

unausgesetzte,

eine

wieder eine Zeitlang gleich
Lichtintensität feststellen, die

in

den ersten Nachmittagsstunden, im April

hat für das Gebiet der nördlichen Adria das

und Oktober

Maximum

den ersten Nachmittagsstunden,

in

Görz auf

Görz

zweiten Dekade dieses Monats

in

2.-3. Dekade des Juni, während

die

/.

/.

(0' 13 B. E.) festgestellt. In

im Mai und August,

erst

im

Juli die

Dezember (0-09

der ersten Dekade

Davos fand

für die ultraviolette

im

Juli;

höchsten Werte

Krems-

B. E.), für

Domo

die höchsten

die kleinsten

Werte

Dezember — Jänner. Von den folgenden absoluten Maximis der Monate, beobachtet von Sep-

tember 1909 bis September 1910, entfernt sich das des April mit

Maximalwert

bei Sonnenschein,

0-900

B. E.

B. E.

fallen

in einer

1

-436 B. E.

am

vom

meisten

mittleren

Bei diesen absoluten Maximis ließ sich meist ein plötzliches

Hinaufschnellen der Lichtintensität feststellen. Die

weise 0-583

Maxima des Februar und März 0-335

B. E.,

beziehungs-

nach Sonnenhöhen angeordneten Tabelle von Lichtstärken unter den

Werten wärmerer Monate gar nicht auf,
worüber unten abgehandelt werden wird.

sie

haben

also

in

Zuständen der x'ltmosphäre ihren Grund,

Absolute Monatsmaxima (September 1909 — September 1910) in Görz.
Monat

Zeit

S.

B.

i.I.

Monat

Zeit

s.

B.

11'

4

2

0-244

2./VII.

\^

3

3

1-782

2./VIII.

4

1

1-603

13./I.

20./II.

11h

29./IV.

15./VI.

45m

/.

3

3

0-335

3

583

8./IX.

25m

4

3

1-436

15./X.

12I1

30"'

4

1

0-793

— 12'» 40™

3

2

1-526

12./XI.

Uli

50m

4

2

0-579

30in

4

2

1-855

6./xn.

li>

12h

30™

/.

4

I2I1

14./III.

12./V.

für

vormittags gefunden.

B. E.) fallen für

für

werden, daß

festgestellt

um

und anderen Orten (Wien, Kew, Fecamp)

Maxima wurden

für die blauviolette Strahlung
er

Mazelle

Mache

Schwankungen der

im Oktober

der Luftfeuchtigkeit für Jänner

Tagesmaxima

erreicht; die kleinsten

Werte

Juli

die Mittagszeit,

Die größten
in

im

Abnahme

sich

ließen

hat für Luxor,

und Abnahme

Zu-

allmähliche oder sie blieb ein Intervall gleich und schnellte dann empor,

zu bleiben. Zu bestimmten Tagesstunden

Exner

Vormittage. Fr.

als die vormittägigen.

Ih

I2I1

iah

I2I1

1-280

4

4

0-231


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Lichfklima im Küstenlande.
Fit;.

Täglicher
Die untere Kurve

stellt die Mittel aller, die

1.

Gang von

/.

7. in

Görz.

nbere die Mittel der Beobachtungen bei Sonnenschein, die Linie über

Maximum

699

dar.

12''

das beobachtete


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700

Dr. J.
Die höchsten Lichtintensitäten im Jahre (1-7

Juli beobachtet,
V.

Wiesner

welche Werte

hatte in

Wien

Schwab

Fu rlani,

— 1-8

-5 B. E., in Buitenzorg

1

wurden

B. E.)

1

Juni

der

Tagesmaxima

Dekadenmittel

um

12li

t.

I.

Dezember

Juli

in.

II.

I.

III.

II.

II.

I.

III.

3

3-5

2-6

3-2

2-5

2-9

0-4

0-9

3

3-4

3

5

4-4

5

4-4

7-7

6-2

1-252

1-593

1-360

1-518

0-993

1-169

0-102

0-129

S.

3

3-5

2-6

3-2

2-6

3

0-2

B.

3-4

3

5

4-4

4-9

4-1

8

1-252

1-593

1-360

1-518

0-982

1-157

0-087

Es
nach
V.

tritt

12''

11''

ist

Wiesner

als

Schwab

2-8

4-9

7

6-5

4-2

0-191

0-126

0-138 0-164

0-6

3

0-6

6-5

4-9

0-112

0-191

und

kein

Maximum

11''



10''



2"^,

12''

1-2

2-8

6-7

4-2

0-135 0-164

Görz

in

Für

Davos zeigen auch

für

l'',

Kremsmünster

meistens

gefunden. Übereinstim-

Görz

die

Monate der zweiten Jahreshälfte
intensitäten,

als

Kew und

Es

steigt

in

Tageskurven der

die

größeren Licht-

symmetrischen Monate

die

ersten Jahreshälfte.

häufiger

12^^,

ultravioletten Strahlen

für

der

Wien hatte
Maximums

mit den Ergebnissen R.oscoe's für

Dorno's bezüglich der

in

das Eintreten' erst

ein,

l""

seltenes.

vor 12", seltener nach

mend

0-126

des eintretenden

Zeit

zwischen

III.

1-2

Stunden zwischen

die

II.

I.

0-6

das tägliche

zwischen

Zeit

Fig. 2.

-6 B. E.;

Jänner

B.

t.I.

-5—1

1

in Görz.

S.

DeUadenmittel

den Monaten Juni und

in

-6 B. E. gefunden.

Größte und kleinste Maxima von

I.

Görz

in

nur vereinzelt für Kremsmünster fand, häufiger

der

also im Frühjahr die

OBOO

Lichtintensität rascher, als sie im Herbste

fällt.

Von

diesem Verhalten weichen nur die symmetrischen

Monate Jänner
Juni

— Juli

stark

Jahreshälfte
als der

— Dezember

die

ab,

in

geringem Maße und

indem der Monat der ersten

größere

Lichtintensität

entsprechende der zweiten.

Nun

aufweist

betrug die

Sonnenscheindauer im Jänner 143, im Dezember
bloß 40 Stunden;

es

ist

also

die

Depression

im

Dezember auf Rechnung der stärkeren Bewölkung
in

diesem Monate, die

setzen. Hinsichtlich der

— Juli
Jahreskurve von

t.

I. in

Görz.

durchschnittlich 7

Regen vermindert aber den

Strahlung.

Staubgehalt

-zu

scheint mir ein Vergleich der Niederschlags-

mengen

in

diesen

Monaten Aufschluß zu geben,

indem dieselbe im Juni doppelt so groß
Juli.

ist,

Anomalie der Monate Juni

der Atmosphäre
'^

und erhöht

ihre

ist

als

Durchlässigkeit

im
für


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Lichtklhna im Küstenlande.

V. Lichtsummen
dem Verfahren

Die Lichtsummen wurden nach

Messungen von

1.

Lichtsummen auf

um

1

1"^

gegen
aus



größer

2''

10''— 2^^

fällt

dem

Monaten Jänner

berechnet. In den

die Zeit

von 12'^—

1^ ist die größte

summen
12''

1.

Lichtsumme von

1

als die der

Wiesner's und Schwab's aus den stündlichen
September

tritt

12''



Görz

fallen in

Änderung

eine

1''— 12^. Oktober

gleichen Grunde größer als die von

ein.

die größten stündlichen

Bei größerer Lichtintensität

— November sind

die vormittägigen Licht-

Dezember werden wieder

2''.

symmetrischen Stunden. Die größte Monatssumme 6288

fällt

hingegen die größte Monatssumme 12.555

wieder auf den Dezember. Der Julitag hat

Tag

in

Görz

B. E. für die Zeit

von

allen

930

Juli, die kleinste

B. E.

Monaten größer

als die

Tages-

den Monaten Jänner — April kleiner

in

größer als in Kremsmünster.

Lichtsumme

Tag von Sonnenauf-

für einen

Jänner

Febr.

März

April

Mai

bis -Untergang.

Juni

Aug.

Juli

Nov.

Okt.

Sept.

Dez.

Wien 1893-94

15

40

62

145

171

217

271

253

151

60

26

16

Kremsmünster 1897

33

54

91

174

180



303

269

199

75

43

28

Görz 1910-14

32

46

87

192

269

398

405

320

258

112

48

30

.

Die größte Annäherung der wirklichen täglichen Lichtsumme an die ideale fand

August, September

Juli,

denen

aller

statt,

welch letzterem das Verhältnis der Lichtsummen

Juli,

1



erreicht;

1

einer Verhältniszahl von

den ungünstigen Monaten

günstigen

in

Beobachtungen den Wert

und November mit
in

Summen

die

der Dezembertag die kleinste

B. E.),

ist in

gleichen Monate in Wien; verglichen mit Kremsmünster

— Dezember

den

B. E. auf

Görz die größte (405

in

(30 B. E.) Lichtsumme. Die Lichtsumme für einen

summe im

bis

Im September

1"^.

3.

auf den Juni, die kleinste 543 B. E. auf den Dezember. Für die Zeit von Sonnenauf- bis

Sonnenuntergang

April

v.

Görz.

in

Zur Tabelle 2 und Figur

701

1

'9,

ungünstig liegen

den Monaten

in

Sonnenschein zu

Hinsicht die Monate Februar

in dieser

Schwab

beziehungsweise l^S.

bei

hat für

Kremsmünster

Dezember Verhältniszahlen von 1-56— 1' 6, in den
gefunden. Es ist in Kremsmünster das Verhältnis der

Mai, November,

April,

August, September

-36—

1

wirklichen zur idealen Lichtsumme

1

-4

das Jahr über

ein

gleichmäßigeres

Görz

in

als

(1

-36- 1

'6

gegen

1-1-1-9).

Im Durchschnitte wird

die tägliche

Lichtsumme

in

Görz durch atmosphärische Vorgänge weniger

vermindert als in Kremsmünster, die Verhältniszahl der idealen zur wirklichen täglichen Lichtsumme
liegt für

Görz

in

7

Monaten zwischen

1

-27-

1

-37, für

Kremsmünster

Tagesmittel der Lichtsummen von

Lichtsummen

Jänner

10''



Febr.

März

April

Mai

Juni

Monaten zwischen

in 8

2''

1

"52—

1

'60.

in Görz.

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

23

a bei Sonnenschein

26

40

69

143

203

275

231

214

161

91

50

b aller Beobachtungen

20

21

53

104

154

210

193

169

148

61

28

18

1-3

1-9

1-3

1-37

1-31

1-2

1-27

11

1-5

1-8

1-3

a

:

h

1-32

»

Die Lichtsummen aus den ganztägigen Beobachtungen betragen für die astronomischen Jahreszeiten
in

Görz: Frühling 26.039,

Sommer

30.216, Herbst 5844, Winter 4977;

während

Äquator steht 56.255, während ihres südlichen Standes 10.821; nördlich

Jänner— Juni 31.016, zweites Halbjahr

Juli

— Dezember

Juni 28.736, zweite Hälfte Juli— Oktober 33.688.
Denkschriften der mathem.-naturw. Klas.se,

ü.'i.

Uaiiü.

:

die

südlich

Sonne nördlich vom

= 5-1. Erstes

Halbjahr

36.060; erste Hälfte der Vegetationsperiode

Jahressumme

in

Görz 67.076,

in

März-

Kremsmünster 54.502.
a

i

In


1

1

1

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Dr.

702

Görz sind

die

Summe
ist um 145

Lichtsummen

Zeiträume größer

aller

als

in

Kremsmünster, nur im Winter

November— April

die kleinere. Ebenso gibt der Zeitraum

kleiner als die

Fiirlaiii,

J.

für

von Kremsmünster. Im Zeiträume April — November
Fig.

Görzer

die

ist

Görz eine kleinere Lichtsumme;
übertrifft

jedoch Görz

sie

um

3.

_.__._

ZIOO

1

?jim

1900

man
1700
1

man

-^

__j—

fson

=.

T

r~

IkOO

r-

isnn

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r—



1100

r-

r-

1000



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901)

v—.

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700

- - -

ma

7

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- ----~ - -

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-

-

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_

1

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-

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,11)0

ZOO

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-

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- - -- -- - -

_

-

"

- -

^-

-

-

- "^

-

-

-

h—

'

-

'



10^

1

12*-

2*

Jäitner

JO'^

/2* 2* lO'^iZ'^ 2^,

Fchnfizr

lO'^ /2*-

Mirz

Monatliche Lichtsummen von

2*

lo'^

— 2''

z*

/gh,

Mai,

April

101'

;2*

i2h

z'ijo'' /2*

Jnlir

Ju/i

in Göiz. Die Linie

Lichtsummen

12.716 Kremsmünster. Die im Intervall

in

über

2

*

/** «*: 2 h

/oi<

lE^" gibt in

n'^

2''

„)h iih

Zh W'^

Oktober

Scptejnhpr

Avßii/it

12

'^

Z' Wf' IZ*^

J^oyv^nher

i"*

Do^Mmber

lOfacher Vergrößerung die mittleren täglichen

den einzelnen Monaten an.

November— April

größere Lichtsumme von Kremsmünster

ist

wohl

auf die häufigere Bedeckung des Erdbodens durch Schnee zurückzuführen, welche Erscheinung in Görz

zu den großen Seltenheiten gehört. Das

vom Schnee

Lichtmenge. Für das alpine Gebiet von Davos fand

zurückgestrahlte Unterlicht vermehrt

Domo

der Vegetationsperiode eine größere Lichtsumme als

in

VI. Photochemische Intensität

für

Abschnitt

II

hervorging, das

und Sonnenhöhe

die Lichtintensität

Maximum von

t.

I.

und

die

gesamte

die erste Hälfte

den entsprechenden zweiten Hälften.

Zur Tabelle 3 und Figur

Daß mit steigender Sonnenhöhe

die erste Jahreshälfte

in

Görz.

4.

zunimmt,

ist

bekannt;

zur Zeit des höchsten, das

in

Görz

Minimum

tritt,

wie aus

vor der Zeit des


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LichikUnia im Küstenlande.
niedrigsten Sonnenstandes im Laufe des Jahres ein.
als Sj

und größerer Bewölkung

derartig große

Wachsen

das

kamen

als B-^

Schwankungen der
der Lichtstärke mit

bei



703

Beobachtungen mit stärkerer Sonnenbedeckung

der Anlage

der Tabelle 3

nicht

da

sie

Maß

für

in Betracht,

des Lichtes zeigten, daß Mittelwerte kein richtiges

Intensität

zunehmender Sonnenhöhe mir zu geben schienen.
Fig. 4.

Intensitäten

Die Kurve von

Wachsen von

t.

t.

I.

von

I. (I),

t.

rf.

L.

von Kremsmünster und Görz, wobei
in

L.

(III)

nach Sonnenhöhen

in

Görz.

Görz zeigt eine Abweichung von der Kremsmünsterer. Letztere

wieder. Bis zur Sonnenhöhe von 50°

Sonnenhöhe

5.

zeigt das stärkste

zwischen 20° und 40° Sonnenhöhe, also bei geringeren Sonnenhöhen.

I.

dagegen mit zunehmender Sonnenhöhe auch
sich

und

(11)

t.

I.

Wien und Buitenzorg

t.

ist

I.

t.

in

I.

in

Görz

steigt

größerer Progression; erst bei 66° vermindert selbe

Kremsmünster

größer, hier nähern sich die

Görz größer wird. Ähnlich hatte auch

eine

In

v.

Wiesner

Werte

bei größerer

Annäherung der Lichtwerte gefunden, wobei Buitenzorg, der

Ort mit geringerer geographischer Breite, die höhere Intensität zeigte.

VII. Verhältnis zwischen direktem Sonnenlicht
in

A.

Görz.

Nach Sonnenhöhen.
Zur Tabelle

In

wird,

Görz

ist

von 0°

— 10° Sonnenhöhe

immer mehr; von 35°— 55°

den Maximis von

t.

J.

ist d.

ist

und diffusem Lichte

d.

L. =.

t.

3,

I.

Figur

4.

Von da ab mehren

sich die Fälle,

wo

d. L.

:>

das Verhältnis der beiden Komponenten ein schwankendes,

L. <: 5. L.

Zwischen 55° und 60° wird

d.

L.

=

S. L.;

S. L.

oft bei

von da aufwärts wird



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704

Dr.

<

L.

d.

65°— 67°

S. L. Bei

wird im Mittel

vS.

=

L.

Furlani,

J.

1



d. L.,

wie

in

Kremsmünster

d.

L.

= S. L.

für

Krems-

2

münster bei 35°, Wien bei 57°, Lissabon bei 51°, Petersburg
19° Sonnenhöhe.

Davos wird

In

Ähnliche Verhältnisse fand
steigt
tritt

am

v.

Wiesner

am

Sonnenhöhe

=3

L.

vS.

im Yellowstonegebiet

in

tl L.,

Bunsen und Roscoe

dies

bisweilen bei

für große

d.

Davos

45°— 60° 4^1

großer Seehöhe. Die Kurve für

zwischen 30° und 50° Sonnenhöhe. Bei 60° erreicht

steilsten

eine Depression ein, wie

wächst

40°

bei

bei 50°, Berninahospiz bei 16°,

d. L.

L. seine höchsten Werte.

Sonnenhöhen gefunden

hatten.

bei

L.

Görz

Dann
S. L.

zwischen 40° und 60° Sonnenhöhe.

stärksten

Nach Monaten.

B.

(Figuren 5 und

Während Minimum und Maximum von

S. L.

6).

zur Zeit des niedrigsten, beziehungsweise höchsten

Sonnenstandes, also im Dezember und Juni eintreten, erscheint
einen Monat in gleicher Richtung verschoben; es

im

=

Juli ein. d. L.

L.

S.

tritt

das

Minimum und Maximum von d. L. um je
Minimum d. L. im Jänner, das Maximum d. L.

Görz Ende März und Anfang August

tritt in

ein.

Der absteigende Kurvenast von

Fig. 5.

Fig. 6.

1.700
,__

r

1.600

"^
\

/

1500

\

/

\

/

l.iOO

\

/

V

/

1.300

/

\
\

/

1.200

\

/

\

/

1.100

\

/

1.000

jX)
•'

'"^~^

\

/
0.900
^

/
0.800

/

'

1

/

1

0.700

/

/
/
/
/
/

0.600

0.500

O.MO

I

0.300

=

0.200

/

y

y

/

\
\

''

'

/

^

/"

\

\

V

\

\

^

'\

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/

\
\

"a.

/
^

\

'

\

^\

1

'/

^''\

U

\\

'V

•/

\X

/

/

\

y^"^*

\.

—'"^^-•'
0.100

\\

''

\

\

\\'2
\
^J

X

"N.

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

M

1

XU

Monate
Verhalten von

1.

1. (I), d.

L.

in Görz.

d.

(II)

und

S. L. (punktiert)

(Ul>-ll';

52_i ^q-j).

L. ist flacher als der aufsteigende,

ist.

So kommt

es,

die Jahresmitte

nach Monaten

liegt

als

d.

während umgekehrt

daß der Gleichpunkt für
näher

Verhältnis von d. L.

d.

der Punkt

für 5. L.

Z.=

:

S.

L. nach Monaten;

100, lli'-lh, 52_4, Bo-5-

der absteigende Kurvenast der steilere

L. =. S. L. der zweiten Jahreshälfte

der

ersten Jahreshälfte.

Die Werte

um

einen

Monat gegen

des Verhältnisses von


^

^

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Lichtklima im Kiistenlande.
d.

L.

zeigen, daß die Zerstreuung der Sonnenstralilung in der zweiten Jahreshälfte größer

S. L.

:

705
ist als in

der ersten.

Sowohl D. D.

nach der eingangs angeführten Tabelle

als r. F. sind

der zweiten Jahreshälfte, also

in

zur Zeit der größeren Lichtzerstreuung', aber auch größerer Werte von

/.

/.

größer als

der ersten. Das

in

Verhältnis der Größe von D. D. der ersten Jahreshälfte zur Größe in der zweiten beträgt

entsprechenden Größen von

F. ^z

r.

l

von

Intensitäten

\

:

t.

/.,

(Mittel

Monat

Jänner

d.

t.

Februar
.

.

.

.

.

S.

nach Monaten

L.

P' bei So_4, Bq.j).

S.L.

L.

d.

197

0-117

-080

268

0-144

-124

100

86

389

0-197

192

100

97

694

0-325

369

100

265

0-535

730

100

um

(12'')

=

als

r

136

.

,

1

662

0-651

-011

100

155

.

.

,

1

642

0-683

959

100

125

1

321

0-667

654

100

:

.

September

944

0-502

442

100

:

Oktober

534

0-322

212

100

:

November

338

0-231

107

100

Dezember

180

0-131

049

100

Thermische Strahlung

Übereinstimmend mit Kremsmünster

wo r

113

:

.

Zur Tabelle 4 und Figur

häufiger

68

100

Juli

VIII.

1''

L.-.S. L.

I.

Juni

August

um

(1'')

ein,

IE*"

um

stets

tritt

das

Daß

die

Es

begreiflich.

fällt

98
88
66

46

:

38

:

Görz.

7.

Maximum

der

Insolationstemperatur (Z) bei S^_^

Ausnahme des Dezembers,

J-Werte der Nachmittagsstunden größer sind

symmetrischen Vormittagsstunden erscheint im Hinblick auf
Nachmittagsstunden

In

das des Mittels aus allen Beobachtungen mit
1''.

1-45, der

:

in Görz.

1

April

Mai

und

L.

von 11''-

.

März

1

-09.

T am Nachmittage

die

als

auch höhere Lufttemperatur

am

meist etwas langsamer, als es

die

der

in

den

{t)

Vormittage

Fig. 7.

1

1

^ Y^ ^^ s^^
,



t

V

1

/

y

X

,



'

r

"^

1

^

^ ^

^

\

^

"^ -^ —

y^

r--^

^

*

^ ^^ /

~-

_^

^

""'^

y

y

/

\

/ /1

^

-^

^

^

-

~N

-..^

.-^

10'

-^

//
^

-y^.

/



/

-

/

JffK.

y,ft

,l„

JO" J2^

Jöjuier

Täglicher

Gang

Fehmar

z't'

J0K

i2>^

Män.

2*

IQh.

i^k JA. IQh^lh.

AfHL

der Wärmestrahlung in Gürz

2ft

Mai
(10''

— 2''>

,0li- tZit

Jimi

zt

10'^ tz

l ,.

Juli

Untere Kurve, Mittel

jQh lih jt
Aofttst

aller

wni'^

?*

Srpt-mbv

.'(jA

n''

Clati^

;"-

/»''

«*

2*'

ürmirr

W*

/Z* 2*

ßtwiiJtrr

Beobachtungen. Obere Kurve, Mittel bei

S;.„,.


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706

Dr.
Die

steigt.

Maxima von T~t

Die

12*' ein.

J— /-Werte

im

treten

Mittel aller

Werte von

sind wie die

am

größer als zur symmetrischen Zeit

Furlani.

J.

1. 1.

Vormittage.

um

Beobachtungen häufiger

der chemischen Strahlung

Wie

die

in

bei S3-4 häufiger

l"^,

um

den Nachmittagsstunden

chemische Strahlung wächst auch

Wärme-

die

T—t sind für die zweite Jahreshälfte größer als
Maximum von T—t aller Beobachtungen tritt im Juli, das
Kurven von T—t aller Beobachtungen eine Zu- und Abnahme

strahlung rascher, als sie abnimmt. Die Monatsmittel von
die entsprechenden der ersten Jahreshälfte. Das

Minimum im Jänner

Es zeigen

ein.

also die

dem Verhalten

der Wärmestrahlung, entsprechend
zeigt 7



i

ein hievon

abweichendes Verhalten.

Zunahme

der Wärmestrahlung die

der chemischen Strahlung im Laufe des Jahres. Bei S^_^

den Monaten Mai

In

— September

im täglichen Gang

ist

derselben mit steigender Sonnenhöhe gering, in den von der

sonnenwende entfernteren Monaten größer. Wie

in

Davos

Maximum

im Jahre das

tritt

Sommer-

der Wärmestrahlung

März — April (Kremsmünster Februar), das Minimum im Dezember (Kremsmünster Oktober — November)
ein.

Daß

die

Wärmestrahlung der Frühjahrssonne

die stärkste

T—t

jahrspflanzen von besonderer Bedeutung zu sein.

28 '5° im Mittel gegen 30°. Nur ausnahmsweise wurde
strahlung wird im allgemeinen im

geschwächt, wie dies schon

Sommer am

Schwab

ist

in

scheint mir für die Blütezeit der Früh-

ist,

Görz etwas geringer als in Kremsmünster,
Görz 30-8° (April) beobachtet. — Die Sonnenin

am

wenigsten, im Winter

meisten durch die Witterung

gefunden hat und die folgende Zusammenstellung auch für Görz

Die Quotienten der Verhältnisse, sowohl der chemischen als auch der Wärmestrahlung, haben

zeigt.

den Sommermonaten die geringsten,

in

den Wintermonaten die größten Werte.

in

Quotienten der Verhältnisse der Mittel bei S^_^ zu den Mitteln aller Tagesmaxima.
Jänner

Febr.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Mittel

1-36

1-32

1-10

1-27

1-15

1-16

1-19

1-51

1-94

1-56

1-42

Chemische Strahlung

.

.

1-43

2-04

Thermische Strahlung

.

.

1-38

1-67

1-54

1-39

1-33

1-23

1-17

1-25

1-23

1-34

1-82

1-36

1-39

1-6

1-5

2-2

2-5

2-7

3

3-2

3-1

2-8

2-6

1-4

1-1

2-3

S

IX. Die chemischen Lichtintensitäten an den anderen Beobachtungsorten im nördlichen Küstenlande.
Beobachtungen
Zeit

und

zuerst

Wiesner

v.

Laguna

di

Grado zeigten eine Zunahme von

Sonnenhöhe beobachteten

bei gleicher

von

der

in

v.

Licht über

dem Meere gegenüber dem

um

Schroetter auf

von Görz.

d.

L.

gegenüber den zur gleichen

Dieses Ergebnis stimmt mit den

nach dem Yellowstonegebiete, später über dem Ozean und

auf seiner Reise

Rubel und

hitensitäten

^

Orotava gemachten Beobachtungen überein, daß das diffuse

Teneriffa,

Festlande zunehme.

Da

aber

t.

I.

(Görz) >-

/.

/.

(Grado),

so

muß

mehr 5. L. (Görz) :> S. L. (Grado) sein.
Nach Hann und v. Wiesner nimmt die Strahlung mit zunehmender Seehöhe zu. Die Intensität von
S. L. nähert sich nach der oberen Grenze der Atmosphäre hin immer mehr der des gesamten Tageslichtes,
während d. L. sich dem Nullwerte nähert. Auf dem Karste, in St. Daniel, auf dem Mte. Valentin und auf

dem

so

Mte. Santo sind

Himmels von Opcina

/.

/.

und

Mte. Valentin

1

Triest.

ist d.

L.

größer als

bei Triest ist geringer

-liegenden St. Daniel, wohl

hegenden Stadt

vS.

eine Folge

Auf dem

L. kleiner als auf

der

als

Görz,

d.

L.

kleiner als in Görz. Die Leuchtkraft des

des nicht weit davon, nahezu auf gleicher Seehöhe

Trübung durch den Rauch

niedrigeren,

dem

in

die

durch

die

am Fuße des'Opcinaberges
vom Mte. Santo getrennten
über dem feuchteren, kühleren,

der

Isonzofurche

ersteren. Die Lichtzerstreuung ist

Die Resultate der gleichzeitigen Beobachtungen von Görz und der übrigen Beobachtungsorte im Küslenlande konnten im

zur Verfügung stehenden

Räume

menen Messungen

Verwahning des Verfassers und kann

in der

nicht veröffentlicht wei'den; sie befinden sich wie

sämtliche Aufzeichnungen über die vorgenom-

hierin jederzeit Einsicht

genommen werden.


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Lichtklima im Küstefilande.
gut bewachsenen Mte. Santo größer als über
Lichtintensitäten

wurden auf der

AufdemKucelj

erreichte

einer

in

t.

Seehöhe von 2245

w

Werte von 2-028-2-

dem Old

auf

V.
d.

L.

S. L.

betrug bei den Beobachtungen auf

163, 5.L.

=

1

.093-

1

Faith Ful im Yellowstonegebiet

Schroetter fand auf dem Canadasplateau (2200
:

trockeneren, verkarsteten Mte. Valentin. Die größten

Höhenstufe des Küstenlandes, im Ternowaner Wald beobachtet.

dritten

die

I.

dem

707

dem

^h) für

I.

t.

.483.
i*.

^

/.

2 "24.

den Wert von

v.

Wiesner

hatte

2-08 beobachtet

Das Verhältnis von

Kucelj im Juli 0-66, im September 0-50.

X. Die chemischen Lichtintensitäten im südlichen Küstenlande.
Zur Tabelle 5 und Figur

Auf dem
Sommer, dem

45. Breitegrade befinden wir

tiefblauen,

achtungen wurden

uns klimatisch im mediterranen Gebiete mit dem trockenen

nur selten durch ein Wölkchen getrübten Himmel. Die einschlägigen Beob-

den Monaten

in

8.

April,

Juli,

August, Ende September, Dezember

in

Cul

di

Lerne,

Rovigno, Cherso angestellt. Daraus wurden Mittel für Sonnenhöhen von 5 zu 5 Graden gerechnet, die mit

den

für

Görz ermittelten Werten verglichen wurden. Setzt man

so erhält

man

die jeweilige Lichtintensität

Görz

in

=

1

folgende Verhältniszahlen:

Vergleich der chemischen Lichtintensitäten in Görz (=1) und Südistrien bei gleichen Sonnenhöhen,

Sonnenhöhe

0°5
10
15

20
25

30
35

40
45
50
55

60



LI.

d.L.

S. L.

0-85

0-85

-10
-15

0-60

0-60

0-95

0-95

-20
-25
-30
-35
-40
-45
-50
-55
-60
-65

1-07

1-04

1-15

1-00

1-01

1-15

1-19

1-21

1-15

1-lS

1-13

1-26

1-27

1-19

1-46

1-15

0'99

1-39

1-02

0-92

1-21

0-83

0-80

0-87

0-83

0-92

0-85

0-90

0-94

0-87

Hier an der Steilküste mußte


L.

stets

aus

dem

0-87

gleichseitigen Zylinder eingestrahlten

einen

in

Himmelslichte wegen der Ungleichheit des Beleuchtungsverhältnisses berechnet werden. Nach
ist d.

L.rz /(gleichseitiger Zylinder)

und entspricht den

X

3.

Das absolute Maximum

=

1

Görz bestimmten Werten.

für

Bei steigender Sonnenhöhe

nimmt

d.

L. gleichmäßiger zu als in Görz.

Die Kurven von

zeigen einen für das nördliche und südliche Küstenland gleichartigen Verlauf

höhen an der
in

Wiesncr

v.

-78 B. E. wurde in Cherso beobachtet

t.

J. ist

I.

und

bei niederen

S. L.

Sonnen-

als in Görz, was wohl
dem Meere zurückzuführen ist. Von 20° Sonnenhöhe aufwärts sind an der
Intensitäten größer als in Görz. Da aber die Görzer Kurven in stärkerer Progression

auf eine stärkere Absorption

Küste kleiner

Istrianer

t.

der Strahlung

der Dunstschicht über

südistrischen Küste die

steigen, so erreichen die

höhe.

Im allgemeinen

Görzer Intensitäten

sind

die südistrischen

nach meinen Beobachtungen

der südistrischen Küste etwas

kleiner als in Görz.

zwischen 55°— 60° Sonnenhöhe.

Wie

bei
in

neuerdings zwischen 45° und 60° Sonnen-

Sonnenhöhen über 50°

Görz wird auch

in

die Intensitäten

Südistrien

d.

an

L. =: S. L.

Photometrische Beobachtungen auf Kreuzungsfahrten im N'allon

dl


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Dr.

708

Fii

J.

rla iiL

Cherso sowie auf einer zweitägigen Fahrt von Rovigno aus

Wie

der

in

als über

Laguna

dem Lande.

di

Grado

der Adria^ ergaben folgende Resultate:

in

auch im Küstengewässer Südistriens und auf offener See

ist

Als Ursache der Vermehrung von

L.

d.

über

dem Meere

sah

v.

L. größer

d.

Wiesner

die diffuse

Reflexion der Strahlen an der Oberfläche des Meeres an.

Nach meinen Beobachtungen

beträgt das von der Meeresfläche

reflektierte



diffuse Licht

10
der Werte des einstrahlenden.

1.

1.

und

S.

L. sind auch

wie

hier,

in

Grado, kleiner als über

Vergleich der chemischen Intensitäten von Rovigno (^=

0°-30''

Sonnenhöhe

t.

-60°

600-67°

und auf der

67°-57°

57°-27°

0-81

0-67

0-99

I.

0-91

0-81

L.

1

1-19

1-47

1-45

1-27

S.

L.

0-74

0-48

0-49

0-45

0-68

die Lichtverhältnisse auf

Cherso, der gegen Ost und

dem Lande.
See.

I

d.

Merkwürdig sind

d.

30°

1)

6

West

steil

dem

zum Meere

Mte. Syss, einem schmalen, karstigen Bergrücken von

abfällt. 5.

L.

ist

etwa 3mal so groß

L. auffallend klein, etwas größer als die Hälfte des Mittels über der See.

Aus dem

als

über

dem Meere,

Verhalten von

S. L.

auf

Fig. 8.

Somunhöfu
Intensitäten

1

von

t.

I.

(I),

d. L. (II)

und

S. L. (III)

nach So)iiienhöhen

in Südistrien.

Diese Fahrt wurde an Bord des Dampfers »R. Virchow« von der Deutschen zoologischen Station in Rovigno unternommen.

Für diese sowie die sonstige liebenswürdige Förderung meiner Arbeiten durch Ermöglichung des Besuches von Scoglien bei

Rovigno mit Booten der Station bin

ich

Herrn Direktor Dr.

Krumbach

zu wärmstem Danke verpilicbtel.


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LichtkUma im Küstenlande.

dem Syss
nur auf

Während

größere Zerstreuung

daß

Vermehrung von

eine

=0'822

L.

d.

am

kühlen Mte. Maggiore

im Gegensatze

hier

L.

d.

zum

Während

statthat.

Mte. Syss eine

der Bildung

beobachtet, zu einer Zeit, da der

Die höchste beobachtete Intensität von

hatte.

kondensieren sich

ist,

aufsteigenden Wasserdämpfe, so

der Strahlung,

Gewitters wurde hier der größte Wert von

weiße Farbe

ist.

warmer Berg

der Monte Syss ein trockener,

vom Meere

die

Istriens

dem Meere statthabende Depression des Sonnenlichtes

scheint mir hervorzugelien, daß die über

die untersten Luftschichten bescliränkt

709

/.

=2

/.

eines

Himmel

eine

20 entspricht dem auf dem Kucelj

= 2- 16.

beobachteten Werte

XI. Vergleich der chemischen Intensitäten an den verschiedenen

Beobachtungsorten.
Zur Figur

Fig. 9.

9.

Der Vergleich der Lichtintensitäten an den verschiedenen Beobachtungs-

Abweichungen vom Gesetze, daß

orten im Küstenlande ergibt

Zunahme
zu

der Seehöhe zunehmen. Diese

Entfernung

So

Küste.
/.

vom Meere
ist

/.

(Kucelj :>

/.

Auch

t.

die größere

(Görz)

/.

>

L.

>

Santo

(Mte.

/.

/.

ist,

>

t.

wo

die

an der

als

(Mte. Syss),

I.

und Abnahme von

S. L.

d.

mit

L.

Abweichungen im Küstenlande. Orte mit größerer

Vermehrung von

d. L.,

in

L. (Meer), S. L. (Valentin)

vS.

Daß

S. L. (Maggiore).

L.

(Grado),

dort größer

/.

im Binnenlande größer

dem Meere am größten und nimmt

über

Adria etwas kleiner
S.

I. ist

/.

folglich

Verminderung von

gegenüber trockeneren Orten gleicher oder etwas geringerer Seehöhe
ist

istrianische Küste

:>

/.

Zunahme von

der

hinsichtlich

Luftfeuchtigkeit zeigen eine

d.

mit

S. L.

Mte. Maggiore).

I.

steigender Seehöhe zeigen sich

S. L.

I.

t.

ist.

und

I.

Abweichungen scheinen dadurch bedingt

daß für Orte von nahezu gleicher Seehöhe

sein,

t.

t.

ist als

I.

trotz

S. L. (Santo)

S.

Vermehrung von

der starken

S.

L. süd-

L. (Kucelj)
L.

d.

an der

im Binnenlande, weist auf eine starke Absorption von

Worauf

der Seeluft hin.

>

landeinwärts ab.

dieselbe

beruht,

Trübung der Atmosphäre durch Wasserdampf

um

eine

können

erst

ob es sich bloß

handelt,

darüber

weitere und feinere Untersuchungen, die ich durchzuführen gedenke, Aufschluß

geben. Daß

/.

am Meere

/.

kleiner

der italienischen Ostküste in der

sei

als

im Binnenlande, konnte ich auch an

Gegend von

Cattolica

und Fano (Romagna und

Le Marche) beobachten. An den Ozeanen wurde diese Beobachtung nicht gemacht

Da

Summe der Sonnenscheinstunden, wie oben
in Pola um rund 400 größer ist als in Görz, so

auseinander-

aber die jährliche

gesetzt

worden

ist,

dürften

trotz

Intensitäten

der Verminderung von
als

/.

im Binnenlande, was

/.

die jährlichen

Lichtsummen an der Küste größer

leider bisher nicht ermittelt

sein

m-ii.

a-s.i.

i-t.j.

Verhältnis der cliemischen

im österreichisciien

Küstenlande

werden konnte.

vom Meer

einwärts (Friaui

=

land-

lOO).

Verhältnis der chemischen Intensitäten von Görz zu denen der anderen Beobachtungsorte.

(Aus den Mitteln von
Görz
93 6 m

SUd-

Grado

istrische



Küste

Daniel

300

m

Opoina
400 //(

!''.)

Monte
Valentin

535

m

m

Maggiore
I

1400;;»

0-90

94

0-69

0-84

0'99

1-22

17

1-26

1-81

1-12

1-19

0-97

0-90

0-86

0-48

1-02

1-02

Denkschriften der mathem.-naturw. Klasse, 93. Band.

1240

Monte
I

1-16

0-86

1-35

0-63

m

Kucelj

1-28

1-02

S.L.

682

Syss
600 m

.Mte.

0-92

0'98

d. L.

Mte. Santo

02

1-01

0-86

7.

See

St.



0-76

0-91

/.

Auf der

11''

1

1

95


,

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Dr.

710

J.

Furlani

Thermische Strahlung an den verschiedenen Beobachtungsorten.
Wie die chemische, so nimmt auch die thermische Strahlung mit Zunahme der Seehöhe zu. Domo

XII.

um

hat für Davos einen

thermischen Strahlung

lOYo größeren Wert gefunden als

in

ändere.

Weitaus größer

auf die

hohe Wärmestrahlung

Ow

auf 1600

m

Märten

für

Potsdam. Bei der Besprechung der

Görz wurde bereits dargelegt, daß sich dieselbe nur wenig mit der Sonnenhöhe

der trockenen Hochgebirgsluft hin.

in

Domo

von den anderen meteorologischen Faktoren.

ihre Abhängigkeit

ist

der Wassergehalt der Atmosphäre von

Hann

Nach

weist

geht beim Anstieg von

auf 0-6 zurück. Die Wärmestrahlen werden

1

vor allem durch den Wasserdampf der Atmosphäre absorbiert.

Beobachtungen von T—t
T-i

Beobachtungsort

Görz

29

»

27

>

24-6

>

24-1

(Mittel

von Q**— 3'').

Beobachtungsort

T~t

Grado

11-6°

°

Beobachtungszeit

Gleichzeitige

»

26-2

!0

Mte. Santo

29-6

*

Kucelj

Daniel

St.

»

23-6

24-6

»

Clierso

20-1

Vallon di Cherso

19-4

»

»

24-6

Mte. Syss

22-6

>.

>

24-6

Mte. Maggiore

26-9

Rovigno

23-6

Offene See

12-7

Beobachtungen an aufeinanderfolgenden
Tagen

Ausnahme des Verhaltens von 7 — in Opcina zeigen diese Daten
strahlung im Küstenlande mit Zunahme der Seehöhe. Viel bedeutender als
Mit

die

/

die

strahlung mit der Erhebung des Erdbodens über das Meeresniveau im Küstenlande

derselben von der See landeinwärts. Entsprechend

T—t

dem Verhalten von

t.

Zunahme
Zunahme
ist

waren

Es zeigten

Beobachtungen mit dem Insolationsthermometer

die

sich deutliche

Standorte kleiner war als

Schwankungen von T, sobald

am

ist

XIII. Vorderlicht
Während



ist

Von besonderem
dem Mte. Syss.

der Steinheide auf

Luftbewegung

eintrat.

Strande von Cherso, hat vielleicht seinen Grund

Nach Tyndall

Luft mit ätherischen Ölen.

eine

in

aber

Wärmeder Wärmedie Zunahme
der

der chemischen Strahlung,

/.,

an der Küste größer als auf der See, im Binnenlande größer als an der Küste.

Interesse

Beobachtungen

26-6

Opcina

in

Daß T—t auf diesem
der Anreicherung der

eine solche Luft für Wärmestrahlen weniger durchlässig.

und Unterlicht im Gebiete.

dem Vakuumthermometer die gesamte im Räume einem Körper zukommende Strahlung
gemessen wird, geben die Messungen mit dem Insolator nur die auf eine Fläche fallende Strahlung an.
v. Wiesner hat darum, um die gesamte chemische Wirkung der Strahlung im Räume zu bestimmen,
mit

außer den Messungen

der

vertikale Fläche fallenden

die Photometrie eingeführt.
bai,

auf eine

horizontale Fläche

und des vom Boden

Er

stellte

das

ist

Meine Beobachtungen

in

denen von Wien und Kremsmünster entsprechen, indem

in

fest.

Lichtstärke sich Oberlicht zu Vorderlicht verhalten

wie 4

:

1,

zur Zeit des

schieden hievon waren die Resultate der Beobachtungen auf Cherso Ende
betrugen hier 2-72
Binnenlande,

wo

:

1,

auf

dem

eine

des Vorder- und des Unterlichtes

in

so die große Bedeutung des Vorderlichtes in hohen Breiten (Advent-

Spitzbergen) gerade zur Vegetationszeit

hältnisse hier

Messungen des auf

fallenden Strahlung

reflektierten,

Mte. Syss 2-54

:

1.

Daß das

Görz ergaben, daß
der Zeit des

Maximums

Minimums wie 1-2:
Juli 1910.

ist,

1.

der

Ver-

Die Verhältniszahlen

Vorderlicht an der Küste größer

der Horizont durch die Unebenheiten des Erdbodens begrenzt

die Ver-

ist

als

im

erscheint verständlich.


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Lichtkliitiu

Aus dem gleichen Grunde
dem Strande der Insel.

ist

das V'orderlicht auf

Die chemische Intensität des Unterlichtes
so geringe, daß ihre

Wirkung

hier nicht

in

im Küstenlande.

dem Kamme

der Insel Cherso (Mte. Syss) größer als auf

dem Alknialboden und

über

ist

711

Betracht kommt.

der Flyschzone eine

in

Anders liegen die Verhältnisse über dem

Kalkboden. Das auf diesen hellen Boden einstrahlende Licht erfährt eine diffuse Reflexion. Nach meinen

Beobachtungen
bei

der Arabia petrea, einer kleinen Steinwüste auf der Insel Cherso, betrug im Monate Juli

in

Sonnenhöhen von 40°— 65°,

das Unterlicht im Mittel

S^, 5,,

44"/,,

des diffusen Oberlichtes, über der

Helichrysum-Salvia Heide im gleichen Monat bei gleicher Sonnenhöhe auf dem Mte. Syss

dem

der Edelweißheide auf

Kucelj

Küste. Der Betrag des von der Meeresfläche reflektierten, diffusen Lichtes

Kalkboden zurückgestrahlte,

Nach den
von

über

S^^, 5^,,

bewegter See auf

36%

W. Schmidt

3-36 — 2-107o

15"/^,

ein

ist

geringerer als der

vom

als bei ruhiger.

über der Halophytenzone

des diffusen Oberlichtes steigen.
reflektiertes,

An

der Küste

direkten

Oberlichtes.

aber außerdem zufolge der

bei

B. E.

im

40°-65°

Sonnenhöhen von

Für Cherso betragen bei Sonnenhöhen von

— 0-016

bei

zur Wirkung. Dieses Unterlicht beträgt

direktes Licht

absoluten Werte des reflektierten Sonnenlichtes 0-007

kann es

der Kalkküste

kommt

Sonnenhöhen von 10°-40° 34-79-3-36%,

bei

des

See

ruhiger

Spiegelung an der Meeresoberfläche

nach

über

Cherso angestellten Beobachtungen beträgt das diffuse Unterlicht bei Sonnenhöhen

bei

40°— 65°,

bewegter See ein größerer

bei

41*'/g,

Verschieden davon sind wieder die Lichtverhältnisse an der

38''/q.

Mittel.

Dufour

20°

— 65°

die

hat das für den

Pflanzenwuchs besonders günstige Klima der Hänge des W'estufers des Genfer Sees durch Reflexion
der Strahlung an der Seefläche

Standorte auf

dem

Alluvial-

über letzteren Böden
über

fehlt.

erklärt.

Im Binnenlande

ist

auf

der Standort

und Flyschboden durch starkes,

dem

Karstkalke

von dem
welches

Unterlicht verschieden,

diffuses

Die Standorte an der Küste sind außer durch das stärkere Vorderlicht gegen-

dem Binnenlande auch noch durch

und zerstreutes Unterlicht

parallelstrahliges

Der chemische Effekt des Lichtes auf einem Flächenelement

Lage muß im Binnenlande größer

als

Küste größer

als

im Binnenlande

sein.

Küste größer

als

im Binnenlande

sein.

an der Küste,

in

charakterisiert.

der horizontalen sich nähernden

in einer

einer der vertikalen sich nähernden

Lage an der

Der Gesamteffekt des Lichtes auf einem Raumelement kann an der

Ober- und Unterlicht (Mittel aus allen Beobachtugen).
IJnterlicht

Oberlicht

Wahre
Sonnenhöhe

standort

S.L.

d.L.

/.

/.

60°-65°

0-866

0-659

1-525

K&\\CooAer\m\iHelichrysum-l\eide

»

0-750

0-621

1-371

Kalkboden mit Edelweißheide

'

1-399

0-553

1-952

0-750

0-621

1-371

Alluvial-

und Flyschboden

Strand mit Halophyten

.

.

.

.

....

Wahre
Sonnenhöhe

Standort

Alluvial-

und Flyschboden

.

.

.

60°

Unterlicht in

S.L.

Strand mit Halophyten

.

»

....

»

2-14

L.

d.L.

i.L

41

18-6

38

10-8

15-36

S-17-5

d. L.

t.

I.

u

0-016

des Oberlichtes

-65°

Kalkboden mit Helichrysiim-Heide
Kalkboden mit Edelweißheide

O/g

S.

5. L.

0-255

0-255

0-210

0-210

0-093-0-224 0-109-0-240

Oberlicht

-1-

d.

L.

Unterlicht

/.

/.

0-866

0-659

1-525

0-750

0-876

1-626

1-399

0-763

2-162

0-766 0-714-0-845

1-480-1-611


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712

Dr.

Furlani,

J.

XIV. Abhängigkeit der Strahlungsenergie von den übrigen
meteorologischen Faktoren.
Zu den Tabellen

Die Untersuchungen Roscoe's,

V.

6,

7a,

Tb und Figur

10.

Wie sner's und Schwab's

haben gezeigt, daß

der Atmosphäre durch Wasserdampf, durch die Bewölkung, im allgemeinen

dampf 70 mal so

viel

bei der

abnimmt,

I.

t.

in

Trübung

dem Wasser-

Licht als Luft von gleicher Dichte absorbiert. Der Befund Roscoe's in Kew, daß die

wurde anderseits von ihm dahin

Lichtintensitäten der zweiten Jahreshälfte größer sind als die der ersten,

gedeutet, daß zufolge der größeren Luftfeuchtigkeit im Herbste, insolange keine Kondensation

Atmosphäre nicht nur

schwächer brechbaren, sondern auch

für die

für die

die

eintritt,

chemisch wirksamen Strahlen

durchlässiger werde.

Bunsen und Roscoe
um 0' 4

fanden aber auch eine Beziehung von Lichtintensität

Beleuchtung steige
Intensitäten von

Faktoren
gleich

ab. d.

/.,

t.

d.

und

L.

L.

Es können auch bei S^,
war an solchen Tagen

Werte zumeist

Maxima von

Die absoluten

wird.

Luftdrucke: Die

Das Verhältnis der

d.

kommen

L.

bewölktem Himmel und

bei

S„_i,

d.

massen beweist. Ein gleichzeitiges Fallen von T und Steigen von
werden, offenbar hervorgerufen durch das Vorbeiziehen

es

/.

/.

L. eintreten, doch

Himmelsfarbe eine weißliche, was die Anwesenheit von

die

wo

zumeist durch Reflexion an Wolken zustande.

ohne sichtbare Trübung des Himmels Maxima von

also

B^,

zum

sinke.

zueinander hängt ausschließlich von den anderen meteorologischen

L.

S.

die höchsten

erreicht

mm

wenn das Barometer um 30

Lichtgrade,

für

d.

Wasserdampf-

L. konnte mitunter

beobachtet

das Auge unsichtbarer Dampfmassen, welche

Erscheinung auf den Bergen Kucelj und Mte. Maggiore besonders deutlich war. Bewölkungsgrade unter

B^ zeigen keine unbedingte Verminderung der Lichtintensität bei

S^_^.

Das

direkte Sonnenlicht erscheint

bei geringerer Helligkeit als Sg vermindert.

Die Einzelbeobachtungen zeigen

eine Abhängigkeit

chemischen Strahlungsenergie von der

der

Luftwärme. Bei gleicher Sonnenhöhe und unter sonst gleichen Umständen
mit größerer Luftwärme

größere.

die

ist

die Lichtintensität

Diese Erscheinung steht im Einklang mit

im Monat

dem Wien'schen Vervom Ultrarot sich

schiebungsgesetze, daß das Energiemaximum im Spektrum mit steigender Temperatur

gegen das

Wenn

Ultraviolett verschiebe.

der zugehörigen Temperatur

konstant

das Produkt aus der jeweiligen Wellenlänge der Strahlung und
so

ist,

muß

unserem Falle der diffusen Strahlung, kleiner werden.

mit

zunehmender Temperatur

Domo

hatte in

die Wellenlänge,

Davos das gleiche Ergebnis;

in

aller-

dings hält er es für eine Folge der größeren Feuchtigkeit des Sommers. Andererseits erscheint es so ver-

Maximum derWärmestrahlung, wie oben ausgeführt worden

ständlich, daß das

Im Laufe meiner Untersuchungen hat
die Lichtintensität gezeigt:

sowohl Dampfdruck

als

1.

fallen

relative Feuchtigkeit

Um

die

mit Mazelle'schen

Wirkung

immer wieder der große Einfluß der
sind,

wie aus den

Görz hervorgeht, größer,

in

Orten mit größerer Luftfeuchtigkeit

studieren,

nicht in den

Sommer

Luftfeuchtigkeit auf

2.

Die

eingangs

Maxima

der

Daten über die

zitierten

Schwankungen

die

vieler

Komponenten und da obendrein

abgelesenen

bei

denen

am Thermometer,

abweicht,

war

es

die Wetterlage

recht

schwer,

in

solche

Beziehungen

sichtbar werden,

die thermische

Zusammen-

hohen Luftschichten von der an den

Beobachtungsmaterial
zeigt.

zu erhalten, das

Die

sind in den Tabellen

wenigen Beob6 und 7 a, 7 b

zusammengestellt. Es zeigt sich da neuerdings, daß die chemische Lichtintensität mit der

Luftwärme wächst,

An

der anderen meteorologischen Faktoren auf die Strahlungsintensität fallweise zu

Beziehungen der Lichtintensität zu einzelnen meteorologischen Faktoren
achtungen,

3.

Zerstreuung des Sonnenlichtes eine größere.

Barometer, Hygrometer, Verdunstungsthermometer und an der Windfahne gemacht. Bei der

Instrumenten

der Licht-

Maximis der Schwankungen der Luftfeuchtigkeit zusammen.
ist

habe ich zu den photometrischen Beobachtungen gleichzeitige Ablesungen

wirkung so

fallt.

Die Lichtintensitäten der zweiten Jahreshälfte sind größer als die der ersten;

meteorologischen Verhältnisse
intensität

sich

ist,

Zunahme

abnimmt. In gleicher Weise wirkt die Erhöhung des Dampfdruckes.

der


.

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Lichtklima im Küstenlande.

Hann

713

hat nachgewiesen, daß mit steigender Temperatur der absolute Wassergehalt der Atmosphäre

zunimmt. Elster und Geitel fanden, daß mit Zunahme des Dampfdruckes

Wärmestrahlung nach. Es

Domo

wies

intensität steigt. Andererseits

für Luft

wohl auch

also

gilt

für

die ultraviolette Strahlungs-

von geringem Dampfdrucke im Hochgebirge eine hohe
den Dampfdruck das Wien'sche Verschiebungsgesetz.

Daß thermische und chemische Strahlung mit Abnahme des Luftdruckes zunehmen, ist begreiflich.
Absorption und Zerstreuung der Strahlung sind im dünneren Medium geringer, was sich besonders in der
Vermehrung von

5.

L. zeigt.

Lage und Dicke der Schicht wirkt nun

Je nach Verteilung,

Wasserdampf modifizierend auf

in

der Atmosphäre der kondensierte

diese Verhältnisse, entweder als Spiegel, Linsen

oder Lichtschirme für

den Beobachtungsort. Hinsichtlich der Wirkung der Windrichtung auf die Strahlungsintensitäten zeigt

SW- und W-Winden

sich bei SO-, S-,
0-,

NO-, N-,

thermische

eine

Verminderung der chemischen

auch gegenüber jener bei Windstille.

Lichtintensität

Strahlung zeigte

sich

achtungen im wesentlichen von

und

von

die Beeinflussung

ist

t.

Meine Beobachtungsmethode

/.

und

d. L.

Am
Die

auch bei diesen Beob-

der Luftwärme

mit

beeinflußt

Oi
03i
35

037

ose

«^
03t

dem oben beschriebenen

zeigt ein

bei
Fig. 10.

NW- Winden

deutlichsten

Vermehrung,

eine

gleiches Y^erhalten.

Hilfe

des

Insolations-

33
32

031

thermometers

ließ

erkennen und

notwendig

Beziehungen zur Windrichtung

keine

werden diesbezüglich

sein.

feinere

Messungen

3

29

02S

Domo

findet

Davos, daß, bei

in

Tag zu Tag

haltenden, allmählich von

sich

an-

027

verschlechtern-

0Z6

OZS

den Schönwetterperioden, bei denen der Himmel, obwohl
wolkenlos

verbleibend,

eine

blauweiße

bis

schließlich

OZi

on
.022

weißHche Farbe annimmt,
ultravioletten

ein

allmähliches Ansteigen

der

Strahlung bei gleichzeitigem kleinem Sinken

02t

C2
019

der Wärmestrahlung von

Fünfmal

Tag zu Tag

nach

traten

statthat.

OIS

besonders hohen Werten

017

am

016

gleichen oder folgenden

konnte ich den Scirocco,

Tage Gewitter ein. Auch in Görz
1—2 Tage bevor eine Veränderung

ois
"''*

013

der Wetterlage an den meteorologischen Instrumenten und

012

an der Himmelsfarbe beobachtet werden konnte, mit dem

011

Wirkung des Wechsels

000

Insolator feststellen. Fig. 10 zeigt die

der Windrichtung,
Lichtintensität,

vom

Scirocco auf Bora, auf die chemische

Rovigno innerhalb zweier Tage

die

ich

in

beobachten konnte.

An

beiden Beobachtungstagen war bei

08

007

ooe
nos
OOi

Himmel noch vollkommen wolkenlos und blau. Der
Barometerstand betrug am 17./n. 757-6, am 19./IL 763. Die
S4 der

Ol

003
002
01

war am Morgen des Sciroccotages noch

Lichtintensität

eine

kleinere als

am

in steilerem

Anstieg über die Intensitäten bei Bora hinaus

Boratage, dann stieg aber die Sciroccokurve
Tageskurve von

t.

/.

.

bei Scirocco
.

Bora

(I),

17./'II.

19./II.

(II),

1911.

1911.

blieb bis zum Abend größer. Am 18./II. zeigte der
Himmel am Vormittage eine weißliche Farbe und die /. Intensitäten waren größer als am V^ortage. Am
Nachmittage trat stärkere Trübung des Himmels und hiemit rasches Sinken der Lichtintensität ein. Die in
der folgenden Nacht einsetzende Bora fegte den Himmel wieder rein. Die das sciroccale Wetter bedingen-

und

/.

den meteorologischen Verhältnisse sind bekanntlich große Luftwärme und Luftfeuchtigkeit
Luftdruck, gegenüber

beim Scirocco

die

dem Borawetter

mit kalter, trockener Luft und

chemische Lichtintensität erhöhende,

bei

Bora

-die

hohem

Intensität

Luftdruck.

bei

Es

geringem

treten also

vermindernde Verhältnisse


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Br.

714
ein.

Hann

Nach

heterogenes

Atmosphäre

die

ist

Medium zu

betrachten.

bei

J.

Furlani,

ruhigem Wetter zufolge der Temperaturschichtung

Durch

als optisch

südliche, warm.e, aufsteigende Luftströme wird sie bis in

am

Schichten homogener, die diffuse Reflexion, die

hohe

meisten die stärker brechbaren Strahlen schwächt,

wird vermindert. Eine derartige homogenisierende Wirkung haben

nördliche

Winde

nicht,

indem über

den hinabstürzenden, kalten, dichten Luftmassen sich wärmere und weniger dichte befinden. Ich konnte
an Tagen,

wo

war oder

der besonders zur Mittagszeit stärker einsetzende Seewind (Maestro) schwächer

Depressionen der Lichtintensität konstatieren.

ausblieb, mittägliche

Schichtenbildung

in

daß

glaube,

Ich

der Atmosphäre, hervorgerufen durch die starke mittägliche

es

sich

da

um

Erwärmung über dem

Erdboden, gehandelt habe.

Zusammenfassung".
In

1.

Ende

Görz

die größten

treten

Juni, die kleinsten Intensitäten

chemischen Lichtintensitäten zur Zeit der höchsten Sonnenstände,

Anfang Dezember

ein.

Die Lichtintensitäten der zweiten Jahreshälfte

sind größer als die der ersten, die nachmittägigen Intensitäten im allgemeinen größer als die vormittägigen.

Das Tagesmaximum

zwischen

tritt

12''

und

1''

ein.

Die Lichtsummen der zweiten Jahreshälfte und der

zweiten Hälfte der Vegetationsperiode sind größer als die der ersten Hälften.

Lichtsumme

der Dezembertag die kleinste tägliche Lichtsumme. Die größte stündliche

auf die Zeit von
höhe, bei 65°

12''

—67°



1''.

Das Sonnenlicht

ist in

es

im

Das

so groß.
Juli

am

größten,

hat

diffuse Licht

im Jänner

am

seine

der chemischen Strahlung entsprechendes Verhalten.

ungefähr einen Monat später

Jedoch

ist

die

als

bei

der chemischen Strahlung, also im

Wärmestrahlung der Frühjahrssonne (März und

(Dezember) die

April) die

Die Sonnenstrahlung wird im allgemeinen im

kleinste.

die größte,

im allgemeinen

55°— 60° Sonnen-

größte Intensität

bei

kleinsten. Die Lichtzerstreuung

der zweiten Jahreshälfte größer als in der ersten. Die Wärmestrahlung zeigt im Mittel

achtungen ein

am

ist

fällt

erreicht die Intensität des Himmelslichtes bei

anderthalbmal

es

ist

60° Sonnenhöhe. Nach Monaten

Der Julitag hat

aller

Beob-

Maximum und Minimum

treten

Juli,

beziehungsweise Jänner

größte, die

Sommer am

ein.

der Spätherbstsonne

wenigsten, im Winter

meisten durch die Witterung geschwächt.
2.

In Südistrien sind bei

50° etwas geringer als
3.

in

Sonnenhöhen unter 50°

die Lichtintensitäten größer, bei

Sonnenhöhen über

Görz,

Mit der zunehmenden Erhebung des Erdbodens im österreichischen Küstenlande von der West-

küste gegen das Binnenland hin nimmt auch die chemische und thermische Intensität der Gesamtstrahlung

und des Sonnenlichtes

zu.

Vom Minimum

über der Adria steigt

sie

auf den waldfreien Bergspitzen des

Ternowaner Waldes und auf dem Mte. Maggiore des Tschitschenbodens zum Maximum

nimmt das Himmelslicht vom Binnenlande gegen
es größer als über
4.

dem

Festlande, in der

Lagune

die

Westküste des Litorale hin

erreicht es das

zu.

an.

Umgekehrt

Über dem Meere

ist

Maximum.

ist an der Westküste Istriens größer als im Binnenlande. Der Standort auf dem
dem Flysch im Binnenlande ist lichtklimatisch durch das Oberlicht bestimmt, auf
außer dem Oberlicht diffuses Unterlicht wirksam. Die Küstenzone ist durch reflektiertes

Das Vorderlicht

Alluvialboden und auf

dem Kalkboden

ist

Sonnenlicht charakterisiert, das reflektierte diffuse Licht
effekt der

Strahlung (Ober-

Binnenlande

+

Vorder-

+

Unterlicht)

ist

hier geringer als im Binnenlande.

Der Gesamt-

auf einen Körper kann an der Küste größer als im

sein.

nehmen thermische und chemische Strahlung zu. Mit Zunahme
der Lufttemperatur und des Dampfdruckes nimmt die chemische Strahlung zu, die thermische ab. Warme
und feuchte Winde (Scirocco) erhöhen, kalte und trockene Winde (Bora) vermindern die chemische
5.

Mit

Abnahme

Strahlungsenergie.

des Luftdruckes


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Küstenlande.

int

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Beleuchtung durch Sonne, Himmel und Rück-

d.

Naturforscher, Bd. 73, 1900.

Wiesner, Untersuchungen über das phot'ochemisehe Klima;
I.

Untersuchungen über das photochemische Klima von Wien, Cairo, Buitenzorg. Denkschr.

d.

Akad. Wien, Bd. 64, 1896.
II.

III.



Untersuchungen über das photochemisehe Klima im arktischen Gebiete. Ebenda, Bd.
Untersuchungen über das photochemische Klima im Yellowstonegebiete. Ebenda, Bd.

Der Lichtgenuß der Pflanzen. Leipzig, Engelmann, 1907.

67, 1898.
80, 1906.


,

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Dr.

716

Tabelle

1

a.

10.- 20.

9h
10

Februar

Mai

— letzten

Monatsmittel

B

t.I.

S.

B

t.I.

S.

B

t.I.

S.

B

t.I.

0-3

7-0

0-029

0-4

6-4

0-034

1-0

5-6

0-060

0-6

6-0

0-041

0-7

5-1

0-062

0-9

5-0

0-071

2-1

4-0

0-093

1-2

4-8

0-075

11

0-6

5-4

0-089

0-9

5-1

0-100

2-7

3-2

0-160

1-4

4-5

0-116

0-6

5-7

0-126

1-2

5-7

0-135

2-S

3-3

0-164

1-5

5-0

0-142

1

0-9

6-0

0-125

1-2

5-5

0-138

3-1

4-0

0-162

1-7

5-1

0-142
0-115

2

0-9

6-0

0-111

1-0

5-0

0-116

2-8

4-1

0-117

1-6

5-0

3

0-8

6-64

0-104

0-9

5-0

0-109

3-0

4-0

0-119

1-6

5-1

0-111

7-0

0-056

0-7

8-1

0-049

0-6

8-3

0-065

0-7

7-8

0-057

9

0-9

10

1-3

5-9

0-070

0-7

8-4

0-061

0-7

8-2

0-082

0-9

7-5

0-071

11

1-6

5-2

0-101

0-9

8-0

0-092

1-0

6-9

0-125

1-2

6-7

0-106

6-1

0-157

1-4

G-1

0-139

0-143

1-9

4-6

0-149

1-0

7-7

0-111

1-2

1

2-3

4-1

0-153

1-1

7-4

0-118

1-2

5-9

0-157

1-5

5-8

2

2-4

4-0

0-150

1-3

7-0

0-110

1-5

5-4

0-151

1-7

5-5

0-137

3

2-4

4-1

0-139

1-0

7

.')

0-097

1-3

6-8

0-127

1-6

6-2

0-121

8

2-0

6-0

0-080

1-0

8-0

0-076

2-4

4-8

o-uo

1-8

6-3

0-089

9

2-0

5-2

0-191

1-1

8-0

0-162

2-4

4-6

0-280

1-8

5-9

0-211

10

1-6

6-5

0-196

1-3

7-6

0-184

2-7

4-0

0-349

1-9

G-0

0-243

11

1-7

G-1

0-210

1-5

7-1

0-201

2-9

4-0

0-468

2-0

5-7

0-293

12

1-7

5-8

0-266

1-8

6-8

0-300

3-0

4-0

0-487

-

2 2

5-5

0-351

1-9

5-4

0-272

2-1

6-3

0-349

3-0

4-2

469

2-3

5-3

0-3G3

2

1-9

5-5

0-241

2-0

6-5

0-287

2-8

4-5

0-301

2-2

5-5

0-276

3

1-7

5-8

0-208

1-8

6-5

248

2-7

4-7

0-271

2-1

5-7

0-242

4

1-4

6-4

0-130

1-8

6-8

0-136

2-5

5-0

0-169

1-9

G-0

0-145

7

1-8

7-3

0-098

1-5

6-0

0-112

2-4

4-3

0-144

1-9

5-9

0-118

8

2-0

7'0

0-211

1-8

4-8

0-260

2-4

4-3

0-279

2-1

5-4

0-250

1

April

in Görz.

I.

12

12

März

21.

t.

Stunde
S.

Jänner

l

Dekaden und Monatsmittel sämtlicher Messungen von
I.-IO.

Monat

Für an i

J.

-

-

-

9

2-2

4-5

0-309

1-9

4-9

0-378

2-0

4-0

0-502

2-0

4-5

0-396

10

0-4

8-0

0-264

2-0

5-0

0-412

3-5

3-0

0-846

2-0

5-3

0-507

11

1-6

7-6

0-454

2-3

5-0

0-466

3-0

5-2

0-842

2-3

5-9

0-587

12

1-8

7-5

0-477

3-0

3-0

0-646

2-0

7-4

0-822

2-3

G-0

0-648

1

1-9

7-0

0-489

2-8

3-7

0-639

3-4

4-5

0-912

2-7

5-1

0-680

2

1-7

7-2

0-438

2-8

4-0

0-605

3-4

4-8

0-860

2-6

5-3

0-634

3

1-2

7-6

0-409

2-6

4-6

0-577

3-0

4-8

0-782

2-3

5-7

0-589

4

1-2

6-9

0-299

2 2

4-7

0-369

2-9

5-0

0-476

2-1

5-5

0-381

5

1-2

6-8

0-146

2-2

5-0

0-170

2-7

4-9

0-215

2-0

5-5

0-177

7

2-8

5-5

0-170

2-0

6-2

0-161

2-8

6-0

0-194

2-5

5-9

0-175

8

3-0

4-8

0-361

2-1

6-2

0-207

2-9

5-4

0-371

2-7

5-5

0-313

9

3-5

4-0

0-812

2-4

5-3

0-561

2-4

5-9

0-607

2-8

5-7

0-660

10

3-3

4-4

0-965

2-2

5-9

0-667

2-0

6-3

0-658

2-5

5-5

0-763

6-0

0-921

2-0

5-3
5-1

1-083

5-1

0-993

11

3-5

3-8

0-995

2-1

6-0

0-800

2-3

12

3-0

4-0

1-095

2-0

6-2

0-812

3-0

5-0

1-343

2-7

1

2-9

5-0

0.912

1-8

6-6

0-799

3-0

3-8

1-269

2-6

2

3-2

4-6

0-912

1-7

6-8

0-789

3-4

4-0

1-026

2-8

5-1

0-909

3

1-8

5-0

0-697

1-5

7-0

0-722

3-0

4-5

0-881

2-1

5-5

0-767

4

1-7

5-0

0-506

1-8

6-4

0-529

3-1

4-3

0-600

2-2

5-1

0-545

5

1-9

5-2

0-201

2-0

6-0

0-239

3-1

4-4

0-307

2-3

5-1

0-2S2

-

905


1

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at

Lichtklima im Küstenlande.

10.-20.

I.-IO.

Monat

Juli

B

S

B

t.I.

B

S

2 6

5 8

216

3

3 5

269

1

2

8

2 9

4 7

407

3

3

1

486

1

6

(

9

3

5

651

3 3

3 2

716

1

Monatsmittel
t.I.

B

S

t.I.

221

2

3

5 8

0-235

2

425

2 5

5 •0

0-439

6

6 8

597

2 6

5

0-654

10

2 8

3 9

972

3 6

3

228

1

8

6 5

985

2 7

4 •5

11

3

3 6

1

186

3 6

2 8

369

2 5

5 2

1

093

3

3

12

3

4

1

252

3 5

3

593

2 6

5

1

360

3

4

1

219

3

5 5

1

221

3

4 •4

1-253

2 6

5 •0

0-811

0-709

1

3

1

3

3 7

1

179

3 5

3 4

370

2 8

2

2 8

4

1

179

3 4

3 6

360

2

8

9

5

1

1

1

-

06

9

1-216

3 8

1-401

4 2

1-256

3

o

4 8

812

3 3

3 8

900

1

6 4

723

4

2 2

5

696

3 3

4

730

1

6

G 6

702

2

4

5 •3

5

o

6

291

3

4

325

1

5

7

288

2

2

5 •7

0^301

7

3

4 2

364

2 9

3 6

289

3

3

269

3

3 •6

0^307

8

3

4 O

693

3

4

618

2 9

3

4

•655

3

3 •8

0^455

9

3 2

3 9

889

3

4

797

3 3

3 2

•901

3

3 •6

0-862

3

3 6

998

3 2

4

832

3 4

3

980

3 2

3

8

0-933

3 8

125

3 2

4

•2

1-133

1-219

3

5

2

1

1

304

3 6

1

1

3 2

1

976

4 6

3 3

1



12

3

4

3 5

518

2 8

3 9

982

3 4

4

157

3 2

3 •9

1

3

4

3 6

469

2 8

4 5

993

3

4

169

3

1

4

0

1-210

2

3 4

3

4

487

2 8

4 5

919

3

4

147

3

1

4 •0

1-184

3

3

1

3 8

148

2 5

4 5

877

3 2

4 4

003

2 9

4 •2

1-009

4

3 2

3 8

838

2 5

4 4

734

3 2

4 5

782

2 9

4 •2

0-785

9

4 5

387

2

4

4 6

326

2

(

4 5

•359

5

4 5

0-357

6

141

3 3

3 7

237

2

4

4

206

2 6

4 5

0-195

5

2

7

o

1

8

1

6

6 4

124

3 3

3 8

375

2 8

4

401

2 8

4 7

0-300

9

1

7

6 4

238

3 5

3 4

624

3

4 2

599

2

4

4 8

0-487

720

2 6

4 5

0-717

102

2

4 4

0-944
1-068

10

1

9

6

476

3 2

3

1

11

1

9

6

636

3

3

1

12

2 2

6

789

3 4

3 2

1

956

2 8

4 3

1

094

3

1

4 2

1

1

056

3 5

3 3

1

359

3

4

1

1

363

3 6

2 5

1

391

3 3

3

J

i

1-189

1

2 6

6

812

3 6

2

9

2 6

6 6

816

2 8

3 4

912

3

216

3

4 3

0-981

3

2 3

6

I

535

2

9

3

886

3 6

3 4

903

2 9

4 2

0-775

4

2 6

6 3

530

2 9

4

552

3 4

3 6

590

2

9

4 6

0-557

3 6

292

2 8

4 6

0-283

4 5

116

2

4 9

0-128

3
3

7

5 3

225

2 9

4 5

237

2 2

4 9

0-218

2 4

4 9

305

3

4

370

7

4 5

0-332

2 7

4 4

685

3 3

4 2

579

3

4 o

0-681

095

2 7

4

958

2 9

4 3

782

2 9

3 9

0-945

140

2 6

4 3

949

3

4

922

2 9

3 6

1-004

842

2 7

4 2

967

3

3 6

843

o 8

4

0-884

802

1

9

5 7

782

3

3 4

720

2 6

4 4

0-768

2 9

4 8

168

9

8

1

9

4 9

192

9

2 5

4 6

321

10

2 9

4

780

11

3

3

1

12

3

2 6

1

1

2 7

4

2

2 9

4

1

3

3 3

3 7

684

2

4

3 2

3 5

438

2

4

2

9

8

1

9
10

5
2

1

235

9

111

2

6 8

162

1

ü

255

3

1

Denkschriften der mathem.-naturw. Klasse,

1

373

184

1

4

3

099

6 3

2

3

(

5 4

2 4

7

1

7

4

5

5

Oktober

/.

8

11

September

/.

jh

10

August

21. -letzten

Stunde
S.

Juni

717

Vi;i.

liand.

9

1

1

1

1

5 9

547

7

4

396

o

4 5

0-542

5

401

2 9

3 7

306

o 8

4 07

0-382

2 6

^

149

2 6

4 5

0-193

o

6 8

0-088

(j-

7

0-149

5- 2

0-288

7

5

4

5

o

084

1

6

6

070

1^ 5

5 5

179

1

8

5 7

106

!•

4

377

5

4 9

234

2* 2

196

o

1

4

ÖO


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