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Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 51-2-0001-0020

at
en
tru
m.
bio
log
iez

DIE

rar
y.o
rg/

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ww
.

WÄRMEVERTHEILUNG AUF DER ERDOBERFLÄCHE.
ww

.bi
od
ive

rsi
t

ylib

VON

://w

RUDOLF SPITALER,
ASSISTANT AN

ÜNIVKRSITÄTS-STERNWARTE ZD WIEN.

Sa&dtt.)

Th

eB

iod

ive

rsi

ty

He

rita

1

ge


(9KSit

Lib

rar

yh

ttp

ItER K. K.

DER SITZUNO AM

5.

JUNI

1S85.

Wärme

MA
)

verdienstvolle Arbeit über die Vertheilung der

auf der Oberfläche der Erde, welche im

e,

Dove's

;O

rig

ina

lD

ow

nlo

ad

fro

m

VORfiEI.KOT IN

dass es sich der

Mühe lohnen

TemperatUTverth eilung auf der Erdoberfläche neuerdings mit Zugrundelegung des seither gewonnenen

zumal weil wir

Dove

Breileu, zu Gebote standen.

rat
of

se
u

Mu

indem

findet dieselbe,

er seinen

Isothermenkarten die Temperatur von 36 äquidistanten

ary

Wertben

als

die

normale

ibr

Mittel aus diesen

ay
rL

des betreffenden Parallels betrachtet.

Weise folgende Temperaturen jedes
Er
ns
tM

erhielt auf diese

Temperatarangaben

10. Breitegrades,

Celsius-Grade umgesetzt sind:

in

N. Br.

Januar

Jahr

Juli

Dig

itis
ed

by

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi
t

y,

Er
allen

höhere

eines Parallelkreises jene, welche auf demselben

Punkten desselben Parallels entnimmt und das arithmetische

Temp eratur

für

m

wenn

Er

auch die Temperatur-Verhältnisse der

die verschiedenen, wirklich vorhandenen Temperaluren auf demselben gleichmässig

of

vertheilt wären.

normale Temperatur

die

the

herrschen würde,

jetzt

wenigen und unsicheren Daten, zumal

Co

Dove

Bekanntlich nennt

nur in

ive

südlichen Hemisphäre besser kennen, die

mp
a

Zo

olo

neuen Beobachtungsmaterials zu untersuchen,

gy

(C

dürfte, die

am

bri

dg

Jahre 1852 erschien, hat so viele interessante Thatsachen zu Tage gefördert,

DenksdirilL.'ii dar luaüiem.ualuiw. Gl. LI. Bd.

90

-32-5

0-7

-165

HO
70
60
50
40
30
20
10

-291

11

-14-0

•24-4

7-3
1.V5
17-0
22 4
25-8
27 -0

-15-8

-6-8

40
14

s

_> 1

1

-

'25-

1

27

26

4

25-9

'

1

Abhandlungen von Nichtmügliedorn.

-

8-9
1-0

51
136
21

26
26

die hier wie

im Folgenden

bei


ed

tis

Dig
i

by

the

rd

rva

Ha
ty,

rsi

ive

Un
Er
tM

ns
ay
r
eM

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Ca

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Co
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bio

/; w
ww
.

org

ry.

ibr
a

/w
ww
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od
ive
rsi
tyl

2

Rudolf

Für das Jahresmittel der südlichen Hemisphäre

Spitaler.

findet

Dove
folgende Werthe:

S. Br.


Die Wärmevertheilung auf der Erdoberfläche.
Juli.

.

.

.

.

25-5
25-5
o-o

26-1
24-9
1-2

27

45

50

55

20-8

18-1
3-2
14-9

7

24-0

27-9
22 6
5-3

28-1
20-5
7-6

60

65

70

141

12-2

73

28



35

40

27-4

25-8
12-4
13-4

23-8
9-7
14-1

80

90

15-3
12-1

18-1

9-9

75

,

.

.

.

.

.

.

.

67
14

1

-

15-7
0-6
16'3

4-0

1

6

2-0

man

diese Zahlen mit den von

Dove

ermittelten, so findet

man

eine ziemliche Übereinstimmung,

://w

Vergleicht

ww
.bi
od
ive

rsi
t

Unterschied

.

rar
y.o
rg/

Siidl.

ylib

Nördl. Hein

;w

ww
.

Breite

26

30

at

Unterschied

20

en
tru
m.

Nördl. Hein
Siidl

25

15

10

bio
log
iez

Breite

rar

yh

ttp

wie folgende Ncbeneinanderstellung der mittleren Jahrestemperaturen zeigt:
Lib

Hemisphäre

ty

He

rita

ge

Südliche.

Dig

itis
ed

by

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi
t

y,

Er
ns
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Co

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Zo

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bri

dg

e,

MA
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;O

rig

ina

lD

ow

nlo

ad

fro

m

Th

eB

iod

ive

rsi

Breite

Nördliche.


Rudolf Spitäler.
Im

thermische Äquator sogar hinauf bis zum 20°

Juli rückt der

dem astronomischen Äquator von 2°6;

astronomischen, indem der Parallel von 5°

vom

thermische Äquator noch etwas nördlich

der nördlichen Hemisphäre, bleibt der

dem Winter

ja seihst im Januar,

mit einer Wärmedifferenz zwischen

n. Hr.

noch dieselbe

n. Br.

Temperatur wie der Äquator aufweist.

als einfache

Function der geographischen Breite darzustellen.
bio

besten lassen sich die Temperaturen der beiden Hemisphären durch die einfache Formel

— —26

T,



43

+ 52

57 cos y



ry.

org

f

/; w
ww
.

Am

Hemisphären

log
iez

Parallelkreise beider

en
tru

m.
at

Es widersprechen diese Erscheinungen ganz den Forderungen des solaren Klimas, so dass es ein
der
vergeblicher Versuch sein musste, wie er schon froher vielen Anderen fehlgeschlagen hat, die Temperatur

welche aber für die höchsten Breiten zu niedrige Werthe gibt.
Für die Wärmeabnahme vom Äquator gegen die Pole hin ergeben sich folgende Zahlen, bei denen ein



Wärmezunahmc

bedeutet:

0-5

Nördl. Hern.

o-o

Südl.

o-i

Ö



0-7
1-5

1-8
0-2

0-5

-1-2

0-9

14

rom

—0-6

0-6

df

—0-6



l

3-4
2-4

3-2
3-3

31
34

29

4-9
3-2

3-6

2-0
2-7

3-0
3-0

80— 90

0—55

3-2

3-5
0-9

23-6
22-7

29

4-0

37

33

4-5

5-1

0-8

2-

3-3

—0-2

o-l

0-6
2-8

*

2-1

2-

1

1

1-6

29

40-

4-4

62

27

4-9
4-4

3-7
3-5

Co
mp
ara
tiv

Nördl. llem.
Südl.


p

P

2-7
3-5

Nördl. Hein.


3-1
3-0

35

5-6

5-1

6-5

e,
dg

7(i

75

so

75

3-4

35

5-1

3-0

3-6

'

1

21-6
1-6

2-1
3-8

1-9

I

-9

3-3

0-6

1-4

9-8
26"

1

die

Temperatur vom Äquator gegen die Pole hin anfangs langsam,

in

aber rascher als

in

eM

Auf beiden Hemisphären nimmt

us
eu

m

of

Südl.

3-3

mb
ri

.

65—70

rig

4-0
3-0



60—65

55—60

MA
); O

50—55

y(
Ca

Nördl. Hein.
Südl.
.

ja
1-5

45—50

eZ
oo
log

Breite

ina

lD
ow

Südl.

-8

t-9

2

nlo
a

Nördl. Hein.
P

35-40

0-2

2

-5

30—35

ibr
ary

o-i
0-8

25—30

20—25

tag
eL

-0-3

0-4

15— "20
He
ri

— 0-2

10—15

iod
ive
rsi
ty

Nördl. Hein.
Südl.

5—10

Th
eB

0—5

Breite

htt

p:/

vorgesetztes

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

ibr
a

darstellen,

Lib

rar

niederen ab.

ns

tinden wir auf der südlichen Halbkugel das analoge

dem

Maximum schon zwischen

ty,

Er

eintritt,

und 40. Breitegrad

eintreten,
rsi

35.

rascher Temperaturabnahme zwischen

ohne jedoch dieselbe Grösse wie auf der nördlichen Hemisphäre zu

Un

ive

dem

und 45. Breitegrad

Maximum

erste

tM

ay
r

Während auf der nördlichen Hemisphäre das
40.

in mittleren Breiten,

yo

f th

mittleren Breiten rascher, gegen die Pole hin wieder langsamer als

rva

rd

erreichen.

tritt

dem

auf beiden Hemisphären zwischen

60.

und

Ha

Das Hauptmaximum rascher Temperaturabnahme
the

es ändert sich zwischen diesen beiden Breitegraden auf der nördlichen

Halbkugel die

by

70. Breitegrad ein;

um 9°1, auf der südlichen um 5 1.
Die rasche Wärmeabnahme zwischen 65° und 70°
ed

tis

Dig
i

Temperatur

9

n.

Br.,

welche später ihre Erklärung

gewaltigen Einflusses des Golfstromes finden wird, bleibt im Januar und Juli

in

Folge des

auch die grösste, nur rückt

sie

im Januar etwas südlicher.

Der Unterschied der Wärmeabnahme vom Äquator

bis

zum

55. Breitegrad beider

Hemisphären beträgt

Abnahme um diesen Betrag grösser.
Die Wärmezunahme vom Äquator bis zum 20. Breitegrad während des Sommers
Hemisphäre bleibt noch im Jahresmittel bis zum 10. Breitekreis kenntlich.

nahezu

1 °

;

auf der nördlichen Halbkugel

ist

die

der

nördlichen


5

Die Wärmevertheiltmg auf der Erdoberfläche.

Im Sommer der südlichen Halbkugel nimmt die Temperatur wenigstens bis zum 55. Breitegrad mehr als
doppelt so schnell ab als während des Sommers der nördlichen Hemisphäre. Im Winter ist das Umgekehrte,
aber nicht mehr in dem Maasse als im Sommer der Fall; es erfolgt die Abnahme auf der nördlichen Hemisphäre
auf der südlichen, woraus im Allgemeinen

raschere

ist

Zeit,

als

wo

Sonne jenseits des Äquators

die

während des Sommers, wo

dass während des Winters einer Erdhälfte, also

weilt,

die

Wärmeabnahme gegen

die Pole hin eine viel

die Sonne in der betreffenden Erdhälfte weilt.

at

während der

folgt,

en
tru
m.

ra scher als

Hemisphären beträgt die Wärmeabnahme vom Äquator bis zum 55. Breitegrad im
Winter 31 6, im Sommer 15 9 7, also erfolgt die Abnahme der Temperatur um die Hälfte langsamer im Sommer
als im Winter. Daraus ergibt sich als mittlere Temperaturabnahme der Erde überhaupt vom Äquator bis zum
Mittel aus beiden

bio
log
iez

Im

Jahresmitteln beider Hemisphären

Während

als

im Winter Gleichmässigkeit

weist die nördliche Hemisphäre den Charakter der Unbeständigkeit
hin.

auf,

ttp

langsame Wärmeabnahme vom Äquator gegen die höheren Breiten

yh

rar

He

rita

und höhere Breiten mit der jährlichen Amplitude der Temperatur, d.
rsi

ty

wärmsten Monat zusammenfallen:

Th

eB

iod

ive

kältesten und

itis
ed

by

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi
t

y,

Er
ns
tM

ay
rL

ibr

ary

of

the

Mu

se
u

m

of

Co

mp
a

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ive

Zo

olo

gy

(C

am

bri

dg

e,

MA
)

;O

rig

ina

lD

ow

nlo

ad

fro

m

Breite

Dig

der

sich aus

den

Wärmeabnahme

tritt

besonders auffallend

und Julitemperatur zusammenstellt, die
Lib

die Unterschiede zwischen der Januar-

ge

wenn man

in

sie

im Winter rasche, im Sommer

Dieser grosse Gegensatz zwischen der nördlichen und südlichen Hemisphäre
hervor,

wie

ylib

ergibt.

Hemisphäre sowohl im Sommer

23 9 1,

übereinstimmt,

://w

zeigt,

die südliche

Abnahme

der mittleren

rar
y.o
rg/

die nahezu mit

rsi
t

23 9 6,

ww
.bi
od
ive

55. Breitegrad

;w

ww
.

9

i.

mit

für mittlere

dem Unterschiede zwischen dem


Rudolf

6

Aus den im Vorhergehenden

gemachten grossen Unterschieden

ersichtlich

Genüge

der beiden Hemisphären geht mit

Spitaler.

hervor, dass es unmöglich

in

den Temperatnrverhältnissen

Formel

eine einfache

ist,

aufzustellen,

welche nur abhängig von der geographischen Breite die Temperaturen der Parallclkreise beider Erdhälftcu
darstellt.

45. Breitegrad über

in die

m.
at

einem im Verlauf der Isothermen

so springt

Wasser und Land

Augen. Während nördlich vom
en
tru

einen näheren Blick auf die Isothermenkarten,

den Continenten sich die convexen Scheitel der Isothermenlinien gegen den Äquator hin
log
iez

man

Wirft

deutlich der Eimiuss der verschiedenen Vertheilung von

ausbauchen, also das Land die Temperatur erniedrigt, linden wir zwischen

Fechnung zu

ist

es gelungen, diesen

+ Cn cos 2y
tag
eL

y

p:/

s /4

Unbekannten A, B, C

He
ri

constante Grössen bedeuten, die er dadurch bestimmt, dass er für drei Parallelkreise der

Dove

nördlichen Hemisphäre die von

gefundenen Temperaturen einsetzt und die drei Gleichungen nach den
wie viele Theile des Parallels mit Land bedeckt sind,

auflöst, n bedeutet,

eine Wasserhemisphäre gleich 0,

für eine

Landhemisphäre gleich

1

und erscheint

ist

somit für

der Formel mit cos 2y

in

damit das Glied über 45° negativ wird, weil dort das Land die Temperatur erniedrigt.
rom

multiplicirt,

er die Coustanten der

Formel nur aus

drei Parallelkreisen der nördlichen

Hemisphäre bestimmte,

lD
ow

Obwohl

doch damit auch die Temperaturen der südlichen Hemisphären recht befriedigend dar, indem der
ina

stellte er

'

htt

= A-t- B cos

iod
ive
rsi
ty

G

ziehen.

Th
eB

worin A, B,

Forbes

Jahrestemperatur eines Parallelkreises durch die Formel
T.P

dar,

englischen Physiker James D.

ibr
ary

stellte die mittlere

in

df

Er

dem

erst

erkennen und

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

Klima modificiren müsse, aber

Einfluss vollständig zu

ibr
a

ry.

bemerkt, dass die verschiedene Vertheilung von Wasser und Land auf der Erdoberfläche das

nlo
a

solare

Dove

org

gerade das Gegentheil, es wirkt hier das Land Temperatur erhöhend.

Schon

45. Breitegrad

/; w
ww
.

bio

dem Äquator und dem

MA
); O

rig

Unterschied zwischen den beobachteten und berechneten Zahlen 2° Fahr, nur wenig übersteigt.
e,

Die Werthc für u hat er sich selbst aus directen Abmessungen von Karten bestimmt und sind dieselben

Ausserdem aber hat

dg

„Forbes

I" angeführt.

mb
ri

der folgenden Tabelle unter

er,

in

von der Ansicht ausgehend, dass

betreffenden Parallels

eZ
oo
log

y(
Ca

auch die den Parallel nördlich und südlich begleitende Ländermasse auf die Temperaturmoditication des

nimmt,

Einfluss

diese

Werthe durch graphische Ausgleichung ihrem Zwecke mehr

Dove

Unter „Dove" sind die von
2

in seiner detailirten
of

gefundenen Zahlen

für

Untersuchung über die Vertheilung von Wasser

n angeführt.

Forbes

I

II

Dove

Forbes

Breite

I

Forbes

II

Dove

ay
r

Lib

rar

yo

Korbes

Breite

f th

eM

us
eu

m

und Land auf der Erdoberfläche

Co
mp
ara
tiv

anzuschmiegen versucht und dafür die unter „Forbes IL' angeführten Zahlen erhalten.

ty,

0-58

0-563

0-55

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi

0-568

by

0-445

0-17

0-434

0-40

0-308

0-32

234

0-24

Dig
i

tis

ed

0-48

Er

ns

0-483

the

50
45
40
35
30
25
20

tM

75
70
65
60
55

15
10
5

i

A.

2

Dove, Über

a.

0-265
0-543
0-762
0-609
0-549
0-587
0-496
0-372
0-437
452
0-384
0-315
0-258
242
0-241


0216

0-21

0-208
0-234

10
15

0-204

0-22

0-21.-,

20
25
30
35
40
45
50
55

0-225

0-22

0-200

0-18

0-040

0-07

5

TT
:3

GG

224
0-235
223
0-205
0-097
0-041
0-031
0-019
0-018




0-021

0.

Bd. XII. 1862.

die Verhältnisse des Festen

und Flüssigen auf der Erdoberfläche.

Zeitschr.

f.

allg.

Erdkunde. Neue Folge.


Die Wärmevertheilung auf der Erdoberfläche.

7

Ein Versuch, die Temperatur der Parallelkreise im Jahresmittel durch die einfache Formel

A, B,

darzustellen, deren Constanten

Hemisphäre beiderseits

zum

bis

—A+B

C

aus den gefundenen Temperaturen der nördlichen und südlichen

+ Cu

cos f

cos 2p

Methode der kleinsten Quadrate bestimmt und worin

40. Breitegrad nach der

welche allerdings

zum

bis

82



+ 37



+ 26

42 cos p

en
tru
m.

= — 16

04 n cos 2p,



bio
log
iez

1\

at

n die von Dove ermittelten Zahlen genommen wurden, ergab die Formel

Temperaturen ganz gut wiedergibt, für die höheren Breiten aber

40. Parallel die

ww
.

für

T9

rar
y.o
rg/

cos ft,1 p zu setzen, schlug fehl, da mir
rsi
t

Temperaturen nicht ganz befriedigend wiedergegeben schienen.
Ich sah mich daher veranlasst noch ein weiteres Glied mit cos

ww
.bi
od
ive

die

Forbes

des zweiten Gliedes mit cos p nach

statt

ylib

Auch der Versuch

2p einzuführen und bestimmte

cos

+ Dn

cos

2p

rar

2p

die

ttp

C

yh

+

cos p

für

://w

Formel

T9 = A + B

viel

;w

niedrigere Temperaturen aufweist, als sie die Beobachtung ergibt.

Formel

cos

rsi

ty

He

für n folgende

2p

ive

+ 4-28

cos p

mittelst der

+ 13-24«cos

2p,

I)

iod

Tf = — 11-28 -f- 30-98

nördlichen Hemisphäre

rita

Dove's Wertben

erhielt mit

welche die Temperaturen folgendermassen

eB

Methode der kleinsten Quadrate und

ge

Lib

die Constanten aus den Tempcraturwerthen jedes 10. Parallelkreises der

20

15

25

30

35

40

20-7

175

0-9— 0-4— 0-4

14-0
14-0
0-0

160

13-3

45

50

55

60

65

70

263

26-1
0-8

4

.

26-71 26-8

.

25-9

.

.

26-7
25-9

3

24-3
25-6

1

1-0

1-8

25-9
25-0

24-2

—0-8—

25-3
'_»<;•

22-8
23-7

20-3' 17-1

10-6

6-5
5-6

9 6



1 -9

7-4

2-3'— 0-8

-5-6
1-8

2-51

-1-0— 0-9— 0-2

11

—9-5
—9-9

-04

.

.

.

BeobachtungBeob.
Formel
.

23 5

21-4! 19-0

22-7

20-9

10-6

U-8 8-9
—0-8 —1-3 —0-9 —0-7 -0-8 —0-5 —0-5 -0-8— 1-5— 1-7
25-5

15-2

IS -5

7-8
5-9

4-9

32

—19 — 1-7

5. Parallelgrade,

man

sieht,

wie die Formel auch diese Zahlen

nicht verwendet

darstellt.

Mu

se
u

wurden, nur deshalb mit angesetzt, damit
the

diese Formel für die südliche Hemisphäre durchwegs zu hohe Temperaturen gibt,

so sind die

of

Obwohl

die bei der Ableitung der Constanten

of

m

Es sind hier die Temperaturen der

Co

mp
a

rat

ive



24 "9

gy

Formel

olo

.

Zo

a
CD

(C

am

bri

dg



26-9

.

.

;O

.

MA
)

.

e,

Formel
Beobachtung
Beob.
Formel

rig

ina

lD

ow

Breite

nlo

ad

fro

m

Th

darstellt:

Forbes und Dove gefundenen Werthe
ay
rL

die von

Er
ns
tM

Da

ibr

ary

Resultate im Allgemeinen doch befriedigend.
für n mitunter

von einander abweichen

Constanten obiger Formel auch mit Forbes' Wertben für u gerechnet und folgendes Resultat
rsi
t

y,

= — 14-38 + 35-24

cos p

+ 3-44

cos

2p

+ 12-13«

die

cos 2p.

II)

Un

ive

2;

wurden

erzielt:

wenn man
rva

Ha

die Differenzen betrachtet, welche

derselben gegenüber den beobachteten Werthen
the

mittelst

rd

Diese Formel zeigt,

übrig lässt,

die Darstellung der

mit Formel

I

eine

Temperaturen

fast

vollständige

Dig

itis
ed

by

Übereinstimmung; es geben beide Formeln an denselben Stellen dieselben Abweichungen von den beobachteten
Temperaturen, dieselben thermischen Anomalien, wenn man diese Differenzen so nennen darf.

Es scheint

also,

dass die mittleren Temperaturen der einzelnen Breitegrade noch von anderweitigen

Einflüssen als der verschiedenen Wasser- und Landvertheilung abhängig sind.

Der zunächstliegende Grund

hiefür scheinen mir die Meeresströmungen zu sein.

Wenngleich die Annahme von Forbes im Grossen und Ganzen
Luft-

weil

richtig ist, dass der Wärmetransport durch
und Meeresströmungen auf die mittlere Temperatur eines Parallele von sehr geringem Einfluss sein muss,

mau annehmen

darf,

dass die

warmen Strömungen

unter

dem

einen Parallel vollständig compensirt werden


Rudolf

8

Spitaler.

durch die rückläufigen kalten Strömungen unter einem anderen, 1 so kann es

in

gewissen Fällen dock vorkommen,

dass nicht vollständiges Gleichgewicht hergestellt wird.

Ein Blick auf die Karte der Meeresströmungen und der Isothermen zeigt dies sehr deutlich beim Golfstrom.

im nordatlantischen Ocean, besonders au der Westküste von Europa, die Isothermen von 6° und 8°,

ist

in

Amerika und Asien dem 45.

Parallelkreis anschmiegen,

ein Ausgleich durch eine ebenso einflussreiche kalte

warmen Wassermassen, welche der Golfstrom

hinauf

zum

60.

und 65.

Parallel

m.
at

welche sich
drängt,

Rückströmung durchaus nicht merkbar. Die

können

in nördliche Breiten führt,

en
tru

er

sich hier nur
log
iez

Während

schwer mit dem

Meere eingeengt und nahezu von dem Polarmeere abgetrennt werden.

Dieses

org

die

/; w
ww
.

bio

kalten Wasser der Polarmeere vermischen, weil durch die Verbreiterung der Continente in nördlichen Breiten

warme Wasserbecken
wärmer das Wasser

ist

ibr
a

ry.

erwärmt aber in Folge der West- und Südwestwinde, welche desto heftiger wehen, je

für

den 60. und 65. Parallel so auffallend hohe Temperaturen geben, es

greift

Temperatur des Parallel» von 60° und 65° sehr erheblich

der Einfluss des Golfstromes auf

ein.

p:/

die mittlere

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

den grösseren Theil des nordwestlichen Europa. Es kann uns also nicht befremden, wenn uns die Isothermen

Die Erhöhung der mittleren

ibr
ary

htt

Temperatur des 70. Parallel» infolge des Golfstromes wird durch die Einschiebnng des asiatischen Kältepoles

u. Br.

15

umO°l

n

nlo
a

df

rom

Th
eB

n

Dig
i

tis

ed

by

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi

ty,

Er

ns

tM

ay
r

Lib

rar

yo

f th

eM

us
eu

m

of

Co
mp
ara
tiv

eZ
oo
log

y(
Ca

mb
ri

dg

e,

MA
); O

rig

ina

lD
ow

ferner» bei

Beobachtung bei

iod
ive
rsi
ty

10°

als die

He
ri

Es ergeben beide Formeln niedrigere Temperaturen

tag
eL

eompensirt.


Die Wärmevertheilunc] auf der Erdoberfläche.
stellt,

9

somit diese Formel, obwohl nur aus den Temperaturen der nördlichen Hemisphäre abgeleitet, auch die

südlichen Halbkugel vollkommen befriedigend dar.

Temperaturverhältnisse der

sprechen auch die Differenzen Beobachtung

— Formel der

5. Parallelgrade,

Zu Gunsten der Formel
Bestimmung der Constanten

die zur

nicht verwendet wurden.







en
tru
m.
bio
log
iez

bis

00° westl. Länge von Greenw.

40





sich

—7



— 8°9

andererseits



ylib

65.

rsi
t

—2° 7

ww
.bi
od
ive

60. Parallel

9,

ergibt.

://w

— 3°0,

einerseits

Auf dieselbe Weise lassen

auch die Differenzen bei 15°, 20°, 25°

wegen des heissen Wtistengürtels der Sahara höhere Temperaturen

Br. erklären,

Rechnung

wo

die

Beobachtung

ergibt.

ge

Lib

als die

n.

rita

bei

10° westl. Länge bis 40°

20

40

des betreffenden Parallels 25°0, beziehungsweise 25°0, welche Werthe

als Mitteltemperatur

m

man

fro

aus, so erhält

Th

eB

10

Länge von Greenw.

rsi

östl.

ive

n. Br.

iod

15°

ty

He

man



ergibt sich für den

Rechnung

Schliesst



ttp

die

Länge

yh

während

östl.

dO

n

»

n

bei

i.

am

auslässt, welcher

ww
.

"5

Auf diese Weise

von 30°

n. Br.

d.

wenn

G5. Parallel» n. Br. lassen sich sofort eliminiren,

;w

stärksten durch den Golfstrom beoiuflusst wird,

60°

und

60.

Temperatur eines Parallels jenen Theil desselben

mittleren

rar
y.o
rg/

Bestimmung der

rar

bei der

at

Aber auch die grösseren Differenzen des

man

nlo
ow

Temperaturen der Parallelkreise hinlänglich

ina

lD

berechtigt, dass Formel III die

am

meisten den wirklichen Verhältnissen entsprechend den
;O

so dass wir sie als

befriedigend wiedergibt,

rig

Wir sind somit zum Schlüsse

ad

den berechneten sehr nahe kommen.

bri

dg

e,

MA
)

weiteren Deductionen zu Grunde legen dürfen.

gy

(C

am

Temperaturverhältnisse auf einer Land- und Wasserhemisphäre.
olo

man, wie schon oben erwähnt wurde,

in

der Formel III «

=

oder

»=1,

so

bekommt man

eine

ive

Zo

Setzt

20

30

40

50

60

19-5
34-3
14-8

1G-3
20 -0
9'7

123

7-7
4-3
-3-4

2-8
-6-S
-9-6

80

70

90

'

ibr
ay
rL

34

1-8
-16-6
-14-8
-

-

5'5

-

9-5

-23 6

-28 8

-181

-193

'

Er
ns
tM

Formel

r9 = (21-34cosy— 6-13siny) + 25-81«cos2p

Ha

Temperaturen der einzelnen Breitegrade recht gut wiedergibt, habe ich auch nach dieser Formel die
the

die

rva

rd

Un

ive

rsi
t

die

15-7

y,

Da auch

193

.

ary

415

.

21-5
39-7
18-2

of

22 2

Wasserheiuisph.
Landhetnisph.
Unterschied
.

the

Mu

se
u

m

10

Breite

of

Co

mp
a

rat

Darstellung der Wärmeverhältnisse auf einer Wasser- beziehungsweise Landhemisphäre:

als Mittel

by

Temperaturvertheilung auf einer Wasser- und Landhemisphäre berechnet und erhalte

aus dieser und

:

Dig

itis
ed

obiger Formel folgendes Bild der Temperaturvertheilung

10

20

30

40

50

218
443

20-8
42-0

15-9

22-5

212

18-8
36-1
17-3

271
U-2

12-4
16-3
3-9

8-3
4-4
-3-9

Breite

Wasserheiuisph.
Landheuiisph.
Unterschied
.

.

.

Denkschriften der matliem.naturw.

Cl. LI.

Bd. Abhandlungen von Nichtmitgliedcrn.

60

-

41
72

-U-3

70

-

0-2

-17-5
-17-3

90

80

-

39

-25-

-212

7-8
-30-4
-22 6
-


ed

tis

by

the

rd

rva

Ha
ty,

rsi

ive

Un
Er
tM

ns
ay
r
eM

f th

yo

rar

Lib

m

us
eu
of

e,

dg

mb
ri

y(
Ca

eZ
oo
log

Co
mp
ara
tiv

rom

df

nlo
a

lD
ow

ina

rig

MA
); O

iod
ive
rsi
ty

Th
eB

ibr
ary

tag
eL

He
ri

p:/

htt

m.
at

en
tru

log
iez

bio

/; w
ww
.

org

ry.

ibr
a

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

welches mit

Dig
i

10

Rudolf Spitaler.

dem von Forbes
aufgestellten


Die Wärmevertkeilimg auf der Erdoberfläche.
Wcrthe geben,

abgeleiteten Zahlen nahezu übereinstimmende

11

so dass wir mit grosser Wahrscheinlichkeit die

Temperatur einer Wasserhemisphäre zu 14°, die einer Landhemisphäre zu 19°

mittlere

bis

20° annehmen

dürfen.

Es wäre sehr unrichtig, wenn man aus diesen Zahlen schliessen würde, dass die südliche Hemisphäre

auch

sein,

wovon 40"/ mit Land bedeckt

wenn man ohne



mit Wasser bedeckt

Ebenso unrichtig oder zum mindesten zu

sind.

als

müsse

kälter sein

winde

voreilig

weiters schliessen würde, die mittlere Temperatur der Erde müsse bei der eben
bio
log
iez

es

87%

es sind von ihrer Fläche

at

als die nördliche,



en
tru
m.

nahezu reine Wasserhemisphäre

zum

diesen beiden Extremen muss

;w

Temperatur der Erde unter den eben herrschenden Verhältnissen

die mittlere

://w

von Wasser und Land liegen.

diese beiden Extreme mit Zugrundelegung von Formel III zu bestimmen suchen.
rar

wir schon oben von der mittleren Temperatur einer Fläche gesprochen haben, wird es, zumal

um

auch

Lib

Da

yh

ttp

Wir wollen

45. Parallel mit Land, von

wenn das Gegentheil statthaben würde, wenn sie
zum Pole mit Land bedeckt wäre. Zwischen

kältesten,

mit Wasser, von hier bis

45. Parallel

zum

rsi
t

bis

bis

rar
y.o
rg/

zum Pole mit Wasser bedeckt wäre; am

vom Äquator

vom Äquator

sie

ww
.bi
od
ive

hier bis

wärmsten wäre eine Hemisphäre dann, wenn

ylib

Am

ww
.

herrschenden Vertheilung von Wasser und Land auf derselben zwischen diesen beiden Grenzen liegen.

rita

ge

das Folgende leichter überblicken zu können, erlaubt sein, etwas näher darauf einzugchen.

Wärme

haben würde, wenn die

in

den

rsi

über die ganze Fläche gleichförmig vertheilt wäre. Da,
iod

ive

einzelnen Punkten derselben vorhandene

sie

ty

He

Unter der mittleren Temperatur einer Fläche verstehen wir jene, welche

Th

Cosinus der geographischen Breite abnimmt, so

fro

m

dem

ganzen Hemisphäre Antheil nimmt, letzterer aber mit

eB

wie schon oben gesagt, jeder Parallelkreis nach der Grösse seines Umfanges an der mittleren Temperatur einer

nlo

ad

brauchen wir zur Bestimmung der mittleren Temperatur einer Hemisphäre nur den Ausdruck für Tf mit dem
0° bis
90° zu integriren und durch die Fläche
Umfange des Parallels zu multipliciren, das Product von j>
ow

=

lD

f

2n der auf
ina

der ganzen Hemisphäre zu dividiren, wobei sich das

=

Weise erhaltenen Formel

rig

diese

;O
MA
)

~90

T" =

Tz

e,

Tf 2

cos y d y

bri

dg

,)

TT

(C

am

2

olo

gy

im Zähler und Nenner aufhebt.

rat

aus den Gliedern
Co

mp
a

T„,

ive

Zo

Zerlegen wir die ganze Hemisphäre in zwei oder mehrere Zonen, so setzt sich die mittlere Temperatur
der ganzen Hemisphäre

{

T

1

+

-f

T"

+

f

T

111

Mu

se
u

m

of

"~

^ wäre

the

die Flächen der einzelnen

.

die

gesammte Oberfläche der Hemisphäre

of

Zonen und

die mittlere

ary

fT


.

i}

Temperatur der Hemisphäre, wenn man die auf der Fläche
ibr

bedeutet.

f f3

ay
rL

zusammen, wenn/,,

Er
ns
tM

Temperatur über die ganze Hemisphäre gleichmässig vertheilen würde.
y,

zu erhalten, dividirt man, da
rsi
t

/ allein

ist,

—-^- durch sin f.

rd

1

(A

+ B cos y + Ccos 2 y) cos y d

(A

+ Bcosf + C'eos2ji)co8jw/y

o

itis
ed

by

the

Ha

rva

45
i;

~90

Dig

die

Temperatur der

Un

Es geben also

und

mittlere

ZT-

/

^ = sin f

die

vorhandene

ive

Fläche

Um

/'

Temperatur der ganzen Hemisphäre, wenn man die der Zone 0° —45°, beziehungsweise der Calotte 45°

zukommende Wärme gleichmässig über

die

ganze Hemisphäre

vertheilen würde.

Temperatur der Zone, beziehungsweise Calotte selbst wissen, so müsste man

0°— 45°

durch sin45°, für die Calotte

45°— 90°

durch

1— sin 45°

erst

Wollte

durch

man

— 90°

die mittlere

f
j-,

d. h. für

dividiren.

b*

die

Zone


:

Rudolf

12

Wenn
cos2y
und

wir mittelst der beiden soeben angeführten Integrale, in welchen wir wieder die beiden Glieder mit

in ein einziges

zusammengezogen haben,

die einer von hier bis

einer

Spitaler.

für das eine

Extrem

zum Pole anschliessenden Wassercalotte,

Wasserzone und Landcalotte berechnen,

erhalten

so

die

Temperatur einer Land zone von 0°

für das

andere Extrem aber die Temperatur

wir dort die höchste,

m.
at

Temperatur, die auf unserer Erde für eine Hemisphäre möglich wäre.
Bild der Temperaturvertheilung

bio

log
iez

en
tru

Wir hätten dann folgendes

tis

ed

by

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi

ty,

Er

ns

tM

ay
r

Lib

rar

yo

f th

eM

us
eu

m

of

Co
mp
ara
tiv

eZ
oo
log

y(
Ca

mb
ri

dg

e,

MA
); O

rig

ina

lD
ow

nlo
a

df

rom

Th
eB

iod
ive
rsi
ty

He
ri

tag
eL

ibr
ary

htt

p:/

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

ibr
a

ry.

org

/; w
ww
.

Breite

Dig
i

— 45°

hier

die

niedrigste


13

Die Wärmevcrtheiluncj auf der Erdoberfläche.
dürfte

es

überhaupt Ermöglichung der Integration von

zur Erleichterung oder

erlaubt sein

T,f

für n

den

Mittelwerth zwischen zwei von 5 zu 5 Grad aufeinanderfolgenden Parallelkreisen in die Formel einzusetzen

und auf diese AVeise die Temperaturen beider Hemisphären von 5 zu 5 Grad fortschreitend zu bestimmen. Für

Dove

bestimmten Zahlen wählend, weil nur diese von 5 zu 5 Grad bestimmt

die Constanten der

Formel

genommen werden:

III

A — —2-m 5=17-61 (7=7-05 +

19-29«

by

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi
t

y,

Er
ns
tM

ay
rL

ibr

ary

of

the

Mu

se
u

m

of

Co

mp
a

rat

ive

Zo

olo

gy

(C

am

bri

dg

e,

MA
)

;O

rig

ina

lD

ow

nlo

ad

fro

m

Th

eB

iod

ive

rsi

ty

He

rita

ge

Lib

rar

yh

ttp

://w

ww
.bi
od
ive

rsi
t

ylib

rar
y.o
rg/

;w

ww
.

bio
log
iez

folgende Mittelwerthe

itis
ed

C

Dig

für

at

wenn

en
tru
m.

n die von

sind, erhält

man,


B u d o If Sp italer.

14

Soweit also die Vertheilung von Wasser und Land auf der Erdoberfläche

Hemisphären

d.

i.

bis

zum

Parallelkreis

(55.

bekannt

ist,

bis zu gleichen Breiten beider

die mittlere Jahrestemperatur beider Erdhälftcn

ist

dieselbe, nämlich 17 ? 6, beziehungsweise 16 9 0.

wir annehmen, dass die nördliche Halbkugel von 75° bis

ist,

Land bedeckt

ist,

14 9 7, also einen Unterschied von etwas über

ist sie

Hemisphäre von 65°

bis

zum Pole

x

l,°

.

sie

von hier aus mit

mit Wasser bedeckt, so

mittlere Jahrestemperatur

ist ihre

aber mit Land bedeckt, so 14 ? 2, also für beide Hemisphären noch immerhin nahezu dieselben
/; w
ww
.

bio

15 9 7,

Pole mit eisfreiem Wasser bedeckt

log
iez

Ist die südliche

zum

Temperatur derselben 15 9 3, unter der Annahme aber, dass

m.
at

erhalten wir als mittlere

en
tru

Wenn

Werthe.

gemachte Annahme über Wasserbedeckung nur

Meer Geltung

für ein eisfreies

org

die hier

ry.

Da

Land

dass in den noch unerforschten Polarländern sowohl

Hemisphären

gleich und zu 15

9

annehmen,

als

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

ibr
a

aber in Wirklichkeit in diesen Gegenden wohl nicht vorhanden sein dürfte, können wir,

Wasser

Temperatur beider

Bestimmungen von Anderen,

denselben grösstenteils Dove's (nur Ferrel Buchan's) Isothermenkarten zu Grunde gelegt haben,
htt

p:/

die

Dove für die nördliche Halbkugel 15 9 5, Schoch 15 9 1, Ferrel
Sartorius von Waltershausen 15 9 8, Schoch 14 9 9, Ferrel 1Ü 9 0, Hann 15 9 4
tag
eL

15 9 3, für die südliche

ibr
ary

Es fand nämlich

völlig übereinstimmt.

iod
ive
rsi
ty

He
ri

und 15 9 2.
Obgleich wir die mittlere Jahrestemperatur beider Hemisphären

als

Ganzes gleich gefunden haben, so

zeigt

doch in den einzelnen symmetrisch zum Äquator gelegenen Gürteln beider Hemisphären ein Unterschied,
Th
eB

sich

df

nlo
a

lD
ow

Hemisphäre nur 21
MA
); O

Nord

eZ
oo
log

Gürtel

0—

mb
ri

dg

e,

Temperaturen beider Hemisphären

ay
r

Lib

rar

yo

f th

eM

us
eu

m

of

Co
mp
ara
tiv

5

tM
ns
Er
ty,
rsi
ive
Un
rd
rva
Ha
the
by
ed
tis

Stellen wir die

9

0,

also

um

1

9

1

9

weniger

sich beispielsweise für
1,

während

findet.

Auf

sich für

in

den

der Calotte

rig

gerade das Gegentheil vorhanden.

Dig
i

ist

So ergibt

der nördlichen Hemisphäre eine mittlere Jahrestemperatur von 22

gleich gelegenen Gürtel der südlichen

—90°

ist.

ina

— 45°

y(
Ca

den Gürtel 0°

rom

der durch die verschiedene Vertheilung von Wasser und Land bedingt

45°

wenn wir annehmen,

sich vorfindet, die

Resultat mit den

welches

hat, ein solches

von 5 zu 5 Grad wachsende Gürtel zusammen:


itis
ed

by

the

rd

rva

Ha
ive

Un
y,

rsi
t

ary

ibr

ay
rL

Er
ns
tM
of
the
Mu
se
u
m
of
ive

rat

mp
a

Co
olo

Zo
gy
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dg

ad

nlo

ow

lD

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rig

;O

MA
)

fro
m

ty

rsi

ive

iod

eB

Th

ge

rita

He

yh

rar

Lib

ww
.bi
od
ive

://w

ttp

ylib

rsi
t

rar
y.o
rg/

ww
.

;w

en
tru
m.

bio
log
iez

at

Gürtel

Dig

Die Wärmevertheilung auf der Erdoberfläche
15

Als mittlere Jahrestemperaturen der einzelnen von 5 zu 5 Grad eingeschlosseneu Gürtel findet

0-5

man


:

Budolf Spitaler.

16

der noch unsicheren Temperatardaten der höchsten Breiten die vorhin gemachte Behauptung aufrecht erhalten,
dass die mittlere Temperatur heider Hemisphären gleich

und zu 15° angenommen werden

ist

darf.

mir für die nördliche Hemisphäre gefundene mittlere Jahrestemperatur stimmt mit der von Prof.

Die von

Hann

ermit-

telten vollständig überein.

Diese Darstellungsweise der mittleren Jahrestemperatur einer Hemisphäre gibt uns ein einfaches Mittel an

erst die

m.
at

Temperaturen der Parallelkreise

Für die über 00°

Prof.

Hann

die ja in höheren Breiten meist auf

Januar

Br. hinausreichenden Parallelkreise

s.

'

nehme

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

Juli fallen

tis

ed

by

the

Ha

rva

rd

Un

ive

rsi

ty,

Er

ns

tM

ay
r

Lib

rar

yo

f th

eM

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eu

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Co
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eZ
oo
log

y(
Ca

mb
ri

dg

e,

MA
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rig

ina

lD
ow

nlo
a

df

rom

Th
eB

iod
ive
rsi
ty

He
ri

tag
eL

ibr
ary

htt

p:/

Südl. Breite

Dig
i

und

ibr
a

ry.

gefundenen Temperaturen des wärmsten und kältesten Monats,

diesen Monaten durch eiue

als es bei der Darstellung des Jahres-

org

mittels der Fall war.

in

unserem Falle

log
iez

ohne

Juli zu berechnen,

Formel darzustellen, was jedenfalls schon nicht mehr so einfach wäre,

in

bio

im Januar und

den verschiedenen Monaten,

in

en
tru

Hand, die mittlere Temperatur der beiden Hemisphären

/; w
ww
.

die

ich die

von


Die Wärmwerikeihmg auf der Erdoberfläche.

17

Lebens, erscheint auf diese Weise nicht mehr gebunden an locale Abkühlungen, an die Vermischung ungleich
temperirter Luftströme, sondern in der unsymmetrischen Vertheilung der festen

und

Erdhälften liegt die innere Notwendigkeit, dass der Wasserdampf, der sich

vom Herbstäquinoctium

Frühlingsäquinoctium über der südlichen Erdhälfte

flüssigen

überwiegendem Maasse entwickelt,

in

des Jahres zur Erde als Regen und Schnee zurückkehrt. So erscheint der wundervolle

vorliegender Arbeit nur die Absicht zu Grunde gelegt

Gang

zum

bis

anderen Hälfte

der mächtigsten

en
tru
m.

Da

in der

at

Dampfmaschine, die wir kennen, der Atmosphäre dauernd geregelt."

Massen auf beiden

die

ziffennässige Grundlage für die
bio
log
iez

ist,

Temperaturverhältnisse der Erde aufs Neue zu untersuchen, übergehe ich auch eine eingehendere Untersuchung
;w

ww
.

des soeben angedeuteten Bewegungsmechnnismus der Atmosphäre unserer Erde, indem ich mir dieselbe für

dass auch für eine ganze Hemisphäre das Mittel aus der Januar- und

nur noch hervorgehoben,

ylib

sei

unserem Falle Nordhälfte 15 ? 3, Sudhälfte 14 9 9, mit den
rsi
t

Jiilitemperatur derselben, in

direct aus

dem Jahresmittel

ww
.bi
od
ive

Es

rar
y.o
rg/

eine eigene Arbeit aufspare.

abgeleiteten Temperaturen von 15 9 4 und 14 9 8 auffallend übereinstimmt. Die Jahresschwankung der Temperatur

der Erde überhaupt beträgt 4 9 6, die der Nordhälfte 14 9 6,

die der Südhälfte 5 9 2; es ist also die mit
ttp

://w

40%

rar

yh

Land* bedeckte Nordhemisphäre einer fast 3 mal so grossen jährlichen Wärmeschwankung- ausgesetzt als die
ge

unter der Voraussetzung, dass in der

Nähe der

He

beiden Pole ein eisfreies Meer

auf die Grösse des dort vorhandenen Landes, oder noch besser,
ty

existirt,

falls

rsi

ive

Temperatur wie

Einflnss auf die

iod

und Schneedecke denselben

festes

eB

eine Eis-

man

könnte

III

rita

Durch eine kühne Anwendung der Formel

Lib

Sudhemisphäre, von der nur 13°/ mit Land bedeckt sind.

Land ausüben, auf das Vorhandensein

Hann

hat auf seinen Polarkarten der

m

Th

und die Grösse eines etwaigen eisfreien Meeres schliessen. Professor

nlo

ad

fro

Isothermenlinien die gegen die Pole ausmündenden Isothermen über dieselben hinaus mit einander verbunden,

woraus sich die mittlere Temperatur der höchsten Breitegrade bestimmen

welche die Vertheilung von Wasser und Land

ow

III ein,

so sind darin alle

7

der Fläche mit Land, beziehungsweise mit einem eisbedeckten Meere,
e,

/ 10

auf?«,

3

/ 10

aber von

bri
am

Bedeutung

mag

hat, so

es doch seinerzeit möglich

olo

gy

(C

dieses Resultat, auch einstweilen gar keine reelle

höherer nördlicher Breiten und den Einfluss eines eisbedeckten

die Temperaturverhältnisse

ive

wenn man

Grössen bis

findet sich zu 0-7, d, h. es sind in der

MA
)

;O

Formel

gegeben und

Setze ich die auf diese Weise

lässt.

Zo

Wenn

in die

vorstellt,

einem offenen Meere bedeckt.

sein,

9

dg

Nähe des Nordpols

lD

— 20

ina

Temperatur des Nordpols mit

rig

sich ergebende

um den

mp
a

rat

Meeres auf die Temperatur besser kennen wird, auf diese Weise auf die Wasser- und Landverhältnisse

Mu

se
u

m

of

Co

Pol herum mit einiger Sicherheit zu schliessen.

ary

of

the

Temperaturunterschied zwischen Ost und West.
ay
rL

ibr

Haben wir im Vorhergehenden den Wärineunterschied zwischen Nord und Süd untersucht und
Beweguugsmechanismus

Er
ns
tM

der Atmosphäre

manchen

bis jetzt

sehr

bedeutungsvolle Tliatsachen

noch nicht vollständig erklärten Vorgang

in

ziffermässig

zur

den

Anschauung

der Atmosphäre erklären mögen,

rsi
t

y,

gebracht, die so

für

wenn wir auch einen Blick auf

die

Wärme vertheilung

zwischen Ost und West richten.

rva

rd

sein,

Un

ive

so dürfte es zur Vervollständigung des Bildes der Temperaturverhältnisse der Erdoberfläche nicht überflüssig'

die eine, die östliche, von
by

ist

Um

fast

80°W.

östl.

L. von

Greenwich die Erde

— 100°0. grösstenteils mit Land,

nun die Temperaturverhältuisse

in

dieser Richtung zu untersuchen,

wurde

jede dieser Hälften von 60° zu 60° Länge in drei Theile getheilt und für jeden

den Haupttabellen, die
Parallels gesucht.

die andere,

in

zwei

die westliche,

vorwiegend mit Wasser bedeckt.

Dig

von 100° 0.— 80° W.

itis
ed

Hälften, so

the

Ha

Theilen wir durch den Meridian von 80° westl. L. und 100°

am

5.

für das Jahresmittel

noch

Breitekreis derselben aus

Schlüsse beigegeben sind, die normale Temperatur des betreffenden Stückes des

Für die beiden Monate Januar und

dieser Hinsicht nur auf die beiden

Erdhälften

Juli blieb die

Zusammenstellung der Temperaturen

beschränkt.

Auf diese Weise ergab sich folgende Übersicht:
Denkschriften der uiathem.-nutunv.

Gl.

LI Bd.

Abhandlungen von Nichtmilgliederu.

(•

in


Rudolf

18

Spitaler.
Jahr.

Jahr.

29-2
27-5
26-2
25
24'

25 '6

23

25-0
24-0
21-8

22-0
20-3
17-8
14-7

21

12-

10

m.
at

26-0
26-0
26-0
25-4
23 5
'

rom

11

df

8'

nlo
a

5

ty,

Er

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tM

ay
r

Lib

rar

yo

f th

eM

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eu

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log

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Ca

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ri

dg

e,

MA
); O

rig

ina

lD
ow

1

rsi

Hem.

en
tru

15

18.6
21-8
24-1
25-0
2.V6
25-8

15

ive

Ostl.

log
iez
bio
/; w
ww
.
org

13

18-7

Un

9-6
5-9
2-7

19
16
13

rd

1

26 8

27-1
27-0
26-8
26-5
26-0

rva

25
25
25
24
23

25-5

7

ry.

25'

22 3

29 8

11

ibr
a

19-0
22-0
26-6
29-0

5'4
11-2
14-6
18-4
22-9
25-1
25-9
26-0
26-0
2G-0
20-0
26-0
25-6
24-0
22-7

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ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

18-5
21-2
22-9
24-4
25-0

4

p:/

12
16

2-1
1-1

-

4-3
9-1
15-0
18-8

htt

l-s

7
9'

6-6

-5-9

ibr
ary

5

Westl.
Hein.

-13-1

-

tag
eL

2

Hein.

He
ri

0'

Ostl.

Hern.

iod
ive
rsi
ty

-4-2

Westl.

Juli.

-20-0
-17-8
-16-2

-20-0
-19-8
-16-9
-15-0
-11-5

-20-0
-16-8
-14-0
-10-4
- 6-1
- 1-4

99

Ostl
Hein.

Th
eB

-

Ha

20
25
30
35
40
45
50
55 S.

147

-20-0

the

10
15



7-0
2'2
0-5
2-7
5-7
10-2



by

5 N.



40°0
160
140°W
100°O
80°W
-100°O -160°0 -140°W

ed

15
10

— 20-0
—15-0
— 111

20° W
— 40°0

tis

90°N.
80
75
70
65
CO
55
50
45
40
35
30
25
20

So°W

-20°W

Dig
i

Breite

Januar.

Westl
Hein.


Die Wärmevertheihtng auf der Erdoberfläche.

Während vom Äquator
geht sie

Unterschied von 17 9 4, so dass
so grossen jährlichen

Hemisphäre der grösseren Wärmcsehwankung

50. Parallel die östliche

am

65.

und

70. Parallel den

diesem

Tlieile der

Nordhemisphäre die westliche Hälfte

Wärmeschwankung

ausgesetzt

ist

in

Hemisphäre am

und 70.

(35.

Die südliche Hemisphäre zeigt auch

östliche.

Die grösste jährliche Wärmeschwankung auf der Erde

hierin wieder eine grosse Constanz auf beiden Hälften.

hat somit die westliche

als die

wo

Parallel,

im nördlichen Asien im Winter der eine

sich

das Jahresmittel folgende Temperaturen:

144

rar
y.o
rg/

14-9

Erde... 15-5

ylib

Süd ...14-3

rsi
t

13-9

ww
.bi
od
ive

Nord... 16-7

;w

Westl. Hemisph.

Hemisph.

://w

Für den Januar und

sich für

ww
.

Für die beiden Hälften beider Hemisphären ergeben

bio
log
iez

Kältepol einschiebt.

Ostl.

Hemisphäre:

.9-4

23-6

.6-5

21-5

Lib

ge

.

um

Hemisphäre im Jahresmittel

östliche

iod

die

eB

also

ist.

1

?

1

wärmer

als

die westliche.

Während im

Th

Es

ive

rsi

ty

..

rar

Juli

rita

.

Westl. Hemisph.

Januar

He

Hemisph.

Östl.

yh

ttp

Juli der nördlichen

enormen

fast einer doppelt

at

ist,

zum

bei 50° auf die westliche über und erreicht hier

en
tru
m.

ausgesetzt

bis

19

Jahresmittel auf der südlichen Halbkugel die mittlere

fro

m

Temperatur beider Erdhälften nahezu dieselbe

Hemisphäre wärmer
ad

die westliche

um

die östliche, beträgt nur

9

6



,

ist

ist


aui

2 9 8 wärmer als die westliche. Die mittlere Jahresschwankung
lD

der nördlichen Hemisphäre die östliche Hälfte

ist als

nlo

um welchen

ow

der Unterschied,

Zo

olo

gy

(C

am

bri

dg

e,

MA
)

;O

rig

ina

der östlichen Erdhälfte der Nordhemisphäre beträgt 14°2, die der Westhälfte 15 9 0.

mp
a

rat

ive

Anhang.
ist

einer der anerkanntesten der, dass

of

Co

Unter den verschiedenen Erklärungsversuchen des Erdmagnetismus
se
u

m

durch die verschiedene Erwärmung des Erdbodens thermoelektrische Ströme im Erdkörper entstehen, die die

Veränderungen

periodischen

ary

die

of

mau

Zieht

the

Mu

magnetischen Erscheinungen im Gefolge haben.

da

sie

Erdmagnetismus

des

mit jenen

der

Temperatur

der

auffallende Analogien, von denen ich mir hier einige anzudeuten

möglicherweise geeignet sein können, zur Lösung des bis jetzt noch so geheimnissvollen
Er
ns
tM

erlaube,

man

ay
rL

ibr

Erdoberfläche in eine Parallele, so findet

mau durch den

ive

Un

als die westliche

W. und 100°

0. die Erde in zwei Hälften, so

mit 14°4. Die Declination der östlichen Hälfte

ist

die östliche mit

ist grössteutheils

eine

rva

15°5 um 1°1 wärmer

Meridian von 80°
rd

Theilt

rsi
t

y,

Eäthsels der erdmagnetischen Kraft einiges beizutragen.

so,

dass sie

by

Dig

doch

Schwankung der Declinationsnadel anbelangt, so ist sie, wenn auch nur sehr klein,
während des Sommers der Nordhemisphäre, wo die Temperatur der ganzen Erde 17 9 4

die jährliehe

itis
ed

Was

the

Ha

westliche, die der westlichen eine östliche.

beträgt, etwas östlicher

ist,

als

während des Winters dieser Hemisphäre, wo die

mittlere

Temperatur der Erde

9

12 8 beträgt. Es entspricht also hier einer höheren Temperatur eine östliche Schwankung, einer niedereren

Temperatur hingegen eine westliche Schwankung der Magnetnadel.
Die Inclination erreicht ihren grössten Werth im December bis Februar, also zur Zeit, wo die mittlere

Wärme der ganzen Erde ihr Minimum mit 12 ? 8 erreicht,
wo die mittlere Wärme der Erde bis 17 9 4 steigt.

ihren kleinsten

Werth hingegen im Juni

bis

August,


Spitaler. Die Wärmerrrth eilung auf der Erdoberfläche.

Rudolf

20

Dasselbe Verliältniss findet auf der östlichen und westlichen Erdhälfte bei der Intensität
der kälteren westlichen Hälfte (14 9 4)

eine

statt.

Es entspricht

grössere Intensität der erdmagnetischen Kraft, der wärmeren

östlichen Hälfte (15 9 5) eine kleinere Intensität.

Südhemisphäre entspricht wahrscheinlich auch

Den im

Jahresmittel gleichen Temperaturen der Nord- und

beiden Hemisphären gleiche Intensität. Die von

in

gefundene Variation der Intensität, nämlich, dass

in

Sabine

beiden Hemisphären im Halbjahr October bis März die
m.
at

als zur übrigen Zeit des Jahres, entspricht, analog der Ost- und Westhälfte, der
en
tru

Intensität etwas grösser ist

höher

eigen

die Gesaniintteniperatur der

Erde

ist.

Die kältere westliche Hemisphäre enthält auch

Centren grösster Kraft.

In der Hoffnung,

/w
ww
.bi
od
ive
rsi
tyl

ibr
a

ry.

alle vier

org

ist,

während des Sommers der Nordhemisphäre, wo

als ihr

bio

zukommt,

/; w
ww
.

Intensität

log
iez

Temperaturvariation, indem wieder der während des Winters der Nordhemisphäre kälteren Erde eine grössere

durch das vorgelegte Zahlenmaterial der Meteorologie eine erwünschte Arheit geliefert

zu haben, spreche ich noch

zum Schlüsse Herrn

Hann, der mir

Prof.

auf's

zuvorkommendste

aus.

ibr
ary

wärmsten Dank

ed

by

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He
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tag
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ging, hiermit öffentlich meinen

tis

Hand

Dig
i

zur

htt

p:/

der erst im Erscheinen begriffenen Isothermenkarten, sowie durch die besten liathschläge

in

der Beschaffung

stets auf's freundlichste


Dig

itis
ed

by

the

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rva

Ha
ive

Un
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145


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Dig
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by

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Die Wnrmcvcrthcüuns auf der Erdoberfläche.

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